Nach
einer umfassenden Gebäude- und Umfeldinspektion erstellten wir einen
Maßnahmenkatalog. Mit Hilfe dieser Planung führten wir Untersuchungen an der
Bausubstanz und technische Überprüfungen an den IuK-Infrastrukturen durch. Uns
war jeder Zeit bewusst, dass die Wände Ohren haben -Walls have ears- und
stellten entsprechend unsere Arbeiten darauf ein.
In
Österreich besteht, obwohl die Tätigkeit des Berufsdetektivs durch das
bewilligungspflichtige Sicherheitsgewerbe geregelt ist, keine staatlich
organisierte Ausbildung. Dementsprechend bleibt es offen, in welcher Form und
mit welchen Inhalten Berufsdetektivanwärter auszubilden sind. Dieses Vorgehen
unterscheidet sich damit deutlich von anderen westeuropäischen Ländern wie
beispielsweise Frankreich und Spanien, in denen der Umfang und die fachlichen
Ausbildungsinhalte für private Ermittler von staatlicher Seite strikt
vorgegeben sind.
Dass
Detektive zur Observation ihrer Zielobjekte immer häufiger GPS-Sender verwenden
und diese Überwachungsmethoden öffentlich anpreisen: „Wir können ein genaues
Bewegungsmuster liefern“ wurde nun auch in der Schweiz thematisiert.
Recht Österreich
Observation während Krankenstand
Unternehmen bleibt auf Detektivkosten
sitzen: Eine Innviertlerin wurde nach mehr als zehnjähriger Tätigkeit in ihrem
Unternehmen gekündigt. Während der Kündigungsfrist erkrankte die Mutter zweier
Kinder und wurde im Auftrag ihres Arbeitsgebers von einem Detektiv beobachtet
worden.
NEUE SERIE
Detektei! Ein Fall aus der Praxis
Anruf aus Istanbul
Hier
werden regelmäßig Fälle aus dem echten Leben der Berufsdetektive dargestellt:
unverblümt und authentisch. Fälle, die sich tatsächlich ereignet haben.
Lediglich die Namen und fallweise die Orte wurden aus naheliegenden Gründen
verändert.
Private IT-Forensik und private
Ermittlungen, zwei Seiten einer Medaille? Eine
Analyse der Begriffe, Rollen und legalen Betätigungsfelder für private
IT-Forensik, zugleich Grundlegung für ein Berufsrecht der privaten IT-Forensik... von Raoul
Kirmes
Internal Investigations - Neue Tendenzen
privater Ermittlungen von Philipp
Reeb
Polizist und Mensch. Geschichten
die unter die Haut gehen von Christine
Dobretsberger
Der erfolgreiche Berater. Der
Weg zu Ansehen und Erfolg für Rechtsanwälte, Steuerberater und andere Dienstleister von Eisenberger/
Hödl
Berufliche Orientierung am
Europäischen Qualifikationsrahmen
Internationale
Kommission der Detektiv-Verbände (IKD) beschließt gemeinsamen Kompetenzstandard
für Privatermittler
Nach dem IKD Beschluss von Saragossa
im Jahr 2007 über einen „Gemeinsamen Mindeststandard für Privatermittler“, folgt nun ab
2013 die nächste konkrete Etappe der praktischen Umsetzung - des Gemeinsamen Kompetenzstandards für
den Bereich der privaten Ermittlung auf der Basis des Europäischen Qualifikationsrahmens.
... Andreas Heim, Berlin
„Bugs in the cold war until today“
Folge
2: Savakwanzen am Mossadeghboulevard
Wir schreiben das Jahr 1979, das
innen- und außenpolitisch zu dem ereignisreichsten Abschnitt der Weltgeschichte zählte, wobei die
islamische Revolution im Iran zum beherrschenden Thema wurde.
Immer mehr Firmen von „Blackmail“
betroffen Ein Szenario, das Unternehmen zunehmend Kopfschmerzen bereitet: Vorwürfe,
Diffamierungen oder Bezichtigungen treffen per anonymen Schreiben ein. Hierbei werden entweder
Webmail-Adressen genutzt oder in klassischer Form Briefe ohne Absender versandt. Der
Inhalt der Schreiben bezieht sich häufig auf tatsächliche oder vermeintliche Missstände, die der
Verfasser anprangert.
Sind mobile Polizei-Kameras auchim Detektei-Dienst nützlich?
erhältlich hier:
MK-Wirtschaftsdienst GmbH, Rolf G. Wilmink, Detektei und Werkschutzmeisterbetrieb, Sicherheitsdienste und –produkte, Postf. 1652, D-58816 Plettenberg, Tel. 02391-3945. Fax: 02391-3706, Email: office@mkw-security.de
Recht
Deutschland
GPS-Verbot:
18 Monate auf Bewährung. Detektive
dürfen zur Observation keine GPS-Sender an fremden Autos installieren. Dies
geht aus einem Urteil des Mannheimer Landgerichts hervor. Die Strafkammer
verurteilte den Chef einer Stuttgarter Detektei zu einer Bewährungsstrafe von
18 Monaten.
Buchtipps
Private Ermittlungen. Die eigen und staatlich initiierte
Ermittlungstätigkeit von Privatpersonen im Kontext des strafprozessualen Täuschungsverbots. Von Martina
Matula
Der Schatten. Im Visier des Privatdetektivs. Von Andreas Straub / Wolfgang Paul
short
cuts
Ermittlungen
gegen Lucona-Detektiv.
Juli
K.Gewissheit oder Ungewissheit
Veranstaltungen
VKÖ
- Tagesseminar „Briefbomben und
Sprengmittel"
15.
und 16. April 2013 Begrenzte
Teilnehmeranzahl! Weitere
Infos beim VKÖ (Vereinigung Kriminaldienst Österreich) unter
www.kripo.at bzw.
info@kripo.at
Der Besitz fremder Informationen, das Erzielen eines
Informationsvorsprungs sind die Eckpfeiler der Machtausübung, die zur
Beeinflussung der Finanzwelt, der Wirtschaft, der Politik und anderen
gesellschaftlichen Prozessen einen wesentlichen Beitrag leisten.
Der Brandstifter, auf dessen Konto vier Brände in nur zwei
Tagen in einem noblen Hamburger Bauprojekt gehen, wurde am 19.01.2012 von der
Polizei verhaftet. Der Brandstifter war Wachmann auf dieser Baustelle. Der
22-Jährige zündelte im Dach- und Untergeschoss, der Tiefgarage und der
Technikzentrale des Büro-Neubaus.
Ein Fall aus der Praxis: Sachbeschädigung Der Fall begann -
wie so viele Causae- mit einer mehr oder weniger schwachsinnigen Frage am
Telefon. „Was kostet eine Videoüberwachung? war zu vernehmen. Ing. Peter
Pokorny
Recht Deutschland
Erstattung von Detektivkosten
Detektiv und Auftraggeber verurteilt
Neues Meldegesetz
Stalker überwacht Ex-Frau mit Peilsender
Detektiv gibt Daten weiter
Gericht erlaubt Videobeweis
spy talk
Anklage wegen mutmaßlicher Spionage
Festnahmen und Verurteilungen
Die Geheimnisse des FBI … Ronald Kessler
Industriespionage 2012 … Aktuelle Risiken für die deutsche
Wirtschaft durch Cyberwar: Download der gesamten Studie unter: http://corporate-trust.de/
Britische
Detektive im Brennpunkt der Öffentlichkeit
„der
detektiv“ berichtete im Herbst 2011 zu den Hintergründen im britischen
Handy-Abhörskandal, in den u. a. Privatdetektive verstrickt sein sollen. Nick
Davis, Journalist beim „The Guardian“, belegte bereits ab Juli 2009 in
Artikeln, dass bei einigen britischen Medien „eine Abhörkultur bestehe, die
weit über den Einzelfall von Mulcaire und Goodman hinaus ginge.“
von Andreas Heim
Silikon, ein
unterschätztes Abformmittel
Eine viel zu
selten in der Kriminaltechnik, Kriminalbiologie und Rechtsmedizin eingesetzte
Methode der Spurenabformung ist die anhand von Poly(organo/vinyl)siloxanen
(Silikon). Dabei kann buchstäblich jede Art von Oberfläche bis hin zu
Hautleistenabdru?cken und sogar gedruckte Schrift abgeformt werden. Die
Zweikomponentenanwendung des Silikons (bspw. mit Mikrosil) erfordert
normalweise etwas Übung, da das Silikon sehr schnell abbindet und daher aus
zwei Tuben stets neu angemischt werden muss. Wir testeten ein neues Produkt
(vermarktet bspw. als Reprocast und Accutrans), bei dem das Mischen entfällt,
da die Komponenten automatisch, im richtigen Verhältnis und zielgerichtet
anhand von Einweg-Spitzen auf die Spur gelangen. Zudem ist das Produkt in mehreren
Farben erhältlich, so dass beispielsweise verschiedene Farben von
Latentspurenpulver (weiss, silber, gelb usw.) kontraststark abgebildet werden
können.
Fachthemenübersicht.
Hier finden Sie eine redaktionelle Auswahl an wichtigen Fachartikeln und
Fachaufsätzen der bisher erschienenen 40 Ausgaben von 2002-2011
Das
Newton-Experiment
Das
ORF-Wissenschaftsmagazin Newton ging in seiner Sendung am 28.4.2012 der Frage
nach, wie viel und welche Information über eine Zielperson in öffentlich
zugänglichen Quellen ermittelt werden kann.
von Mag. Bernhard Maier
Recht
Österreich
OGH Entscheidung
zur „Lebensgemeinschaft“: Wann wird aus einer Beziehung eine Lebensgemeinschaft?
Diese Frage musste der Oberste Gerichtshof klären, und er drehte dabei das
Urteil der Vorinstanz um. Das hatte zur Folge, dass eine Frau weiterhin €
3.000,- monatlich von ihrem früheren Ehemann bekommt. Diesen Anspruch hätte sie
verloren, hätte sie in einer neuen Lebensgemeinschaft gelebt.
Die EU
zwingt Österreich zu zentralem Waffenregister
„Detektiv“
wegen schweren Betrug angeklagt
Gemeinde
engagierte Detektiv
Das neue
Dienstleistungsgesetz
Recht
Deutschland
Ermittlungen
in Deutsche-Bank-Spitzelaffäre eingestellt
Freispruch für
Detektiv
Zulässigkeit
von Ehrverletzungen im Rahmen von Gerichts- und Strafverfahren
Betriebsrätin
mit Burnout durfte segeln gehen
Recht
Schweiz
Beitritt zum
Konkordat über private Sicherheitsdienstleistungen
spytalk
Tod eines
Spions: Die Leiche - nackt, 1,72 Meter, 60 Kilogramm und ohne erkennbare
Verletzungen - steckte mit angezogenen Knien und auf der Brust überkreuzten
Armen in einer Sporttasche. Zwei Reißverschlüsse waren von außen mit einem
Sicherheitsschloss verriegelt. Zwei passende Schlüssel lagen unter dem Toten.
Die rote Tasche stand in der Badewanne einer Londoner Maisonette-Wohnung, die
der britische Auslandsnachrichtendienst MI6 für Mitarbeiter angemietet hat.
Tasche, Wanne, Fliesen und Kacheln wiesen weder Fingerabdrücke noch Scheuerspuren
auf. Die einzigen Abdrücke in den übrigen Räumen stammten vom toten Bewohner,
Gareth Williams, 31.
Geheimdienst
und Detektive jagen Windtec-Spion. 2004 kam der gut ausgebildete
Elektroingenieur „Dan“ nach Österreich und heuerte bei Windtec an, einer
Tochter des US-Konzerns AMSC. Er entwickelte Software für den Betrieb von
Windanlagen in China. Nachdem er degradiert worden war, verkaufte er die Daten
dem Hauptkunden Sinovel - für € 15.000,-, einen guten Job, Freundschaft und
Anerkennung
SpurensucheEinblicke in die Arbeit der Rechtsmedizin von Franziska von Aspern / Bodo Marks
„Detektiv-Kurier“
– Archiv: Von 1989
bis 2001 erschien die Zeitschrift "Detektiv-Kurier" mit
vielen Informationen, Meldungen, Beiträgen, Fachartikeln und Aufsätzen rund
um das Detektei-Gewerbe in Deutschland. Autoren und Experten aus den
verschiedensten Fach- und Wissenschaftsbereichen widmeten sich vor allem fachlichen
und rechtlichen Grundlagen, die bis heute für die tägliche Arbeit für Detektive
wichtig sind.
Am
Mittwoch, den 7. Dezember letzten Jahres, fiel im Postlauf der Deutschen Bank
AG ein an den Chef Dr. Ackermann persönlich adressierter Brief auf. Bei der
routinemäßigen Röntgenuntersuchung durch die Poststelle der Bank konnte der
Brief als Unkonventionelle Spreng-Brandvorrichtung (USBV) identifiziert werden.
Die USBV wurde durch die Sprengstoffgruppe des hessischen Landeskriminalamtes
entschärft. Von Frank D. Stolt, Mannheim
Deutsche
Detektive vor Bundeskriminalamt
Die
Causa Aliyev hat auch im Jahr 2012 nicht an Aktualität eingebüßt und
beschäftigt weiter die österreichische Justiz und Medienlandschaft. Der Wiener
Rechtsanwalt Gabriel Lansky, der den Verein Tagdyr und der Privatbeteiligten
vertritt, ließ Verdächtige im Fall Aliyev observieren, während diese vom
Bundeskriminalamt einvernommen wurden.
Vom
Untersuchen der Untersuchung der Untersuchenden
Das
„öffentliche Opfer“ Kampusch kommt nicht aus den Schlagzeilen.
Sicherheit im Einzelhandel. Tipps
zur Abwehr von Ladendiebstahl, Betrug und Überfällen ... Frank
Horst / Dierk Dominicus / Rolf Geckle / Tobias Merbeth / Karsten Nowak
Drei Jahre Gefängnis - davon zwei auf Bewährung - so lautet
das Urteil für einen ehemaligen Angestellten der Firma Windtec. Der
Diplomingenieur hatte sensible Firmendaten an eine chinesische Firma für mehr
als € 15.000,- verkauft. Weiters muss der Mann € 200.000,- an die Firma zurückzahlen.
Der Gesamtschaden soll 250 Mio. Dollar betragen.
Workplace Violence – strafrechtliches Verhalten am
Arbeitsplatz
Wozu ist ein gekränkter und unterschätzter Mitarbeiter
fähig, wenn, evtl. ausgelöst durch persönliche Krisensituationen, der berühmte
Tropfen fällt, der das Fass zum Überlaufen bringt und es kein Zurück mehr gibt.
Die Rechnungen des Detektivs
Die Ex-Vorstände der BEWAG (Burgenländische
Elektrizitätswirtschafts-Aktiengesellschaft) haben Erklärungsbedarf. Nicht nur
bei den Aufträgen an den Lobbyisten Hochegger, auch bei den Honoraren und
Auftragsinhalt für den Privatdetektiv Roland G. Young .
Detektiv-Notizen belasten „The Sun“ und „Daily Mirror“
Jahrelang spitzelte Glenn Mulcaire, der Anfang Dezember
wieder verhaftet wurde, für das britische Skandalblatt „News of the World“.
Recht Deutschland
25 Jahre berufsbegleitende Fortbildung durch die ZAD. Detektive
haben die Aufgabe, für Recht und Freiheit einzustehen; sie werden in
Beweisnotfällen bei Zivil- und Strafprozessen für Privatpersonen, aber auch für
Firmen und Institutionen tätig. Die Arbeit als Detektiv ist eine
außerordentlich vielseitige und anspruchsvolle Tätigkeit, die eine
qualifizierende Ausbildung erfordert. Jedoch gibt es in Deutschland für
Detektive keinen anerkannten Ausbildungsberuf. Flexibilität,
Organisationskenntnisse, logisch-kombinatorisches Denkvermögen und eine
ausgeprägte Verlässlichkeit sind in der Detektivtätigkeit Grundvoraussetzungen.
Detektiv-Videos: Ein Fall fürs Gericht
Versicherungsbetrug im großen Stil
Bildabgleich via Facebook
Videoüberwachung
Erheblicher Arbeitszeit-Betrug
Kaufhaus-Detektiv betrügt Justiz
Recht Schweiz
Detektive dürfen Balkone ausspionieren
Beim Arbeiten auf der Baustelle erwischt
Kritik an Detektiv-Lizenz
Recht Frankreich / Österreich / USA
Geldstrafe für staatlich kontrollierten Atomkonzern wegen
Greenpeace-Hack
Detektive, Medien & Politik:The Good, the Bad and the Ugly
Hintergrundinformationen
zum „phone hacking scandal“ rund um News of the World
von Georg
Hirtl
Unter der Lupe betrachtet: Berufsbildung
für Detektive: Stand
und Perspektiven in der privaten Ermittlung
von Andreas
Heim
Recht Österreich
Videoüberwachung
gerichtlich eingeschränkt – Eingriff in die Privatsphäre
Recht Deutschland
Thesenarbeit
„Bei der Anwendung von Legende werden dem berufserfahrenen und rechtlich
gebildeten Privatermittler, da er ein berechtigtes Interesse für sein Tun hat,
weder rechtliche noch moralische Grenzen gesetzt!“ von Dr.
Odile Schwarz-Herion
Arbeitgeber
bekommt Detektivkosten nicht ersetzt
€
70.000,- Detektivkosten nicht erstattungsfähig
Verdeckte
GPS-Überwachung durch eine Detektei ist eine Straftat
Videoüberwachung
am Arbeitsplatz
Recht USA
Ehemann
darf per GPS überwacht werden
shortcuts
Codename
„Haubarg“
Fall
Kührer: Weiterer Pkw in Polen sichergestellt
Detektiv
keilt Anleger
Estibaliz
C: Tageszeitung soll Entschädigung zahlen
Der reverse C.S.I.-Effekt:
Wenn Spuren nicht beachtet werden
Teil 2: Mord oder Totschlag?
Ein Rückenschuß entscheidet Der Fall Streicher Teil 3: Durchgebrannt? -
Unfall? - Mord! Der Fall Raven Vollrath Saskia Reibe / Mark Benecke
Lockvogel
Ernsti
Der ehemalige Innenminister Ernst
Strasser ging trotz Ermittlungen seines „privaten Nachrichtendienstes“ der
"Sunday Times" im „Cash-for-Laws“-Skandal auf den Leim.
Ich war
es nicht – es war ein Unfall
Die
Ausreden nach Tötungen mit Schusswaffen oder Sprengstoff reichen von
phantasielos bis originell – der Sachverständige, der in den letzten drei
Jahrzehnten die meisten davon überprüft hat, ist Dr. Ingo Wieser. Von DI Markus
Schwaiger
Eigen-
oder Auftragsbrandstiftung
Eigenbrandstiftungen
sind insbesondere eine Folge der Einführung der Brandkassen und
Feuerversicherungen Ende des 17. bzw. Anfang des 18. Jahrhunderts. Aber auch
bei Eigenbrandstiftungen können sich neben den tatauslösenden materiellen
Brandstiftungsmotiven Umwelteinflüsse und in der Täterpersönlichkeit vorhandene
anlagebedingte Faktoren tatfördernd auswirken.
Sicherheitsfachwirt (FH)
Frank D. Stolt
ANDR
Junior Club „Underground“ ÖDV:
Freundschaftsabkommen Rumänien-Österreich
Recht
Österreich
Verlust des Ersatzes der
Detektivkosten
Agent
Provokateur (Anstiften) durch den Detektiv führt mitunter zum Verlust des
Ersatzes der Detektivkosten, aufgrund Wegfalls der Rechtsgrundlage zur
Klagsführung.
RAA Mag. Andreas Schweitzer, Berufsdetektiv und
Berufsgruppensprecher der WK-Bgld
Die Zukunft der akademischen
Sicherheit
Der
Bereich Sicherheit wird durch zunehmende Wirtschaftskriminalität, erhöhten
Anforderungen durch das neue Unternehmensstrafrecht, drohenden
Naturkatastrophen, Betriebsunfällen und Sabotage für Unternehmen immer
wichtiger. Das operationelle Sicherheitsmanagement umfasst dabei immer stärker
alle Unternehmensbereiche. http://www.sicherheitsportal.at/
Recht
Deutschland
Staatsanwalt
ermittelt gegen Detektiv und Schatz im Wald
Erstattung
von Detektivkosten
Detektivkosten
zur Ermittlung eines Wettbewerbsverstoßes sind bedingt erstattungsfähig
Entschädigung
wegen Videoüberwachung am Arbeitsplatz
„Sachkundeprüfung im
Bewachungsgewerbe gemäß § 34 a GewO“ von Ulrich Jochmann / Jörg Zitzmann
„Sachkundeprüfung im
Bewachungsgewerbe in Frage und Antwort“ von Ulrich Jochmann / Jörg Zitzmann
„Lehrbuch Geprüfte Schutz-
und Sicherheitskraft“ von Ebert / Foerster / Holleuffer-Kypke / Jochmann / Otto /
Pfeiffer
„Menschen lesen - Ein FBI-Agent erklärt, wie
man Körpersprache entschlüsselt" von Joe Navarro
„Business Profiling - Die Erstellung von
Persönlichkeitsprofilen und deren Bedeutung für Interaktionen im
wirtschaftlichen Bereich“ von Andreas Michael Mark
Wenn Spuren nicht beachtet werden. Weltweit herrscht der
Glaube, dass Spuren erstens jeden Fall lösen könnten und dass sie zweitens,
wenn sie gefunden werden, immer die Wahrheit klären (“C.S.I.-Effekt”). Dass
beides nicht der Fall ist, zeigen drei Artikel aus unserer
Sachverständigen-Praxis. Der Fall Hartung. Von Saskia Reibe und Mark Benecke (www.benecke.com)
Die Waffenkammer des
BKA
Seit wenigen Jahren verfügt die deutsche Bundespolizei, das
Bundeskriminalamt (BKA), über ein neues Laborgebäude, mit einem großen
Fachbereich zur Untersuchung von Waffen und Munition. Von Frank B. Metzner
Lügnern ins Gehirn
geschrieben
Notorische Lügner haben eine Veränderung im Gehirn, die ihr
Moralempfinden herabsetzt. Notorische Lügner haben nachweisbare Hirnanomalien:
Die Struktur der Hirnregion, die für das Empfinden eines schlechten Gewissens
zuständig ist, weicht von einer normalen Hirnstruktur ab, haben Forscher aus
den USA nun herausgefunden (…)
short cuts
Späte Gerechtigkeit
Kindesrückholung endet vor Gericht
Zweifel am Tod von Millionenbetrüger
Die Sache Pellicano
Affäre um großzügige Vergabe von Gewerbeberechtigungen im
Sicherheitsgewerbe
Causa Kampusch Thema im Nationalrat
FC Barcelona heuerte Detektive an
Investigator.com – Das Ermittlerforum in den USA
Veranstaltungen
review
Specialist Security Equipment Presentation
EU-Antikorruptionsbehörde
Risiko & Sicherheit. Campus Forum 2010. Netzwerktreffen
der Sicherheits- und Risikobranche www.sicherheitsportal.at
61. Generalversammlung des Österreichischen Detektiv
Verbandes (ÖDV)
Freundschaftsabkommen Österreich - Slowenien
Recht Österreich
Stellungnahme zum Ersatz der Detektivkosten anhand dreier
Gerichtsentscheidungen von RAA Mag. Andreas Schweitzer
Recht Deutschland
HSH Nordbank verklagt die eigenen Detektive
Detektiv erpresst Manager
Einsatz von „Sozialdetektiv“ war rechtswidrig
Wirtschaftsspionage?
Recht Schweiz
Konkordat zur Zulassung Privater Sicherheitsdienstleistungen
Polizist als Hobby-Detektiv
tools
Transit Issue Nomad Journal
Spyclock mit Bewegungs-Sensor
Somikon DV-728HD: Der Foto-Video-Kugelschreiber nimmt Fotos
mit 12 Megapixeln und Videos in HD-Qualität mit 720p auf
Spytalk
Die Steuer-CD und ein Opfer
Watergate in Paris
Privatdetektive suchen angeblich nach Ex-SAP-Chef
Telekom-Spitzelaffäre „Bauernopfer“
Buch bringt Pentagon in Bedrängnis
Daimler luchst Post Sicherheitschefin ab
Rätsel um toten Spion
Früher war alles besser
book review
„leg cit“ von Stephan
Keiler/Christoph Bezemek
„Mafia Export“
von Francesco Forgione
„Die Tricks der
Politiker“ von Thomas Hofer
„Dauerthema
Ladendiebstahl“ von August Baumühlner, Roman Seeliger
„Klartext für Anwälte“
von Eva Engelken
„Spitzeln, Spähen,
Spionieren“ von Ingeborg Zerbes
„Der Agent“ von Werner
Stiller
„Schlagfertigkeit in
Preis- und Honorarverhandlung“ von Matthias Pöhm
„Strafprozessrecht“
von Birklbauer/Hilf/Luef-Kölbl/Steininger
„Phänomen Facebook“
von Jakob Steinschaden
„Schwarzbuch
Landwirtschaft“ von Hans Weiss
„Strafprozessrecht (f.
Österreich)“ von Christian Bertel/Andreas Venier
„Beweisverwertungsverbote“
von Kai Ambos
„Die
strafprozessualen Beweisverwertungsverbote“ von Raimund Baumann
„Beweisführung im
Strengbeweisverfahren“ von Jens Dallmeyer
„Rinderwahn und
Lungenseuche“ von Roland Sedivy
„Der Totenleser„ und „Dem Tod auf der Spur“ von Prof. Dr.
Michael Tsokos
Möglichkeiten derKooperation von Verteidigung und Detektiven
Berufsdetektive sind in Österreich die einzige Berufsgruppe,
die der Strafverteidigung als
professionelle und beauftragte Ermittler dienen darf. Leider
wird dieser Leistungsanteil von den Strafverteidigern nur selten genutzt. Im
Zuge des 8. Österreichischen StrafverteidigerInnentages der „Vereinigung
Österreichischer StrafverteidigerInnen“ erläuterte der Autor im Zuge eines
Vortrages die Vorteile und Möglichkeiten der Kooperation mit Berufsdetektiven.
von Christoph Jäger, Berufsdetektiv, Wien, www.jsi.at
Kriminelle sind keine andere Kategorie
von Menschen – Wirtschaftskriminelle auch nicht
Persönlichkeitsprofile
von Wirtschaftsstraftätern
Der
Berliner Detektiv Lothar Müller führte eine empirische Studie über
Persönlichkeitsprofile von
Wirtschaftsstraftätern
durch. Im Gespräch mit „der detektiv“ erläutert er die Erkenntnisse seiner
kriminalistischen Forschung.
von Mag.
Bernhard Maier, Berufsdetektiv und gerichtlich beeideter Sachverständiger, www.bm-investigations.at
Pokerface und Unschuldsmiene
Emotionen
sind für die Qualität unseres Lebens von ausschlaggebender Bedeutung. In keiner
Beziehung, an der uns etwas liegt, kommen wir ohne sie aus – am Arbeitsplatz nicht
und bei keiner Freundschaft, nicht im Umgang mit Familienmitgliedern und erst
recht nicht in unseren intimsten Beziehungen.
Investigativer Journalismus:
Journalisten als Detektive
Investigativer
Journalismus, auch als „Enthüllungsjournalismus“ bezeichnet, stellt eine
besondere
Form
der Medienarbeit dar. Der Veröffentlichung kann dabei eine bisweilen
langwierige und umfassende, manchmal auch kostspielige Ermittlungsarbeit
vorausgehen.
von
Ing. Peter Pokorny
Short Cuts
Die
Schatzsucher von Tirol
Freispruch
nach sieben Jahre langem Missbrauchsprozess
Kampusch-Ermittler:
Selbstmord
Amtshaftungsklage
Freispruch
Detektiv
macht Druck
Ermittlungen
gegen Gerichtspsychiater Haller
Mord
an der Bankiersgattin Maria Bögerl
Veranstaltungen
Kronzeugenregelung – eine Waffe gegen
Organisierte Kriminalität, Wirtschaftskriminalität und
DSG
vs. Videoüberwachung zum
Zwecke der Beweisführung durch Detektive im Falle eines Beweisnotstandes.
Derzeit kursiert das Gerücht, dass die Videoüberwachung, nach der DSG-Novelle
2010, nunmehr verboten wurde. Grundsätzlich ist das auch richtig, doch wenn man
die Erläuterungen, bzw. den Kommentar zum DSG 20001 genauer betrachtet, wird
man erkennen, dass unter bestimmten Voraussetzungen die Überwachung erlaubt ist
und auch genehmigt wird. In einigen früheren OGH-Entscheidungen wurde über die
Zulässigkeit verdeckter, systematischer Videoüberwachung entschieden und dabei
genau erläutert, dass eine solche, grundsätzlich gegen das Grundrecht auf
Datenschutz und dessen Geheimhaltung gem. § 16 ABGB iVm 8 EMRK iVm 1 DSG 2000
verstößt.
von Mag. iur Andreas K. Schweitzer
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Undercover:
Mit Sympathie zum Ermittlungserfolg von Mag. Bernhard Maier, Heidi Schmid Serienbrandstiftungen
unter der Lupe von Frank D. Stolt Gründungsmitglied
der IKD verstorben.
Am 1. Mai verstarb Karl Georg Göltenboth (1920- 2010), der während seiner aktiven Zeit
als Mitglied in zahlreichen europäischen Detektivverbänden engagiert vertreten
und maßgeblich an der Gründung der IKD (Internationale Kommission der Detektiv-
Verbände) beteiligt war.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Recht
Österreich
WLAN-Daten abgehört
Nebenjob-Verbot für Heeresagenten
Recht
Deutschland
Betriebsrat per GPS überwacht
Arbeitsgericht hält Schnüffeleien für
rechtmäßig
Detektivkosten werden ersetzt
Neuer Master-Studiengang
Sicherheitswirtschaft
Die Tücken der Videoüberwachung
Recht
Schweiz
Polizei-Opfer des IV-Betrugs
verdächtigt
Tools
Cufflinks
„The Cloak“
Handy als Nachtsichtgerät
Scannerkamera für Dias, Negative und
Papierabzüge
USB ohne Grenzen
Digipix-News
Samsung WB5500
Muvi Atom
Sony NEX-5
Sprachsteuerung für Digitalkameras
Spy-Talk
Urteile der Spitzelaffäre aufgehoben
Eldorado für Wirtschaftsspione
Handyortung deluxe
Software spioniert Facebook aus
Britischer Geheimdienst MI5 entlässt
Agenten
SiFo-Studie 2009/10
Cinema
Udo Proksch – Out of Control
Aufschneider
Bernd Eichinger dreht Film über Natascha
Kampusch
Buchtipps
Handbuch Datenschutzrecht
Lukas Bauer
/ Sebastian Reimer
Kronzeugenprogramme
(für Österreich)
Kartellrecht – Strafrecht –
Zivilrecht
Theodor
Thanner / Richard Soyer / Thomas Hölzl
Computer-Forensik
Computerstraftaten erkennen,
ermitteln, aufklären
Alexander
Geschonneck
Ein
Fall für Zwei
Ehetipps vom Scheidungsanwalt
Dr. Manfred
Ainedter
Ihr
kriegt mich nicht klein!
Eine Discounter-Angestellte
kämpft um ihre Rechte
Ulrike
Schramm-de Robertis
Brieffreundschaft
mit einem Serienmörder
Petra
Klages
Der
Fall Natascha Kampusch
Die ersten acht Jahre eines
einzigartigen Entführungsfalles im Spiegel der Medien
EPIC-
ein „Kompendium für Private Ermittler in Europa“ und Projekt mit Zukunft
Europa wächst in den letzten Jahren
stetig zusammen, die Wirtschaft entwickelt sich flächendeckend und bislang
bestehende Handelsgrenzen verschwinden. Während auf wirtschaftlichem und
politischen Terrain seit 2006 gesamteuropäische Regelungen in nationales Recht
implementiert wurden, bleibt es in der Branche der Detektive und Privaten
Ermittler noch immer bei einer länderspezifischen Regelungsvielfalt mit
ungleichen Voraussetzungen. Umso beachtlicher, dass dabei die neuen osteuropäischen
Länder offensichtlich eine viel fortschrittlichere Haltung zur Branche der
Privaten Ermittler einnehmen, als die Westeuropäer.
Interview
mit dem Aufdecker.
Ein Gespräch mit dem Enthüllungsjournalisten Günter Wallraff führte Bernhard
Maier
Short
Cuts
Chef der Korruptionsjäger Amtseinführung von Hofrat Geiger Hypo-Chef schaltete Detektiv ein € 460 Mio. aus Einzelhandel
verschwunden Fortführungsantrag im Mordfall Claudia
Deubler abgelehnt Kampusch SchuVT: Polizei geht mit Wunderwaffe
auf Einbrecher-Jagd
Recht
Österreich
Gericht verbot Ausspionieren per
einstweiliger Verfügung
Krankenbesuch
Versicherung ließ Kunden von Detektiv
beobachten
Private Videoüberwachung: Bisher
Erlaubtes nun illegal
Zeugenvernehmung: Über Sex reden darf
man immer
Mit Detektiven und Anwälten gegen
„Tschick-Touristen“
Mehr als ein Viertel fühlt sich am
Arbeitsplatz überwacht
Nebenverdienst: Neue Regeln für Beamte
Recht
Deutschland
Schwarzarbeit während laufender
Kündigung
Datenschutz-Agentur auf Twitter
Der Systemadministrator darf nicht
schnüffeln
McDonald´s setzt Detektiv auf Pächter
an
Spitzel-Vorwürfe gegen
Schlecker-Tochter
Recht
Schweiz
Versicherungen dürfen auch im Ausland
Detektive einsetzen
Kino
TV
Lie
to me. Nachdem wir
durch die Serie CSI wissen, dass wir eigentlich jedes Verbrechen mit Hilfe von
Spurensicherung, Ballistik, DNA etc. klären können befasst sich „Lie to me“
mit der psychologischen Alternative. http://www.fox.com/lietome/
China, eine schöne Geheimagentin und
ein Politiker fern der Heimat
Steuerdaten-CD um € 2,5 Millionen
Killervideo bringt Israels
Geheimdienst Mossad in Bedrängnis
CIA-Agenten verkaufen Spionagetricks
an die Wall Street
Freispruch im kasachischen
„Spionage“-Prozess
Tools
Videoüberwachung im Auto
Schwarzer Block: HTC Trophy
Ein bombensicherer Speicherstick.
Eigentlich ist das ja nichts Neues. IronKey sind Spezialisten, wenn es um die
sichere Lagerung von Daten auf USB-Sticks geht. Und die haben jetzt dem
Rüstungskonzern Lockheed Martin bei der Entwicklung eines militärischen
„Computer On A Stick“ geholfen.
Fernrohr mit 10 Megapixeln. Fujifilm
Finepix HS 10
James Bond lässt grüssen: Eagle-i
Evolution 4
Nicht mit Vorsicht zu handhaben.
Olympus ? TOUGH 8010
Bridgekamera mit 26-fach Zoom. Pentax
X90
30fach Zoomkamera mit
Weitwinkelobjektiv. Olympus SP-800 UZ
Full-HD-Diät: Xacti VPC-CS1
Es werde Licht. Flir Wärmebildkameras
Weitwinkel und HD-Video. Sony DSC-TX5
Canon Eos 550D
Sony Vivaz
Buchtipps
Anwalt
Kommentar StPO
Krekeler, Wilhelm / Löffelmann, Markus
/ Sommer, Ulrich
Alles
unter Kontrolle? Überwachung – Privatsphäre – Datenschutz
Österreichische
Juristenkommission (Hg.)
Handbuch
für DNA Datenaustausch
Die zweite Ausgabe des Interpol
Handbuchs für DNA-Datenaustausch und -Praxis ist eine offizielle Publikation
von ICPO-Interpol. Es wurde erarbeitet von den Mitgliedern der Interpol
DNA-Monitoring-Expertengruppe unter dem Vorsitz von Univ.-Prof. Dr. Richard
Scheithauer, Leiter des Gerichtsmedizinischen Institutes der Medizinischen
Universität Innsbruck und Chefinspektor Werner Schuller, MSc., Vizedirektor,
Leiter der Abteilung Forensik und Kriminaltechnik im Generalsekretariat von
Interpol Lyon.
Wirtschaftsspionage.
Der geheime Krieg gegen unsere Arbeitsplätze
Wie Wirtschaftsspionage deutsche
Unternehmen ausplündert und ruiniert.
Udo Ulfkotte
Das
ganz normale Böse
Reinhard Haller
Jahrbuch
Unternehmenssicherheit 2010
Dr. Harald Olschok
Von
Udo Proksch bis Josef F.
Doris Piringer
Verheimlicht
– vertuscht – vergessen
Gregor Wisnewski
Ich
liebte eine Bestie
Stephan Harbort
Anforderungen
an Videoüberwachungssysteme auf zivilen Flughäfen
(20.01.10) Am Mittwoch hielt „Maden-Doktor“ Mark Benecke
einen mit Spannung erwarteten Vortrag beim Forensik-Symposium in Wien. Der BZ
stand der weltbekannte Kriminalbiologe vorab Rede und Antwort und verriet unter
anderem, wie man den perfekten Mord begeht.
(sm). Der breiten Öffentlichkeit ist Dr. Mark Benecke durch seine Gastauftritte
in der Serie „Medical Detectives“ ein Begriff. Diese beschäftigt sich mit der
Aufklärung realer Verbrechen mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden. Von anderen
Quotenhits wie „CSI“ hingegen hält er gar nichts. „Wenn echte Spurenkundler so
geleckt und wichtigtuerisch durch den Tatort tappen würden, dann brächen die
Kollegen in Lachkrämpfe aus“, urteilt Benecke über die Filmwelt.
„Mir graut vor Leberwurstbrot!“
Im wirklichen Leben jagen Kriminalbiologen wie der „Maden-Doktor“ im Gegensatz
zu den Schauspielern auch nicht nach Verbrechern, sondern werten Tatort-Spuren
wie Blut, Fasern und Haare aus. Spezialgebiet von Mark Benecke ist die
„forensische Entomologie“, also grob übersetzt die gerichtliche Insektenkunde.
Die Leichenbesiedelung mit Insekten gibt Benecke Hinweise auf Todesursache und
-umstände. Klingt nach einer ziemlich ungustiösen Art, sich seine Brötchen zu
verdienen, und man stellt sich automatisch die Frage: Graust es dem „Dr. Tod“
denn vor gar nichts? „Doch, ich ekle mich vor Spinnen, Zecken und vor
Leberwurstbrot“, erzählt Mark Benecke im BZ-Interview und meint das ganz
offensichtlich ernst.
Bewiesen: Adolf Hitler ist tot
Was ihm aber gar nichts ausmacht, ist täglich in die tiefsten Abgründe der
Menschen zu blicken. Über 560 große Fälle hat Dr. Benecke schon bearbeitet und
dabei so ziemlich alles gesehen und gehört, was man sich nur vorstellen kann.
So hat er unter anderem als einziger Ermittler mit dem kolumbianischen
Serienmörder Luis Alfredo Garavito gesprochen, der mehr als 300 junge Burschen
grausam zu Tode gefoltert hat. Nachzulesen ist das übrigens in Beneckes Buch
„Mordspuren“. Der Ruf des Forensikers ist so gut, dass er als Einziger Zugang
zu Adolf Hitlers angeblichem Gebiss und dessen Schädeldecke bekam und die
Überreste untersuchen durfte. „Die Zähne sind auf jeden Fall echt, das konnte
ich mit Hilfe von Röntgenbildern beweisen. Beim Schädelstück bin ich mir zu
fast 100 Prozent sicher. Sollte Hitler also wider Erwarten noch leben, ist er
leicht an seinem fehlenden Ober- und Unterkiefer erkennbar“, mixt „Dr. Tod“
Sachlichkeit mit schwarzem Humor. Und den braucht er vermutlich in rauer Menge,
um in diesem Job nicht vor die Hunde zu gehen.
Dumme sind perfekte Mörder
Kann man den perfekten Mord begehen? „Ja, das ist tatsächlich machbar“, erklärt
Mark Benecke. „Und zwar am besten, wenn man absolut dumm ist. Wenn sich der
Täter nämlich so dämlich und unvorhersehbar verhält, dass kein Ermittler es
mehr nachvollziehen kann! Eine weitere gute Möglichkeit ist es, einen Killer zu
engagieren – aber da verrät sich der Auftragsgeber im Nachhinein meist selbst.
Am besten begeht man einen Mord nur in Gedanken, so kommt man sicher davon“,
ist Beneckes abschließender guter Rat.
Seiner Meinung nach gibt es die vielzitierte „Bestie in Menschengestalt“
übrigens wirklich: „Auch wenn es viele nicht gerne hören: Es gibt Menschen, die
‚böse‘ geboren werden. Das hat mit erblichen Gehirnstrukturen zu tun. Wichtiger
als die Genetik ist aber der soziale Einfluss. Denn auch wenn man genetisch
vorbelastet ist, muss niemand seinem Schicksal erliegen. Retten kann einen aber
Hilfe von außen.“ Das klingt leider nur bedingt tröstlich …
Dr. Mark
Benecke, Kriminalbiologe und einer von 20 Spezialisten weltweit, hält in Wien
einen ganztägigen Vortrag zum Thema „Kriminalbiologie - Forensic Science in der
gerichtlichen Beweisführung“. Von Cornelia Haupt, MSc., http://www.detektiv.at
Feuerteufel am Arbeitsplatz
Das Ziel
dieses Beitrages ist es an ausgesuchten Fallbeispielen, die der Autor allein im
letzten Jahr zu ermitteln hatte, auf das bekannte jedoch oft nicht erkannte
Problem „Brandstiftung von Mitarbeitern in Unternehmen“ hinzuweisen und
schlaglichtartig die unterschiedlichen Täter, Motive, Tatmittel sowie
Vorgehensweisen zu beleuchten. Von Frank D. Stolt
nachgefragt …
Der lebende Beweis
Prof.
Kathrin Yen hat die erste klinisch-forensische Ambulanz in Österreich ins Leben
gerufen.
Die Ambulanz
ist eine Untersuchungsstelle für Menschen jeden Alters, die von körperlicher
und sexueller Gewalt, Kindesmissbrauch oder Kindesmisshandlung betroffen sind. Von Georg Krasser
Risikofaktor Mensch
Mitarbeiter
als potenzielle Gefahrenquelle
Die Ursachen
für Gefährdungen, die im Unternehmen selbst wurzeln, werden in der Regel
unterschätzt. Gerade aber im Dienstleistungsbereich, wo es primär auf die
Arbeitskraft „Mensch“ ankommt, kann vom Mitarbeiter Gefahr ausgehen. Von
Cornelia Haupt, MSc., http://www.detektiv.at
Short Cuts
Alibi durch
Facebook
McCanns von
Detektiv betrogen
Festnahmen
in der Causa Flick
Oskar und
die Detektive
Natascha
Kampusch Dokumentation
Verhandlung
im Fall Kampusch
Recht Österreich
Krankenstand:
Kino ja, Fensterputzen nein
Büroservice
der WKW
Recht Deutschland
Beweisverwertungsverbot
bei mitgehörten Telefongesprächen
Diözese
kündigt Behinderte wegen unehelicher Beziehung
Fristlose
Kündigung rechtens
Edeka
Spitzelskandal
Unternehmer
muss Wettbewerber Detektivkosten ersetzen
Hehler
haftet für Detektivkosten
Online-Sammlung
von Datenschutz-Verstößen
Recht Schweiz
Dürfen
Mitarbeiter mit einer Videokamera überwacht werden?
Detektiv
entlarvte IV-Rentnerin
Digipix News
Canon-USB
Stick
Canon EOS 1D
Mark IV Anschauungsmaterial
Aiptek
Pencam Trio HD
Canon EOS 1D
Mark IV
Spytalk
Prozess
gegen Ex-Geheimdienst-Mitarbeiter
Luxemburgischer
Geheimdienstler wird Sicherheitschef bei Siemens
USA
bezahlten angeblich Lockerbie-Zeugen
Buchtipps
Todesermittlung: Befundaufnahme &
Spurensicherung
Ein
praktischer Leitfaden für Polizei, Juristen und Ärzte
Martin
Grassberger , Harald Schmid
Gläserne Belegschaften?
Das Handbuch
zum Arbeitnehmerdatenschutz
Wolfgang
Däubler
Betrug in der Kraftfahrzeugversicherung
Norbert
Meschkat / Ralf Nauert
Observation
Praxisleitfaden
für private und behördliche Ermittlungen
Klaus-Henning
Glitza
Die Grenzen der Gestaltungsmöglichkeiten im
Internationalen Steuerrecht (für Österreich)
Michael
Lang, Josef Schuch, Claus Staringer
36. Ottensteiner Fortbildungsseminar aus
Strafrecht und Kriminologie
Schriftenreihe
des Bundesministeriums für Justiz – Band 138
Bundesministerium
für Justiz (Hg.)
Schwarzgeld richtig legalisieren
Wege zurück
in die Steuerehrlichkeit
Anton-Rudolf
Götzenberger
Tatort Kinderseele
Sexueller
Mißbrauch und die Folgen
Max H.
Friedrich
Giftmord
Gerichtschemiker in ihrem Element
Helga
Schimmer
Warum man Spaghetti nicht durch zwei teilen
kann und andere neue Erkenntnisse vom Spaß-Nobelpreis
Mark Benecke
Die Macht des Bösen
Wahre
Kriminalfälle aus Österreich
Helga
Schimmer
Das Schweigen des Lemming
Stefan
Slupetzky
Geisterjäger
Auf den
Spuren des Übersinnlichen
Gabriele
Hasmann
Veranstaltungen
ZWISCHEN CSI UND BACKDRAFT: Tagesseminar
Brandermittlung
Der
Brandsachverständige Frank D. Stolt wird im März 2010 für die „Vereinigung
Kriminaldienst Österreich“ ein Tagesseminar abhalten. Das genaue Datum und der
Veranstaltungsort sind noch nicht bekannt. Unverbindliche Voranmeldungen bitte
an: 050 133 133 oder an sekretariat@kripo.at.
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Mitgliedschaft in der „VKÖ“ ist nicht
Bedingung.
USB-Sticks,
Kugelschreiber, Schlüsselanhänger, Armbanduhren, Feuerzeuge etc. sind beliebte
Werbegeschenke. Wer vermutet schon, dass die USB-Sticks mit unsichtbaren
„trojanischen Angriffscodes“ bestückt sein könnten und, einmal am PC angesteckt,
alle Daten übermitteln. Der Kugelschreiber, eingesetzt für unauffällige
Sprachaufzeichnungen, wird dann im Besprechungsraum
liegengelassen.
(mehr in der aktuellen Ausgabe von "der detektiv")
Die von Unternehmen im Streben nach
Marktbeherrschung eingesetzten Methoden sind brutal, oft illegal, und ihre
Folgen für die wirtschaftliche Konkurrenz sind mitunter verheerend und
existenzbedrohend. Stellt man die geschätzten finanziellen Schäden, die durch
Wirtschaftsspionage verursacht werden, jenen Fällen, die überhaupt an das Licht
der Öffentlichkeit dringen, den tatsächlich gefassten Tätern und erfolgreich
geführten Ermittlungsverfahren, gegenüber, erkennt man „Business ist wie Krieg führen“.
Gleich vorab: die “Wanze“ ist tot – es
lebe das „Lauschmittel“.Allen Ernstes
hat die konventionelle Wanze im Blumentopf ausgedient, weil es ungleich
leichter und risikoloser ist, Betriebsspionage z.B. mit Hilfe des Telefons zu
begehen, das ohnehin im Chefbüro vorhanden ist und das von außen sehr leicht
manipuliert werden kann.
Detektive aus den verschiedensten
Ländern kämpfen seit Jahren um eine einheitliche, EU-konforme, Ausbildung und
Qualitätsrichtlinien. Es gibt wenige Länder, in denen das Gewerbe reglementiert
ist, einer Ausbildung samt Prüfung und der notwendigen Zuverlässigkeit und
Zulassung bedarf. (www.detektivka.si)
Undercover:
Insider Wissen
In der Kolumne „Undercover“ berichtet
Bernhard Maier über Ermittlungen unter Legende und über Techniken der
Legendenbildung.Von Mag. Bernhard Maier
Recht Österreich
Der
Detektiv und sein Bericht im Zivilprozess – gerichtsverwertbar?
Betrachtet man die einzelnen Serien im
Fernsehen (Ein Fall für Zwei, Miss Marple, Sherlock Holmes, usw.) und
vergleicht diese mit der Wirklichkeit, so wird man hier kaum Gemeinsamkeiten
entdecken, außer dass sich die Charaktere allesamt Detektiv nennen. Doch ganz
so ist es auch wieder nicht. Bei genauer Betrachtung wird man feststellen, dass
jede dieser Figuren und auch ein Realitätsdetektiv ein, und dasselbe Ziel
verfolgen: Das Sammeln von Beweisen, um dem Recht Genüge zu tun. Somit stellen
sich die Fragen: „Wie kann der Detektiv dem Recht Genüge tun? Er sammelt
Beweise und legt sie vor. Wem legt er sie vor? Was sind Beweise? Unter welchen
Beweisen ist der Detektiv und sein Bericht zu subsumieren? Gilt der
Detektivbericht als gerichtsverwertbarer Beweis?“
Der nachfolgende Beitrag soll
erläutern, wie der Detektiv und sein Bericht im Zivilprozess einzuordnen sind
und welche Probleme daraus resultieren können.
Erhebliche
Rechtsrisiken beim Einsatz von GPS-Trackingmodulen
Der Einsatz preiswerter, gegenüber der
konventionellen Observation kostengünstigerer GPS-Ortungsmodule hat im privaten
Ermittlungswesen zugenommen. Die Rechtsprechung geht dahin, dass in der
Installation von Trackingmodulen ein datenschutzrechtlicher Verstoß zu sehen
ist, da Trackingdaten personenbezogene Daten sind. Der Einsatz stellt
ggf. eine erhebliche Rechtsverfehlung dar. Von Klaus-Henning Glitza
Kriminalpsychologin Dr. Ursula Gasch vermittelt
am 9.9.2009 in Wien einen Überblick über die elementaren Bereiche der
Kriminalpsychologie und die Wege, diese einerseits in die Beweisführung und
andererseits als Mittel der Tätertypologie und –überführung zu integrieren.
Operative Fallanalyse (OFA) ist ein
analytischer Beitrag zur Falllösung jenseits konventioneller Ansätze. Als
zweite Chance, als weitere Dimension in der Kriminalistik ist diese Methode
weder modischer Trend noch Grenzwissenschaft und schon gar nicht pure
Psychologie ohne konkrete Bezüge. OFA ist harte, wenn nicht härteste Arbeit am
Fall. Als alternatives, aber auf Tatsachen und seriösen Prognosen beruhendesErklärungsmodell ist dies eine Ergänzung der
klassischen Methodik- und nicht etwa eine Konkurrenz zu ihr. Jeder Fall
hinterlässt sichtbare Spuren und solche, die dem flüchtigen Blick verborgen
bleiben. Letztere sind gerade bei Delikten, die Täterbotschaften voraussetzen,
wie (Produkt-) Erpressungen, kaum zu verwischen. Nicht nur die Tat generiert
ein Spurenbild, auch der Täter manifestiert sich in vielfältiger Form. Aus
einer erweiterten, einer neuen Sicht auf den Fall, lassen sich deshalb bei
guter DatenbasisKonturen der Motivlage
undPersönlichkeitsstruktur des Täters
zeichnen und praktisch umsetzbare Hinweise für weitere Ermittlungen gewinnen.
Gerade bei Wirtschaftsermittlungen mit ihren oftmals komplexen Ausgangslagen
ist dieser additive Ansatz im Grunde unverzichtbar. Ohne OFA präsentieren sich
dagegen dolose Handlungen in Unternehmen häufig als kriminalistisch weites
Feld, in dem sich nicht selten Täter (und Ermittler) verlieren. Wie objektive
Daten einer neuen Bewertung zugeführt werden können, wie eine Fallanalyse durchgeführt
und ein Täterprofil erarbeitet wird, wird in dem Kursus mit einem hohen Maß an
Praxisrelevanz und sofortiger Umsetzbarkeit klar und verständlich dargelegt.
Kriminalpsychologin Dr. Ursula Gasch,
ist Diplom-Psychologin und Kriminologin und leitet in Tübingen das Private
Institut für Kriminalpsychologie.
Themen sind dabei unter anderem
Aussagepsychologie und Vernehmungslehre, Psychopathologie des Verbrechens,
Tätertypologien, Schuldfähigkeitsbegutachtung, Kriminalprognose, sowie Aspekte
der Viktimologie und der Operativen Fallanalyse.
Kriminalpsychologin Dr.
Ursula Gasch vermittelt am 9.9.2009 in Wien einen Überblick über die elementaren Bereiche der
Kriminalpsychologie ...
... und die Wege, diese einerseits in die Beweisführung und
andererseits als Mittel der Tätertypologie und –überführung zu integrieren.
Operative Fallanalyse (OFA) ist ein analytischer Beitrag zur Falllösung
jenseits konventioneller Ansätze. Als zweite Chance, als weitere Dimension in
der Kriminalistik ist diese Methode weder modischer Trend noch
Grenzwissenschaft und schon gar nicht pure Psychologie ohne konkrete Bezüge.
OFA ist harte, wenn nicht härteste Arbeit am Fall. Als alternatives, aber auf
Tatsachen und seriösen Prognosen beruhendes Erklärungsmodell ist dies eine
Ergänzung der klassischen Methodik- und nicht etwa eine Konkurrenz zu ihr.
Jeder Fall hinterlässt sichtbare Spuren und solche, die dem flüchtigen Blick
verborgen bleiben. Letztere sind gerade bei Delikten, die Täterbotschaften
voraussetzen, wie (Produkt-) Erpressungen, kaum zu verwischen. Nicht nur die
Tat generiert ein Spurenbild, auch der Täter manifestiert sich in vielfältiger
Form. Aus einer erweiterten, einer neuen Sicht auf den Fall, lassen sich
deshalb bei guter Datenbasis Konturen der Motivlage und Persönlichkeitsstruktur
des Täters zeichnen und praktisch umsetzbare Hinweise für weitere Ermittlungen
gewinnen.
Gerade bei Wirtschaftsermittlungen mit ihren oftmals komplexen
Ausgangslagen ist dieser additive Ansatz im Grunde unverzichtbar. Ohne OFA
präsentieren sich dagegen dolose Handlungen in Unternehmen häufig als
kriminalistisch weites Feld, in dem sich nicht selten Täter (und Ermittler)
verlieren. Wie objektive Daten einer neuen Bewertung zugeführt werden können,
wie eine Fallanalyse durchgeführt und ein Täterprofil erarbeitet wird, wird in
dem Kursus mit einem hohen Maß an Praxisrelevanz und sofortiger Umsetzbarkeit
klar und verständlich dargelegt.
Kriminalpsychologin Dr. Ursula Gasch, ist Diplom-Psychologin und
Kriminologin und leitet in Tübingen das Private Institut für
Kriminalpsychologie. Themen sind dabei unter anderem Aussagepsychologie und
Vernehmungslehre, Psychopathologie des Verbrechens, Tätertypologien,
Schuldfähigkeitsbegutachtung, Kriminalprognose, sowie Aspekte der Viktimologie
und der Operativen Fallanalyse.
Kriminalpsychologin Dr.
Ursula Gasch vermittelt am 9.9.2009 in Wien einen Überblick über die elementaren Bereiche der
Kriminalpsychologie ...
... und die Wege, diese einerseits in die Beweisführung und
andererseits als Mittel der Tätertypologie und –überführung zu integrieren.
Operative Fallanalyse (OFA) ist ein analytischer Beitrag zur Falllösung
jenseits konventioneller Ansätze. Als zweite Chance, als weitere Dimension in
der Kriminalistik ist diese Methode weder modischer Trend noch
Grenzwissenschaft und schon gar nicht pure Psychologie ohne konkrete Bezüge.
OFA ist harte, wenn nicht härteste Arbeit am Fall. Als alternatives, aber auf
Tatsachen und seriösen Prognosen beruhendes Erklärungsmodell ist dies eine
Ergänzung der klassischen Methodik- und nicht etwa eine Konkurrenz zu ihr.
Jeder Fall hinterlässt sichtbare Spuren und solche, die dem flüchtigen Blick
verborgen bleiben. Letztere sind gerade bei Delikten, die Täterbotschaften
voraussetzen, wie (Produkt-) Erpressungen, kaum zu verwischen. Nicht nur die
Tat generiert ein Spurenbild, auch der Täter manifestiert sich in vielfältiger
Form. Aus einer erweiterten, einer neuen Sicht auf den Fall, lassen sich
deshalb bei guter Datenbasis Konturen der Motivlage und Persönlichkeitsstruktur
des Täters zeichnen und praktisch umsetzbare Hinweise für weitere Ermittlungen
gewinnen.
Gerade bei Wirtschaftsermittlungen mit ihren oftmals komplexen
Ausgangslagen ist dieser additive Ansatz im Grunde unverzichtbar. Ohne OFA
präsentieren sich dagegen dolose Handlungen in Unternehmen häufig als
kriminalistisch weites Feld, in dem sich nicht selten Täter (und Ermittler)
verlieren. Wie objektive Daten einer neuen Bewertung zugeführt werden können,
wie eine Fallanalyse durchgeführt und ein Täterprofil erarbeitet wird, wird in
dem Kursus mit einem hohen Maß an Praxisrelevanz und sofortiger Umsetzbarkeit
klar und verständlich dargelegt.
Kriminalpsychologin Dr. Ursula Gasch, ist Diplom-Psychologin und
Kriminologin und leitet in Tübingen das Private Institut für
Kriminalpsychologie. Themen sind dabei unter anderem Aussagepsychologie und
Vernehmungslehre, Psychopathologie des Verbrechens, Tätertypologien,
Schuldfähigkeitsbegutachtung, Kriminalprognose, sowie Aspekte der Viktimologie
und der Operativen Fallanalyse.
Forensische Biologie zur Unterstützung in der Beweisführung
DNA, Blutspuren, Madenbefall
Quelle: www.benecke.com
Bekannt geworden ist der Kölner Kriminalbiologe als „Madendoktor“ (WDR) und „Kommissar Schmeißfliege“ (stern), als Spezialist für Insekten auf Leichen. Eine weitere Faszination des umtriebigen Schnüfflers aber ist die Blutspuranalyse. Mark Benecke ist ein deutscher Kriminalbiologe und Spezialist für forensische Entomologie. Nach dem Studium der Biologie, Zoologie und Psychologie an der Universität zu Köln absolvierte Benecke diverse polizeitechnische Ausbildungen im Bereich der Gerichtsmedizin in den USA, darunter an der FBI-Academy. Benecke wird als Sachverständiger herangezogen, um biologische Spuren bei vermuteten Gewaltverbrechen mit Todesfolgen auszuwerten. So hatte er 1997/98 nach Untersuchung von Maden die Leichenliegezeit der getöteten Frau des Pastors Klaus Geyer festgestellt. Da Geyer zum ermittelten Zeitpunkt kein Alibi hatte, wurde er wegen Totschlags an seiner Frau verurteilt. National Geographic Channel und History Channel berichteten bereits über einige seiner Fälle. Benecke veröffentlichte mehrere populärwissenschaftliche Bücher, unter anderem über die Kriminalbiologie und das Altern aus biomedizinischer Sicht. Er ist Ausbilder an deutschen Polizeischulen sowie Gastdozent in den USA, Vietnam, Kolumbien und auf den Philippinen. Mark Benecke ist der breiteren Öffentlichkeit durch seine Gastkommentare in der Fernsehserie Medical Detectives bekannt, welche die Aufklärung realer Kriminalfälle zeigt und die hierbei eingesetzten, meist wissenschaftlichen Methoden in den Mittelpunkt stellt. Benecke erklärt dort allgemein verständlich wissenschaftliche Hintergründe. Mark Benecke ist Gastherausgeber für die Forensic Science International (Forensic Entomology Special Issue) und Mitglied im Wissenschaftsrat der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften.
Kriminalpsychologin Dr. Ursula Gasch vermittelt am 9.9.2009 in Wien einen Überblick über die elementaren Bereiche der Kriminalpsychologie ...
... und die Wege, diese einerseits in die Beweisführung und andererseits als Mittel der Tätertypologie und –überführung zu integrieren. Operative Fallanalyse (OFA) ist ein analytischer Beitrag zur Falllösung jenseits konventioneller Ansätze. Als zweite Chance, als weitere Dimension in der Kriminalistik ist diese Methode weder modischer Trend noch Grenzwissenschaft und schon gar nicht pure Psychologie ohne konkrete Bezüge. OFA ist harte, wenn nicht härteste Arbeit am Fall. Als alternatives, aber auf Tatsachen und seriösen Prognosen beruhendes Erklärungsmodell ist dies eine Ergänzung der klassischen Methodik- und nicht etwa eine Konkurrenz zu ihr. Jeder Fall hinterlässt sichtbare Spuren und solche, die dem flüchtigen Blick verborgen bleiben. Letztere sind gerade bei Delikten, die Täterbotschaften voraussetzen, wie (Produkt-) Erpressungen, kaum zu verwischen. Nicht nur die Tat generiert ein Spurenbild, auch der Täter manifestiert sich in vielfältiger Form. Aus einer erweiterten, einer neuen Sicht auf den Fall, lassen sich deshalb bei guter Datenbasis Konturen der Motivlage und Persönlichkeitsstruktur des Täters zeichnen und praktisch umsetzbare Hinweise für weitere Ermittlungen gewinnen.
Gerade bei Wirtschaftsermittlungen mit ihren oftmals komplexen Ausgangslagen ist dieser additive Ansatz im Grunde unverzichtbar. Ohne OFA präsentieren sich dagegen dolose Handlungen in Unternehmen häufig als kriminalistisch weites Feld, in dem sich nicht selten Täter (und Ermittler) verlieren. Wie objektive Daten einer neuen Bewertung zugeführt werden können, wie eine Fallanalyse durchgeführt und ein Täterprofil erarbeitet wird, wird in dem Kursus mit einem hohen Maß an Praxisrelevanz und sofortiger Umsetzbarkeit klar und verständlich dargelegt.
Kriminalpsychologin Dr. Ursula Gasch, ist Diplom-Psychologin und Kriminologin und leitet in Tübingen das Private Institut für Kriminalpsychologie. Themen sind dabei unter anderem Aussagepsychologie und Vernehmungslehre, Psychopathologie des Verbrechens, Tätertypologien, Schuldfähigkeitsbegutachtung, Kriminalprognose, sowie Aspekte der Viktimologie und der Operativen Fallanalyse.
Wer sich
auf dem Markt behaupten will, braucht brandaktuelle Informationen über seine
Konkurrenten. Zur langfristigen Sicherung des Markterfolges ist die permanente
Überwachung unerlässlich. Dabei sollte es oberste Prämisse sein, dass man sich
– in puncto Informationsbeschaffung über Mitbewerber - im rechtlichen Rahmen
bewegt. Competitive Intelligence ist eine Methode zur Erarbeitung von
Wettbewerbsvorteilen.
In der
Kolumne „Undercover“ berichtet Bernhard Maier über Ermittlungen unter Legende und
über Techniken der Legendenbildung.
von Mag. Bernhard Maier
Mitarbeiterüberwachung: Ja
Lidl: Nein
Stasi- und
Spionagemethoden muss der Diskonter Lidl sich nun wieder nachsagen
lassen.
Selbst nachdem erstmals vor etwa einem Jahr systematische
Mitarbeiterüberwachung aufgedeckt wurde, wurden weiterhin Aufzeichnungen mit
Krankheitsdaten von Mitarbeitern geführt.
Höchste
Gefährdung durch Angriffe auf die IT. Mit der IT verknüpfte Gefahren sind für
die Wirtschaft der stärkste Risikofaktor im Bereich Sicherheit. Diese Aussage
gilt nach wie vor, auch wenn deren Gefährdungsgrad erstmals seit 2000
zurückging. Auch in Zukunft wird die IT-Gefährdung - und hier insbesondere die
Internetbasierte
Kriminalität
- im Fokus der Sicherheitsexperten bleiben. Dies ist eine der zentralen
Aussagen der 9. WIK Sicherheits-Enquête, einer umfangreichen Befragung, an der
zwischen Oktober 2008 und Januar 2009 über 240 Führungskräfte aus der
Unternehmenssicherheit und der Sicherheitsdienstleistung teilgenommen haben.
Eine ausführliche Analyse der Ergebnisse der WIK-Sicherheits-Enquête
2008/2009 finden Sie in der April-Ausgabe der WIK (2/2009). www.wik.info
Fall Kampusch: Es gab Mitwisser
Gleich zwei
Kommissionen arbeiten an der Aufarbeitung des Falles Natascha Kampusch. Seit
Oktober wird mit der Einsetzung einer Sonderkommission der Exekutive der zuvor
abgeschlossene Fall neu aufgerollt. Klarer Auftrag: Die Ermittler sollen
klären, ob es einen oder mehrere Mittäter des Entführers Wolfgang P. gegeben
habe. Die Ermittlungen dauern zwar noch an, aber laut bisher gewonnenen
Erkenntnissen steht fest: Es gab in der achteinhalb Jahre andauernden
Entführung auf jeden Fall „Mitwisser“. Ob es sich auch um Mittäter
handle, müsste nach Abschluss der neuerlichen Polizeiarbeit das Gericht klären,
heißt es im Mai 2009. Die sechsköpfigeEvaluierungskommission geht der Frage nach, ob und warum Pannen bei
Ermittlungen passiert sind und wie sich solche künftig verhindern lassen.
Phantom-Panne und „CSI“-Effekt
Die DNA
einer Verpackerin führte hunderte Ermittler jahrelang in die Irre (siehe „Die
Unsichtbare“, „der detektiv“ 1/09 S 12ff). Viele Gerichte ziehen den
Rückschluss zu schnell, dass der Spurenverursacher auch der Täter ist. Die DNA
sei zunächst nichts weiter als eine Spur - wie sie an den Tatort komme, sei
eine ganz andere Frage. Auch wenn die Ermittler der Sonderkommission „Parkplatz“
betonen, im Fall der in Heidelberg ermordeten Polizistin Michele K. auch andere
Spuren verfolgt zu haben, auch sie litten wohl unter dem „CSI“-Effekt.
Herausgeber ist Peter O.Stecher, powered by Blaulicht & Graulicht, dem Online-Magazin des Journalisten Marcus J. Oswald. Derzeit steht es in der Bewertung des Kriminalfalls, 50% glauben Unterweger ist schuldlos, 50% sind anderer Meinung. Grund für das Entstehen dieser Website ist, dass derzeit sehr viele US-Amerikanische Projekte in Entwicklung sind, aber die österreichischen Experten stumm bleiben.
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