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Die Suche nach "derdetektiv www Beschäftigte heimlich gefilmt www 104181187" ergab 705 Treffer:
Dienstag, 2. September 2008

Im Licht der aktuellen Diskussion über Adresshandel hat sich Michael Ritter im Rahmen eines kleinen Experimentes per Google auf die Suche nach (Mail-)Adresssammlungen begeben. Das Ergebnis war erstaunlich. Die Technik ist sehr einfach: man nehme ein oder zwei Maildomänen, die wahrscheinlich vorkommen (wie z.B. gmx.de, yahoo.com) und eine Einschränkung auf ein geeignetes Dateiformat (z.B. CSV, XLS). Bei dieser Vorgehensweise handelt es sich natürlich nicht um eine ethisch fragwürdige Anleitung zum Hacken. Es ist lediglich normale Computerbedienung unter minimal erweiterter Gehirnnutzung. Leider fördert aber bereits diese Form der Recherche erstaunliche Ergebnisse zu Tage. Einige Minuten Recherche förderten bereits eine Goldgrube zu Tage: die Webseite SuppressStorage.com bietet ein ganzes Fundbüro für Listen mit Mailadressen. Eine der hier bereitgestellten Dateien enthält 1.458.372 Mailadressen. Die Ironie dabei: viele der bereitgestellten Adressdateien scheinen dem Dateinamen nach aus OptOut-Listen zu stammen. http://www.sicherheitsblog.info/Blog/sicherheit.nsf/dx/2008-09-01-001
Montag, 1. September 2008
Während der Proben für das Musical „Das Phantom der Oper“ stürzt plötzlich die Primadonna vom Schnürlboden herab und bleibt tot liegen. Oberinspektorin Katharina Gugerell, die selbst ein Faible für das Theater hat, nimmt die Ermittlungen auf. Bald erkennt sie, dass die Ermordete unter den Schauspielkollegen kaum Freunde hatte, ihr Tod manchen sogar willkommen ist. Die Recherchen reißen bei Katharina Gugerell alte Wunden auf und die Suche nach dem Mörder verlangt ihr einiges ab.
ISBN: 978-3-9502370-5-4 Verlag Federfrei EUR 11,90
Amaryllis Sommerer Man kann bei Psychoterror nicht immer die optimale Lösung erreichen. „Selmas Zeichen“ ist ein spannender, ungewöhnlicher Psychothriller, der sich mit einem ebenso brisanten, wie aktuellen Thema beschäftigt: Stalking. Stilistisch brillant spannt die Autorin den Text zwischen Verfolgter und Verfolger auf. Die wechselnde Perspektive verweigert ein schwarz -weiß gezeichnetes Täter-Opfer-Verhältnis.
erschienen im MILENA VERLAG im September 2008 um EUR 14,90

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,575228,00.html
Sonntag, 31. August 2008
Wie jedes Jahr wird in Ehrenstetten am Rande des Schwarzwaldes der Lorenzemärt gefeiert. Und wie immer herrscht an den Wein- und Essensständen ausgelassene Stimmung. Als einer der Besucher jedoch über eine Leiche stolpert, wird die gute Laune jedoch erheblich beeinträchtigt: Dem Toten steckt noch der Bratspieß im Rücken.
Der herbei gerufene Freiburger Kommissar und sein Assistent finden schnell heraus, dass es sich bei dem Mordopfer um einen Professor der Universität handelt, der offenbar nicht sonderlich viele Freunde hatte. Auch seine Witwe macht keinen sehr traurigen Eindruck. Mit der Polizei zusammenarbeiten möchte allerdings keiner der Dorfbewohner. ISBN 9-783499-24703-3 Rowohlt Verlag 2008 EUR 8,20
Donnerstag, 14. August 2008

In den Schreiben sei auch die Kontonummer der Angeschriebenen aufgetaucht. Diese jedoch versicherten nach Angaben der Verbraucherzentrale Hamburg, zuvor keinen Kontakt mit der Firma gehabt zu haben. "Die Daten können nur aus halbseidenen Quellen stammen ähnlich denen, die von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein aufgedeckt wurden", sagte Verbraucherschützerin Edda Castelló. Ein Sprecher von Bertelsmann in Gütersloh bestätigte, dass BC Bonusclub von dem Skandal offenbar betroffen sei. Allerdings sei das Unternehmen, das Glücksspiele vertreibt, keineswegs in den Skandal verwickelt, sondern offenbar selbst davon betroffen. Bertelsmann versuche nun, diesem Verdacht nachzugehen. Dem Sprecher zufolge nutzten offenbar Callcenter, die im Auftrag von Bertelsmann arbeiteten, auch illegale Daten für ihre Anrufe. Unabhängig davon, ob die Kunden dann aber Interesse am Angebot der Firma gehabt hätten, hätten die Callcenter dann Unterlagen versandt. Teils sei dies offenbar sogar ohne Anrufe geschehen, hieß es bei Bertelsmann. Viele der Betroffenen des Datenschutz-Skandals hatten angegeben, vor längerer Zeit Lose der Süddeutschen Klassenlotterie (SKL) per Kontoabbuchung bezahlt zu haben. Die SKL erklärte jedoch, nie Kundendaten an Dritte weitergegeben zu haben. Sie räumte jedoch ein, den Vertrieb von SKL-Losen über Telefonmarketing betrieben und damit auch externe Callcenter beauftragt zu haben. Nun teilte das Unternehmen mit, Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Datenmissbrauchs und Verdachts des Geheimnisverrats gestellt zu haben. Die Anzeige erfolgt aufgrund eines Berichts der "Bild"-Zeitung, demnach hat sich ein mutmaßlicher Verantwortlicher der illegalen Datenbeschaffung bei den Behörden gemeldet. Der Telefonwerber soll vor zwei Jahren Daten für die SKL gesammelt haben. Quelle: Spiegel online, 14.08.2008 Gesamter Artikel zu finden unter: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,572209,00.html
Mittwoch, 13. August 2008

Herbst wird indes versuchen, die Vertreibung von "Das Horrorhaus" hierzulande, in Deutschland und der Schweiz zu unterbinden. Eine Übersetzung ist momentan ohnehin nicht in Planung. Doch das Geschäft mit den Fritzl-Opfern beginnt gerade erst. Neben Cawthorne, der das Rennen machte und als erster publizierte, und Hall arbeiten bereits schon zwei weitere Journalisten an Büchern über die Geschehnisse. Einer davon ist John Glatt, ein Amerikaner, der übrigens noch nie in seinem Leben in Österreich war. Und der vierte im Bunde? Ein freischaffender Journalist und Times-Mitarbeiter, der in Österreich lebt. Bojan Pancevski will dann ab dem nächsten Frühjahr mit seiner Interpretation der Dinge die Ereignisse - aufarbeiten? Objektiv darstellen? Ausführlich recherchiert darüber berichten? Oder doch einfach nur Geld machen? Gerüchten zufolge sind im bereits 800.000 Euro für sein Werk angeboten worden. Quellen: noe.orf.at; oe24.at URL: http://www.vol.at/news/welt/artikel/das-horrorhaus-erstes-fritzl-buch-erschienen/cn/news-20080806-04471022
Samstag, 2. August 2008

Luxusvillen im Belagerungszustand, Schlägereien zwischen Paparazzi und Leibwächtern, Verfolgungsjagden zwischen Stars und Fotografen: Alltägliche Szenen wie diese könnten in Hollywood bald der Vergangenheit angehören. In Los Angeles ist jetzt erstmals eine neue Task-Force zusammengetroffen, die des in der Entertainment-Metropole immer größer werdenden Problems aggressiver Paparazzi Herr werden soll. Politiker aus L. A. und dem Bundesstaat Kalifornien sitzen darin ebenso wie hochrangige Polizeibeamte und einige der betroffenen Stars. Sollen sich Fotografen registrieren? Zu den Ideen, die das Gremium erörtert, gehören unter anderem eine Registrierungspflicht für Paparazzi und ein per Gesetz vorgeschriebener Pflichtabstand um Prominente. Das Anliegen ist ernsthaft, doch die Diskussionen darüber in L. A. haben sich inzwischen zu einem bizarren Schaukampf entwickelt, dem die lokale Presse derzeit fast mehr Aufmerksamkeit widmet als den Hollywood-Stars, um die es eigentlich geht. "Kein Problem mehr" Der Chef des Los Angeles Police Department (LAPD), William J. Bratton, hält die Vorschläge nämlich für eine Farce und findet für seine Meinung auch recht deutliche Worte. "Seit Britney wieder Kleidung anhat, Paris nicht mehr in der Stadt ist und Gott sei Dank niemandem mehr auf die Nerven gehen kann und Lindsay Lohan offensichtlich lesbisch geworden ist, haben wir kein großes Problem mehr", sagte er vor laufenden Fernsehkameras. (Lohan sorgt seit einiger Zeit durch ihre enge Freundschaft zur britischen Musikerin und DJane Samantha Ronson für Spekulationen.) Stars selbst schuld? Dennis P. Zine, dem Stadtrat, dessen Idee die Task-Force war, warf der Polizeichef Effekthascherei vor. An 90 Prozent aller Probleme mit Paparazzi seien in Wahrheit die Stars mit ihrem ausufernden Benehmen selbst schuld, so Bratton. Die vorgeschlagene Registrierungspflicht für die Fotografen sei so unnötig, wie "Kätzchen zu hüten". "Sie sind wie ein Rudel Wölfe, die ihre Beute jagen", attackiert hingegen Zine die Fotografen. Eine "Tragödie" sei unausweichlich, wenn man nicht schnell etwas unternehme. Zine fordert unter anderem höhere Strafen für Verkehrsübertretungen und ähnliche typische Paparazzi-Vergehen. Krieg der Worte Der Infight zwischen Bratton und Zine über das Paparazzi-Problem nimmt immer bizarrere Ausmaße an. Der Polizeichef setzte etwa eine Pressekonferenz vor dem LAPD-Gebäude ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt an, als Zine gegenüber im Rathaus sein Anliegen vor der Task-Force vorbrachte. Der Stadtrat forderte hingegen interne Ermittlungen gegen den Polizeichef wegen dessen Aussagen über Lindsay Lohan. Dass sich Bratton über deren sexuelle Orientierung lustig mache, sei unangebracht und verstoße gegen die guten Sitten. Schließlich versuche man, eine konstruktive und positive Debatte zu führen. "Habe Vertrauen ins Gesetz verloren" Am meisten zu der Debatte beitragen können offensichtlich die Betroffenen selbst. Der Schauspieler Milo Ventimiglia, bekannt aus der TV-Serie "Heroes" und durch die Liaison mit seiner 13 Jahre jüngeren Serienkollegin Hayden Panettiere, schilderte vor der Task-Force etwa, wie er mitten in der Nacht bei der Autofahrt durch Hollywood von drei Fotografen belästigt wurde, die ihn an jeder roten Ampel abpassten und ihn mit ihrem Blitzlicht blendeten. Aus Angst sei er zu einem Wachzimmer gefahren und habe um Hilfe gebeten, sei jedoch auf taube Ohren gestoßen: "Ich habe ein wenig mein Vertrauen ins Gesetz verloren." Angst vor Unfall Popsänger John Mayer sagte, er sei einer der "den Medien am freundlichsten gesinnten Prominenten", doch obwohl er den Reportern und Fotografen freiwillig viele Einblicke gewähre, gehörten Verfolgungsjagden mit Fotografen, Hausfriedensbruch und Drohungen zu seiner Tagesordnung. Dass es irgendwann zu einem tödlichen Unfall im Zusammenhang mit den Paparazzi kommen könnte, sei "keine theoretische Möglichkeit, sondern eine "situationsbedingte Gewissheit", wird Mayer in der "Los Angeles Times" zitiert. "Man ist in Gefahr", betonte der Sänger. "Wenn man nicht weiß, wer einen verfolgt, wenn man nicht weiß, warum man verfolgt wird, besteht die sehr greifbare Gefahr, dass man körperlichen Schaden erleidet." Links: URL: http://orf.at/080801-27972/index.html
Mittwoch, 30. Juli 2008
Das Wasp Knife ist mehr als ein Messer. Aus einer Kartusche im Schaft zischt Gas zur Klingenspitze: Die Wunde wird nach dem Zustechen so schnell gefroren, dass es sie regelrecht zerfetzt. Die Waffe ist für Jäger, Taucher, Wanderer und Soldaten gedacht - Kritiker wollen sie verbieten. Ein Mann sticht mit einem Messer in eine Wassermelone von der Größe eines Fußballs - und plötzlich explodiert die Frucht. Zerbirst von innen heraus. Teile spritzen weg, Rauch steigt auf. 
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,568594,00.html SPIEGEL ONLINE, 29.07.2008
Die entsprechende Zivilklage sei am vergangenen Freitag beim Landgericht Düsseldorf eingereicht worden, teilte die Kanzlei des Münchner Rechtsanwalts Lutz Libbertz mit, die den Leibwächter vertritt. Die Anwälte des Klägers sehen den Ruf ihres Mandanten durch ein Fernsehinterview Anfang Juni 2008 von Verona Pooth massiv geschädigt. Nach den angeblich falschen Aussagen des TV- Stars habe der Leibwächter seinen neuen Arbeitsplatz verloren. In dem Interview in dem RTL-Magazin „Exklusiv“ war es um den Vorwurf gegangen, dass der Leibwächter aus der Villa oder Büroräumen Unterlagen der Pooths gestohlen und an die Presse verkauft habe. "Ohne jeden Tatsachenbeweis", habe Frau Pooth "öffentlich" behauptet, was sie von zwei "Zeugen" erfahren haben will, berichtet auch das Magazin „Stern“ (Internetausgabe). Nämlich, dass der 33-jährige Leibwächter und ein Komplize im Umfeld der Pooth-Pleite Anfang 2008 heimlich "bei uns zu Hause waren" und sich " Papiere angeeignet" haben, soll sie in dem Interview gesagt haben. Anscheinend hatten sich beim Ehepaar Pooth zwei Informanten gemeldet und den ehemaligen Leibwächter beschuldigt. Der Leibwächter will nun eine dermaßen hohe Entschädigung, weil das Ausmaß der Rufschädigung gewaltig sei – immerhin erreiche die Sendung “Exklusiv“ ein Publikum von bis zu sechs Millionen Zuschauern. Dadurch habe der Leibwächters keine Aussicht mehr habe, in seinem Beruf weiterzuarbeiten.
Welt.de, 29. Juli 2008, 12:03 Uhr URL: http://www.welt.de/vermischtes/arti2261616/.html
MINSK, 30. Juli (RIA Novosti). Im Minsker Stadtgericht beginnt am heutigen Mittwoch ein Gerichtsprozess gegen den im März verhafteten US-Anwalt Emmanuel Zeltzer, den der Inlandsgeheimdienst KGB wegen Wirtschaftsspionage angeklagt hat. Auf der Anklagebank sitze auch Zeltzers russische Sekretärin Wladlena Funk, teilte der Verteidiger Dmitri Gorjatschko mit. Das Verfahren soll unter Ausschuss der Öffentlichkeit ausgetragen werden. Neben Wirtschaftsspionage wird Zeltzer Drogenschmuggel vorgeworfen. Bei seiner Verhaftung am 12. März in Minsk wurden bei ihm mehr als 100 Tabletten sichergestellt, die Drogen und psychotrope Substanzen enthalten sollten. Der Angeklagte beteuert seine Unschuld. Die USA hatten weißrussische Justizbehörden mehrmals aufgerufen, Zeltzer "aus Humanitätsgründen" freizulassen. Der geborene Moldawier Zeltzer war in den 70er Jahren aus der damaligen Sowjetunion in die USA ausgewandert und ist seit 1990 als Rechtsanwalt tätig. Einer der bekanntesten seiner Kunden war der abtrünnige georgische Unternehmer Badri Patarkazischwili, der in diesem Februar im Londoner Exil starb. Außerdem war Zeltzer in den Geldwäsche-Skandal bei der Bank of New York verwickelt. Zeltzers Familienangehörige vermuten, dass hinter seiner Verhaftung Patarkazischwilis ehemaliger Geschäftspartner Unternehmer Boris Beresowski stehe. Zeltzer beschäftigte sich zuletzt mit dem Erbe des toten georgischen Unternehmers. Novosti, 30.7.2008 URL: http://de.rian.ru/society/20080730/115227733.html
Pasadena (pte/30.07.2008/12:12) - Wissenschaftler am California Institute of Technology (Caltech) http://www.caltech.edu haben ein Mikroskop entwickelt, das nicht größer als eine Fingerspitze ist. "Das ganze System ist wirklich kompakt, es könnte in ein Handy eingebaut werden", beschreibt Changhuei Yang, Caltech-Professor und Leiter des Entwickler-Teams. Das Chip-System verspricht eine Vergrößerung, die sich mit den besten optischen Mikroskopen messen kann. Statt auf Linsen setzt es dazu auf Mikrofluidik. Damit ist die gezielte Arbeit mit kleinen Flüssigkeits- oder Gasmengen auf mikroskopischen Skalen gemeint. Das Mini-Mikroskop könnte den Caltech-Forschern zufolge um rund zehn Dollar in Serie gefertigt werden und somit die mikroskopische Analyse von Flüssigkeiten über mobile Geräte erlauben. Das Caltech-System kombiniert Mikroelektronik mit Mikrofluidik. Ein CCD-Chip, wie er in Digital- und Handykameras genutzt wird, dient als Sensor. Er wird mit einer dünnen Metallschicht bedeckt, in die eine Reihe von Löchern in der Größe von einem Mikrometer als Aperturen gestanzt wird. An diesen wird durch einen winzigen Kanal die Flüssigkeit vorbeigeleitet, die mit dem linsenlosen Mikroskop analysiert werden soll. Dadurch entsteht eine Reihe von Licht-Schatten-Aufnahmen, die kombiniert werden, um ein detailliertes, zweidimensionales Bild zu erhalten. "Als Beleuchtung genügt Sonnenlicht, was das System sehr attraktiv für Anwendungen in der Dritten Welt macht", betont Yang.
Als mögliche Einsatzgebiete führen die Forscher speziell den Bereich der Biomedizin an. Die Mini-Mikroskope könnten beispielsweise für portable Systeme zur Malaria-Diagnose oder Wasser-Analyse genutzt werden. "Ein implantierbares mikroskopisches Analysesystem könnte autonom nach Krebszellen im Blutkreislauf suchen", sieht Yang eine weitere Möglichkeit. Dank der geringen Kosten seien auch Einwegsysteme zur Reduktion von Kontaminationsrisiken oder für den Einsatz in Kriegsgebieten denkbar. Verhandlungen mit Biotechnologie-Unternehmen über eine Massenproduktion der Mini-Mikroskope seien bereits im Gange.
"Das ist wirklich ein Beispiel für den kreativen Einsatz der Mikrofluidik für die Mikrooptik", meint Hans Zappe, Professor für Mikrooptik am Institut für Mikrosystemtechnik der Universität Freiburg http://www.imtek.de, gegenüber pressetext. Mikrofluidische Linsen für rekonfigurierbare optische Mikrosysteme sind ein Forschungsthema seiner Arbeitsgruppe, so der Wissenschaftler. Andernorts sind auf Basis der Mikrofluidik schon optische Schalter entwickelt worden. "International ist das ein spannendes Thema. Die Optofluidik ist ein Forschungsgebiet, das zunehmende Funktionalität für mikro-optische Systeme erlauben wird", betont Zappe daher abschließend. Foto: caltech.edu
Samstag, 26. Juli 2008
FBI-Liste wurde 1950 eingeführt Zu den meistgesuchten Verbrechern des FBI gehört auch Osama Bin Laden.Untrennbar mit der Geschichte des FBI verbunden ist dessen Top-Ten-Liste der meistgesuchten Verbrecher, die "FBI Ten Most Wanted Fugitives".
Mit den "Most Wanted"-Steckbriefen, die in öffentlichen Einrichtungen wie Postämtern aushängen, fasste die US-Bundespolizei in den vergangenen Jahrzehnten einige der schwersten Verbrecher. Initiative Hoovers Die Idee zur Liste der Meistgesuchten soll 1949 bei einem privaten Treffen zwischen FBI-Chef J. Edgar Hoover und dem Chefredakteur der Nachrichtenagentur INS, William Kinsey Hutchinson, entstanden sein. Der Journalist fragte Hoover nach den Namen und Beschreibungen seiner "härtesten Burschen". Der FBI-Direktor war von der Idee so begeistert, so dass er am 14. März 1950 die erste Liste veröffentlichte und das Programm "Die zehn meistgesuchten Kriminellen" initiierte. Viele Hinweise aus der Öffentlichkeit Seither wurden 489 Flüchtige per Steckbrief gesucht, darunter nur acht Frauen. 459 wurden gefasst oder zumindest lokalisiert, 150 davon als direktes Ergebnis von Hinweisen aus der Öffentlichkeit.Seit den ersten Listen in den 50ern veränderte sich deutlich das Profil der gesuchten Kriminellen. Damals waren es hauptsächlich Bankräuber, Autodiebe und Einbrecher. In den 60ern ging es um Entführer und gewalttätige Politaktivisten. Ab den 70ern verstärkte das FBI die Suche nach Serienmördern und Drogenbossen. Von Bin Laden bis Bulger Auf der aktuellen Liste befinden sich unter anderen der Terrordrahtzieher Osama Bin Laden, der Bandenchef James J. Bulger, der an 18 Morden beteiligt gewesen sein soll, und mehrere Bankräuber und Mörder. Die Liste der Meistgesuchten wird nur aktualisiert, wenn einer gefasst wird oder das FBI einen Gesuchten nicht länger für extrem gefährlich hält. In besonderen Fällen wird sie um einen elften Eintrag erweitert. Liste der zehn meistgesuchten Flüchtigen ORF, 26.7.2008 URL: http://www.orf.at/080723-27615/index.html
Viele Erfolge, gravierende Fehler US-Justizminister Charles J. Bonaparte gründete 1908 die US-Bundespolizei. Die stärkste Polizeimacht der Welt feiert Jubiläum: Vor hundert Jahren, am 26. Juli 1908, ist die US-Bundeskriminalpolizei FBI gegründet worden. Die weltbekannte Behörde wurde in vielen Filmen verherrlicht, aber immer wieder auch wegen illegaler Bespitzelung, Pannen und Versäumnissen von negativen Schlagzeilen geplagt. "Mittelmäßig zufriedenstellend" 1908 stellte der damalige Justizminister Charles J. Bonaparte eine kleine Spezialeinheit mit 34 Agenten zusammen, ursprünglich unter dem Namen Bureau of Investigations (BOI). Ein halbes Jahr nach der Gründung dieses Büros für Ermittlungen war er noch nicht besonders begeistert: "Im Großen und Ganzen mittelmäßig zufriedenstellend" seien die Resultate des Büros, schrieb Bonaparte damals. Das änderte sich schnell. Die Behörde kann zu ihrem Hunderter auf schillernde Erfolge und eine reiche Geschichte der Verbrechensbekämpfung zurückblicken. Die Gangster mit den coolen Namen Da war die Jagd auf Bonnie und Clyde, das wohl bekannteste Gangsterduo aller Zeiten, auf den mörderischen Bankräuber John Dillinger und seine Bande, auf "Babyface" Nelson, "Pretty Boy" Floyd und den Entführer und Mörder des Lindbergh-Babys in den 30er Jahren. Es gab den "Unabomber" Theodore Kaczynski, der aus Technologiefeindlichkeit 17 Jahre lang (von 1978 bis 1995) Mitarbeiter von Universitäten und Airlines terrorisierte, und den Regierungshasser Timothy McVeigh, der 1995 ein Bundesgebäude in Oklahoma in die Luft sprengte und 168 Menschen tötete. Eine neue Bedrohung Bereits zwei Jahre davor, so heißt es auf der FBI-Website, war der internationale Terrorismus "auf US-Boden angekommen" - in Form einer Bombenexplosion in der Tiefgarage des New Yorker World Trade Centers. Das FBI fasste den mutmaßlichen Hauptdrahtzieher Ramsi Jussef und mehrere Mitverschwörer. Aber dann kam achteinhalb Jahre später der 11. September, ein dunkler Tag besonders auch für das FBI, dem wie dem Geheimdienst CIA eklatante Fehler angelastet werden. Fehlender Weitblick? Am schwersten in der jüngsten Geschichte wiegen Vorwürfe, nach denen im FBI-Hauptquartier Hinweise auf die Pilotenausbildung späterer 9/11-Attentäter ignoriert wurden. Von fehlendem strategischen Weitblick, mangelnder Kommunikation intern und mit der CIA und technischer Überalterung ist die Rede. Inzwischen bezeichnet das FBI die Bekämpfung des Terrorismus als seine Hauptaufgabe. Ob die Behörde die Kompetenzen dafür hat, ist allerdings umstritten. "Analytische Fähigkeiten fehlen" Der "New York Times"-Journalist und Buchautor Eric Lichtblau argumentiert etwa, das ohne Zweifel erstklassige Know-how der Bundespolizei bei der Bekämpfung des Drogenhandels und des organisierten Verbrechens sei auf die Jagd nach Terroristen einfach nicht anwendbar. "Meiner Meinung nach fehlt es dazu an analytischen Fähigkeiten. Man muss den Nahen Osten kulturell verstehen können, die Sprache beherrschen - und viele dieser Fähigkeiten hat das FBI noch immer nicht, obwohl seit 9/11 sieben Jahre vergangen sind", sagte Lichtblau jüngst dem US-Fernsehsender CBS. 30.000 Mitarbeiter Heute hat das FBI gut 30.000 Mitarbeiter, etwa 12.000 davon sind Special Agents, also Ermittler. Zuständig ist die Bundeskriminalpolizei mit ihrem Motto "Fidelity, Bravery, Integrity" (Treue, Mut, Integrität) für Verstöße gegen alle Bundesgesetze und für Verbrechen, in deren Zuge Staatsgrenzen innerhalb der USA überschritten werden. Die Bandbreite reicht von organisierter Kriminalität über Terrorismus, Spionage, Kidnapping, Banküberfälle und Verstöße gegen Kartellgesetze bis zu Hypothekenbetrügereien. Ikone und Feindbild J. Edgar Hoover Vieles aus der FBI-Geschichte ist Hollywood-tauglich, aber es gibt auch eine Reihe von Kapiteln, über die man zum Jubiläum nicht gern spricht. Dazu gehört vor allem die Amtszeit von Direktor J. Edgar Hoover, in denen im Zuge einer Jagd auf kommunistische "Staatsfeinde" unschuldige Bürger ausgespäht wurden, das FBI die Anti-Vietnamkriegsbewegung unterwanderte und sogar Präsidenten beschnüffelte. Dennoch: Fürs FBI ist Hoover, der die Behörde fast 50 Jahre lang leitete und in dieser Zeit unter acht US-Präsidenten diente, noch immer eine Ikone. "J. Edgar Hoover wäre stolz", sagte der derzeitige FBI-Chef Mueller bei der offiziellen 100-Jahr-Feier letzte Woche in Washington über die Entwicklung hin zur modernen Ermittlungsagentur. Das FBI hört mit In die Kritik geriet das FBI auch wiederholt wegen unverhältnismäßiger Gewaltanwendung - etwa 1992 bei der Belagerung des Anwesens eines Rechtsextremisten in Ruby Ridge und dann ein Jahr später beim Sturm auf die Ranch der Davidianer-Sekte in Waco (Texas) mit 80 Todesopfern. Der 2001 berufene Mueller arbeitete inzwischen intensiv daran, die großen Mängel zu beseitigen. Dafür taten sich neue Angriffsflächen auf: Nach 9/11 erhielt das FBI mehr Vollmachten für die Bespitzelung von Terrorverdächtigen im eigenen Land. Und Bürgerrechtler zweifeln nicht daran, dass diese auch voll ausgeschöpft werden. Links: ORF, 26.7.2008 URL: http://www.orf.at/080723-27615/index.html
Mittwoch, 23. Juli 2008

Erhebungen zur Wahlkampfzeit Der Falter nennt zudem den Oberösterreichischen Landeshauptmann Josef Pühringer, Martin Gschwandtner, den stellvertretenden Bezirkshauptmann von Vöcklabruck sowie Innenministeriumssprecherin Iris Müller-Guttenbrunn als Verdächtige. "Für uns ist das jetzt nicht das dringendste und voreiligste, dass wir permanent das Register der Beschuldigten ergänzen", meint dazu der Staatsanwaltssprecher. "Wir warten auf den Schlussbericht." Wann die Erhebungen abgeschlossen sein könnten - schließlich läuft gerade ein Wahlkampf an - sei allerdings "seriöserweise nicht zu sagen". Für alle Genannten gilt die Unschuldsvermutung. Debatte über die Abschiebung der Familie Zogaj Auf dem Höhepunkt der Debatte über die Abschiebung von Mitgliedern der Familie Zogaj war der Vorwurf aufgekommen, dass einzelne Familienmitglieder straffällig geworden seien. Platter selbst hatte von einer Verurteilung und von Anzeigen gesprochen. Pilz hatte sich in seiner Anzeige auf einen ORF-Auftritt Platters bezogen, auf Aussagen der Pressesprecherin am Rande des Ministerrats sowie auf eine Pressekonferenz der drei Beamten zum Fall Zogaj im Oktober 2007. Fekter macht Druck Die neue Innenministerin Maria Fekter fordert eine "rasche Erledigung" der Causa und warf der Staatsanwaltschaft Untätigkeit vor. Auch im Fall Haidinger sei ein "rasches Tätigwerden" der Jusitiz notwendig. Der Vorhabensbericht zur Einleitung eines Verfahrens gegen den Ex-Bundeskriminalamts-Chef liege "seit vielen Wochen" im Büro von Justizministerin Maria Berger.
FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky fordert den Rücktritt der Landeshauptmänner Günther Platter und Josef Pühringer und die Suspendierung der von der Ministeriums-Mitarbeiter. Die FPÖ werde außerdem bei der ersten Sitzung des neu gewählten Nationalrates einen weiteren Untersuchungsausschuss beantragen. Kurier vom 22.07.2008 16:30 | apa | dk URL zum Artikel: http://kurier.at/nachrichten/180611.php
Montag, 21. Juli 2008
Informationen geraten im Internet schnell in falsche Hände New York (pte/21.07.2008/06:10) - Privatdetektive müssen heutzutage oft nicht einmal mehr ihren Schreibtisch verlassen, um den Aufenthaltsort einer Person herauszufinden. Web-2.0-Anwendungen wie Myspace, Twitter oder Flickr sind bei Nachforschungen außerordentlich hilfreich. Wie viele Spuren man im Internet hinterlässt, ist vielen jedoch nicht klar. Besonders provokant formuliert es der Direktor der Detektivagentur Pallorium, Steven Rambam: "Die Privatsphäre ist tot", sagte er bei der diesjährigen H.O.P.E. (Hackers on Planet Earth) Konferenz http://www.thelasthope.org. Nicht nur Social Networks, sondern auch Mobiltelefone und Kundendatenbanken sind wertvolle Informationsquellen für Detektive, berichtet CNET News.
Anstatt der Polizei 500 US-Dollar für ein Führerscheinfoto der gesuchten Person zu bezahlen, sucht Rambam nun in MySpace und anderen Social Networks nach Spuren. Alter, Wohnort, Beziehungsstatus und Freundeskreis sind Detektiven nach nur wenigen Klicks bekannt. Auch Job-Portale beinhalten wichtige persönliche Informationen, da dort oft der Lebenslauf veröffentlicht wird. Über den derzeitigen Aufenthaltsort und die momentane Aktivität kann Twitter Auskunft geben. Eine wichtige Informationsquelle sind auch Marketing-Datenbanken, in denen Kaufgewohnheiten, Produktregistrierungen, Transaktionen oder andere Aktivitäten gespeichert werden.
"Alles, was man ins Internet stellt, wird genommen, eingeordnet, katalogisiert und ist außerhalb deiner Kontrolle, noch bevor du es merkst", meint Rambam. "Daten bleiben nicht an einem Platz. Sie wandern an hunderte verschiedene Orte." Marketing-Datenbanken werden beispielsweise häufig an Dritte weiterverkauft. Die größte Kundendatenbank der USA hat laut Rambam der Pizza-Lieferservice "Domino's". Diese Datenbank wird unter anderem von der New Yorker Polizei sowie vom United States Marshals Service des Justizministeriums genutzt. Auch Geldeintreiber nutzen die Datenbank des Pizzaservice, um Personen zu lokalisieren. (Ende)
GigaPan soll breite Käuferschicht ansprechen New York (pte/21.07.2008/06:05) - Forscher der Carnegie Mellon Universität haben einen Roboter entwickelt, der hochauflösende Panoramafotos mit durchschnittlichen Digitalkameras schießt, berichtet die New York Times. Im Gegensatz zu ähnlichen Geräten, die oft tausende US-Dollar kosten, soll der Roboter bereits für weit weniger als 500 US-Dollar zu haben sein. Ein Roboterarm drückt dabei mehrmals den Auslöser einer Digitalkamera aus jeweils leicht unterschiedlichen Blickwinkeln und schießt Einzelfotos, die anschließend zu einem hochaufgelösten Panoramafoto kombiniert werden. Am Computer kann man später beliebige Details des Fotos vergrößern, indem man auf die jeweilige Stelle im Panorama klickt.
Ein Fotoshooting mit dem GigaPan benötigt nur wenig Vorbereitungszeit. Der Roboteraufsatz wird auf ein handelsübliches Stativ geschraubt, bevor die Kamera befestigt wird. Danach muss man nur noch die gewünschte Breite des Panoramas einstellen. Der Roboter teilt dann selbstständig das Bild in Segmente ein und schießt die Einzelfotos, aus denen später mit spezieller Software das Panorama entsteht. Ein Vorteil des GigaPan ist, dass man kein Weitwinkelobjektiv benötigt und daher ein detailgetreueres Bild erhält. "Wenn man in das Bild hineinzoomt, sieht man den Ausschnitt genauso, als würde man durch ein Fernglas schauen", erklärt Richard Palmer vom Hawaii State Department of Health, der den GigaPan getestet hat.
300 Personen haben im vergangenen Jahr den Panorama-Roboter getestet und ihre Fotos in einer Onlinecommunity http://www.gigapan.org ausgetauscht. Ein Panoramafoto zeigt beispielsweise die Hanauma Bucht auf Oahu in Hawaii, mit 1.750 Einzelbildern in 25 Zeilen und 70 Spalten. Der Roboter benötigte eineinhalb Stunden für dieses große detailgetreue Panorama. In den GigaPan-Panoramas entdecken die Fotografen sogar oft Details, die sie vor Ort nicht gesehen haben. "Das gibt einem das Vergnügen Entdeckungen zu machen, die durch traditionelle Fotos nicht möglich sind", meint Ronald C. Schott, Assistenzprofessor für Geologie an der Fort Hays State Universität, der den GigaPan ebenfalls getestet hat. Noch dieses Jahr soll der Panorama-Roboter auf den Markt kommen. (Ende) GigaPan kommt noch dieses Jahr auf den Markt (Foto: www.cs.cmu.edu)
... begeht VISIER — aber nicht im Dienst der Königin, sondern der Leser: Das Special Nr. 49 informiert über die Welt der Spionage. Martinis, geschüttelt, nicht gerührt, spielen im britischen Action-Kino eine große Rolle, nicht aber in der Realität.
Und doch gehört 007 auch zu 49 — oder entschlüsselt formuliert: Auf Kino-Agenten geht der neue Band der Special-Reihe, den VISIER-Herausgeber Dr. David Schiller gemeinsam mit einigen Co-Autoren verfaßt hat, natürlich ebenfalls ein. Doch vor allem dreht es sich hier um Geheimdienste und Sonderkommandos, Schattenkrieger und Agenten, Sonderwaffen und Spionagetechnik. Das neue VISIER-Special Nr. 49 schildert auf 116 Seiten, wie sich Sonderkommandos und Sabotage-Organisationen entwickelten. Dazu zählen Verbände wie die britische Special Operations Executive (SOE), das amerikanischen Office of Strategic Service (OSS) sowie die deutsche Abwehr. Und man erfährt, wie es seitdem mit alldem weiterging. Aber was wären Agenten ohne ihre Waffen? Auch da übertrifft die Realität das Kino — das reicht von Kommandodolchen à la Fairbairn-Sykes über Partisanen-Nachbauten der Sten-MPi bis hin zu einem mitunter unglaublichen Sammelsurium kurioser Schuß- und Stichwaffen, die sich auch mal in Gurtschließen fanden. Und wenn man dann noch erfährt, daß es für derlei gleich ganze Entwicklungsabteilungen gegeben hat, die ... doch lesen Sie selbst. Hier geht's zum Inhaltsverzeichnis
Freitag, 18. Juli 2008

Der geprellte Schweizer wollte seinen Verlust nicht akzeptieren und mit Hilfe eines Detektivs alles aufklären. Lucona-Aufdecker Dietmar Guggenbichler trat auf den Plan. Der Kärntner sollte für den betagten Millionär Zeugen finden und schließlich auch das Geld zurückholen.
Dafür verlangte der Detektiv 150.000 Euro Honorar. Das soll er angeblich auch bekommen haben, es gibt aber keinen Beleg. Darüber gibt es unterschiedliche Aussagen, möglicherweise könnte ein Geldbote die 150.000 Euro für sich behalten haben.
Detektiv Guggenbicher und der Millionär gerieten in Streit und gingen vor Gericht. Zeugen für dubiose Geldtransaktionen gibt es bis heute keine, angeblich weil Guggenbichlers Informant aus der Schweizer Finanzmarktszene untergetaucht sei.
Widersprüchliche Beweislage Am Mittwoch sagte der Schweizer per Videoeinvernahme beim Klagenfurter Prozess aus. Er sagte, Guggenbichler habe das Geld in die eigene Tasche gesteckt, was dieser zurückwies. Die Richterin sprach nach mehreren Verhandlungstagen ein Schlusswort: Weil die Beweislage so widersprüchlich ist, wird Detektiv Guggenbichler im Zweifel vom Vorwurf des vorsätzlichen Betruges freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft legte sofort eine Nichtigkeitsbeschwerde ein. Guggenbichler sollte Jörg Haider ausspionieren. Spitzelaffäre in Kärnten Guggenbichler wurde in Kärnten bekannt in der Causa der sogenannten "Spitzelaffäre". Angeblich soll Guggenbichler im Jahr 2006 LH Jörg Haider im Auftrag der FPÖ bespitzelt haben - auch in seinem privaten Umfeld, was Guggenbichler bestritt. Auch im Umfeld der Hypo-Bank soll Guggenbichler ermittelt haben. ORF Kärnten, 17.7.2008 URL: http://kaernten.orf.at/stories/293420/
"Privatdetektiv im Zweifel freigesprochen" vollständig lesen
von Max Edelbacher
Brisante Analyse und die aufsehenerregendsten Fälle von einem Insider ersten Ranges. Als langjähriger und letzter Vorstand des Sicherheitsbüros erlebte Maximilian Edelbacher dreißig Jahre Kriminalgeschichte hautnah mit. Neben seiner persönlichen Biografie schildert er die bedeutendsten Kriminalfälle, an deren Aufklärung er selbst mitgearbeitet hat. Wer sich für Kriminalistik interessiert, muss zu diesem Buch greifen, denn noch näher kommt man an die Wahrheit nicht heran. 24. Juli 2008, 19:00: Vortrag zum Buch »Polizei inside - Was läuft falsch?« Lesung in der Buchhandlung »Thalia« Wien Mitte Landstraßer Hauptstraßer 2a/2b, A-1030 Wien Verlag: Amalthea; Auflage: 1 (Juli 2008) ISBN-13: 978-3850026390 EUR 22,90

Dietz spricht von der Unschuld seines Mandanten. „Ich bin davon überzeugt, er war es nicht“, sagt er bei vielen sich bietenden Gelegenheiten in die Mikrofone. Sein Mandant ist Vater eines kleinen Jungen, war früher Krankenpfleger und Versicherungsvertreter und sitzt als mutmaßlicher Fünffachmörder auf der Anklagebank. Der 52-Jährige soll zwischen 1983 und 1990 fünf junge Anhalterinnen erdrosselt haben. Drei von ihnen soll er zuvor vergewaltigt haben, eine der Vergewaltigungen ist verjährt. Der schwergewichtige 1,90 Meter-Mann hatte die Taten bei der Polizei gestanden, zum Prozessauftakt aber widerrufen. Wie in Fernsehserien beauftragte sein Anwalt einen Detektiv. Den setzte er auf ein Gerücht an, das sich über die Jahrzehnte in dem Ort Merkstein bei Aachen hielt. Dort soll sich 1987 ein Mann das Leben genommen und einen Abschiedsbrief hinterlassen haben. Darin soll er den Mord an einer oder mehreren Anhalterinnen gestanden haben. Sein Detektiv habe erst kurz vor dem Urteil wichtige neue Erkenntnisse gewonnen, sagte Dietz - wie im Film. Dietz' neuer Tatverdächtiger war Glasermeister in Merkstein. Als 1984 die zweite junge Tramperin starb, wurde er überprüft. Diese Ermittlungen gingen als „Spur 86“ in die Akten ein, wurden aber nicht weiter verfolgt. Wenige Monate später schlug der Mörder wieder zu und erdrosselte eine 17-Jährige. An diesem Opfer fanden die Ermittler Spermaspuren des jetzt in Aachen Angeklagten - und ein Schamhaar von einem Unbekannten. Dieser Unbekannte hatte dieselbe seltene Blutgruppe wie der Glasermeister. Der Vorsitzende Richter Gerd Nohl beschaffte die Akte mit der „Spur 86“ - doch einen Brief gab es darin nicht. „Das sind Gerüchte“, sagte Staatsanwalt Ralf Bücker. „Ich habe in der Akte nichts gefunden, was auf ein Geständnis hinweist.“ Auch der Verteidiger hat den Brief noch nicht gesehen. Für Dietz ist der noch nicht nachgewiesene Abschiedsbrief der Schlüssel zum Erfolg. Sein Mandant hatte vor dem Prozess fünf Morde gestanden. „Wenn nur ein Mord rausfällt, dann ist das ganze Geständnis unglaubwürdig“, sagte er. Er hofft darauf, dass sich der Brief in der Akte zu der Selbsttötung des einstigen Glasermeister befindet. (dpa) Quelle: Kölnische Rundschau, VON ELKE SILBERER, 17.07.08, 20:17h Url zum Artikel: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1214582721480.shtml
Montag, 14. Juli 2008
von Jürgen Wagner Wenn die Gier nach dem schnellen Geld ins Unermessliche steigt, wird der Verstand meist ausgeschaltet. Geld macht gierig, die Aussicht auf mehr Geld macht blind. Dies gilt für die Betrüger, die hinter jeder Ecke lauern, aber auch für deren oft bereitwillige Opfer.
Jürgen Wagner ist Spezialist für die Bekämpfung von Anlagebetrug und gibt Antwort auf folgende Fragen: Wie funktionieren Betrügereien? Kann jeder ein Betrugsopfer werden? Kann man sich davor schützen? Wie lassen sich legale von illegalen Kapitalanlagen unterscheiden? Durch die gesellschaftliche Anerkennung, welche finanzieller Erfolg genießt, wird die Geldgier zusätzlich gefördert. Hier zeigt der Autor, wie die Gesellschaft ihre Mitglieder schützen sollte – vor den Betrügern und vor sich selbst.
Über den Autor Jürgen Wagner, LL.M., ist Wirtschaftsanwalt in Konstanz und auch in Zürich und Vaduz zugelassen. Er ist Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht und seit Jahren im Bereich der grenzüberschreitenden Wirtschafts- und Steuerberatung tätig. Seit mehr als 15 Jahren vertritt er Geschädigte in großen Kapitalanlagebetrugsfällen. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Fachpublikationen zum Gesellschafts- und Steuerrecht.
Gebundene Ausgabe: 224 Seiten Verlag: Orell Füssli (Juni 2008), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3280052866, ISBN-13: 978-3280052860, EUR 24,-
Donnerstag, 10. Juli 2008
Es ist die mysteriöseste Mordserie Europas: Seit fast acht Jahren zieht ein Unbekannter durch Deutschland und erschießt ausländische Kleinunternehmer. Ein Auftragskiller? Ein irrer Einzelgänger? Die Mordkommission "Bosporus" hofft, dass ihr der Zufall hilft. Nürnberg - Der Mann trägt eine gestreifte Anzugshose, ein gestreiftes Hemd, eine gestreifte Krawatte. Sein Sakko hat er über den Stuhl gehängt, er nippt an einer Tasse Tee. Der Schreibtisch vor ihm ist tadellos aufgeräumt, das Zimmer 258 im Polizeipräsidium Mittelfranken nüchtern und kahl. Hinter dem Mann an der Wand hängt eine Postkarte. Darauf steht: "Wer viel redet, erfährt wenig." Neun Morde, begangen mit einer automatischen Pistole vom Typ Ceska 83, Kaliber 7,65: Aber was ist das Motiv? Uwe Jornitz, 46, rundes Gesicht, Brille, ist einer der Beamten, die das wahrscheinlich rätselhafteste und unheimlichste Verbrechen Europas aufklären sollen. Der Kriminaloberrat leitet die Nürnberger Mordkommission "Bosporus" - sechs Ermittler, aufgeteilt in zwei Teams und die sogenannte Zentrale Sachbearbeitung. "Der Fall verfolgt mich bis in den Schlaf", sagt Jornitz.
Seit fast acht Jahren zieht ein unbekannter Mörder, vielleicht sind es auch mehrere Täter, Jornitz weiß es nicht, eine blutige Spur durch Deutschland. Neun Männer, meist Inhaber kleiner Läden, wurden regelrecht exekutiert - immer nach demselben Muster, durch Schüsse in den Kopf, am helllichten Tag, an belebten Straßen. Acht Deutsch-Türken waren es und ein Grieche, fast alle fleißig, unauffällig und gut integriert, getötet mit einer automatische Pistole der Marke Ceska, Typ 83, Kaliber 7,65 Millimeter. Als Erstes traf es den Blumenhändler Enver S., 38, aus dem hessischen Schlüchtern. Er stand mit seinem Verkaufswagen am Vormittag des 9. September 2000 an einer Ausfallstraße in Nürnberg-Langwasser. S. vertrat einen Kollegen, der an diesem Tag Urlaub genommen hatte. Am Nachmittag fand man S. im Transporter, von Kugeln durchsiebt. Neun Monate später starb Abdurrahim Ö. Der geschiedene 49-Jährige, der in Nürnberg-Steinbühl wohnte, war Schneider, seit vielen Jahren in Deutschland. Tagsüber stand er bei Siemens am Band, abends besserte er für ein paar Euro Kleider aus. Am Nachmittag des 13. Juni 2001 hörten Nachbarn einen Streit, angeblich waren zwei osteuropäisch wirkende Männer bei Ö. Wenig später lag der tot auf dem fleckigen PVC-Boden hinter dem Schaufenster, mit zwei Kugeln im Kopf. (....)
SPIEGEL ONLINE, von Jörg Diehl Lesen Sie den gesamten Artikel unter http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,563661,00.html
 Vandalismus Die Frage, ob die behördliche Videoüberwachung "ein Mittel der Erziehung werden soll" ist für Kotschy ein "Grundsatzproblem". Einige Schulen hatten nämlich die Installation von Kameras beantragt, weil sie laut eigenen Angaben dem Vandalismus anders nicht mehr Herr werden. In der "Sir-Karl-Popper-Schule für Hochbegabte" in Wien-Wieden etwa wollte der Direktor die Überwachung, weil die Toiletten durch Silvesterknaller zerstört und Steckdosen ständig herausgerissen wurden. Eine manipulierte Fahrradbremse einer Schülerin und Diebstähle in den Garderoben war der Anstoß für eine Musikhauptschule in Oberösterreich. Bisher haben laut Morgenjournal 20 Schulen bei der DSK eine Installation von Kameras beantragt.
"Wir werden uns selbstverständlich an den Entscheid der Datenschutzkommission halten", sagte Nikolaus Pelinka, Sprecher von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ). Das Ministerium hatte die DSK Mitte April um Stellungnahme zur Videoüberwachung an Schulen ersucht. Bis dato sei die Datensammlung an Schulen nämlich nicht gesetzlich geregelt, so Pelinka. Gesetz Die Meldung einer Überwachung an die DSK ist dann notwendig, wenn die Daten aufgezeichnet werden. "Dann ist es Datenanwendung", erläuterte König. Für die Überwachung durch Schulen - also Behörden - ist laut Kotschy eine ausdrückliche Erlaubnis durch das Gesetz notwendig, welche es derzeit nicht gebe. Prinzipiell ist die Aufzeichnung von Daten immer zweckgebunden, Überwachungsdauer und Überwachungsbereich sind also genau geregelt, so König. Die gesammelten Daten dürfen später nur zur Klärung von Delikten verwendet werden, für die sie beantragt wurden. Doris Kaiserreiner von der Quintessenz, die sich für die "Wiederherstellung der Bürgerrechte" im Informationszeitalter einsetzt, begrüßte die Entscheidung der DSK. Gewalt und Vandalismus an Schulen sollte man besser mit pädagogischen Mitteln bekämpfen - Kameras würden eher Probleme mit sich bringen.
Kurier vom 08.07.2008 11:38 | apa | cs
Montag, 7. Juli 2008

Höllentempo 16. Mai 2008. Der Wiener Thomas Schopper ist mit seinem Motorrad auf der beliebten Ausflugsstrecke über den Exelberg im Wienerwald unterwegs. In einer unübersichtlichen Kurve kommt dem Mann ein silberner Porsche entgegen. Wie Augenzeugen später berichteten, war der Sportwagen in einem derartigen Höllentempo unterwegs, dass das Fahrzeug beim Überholvorgang schleuderte. Schopper kam zu Sturz, der Lenker schlitterte unter einen entgegenkommenden Mini - er war auf der Stelle tot. Der Porschefahrer fuhr weiter, kümmerte sich nicht um das Opfer. Ein Augenzeuge merkte sich lediglich einen Buchstaben sowie eine Ziffer auf der Kennzeichentafel. Die Beamten der Polizeiinspektion Weidling überprüften sämtliche in Frage kommende Wagen (66 Stück) und ermittelten einen Hauptverdächtigen. Doch seine Frau gab ihm ein Alibi. Um den Verdacht zu erhärten, beantragten die Ermittler eine Rufdatenerfassung seines Handys. Sie wollten beweisen, dass der Porschefahrer zum Unfallzeitpunkt sam Exelberg unterwegs war. Die zuständige Staatsanwaltschaft in Korneuburg lehnte den Antrag ab. Denn das Gesetz verbietet in diesem Fall eine Rufdatenerfassung (siehe Hintergrund). » Hintergrund: Datenerfassung nur bei Vorsatz Datenerfassung nur bei Vorsatz Die Gesetzeslage Eine Rufdatenerfassung wird nur dann gewährt, wenn ein Verdächtiger die Straftat vorsätzlich begangen hat. Im konkreten Fall müsste der Porschefahrer mit einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Umständen sowie Im-Stich-Lassen eines Verletzten rechnen. Weil in Österreich nur jenes Delikt angeklagt wird, das mit dem höheren Strafrahmen bedroht ist, fällt die Fahrerflucht weg. Bleibt somit nur noch die fahrlässige Tötung. Die wiederum wird nach österreichischem Recht aber nicht als Vorsatzdelikt gewertet. Die Fahrerflucht wäre eines, käme aber hier nicht zur Anklage.
Empörung Die Polizisten sind fassungslos: "Eine Gesetzeslücke verhindert, dass wir einen verdächtigen Todeslenker ausforschen. Wenn wir den Täter nicht überführen können, haben die Hinterbliebenen keinerlei Anspruch auf Schadenersatz." Witwe Sandra Schopper kämpft mit ihren Emotionen: "Meine beiden Mädchen Jasmin und Julia haben wegen eines Rowdys ihren Vater verloren. Ich verstehe nicht, warum man da nicht alle Mittel ausschöpft, um den Täter zu finden. " Der Tod von Thomas Schopper hat die Familie zudem in arge finanzielle Probleme gebracht. "Ohne meine Familie würden wir am Hungertuch nagen." Friedrich Köhl, leitender Staatsanwalt am Landesgericht Korneuburg, hat Verständnis für die Empörung von Witwe und Polizei: "Wir müssen aber immer das Gesetz im Auge behalten. Auch wenn wir natürlich daran interessiert sind, Täter auszuforschen." Artikel vom 07.07.2008 09:20 | KURIER | URL: http://www.kurier.at/nachrichten/niederoesterreich/173431.php
Mittwoch, 18. Juni 2008
Opera 9.5 schafft 4,7 Millionen Downloads in fünf Tagen Mit dem Erscheinen von Firefox 3 wollen die Macher einen Downloadrekord aufstellen und sich damit einen Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde sichern. In den ersten zwölf Stunden wurde die neue Firefox-Version 4,5 Millionen Mal heruntergeladen. Der in der vergangenen Woche erschienene Browser Opera 9.5 kam in fünf Tagen auf 4,7 Millionen Downloads. Noch bevor Firefox 3 am gestrigen 17. Juni 2008 um 20:15 Uhr deutscher Zeit als Download zur Verfügung stand, verkündete die Konkurrenz aus Norwegen, dass der in der vergangenen Woche erschienene Opera 9.5 nach fünf Tagen 4,7 Millionen Mal heruntergeladen wurde. 4,5 Millionen Downloads verzeichnete Firefox 3 bereits nach einem halben Tag, was das große Interesse an dem Browser eindrücklich belegt. Vor dem Erscheinen von Firefox 3 wurde bekannt, dass mit der neuen Browserversion ein neuer Downloadrekord aufgestellt werden soll. Besonders hohe Downloadzahlen kamen bislang aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien, USA, Kanada und Brasilien sowie Iran, Japan und China. (ip)
Golem.de, 18.6.2008 URL: http://www.golem.de/0806/60470.html
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