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Samstag, 20. April 2013"der detektiv" Inhalt der März Ausgabe 2013
STORIES
Kinderbrandstiftung
Folge 3 „Bugs in the cold war until today“*
Recht Österreich / Ausbildung
Recht Schweiz
Recht Österreich
NEUE SERIE Detektei! Ein Fall aus der Praxis
Buchtipps
Fortbildung
Geschrieben von Cornelia Haupt
in "der detektiv", Buchtipps, Datenschutz, Detektivausbildung BRD, Detektivausbildung Österreich, Detektive, Entscheidungen, Gesetze ..., Ersatz von Detektivkosten, EURODET, Gericht online, GPS, Kriminalistik, Presse, Veranstaltungen, Verbände, Videoüberwachung
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15:09
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Donnerstag, 31. Januar 2013"der detektiv" Inhalt der Dezember Ausgabe 2012Berufliche Orientierung am Europäischen Qualifikationsrahmen Internationale Kommission der Detektiv-Verbände (IKD) beschließt gemeinsamen Kompetenzstandard für Privatermittler
„Bugs in the cold war until today“
Was tun bei anonymen Schreiben?
Kinderbrandstiftung Das gefährliche Spiel mit dem Feuer
Bodycam - die Kamera an der Uniform
Recht Deutschland
Buchtipps
short cuts
Veranstaltungen
Geschrieben von Cornelia Haupt
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21:17
Montag, 22. Oktober 2012Einsatz von GPS: Detektive verurteiltMannheim: Detektive dürfen zur Observation keine GPS-Sender an fremden Autos installieren. Dies geht aus einem Urteil des Mannheimer Landgerichts hervor. Die Strafkammer verurteilte den Chef einer Stuttgarter Detektei zu einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten.
Die Richter befanden den 63-Jährigen für schuldig, in 29 Fällen gegen das Bundesdatenschutzgesetz verstoßen zu haben. Ein früherer Angestellter erhielt acht Monate auf Bewährung. Der 34-Jährige hatte im Auftrag seines Chefs GPS-Peilsender an Autos von zu observierenden Personen angebracht. Tatorte waren zwischen 2005 und 2009 unter anderem Mannheim, Karlsruhe, Stuttgart und Worms. Auftraggeber waren meist Arbeitgeber oder misstrauische Lebensgefährten. Die konnten anhand der dokumentierten Fahrtrouten überprüfen, ob sich ihr Partner auf Abwegen befindet. Die Überwachung per GPS sei "mit der Rechtsordnung nicht zu vereinbaren", sagte der Vorsitzende Richter Rolf Glenz klar. Beide Angeklagte räumten die Taten ein. Die GPS-Observierung erleichtere die Arbeit und spare Personal. Der 63-Jährige bekannte, sich nicht genügend mit der rechtlichen Problematik befasst zu haben. Der Chef der Detektei sieht seine Zukunft düster. "Der Datenschutz wird immer enger. Uns bleibt keine Bewegungsfreiheit", sagte er. Möglicherweise muss er bald noch einmal vor Gericht. Gegen ihn und weitere Personen laufen Ermittlungen der Mannheimer Staatsanwaltschaft. (...) Weiterlesen Quelle: SWP.de, WIL, 20.10.2012
URL zum Artikel: http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Schnueffeln-per-GPS-Detektive-verurteilt;art4319,1685315
./. siehe auch: Verdeckte GPS-Überwachung durch eine Detektei ist eine Straftat „der detektiv“ 3/2011
Geschrieben von Cornelia Haupt
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13:04
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Montag, 1. Oktober 2012"der detektiv" Inhalt der Oktober Ausgabe 2012Lauschabwehr: eine detektivische Dienstleistung
Das Abhörangriff-Abwehr-Team im Einsatz:
„Bugs in the cold war until today“
Zündelnde Wachleute
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Geschrieben von Cornelia Haupt
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Mittwoch, 5. September 20124 th SASMA Business Security Conference, 25-26 October 2012
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14:47
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Dienstag, 3. Juli 2012"der detektiv" Inhalt der Juni Ausgabe 2012(kein) nationales Problem
Britische Detektive im Brennpunkt der Öffentlichkeit
Silikon, ein unterschätztes Abformmittel
10 Jahre „der detektiv“
Das Newton-Experiment
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Geschrieben von Cornelia Haupt
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15:57
Samstag, 24. März 2012"der detektiv" Inhalt der März Ausgabe 2012Gefahren durch Briefbomben
Deutsche Detektive vor Bundeskriminalamt
Vom Untersuchen der Untersuchung der Untersuchenden
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Ein aktueller Fall aus der Ermittlerpraxis. Böse Fallen für Firmengründer von Dr. Odile Schwarz-Herion, Ettlingen
Recht USA
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Dienstag, 20. März 2012Tagesseminar "Erkennen von Briefbomben"
Vereinigung Kriminaldienst Österreich (VKÖ)
10. und 11. April 2012 (09:00 bis 15:00 Uhr) Das Seminar ist ein 1-Tages-Seminar, d.h. bei Interesse Anmeldung entweder für den 10. oder den 11. April 2012 Begrenzte Teilnehmeranzahl / die Teilnahme ist kostenlos Infos und Anmeldung unter info@kripo.at
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00:10
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Montag, 12. März 2012Ehefrau forderte Geld von Nebenbuhlerin, weil diese nicht sofort Schluss machte.Freund entpuppte sich als verheiratet: Liaison blieb zulässig . . Wie muss eine Frau handeln, wenn sie erfährt, dass ihr Lebensgefährte in Wahrheit ein verheirateter Mann ist? Muss sie die Beziehung sofort beenden, oder darf sie der Person an ihrer Seite noch eine Chance geben, alles ins Reine zu bringen? Um diese Frage drehte sich ein Prozess, über den der Oberste Gerichtshof befinden musste. Eine Ehefrau scheiterte mit dem Versuch, der Kurzzeitfreundin ihres Mannes Detektivkosten aufzuerlegen. Der Detektiv hatte den Ehebruch festgehalten. Die Freundin muss aber nicht zahlen. Zuerst wusste sie nicht, dass der Mann verheiratet war. Und dann hat der Mann versichert, dass es schon einen Scheidungstermin gibt. Denn die Frau des untreuen Ehemannes hatte einen Detektiv beauftragt, der die uneheliche Beziehung aufdeckte. Die Kosten für den Detektiveinsatz, immerhin fast 9800 Euro, forderte die Ehefrau von der Kurzzeitfreundin ihres Mannes ein. Nun kann man Ehestörer grundsätzlich tatsächlich belangen. Doch hier wandte die Freundin ein, dass sie sich eigentlich immer korrekt verhalten habe. Tatsächlich wusste sie zunächst gar nichts vom wahren Leben ihres Freundes. Dieser hatte ihr nämlich erzählt, dass er schon seit zwei Jahren geschieden sei. Auch nach außen hin trat man ab Jänner 2010 als offizielles Paar auf. Man ging gemeinsam aus, vergnügte sich beim Ski- und Radfahren, ging spazieren, joggen und shoppen. Auch der Sex – und damit der formelle Ehebruch – durfte nicht fehlen. Die Ehefrau wusste wiederum vom Doppelleben ihres Mannes nicht. Ihr erzählte der Mann nämlich immer wieder neue Ausreden für sein Fernbleiben, etwa dass er zum Radfahren in der Toskana sei.(...) WeiterlesenAuch die Höchstrichter gaben der Freundin recht: Von einer „Maßstabsfigur“ (darunter verstehen Juristen einen mit Werten verbundenen Durchschnittsmenschen) hätte man nicht fordern dürfen, dass sie sofort Schluss macht. Erst als klar war, dass aus der Scheidung nichts wird, habe die Freundin die Liaison beenden müssen. Das habe sie getan, daher müsse sie nicht für die Detektivkosten aufkommen (3 Ob 232/11f). Quelle: Die Presse, 11.03.2012 | 18:38 | PHILIPP AICHINGER (Die Presse) URL zum Artikel: http://diepresse.com/home/739303/Freund-entpuppte-sich-als-verheiratet_Liaison-blieb-zulaessig?from=gl.home_rechtspanorama
Geschrieben von Cornelia Haupt
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06:13
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Sonntag, 4. März 2012Fachtagung Kriminalistik „Mehr als Fotos und Fasern?“In diesem Jahr veranstaltet die School GRC die Fachtagung Kriminalistik gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik (DGfK): Fachtagung Kriminalistik - „Mehr als Fotos und Fasern?“ Kriminalistik - vor 100 Jahren hätten sich bei diesem Thema
ausschließlich Juristen über Strafrecht unterhalten. Heute versteht man
darunter die Erfassung und Auswertung von Spuren zur Täterfindung, doch eine
universitäre Ausbildung existiert in Deutschland nicht. Freuen Sie sich auf
spannende Vorträge von renommierten Rednern rund um das Thema Kriminalistik in
den unterschiedlichsten Facetten. Erfahren Sie, welches Handwerkszeug der gute
Ermittler benötigt, wo er dieses erlernt und wo er benötigt wird. Erweitern Sie
während der Veranstaltung und beim abschließenden Empfang Ihr Netzwerk. Programmflyer
Geschrieben von Cornelia Haupt
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08:29
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Dienstag, 14. Februar 2012Opernball: Bodyguards im FrackBeim Wiener Opernball sorgt nicht nur die Polizei sondern auch private Sicherheitsfirmen für den Schutz der Gäste Wien (OTS) - "Immer wieder finden sich nicht oder ungenügend ausgebildete Personenschützer, die der Meinung sind, ein durchtrainierter Körper und "gefährlich aussehen" genügt, um einer gefährdeten Person den optimalen Schutz zu bieten" berichtet DI Markus Schwaiger, der EURODET (die Europäische Detektiv-Akademie) leitet. Für die Sicherheit ist entscheidend, ob der Klient einen "sichtbaren" oder diskreten Schutz seiner Person wünscht. "Show-Bodyguards" tummeln sich, für jedermann gut erkennbar, mit ihren Schutzpersonen durch das Opernball Geschehen. Vorrangiges Betätigungsfeld: Schaulustige und Paparazzi abschirmen. Unternehmer und auch Privatpersonen vertrauen sich immer häufiger professionellen Sicherheitsfachleuten an, um optimalen Schutz zu gewährleisten. Bezüglich ihrer Position sind sie einem erhöhten Gewaltrisiko, zunehmend für Gefahren für Leib und Leben, ausgesetzt. Nicht selten bringen ausländische Gäste ihren eigenen Personenschutz-Stab mit, eine minutiös abgestimmte Kooperation ist Grundvoraussetzung. Diskretion und Seriosität ist höchstes Gebot -hier ist die Auswahl des richtigen Partners von größter Bedeutung. "Jemandem das eigene Leben und das seiner Familie anzuvertrauen setzt voraus, dass man auf eine ausgezeichnete Ausbildung des/r PersonenschützerIn setzen kann" so DI Markus Schwaiger. Die Europäische Detektiv-Akademie (EURODET) bildet kompetente Personenschützer aus, die diskret ihre Arbeit verrichten, nicht selten im Sold bekannter, gefährdeter Personen, abseits des medialen Rummels. Rückfragehinweis: EURODET - Europäische Detektiv-Akademie DI Markus Schwaiger office@eurodet.at, Tel.: 1 5449532-23
Geschrieben von Cornelia Haupt
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13:19
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Samstag, 21. Januar 2012Neuer Kollektivvertrag ab 1.1.2012 für Angestellte im Gewerbe und Handwerk
sowie in der Dienstleistung in Information & Consulting
Rahmenkollektivvertrag für Angestellte im Handwerk und Gewerbe, in der Dienstleistung und in Information und Consulting veröffentlicht Ab dem 1.1.2012 gelten folgenden Änderungen: Angestellte von Betrieben, die der Fachgruppe Finanzdienstleister angehören, unterliegen dem „Rahmenkollektivvertrag für Angestellte im Handwerk und Gewerbe, in der Dienstleistung, in Information und Consulting“. Der Rahmen-KV für 2012 wurde mit folgendem Ergebnis abgeschlossen: 1. Erhöhung der monatlichen Mindestgehälter: Verwendungsgruppe I um 4,1 %, Verwendungsgruppe II um 3,65 % - Achtung: Übergangsregelung beachten (siehe KV-Protokoll)!, Verwendungsgruppe III um 3,65 %, Verwendungsgruppe IV um 3,65 %, Verwendungsgruppe V um 3,65 %, Verwendungsgruppe VI um 3,65 %, Verwendungsgruppe MI um 3,65 %, Verwendungsgruppe MII um 3,65 %, Verwendungsgruppe MIII um 3,65 %. 2. Erhöhung der Lehrlingsentschädigungen um 3,65 %. 3. Erhöhung der Nachtarbeitszulage um 3,65 %, neu € 1,67. Für die Verwendungsgruppe I wurde vereinbart, dass für neu begründete Dienstverhältnisse ab 1.1.2012 die Verweildauer in der VerwGr. I maximal 3 Jahre beträgt. Danach hat eine Vorrückung in eine höhere Verwendungsgruppe gemäß § 17 Abs. (6) zu erfolgen. Für bereits bestehende Dienstverhältnisse in der VerwGr. I erfolgt ab 1.1.2015 eine Vorrückung in eine höhere Verwendungsgruppe gemäß § 17 Abs. (6). Im Rahmenrecht wurden Änderungen bei der Anrechnung von Karenz (§ 8b bzw. § 17 Abs. Die Änderungen treten mit 01.01.2012 in Kraft. Die Details des KV-Abschlusses finden Sie im Abschlussprotokoll unter http://infopool.wkv.at/easyLink/direkt.php?ID=eTiGMcDK&USER=GPR Die neue Gehaltstabelle ab 01.01.2012 finden Sie hier http://infopool.wkv.at/easyLink/direkt.php?ID=eTCUQaqB&USER=GPR Die aktualisierte Langversion des Kollektivvertrages stellen wir Ihnen ab Anfang/Mitte Jänner auf www.wko.at/kollektivvertrag zur Verfügung. Quelle: wko.at
Geschrieben von Cornelia Haupt
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23:46
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Donnerstag, 22. Dezember 2011"der detektiv" Inhalt der Dezember Ausgabe 2011Drei Jahre Haft für Industriespion
Workplace Violence – strafrechtliches Verhalten am Arbeitsplatz
Die Rechnungen des Detektivs
Detektiv-Notizen belasten „The Sun“ und „Daily Mirror“
Recht Deutschland
Recht Schweiz
Recht Frankreich / Österreich / USA
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Geschrieben von Cornelia Haupt
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16:16
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Donnerstag, 1. Dezember 2011Detektiv-Akademie EURODET: Informationsabend Ausbildung und Karriere DetektivIn/Bodyguard.Wien (OTS) - DetektivInnen der Europäischen Detektiv-Akademie EURODET (Hauptstraße 110, 1140 Wien) präsentieren am 12.12. um 19:30 Uhr im Rahmen eines kostenlosen Informationsabends die spannenden und außergewöhnlichen Berufe DetektivIn sowie PersonenschützerIn/Bodyguard. Im Rahmen der Veranstaltung beantworten erfahrene KollegInnen Fragen zu den Themen Karrieremöglichkeiten, Ausbildung, Zugangsvoraussetzungen sowie Chancen für Frauen und geben dabei Einblicke in die Praxis. Die Teilnahme ist kostenlos, wir bitten jedoch auf Grund der beschränkten Teilnehmerzahl um formlose Anmeldung unter 01/5449532-23 oder office@eurodet.at. Rückfragehinweis: EURODET - Europäische Detektiv-Akademie, office@eurodet.at, Tel.: 01 5449532-23, www.eurodet.at
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09:27
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Dienstag, 29. November 2011Schweiz: Detektive dürfen Balkone ausspionierenBundesgericht Detektive der Invalidenversicherung dürfen verdächtige IV-Bezüger auch im privaten, aber öffentlich einsehbaren Raum überwachen. Das Bundesgericht entschied gegen eine ausspionierte Frau. Die Invalidenversicherung (IV) darf eine missbrauchsverdächtigte Person auch bei Arbeiten auf dem Balkon ihrer Wohnung observieren lassen. Laut Bundesgericht sind Überwachungen im privaten, aber öffentlich einsehbaren Raum nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Eine Frau hatte sich 2008 bei der IV-Stelle des Kantons St. Gallen zum Bezug einer Rente angemeldet. Sie klagte über Depressionen mit Panikattacken, ein allgemeines Schmerzsyndrom sowie permanente Rückenschmerzen mit starken Bewegungseinschränkungen. Weiterlesen(Urteil 8C_272/ 2011 vom 11.11.2011; BGE-Publikation) URL zum Artikel: http://www.20min.ch/news/schweiz/story/29852173 Quelle: 20min.ch, 28. November 2011 12:00; Akt: 28.11.2011 12:13
Geschrieben von Cornelia Haupt
in Detektivausbildung BRD, Detektivausbildung Österreich, Detektive, Gericht online, Presse
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16:31
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Samstag, 5. November 2011Amtsgericht Detektiv-Videos: Ein Fall fürs GerichtEine Überwachungsaktion führt einen 51-jährigen Mann vor den Kadi – hat die Kamera funktioniert? MÜNCHEN „Wie soll ich denn ohne Video meinen Job machen?” Die Frage konnte ihm auch der Polizeibeamte nicht beantworten. Peter S. (51, Name geändert) ist Privatdetektiv und setzt zur Überwachung auch Videokameras ein. Das aber verstößt gegen das Bundesdatenschutgesetz, sagt die Staatsanwaltschaft. Peter S. beobachtete einen Aschheimer Firmensitz und ein Privatanwesen, um für seinen Kunden - ein fränkisches Transportunternehmen, das noch Rechnungen ausstehen hatte - auszuspionieren, ob die Aschheimer Handelsfirma oder ihre Vorstände verwertbare Vermögenswerte besitzen. Für die Staatsanwaltschaft ein illegales Vorgehen. Die Kamera hatte Peter S. unter Kartons im Auto versteckt.
Irgendwann fiel dem Sicherheitsdienst das Auto auf. Die Polizei wurde alarmiert
und die Kamera entdeckt. Quelle: Abendzeitung München, John Schneider, vom 04.11.2011 07:00 Uhr URL zum Artikel: http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.amtsgericht-detektiv-videos:-ein-fall-fuers-gericht.d7f89928-db93-4ebc-b26f-ad12f13f8e8e.htmlDienstag, 18. Oktober 2011EURODET: Richtig "Detektieren" will gelernt seinEURODET. Die in Wien ansässige Europäische Detektiv-Akademie fördert, vermittelt und koordiniert alle Agenden, die einem hohen Fachniveau in der Sicherheitsbranche dienlich sind. Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, wie wichtig ein hoher Praxisanteil in der Ausbildung ist", sagt Ausbildungsleiter Markus Schwaiger. "Wenn zum Beispiel die Observation nur ein Kapitel im Skript ist wie soll man dann im Job erfolgreich sein?" Deshalb gründete Schwaiger 2004 die Europäische Detektiv-Akademie und baut seither mit seinem Expertenteam die ursprünglich vom Österreichischen Detektiv-Verband durchgeführte Berufsausbildung kontinuierlich aus. In der einjährigen Ausbildung zum Berufsdetektiv-Assistenten, die bewusst berufsbegleitend (Abend, e-Learning, Praxis einmal im Monat) angelegt ist, ist wesentlich mehr enthalten als die klassischen Schwerpunkte Observation, Ehesachen oder das Ausforschen verschwundener Personen. Zudem bildet die Akademie auch Personenschützer aus, da
dieser Tätigkeitsbereich (im Gegensatz zum Objektschutz) ebenfalls den Berufsdetektiven
vorbehalten ist. "Der Berufsnachwuchs lernt bei uns auch Forensik,
Befragungstechniken, Selbstverteidigung, Schießtraining, Psychologie,
Abhörschutz, Erste Hilfe und Rechtskunde kennen", erklärt Schwaiger. Nur
der Bereich "Erste Hilfe" wird vom Roten Kreuz übernommen. Die Kosten
für den Lehrgang liegen bei 2940,- € für Berufsdetektive bzw. 2388,- € für
Personenschützer. Sie sind teilweise förderbar. Dies hänge laut Schwaiger
jedoch vom Talent des Kandidaten ab, sich bei diversen Förderstellen (AMS, WAFF
usw.) möglichst selbstbewusset aufzutreten. (...) NICHT GEWINNORIENTIERT EURODET versteht sich als gemeinnütziger, nicht gewinnorientierter Verein und beschäftigt keine fixen Angestellten. Alle Vortragenden sind selbstständige Unternehmer, die auf Honorarbasis für die Detektiv-Akademie arbeiten. "Uns ist wichtig, dass sich die Ausbildung selbst trägt, also nicht bezuschusst werden muss", so Schwaiger, "deshalb setzen wir auch nicht auf die Maximierung der Teilnehmerzahlen." Im Jahr 2010 erwirtschaftete man durch die Kostenbeiträge einen Umsatz von rund 122.000 €. Aktuell werden pro Jahr rund fünfzehn Diplome für Berufsdetektiv-Assistenten und zwölf für Personenschützer verliehen -seit der Gründung sind es somit rund 100 bis 120. Wirtschaftsblatt, 18.10.2011 URL zum Artikel: http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/richtig-detektieren-will-gelernt-sein-492708/index.do
Geschrieben von Cornelia Haupt
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Samstag, 8. Oktober 2011"der detektiv" Inhalt der September Ausgabe 2011Stories
Recht Österreich
Recht Deutschland
Recht USA
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Buchtipps
Veranstaltungen
Geschrieben von Cornelia Haupt
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14:21
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Sonntag, 25. September 2011Thema Sicherheit: Wie wird man Assistent eines Detektivs?Europäische Detektiv-Akademie startet in das neue Ausbildungsjahr
Geschrieben von Cornelia Haupt
in Detektivausbildung Österreich, Detektive, EURODET, Kriminalistik, Veranstaltungen
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22:21
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Donnerstag, 22. September 2011ÖDV-Fortbildungsseminar: Befragungstechniken und TypologieFreitag, 14.10.2011, Hotel Roomz Vienna, Paragonstraße 1, 1110 Wien 9.00 bis 12.00: Befragungstechniken
13.30 bis 16.30: Typologie - Erkenne und nutze die Stärken und Schwächen von Menschen
Detektive in Österreich: Richtig schnüffeln will gelernt sein
Europäische Detektiv-Akademie startet in das neue Ausbildungsjahr
Wien (OTS) – "Observation", "Ehestörer" und "berechtigtes Interesse" gehören ganz klar zum Fachjargon. Doch Detektiv-AssistentInnen lernen im Laufe ihrer Ausbildung wesentlich mehr kennen: Forensik, Befragungstechniken, Selbstverteidigung, Schießtraining, Psychologie, Abhörschutz, Erste Hilfe, Rechtskunde etc. sind die Grundsteine der Berufsausbildung. "Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, wie wichtig ein hoher Praxisanteil ist. Wie soll man auch im Job erfolgreich sein, wenn z.B. Observation nur ein Kapitel in einem Skript ist und das erlernte Wissen nie gezielt in der Praxis umgesetzt wurde?" rätselt DI Markus Schwaiger, Ausbildungsleiter bei EURODET. Bei insgesamt 250 Ausbildungsstunden sind mehr als 100 Einheiten ausschließlich für Praxisinhalte reserviert. Hinsichtlich der großen Verantwortung des österreichischen Detektivs ist eine entsprechende Ausbildung Pflicht: Die Kompetenzen reichen vom Ausforschen verschwundener Personen über Ermittlungen in Strafangelegenheiten bis hin zu Wirtschaftskriminalität und Lauschabwehr. EURODET weist darüber hinaus auf Fördermöglichkeiten seitens z.B. des AMS oder des WAFF hin. Letzteres finanziert z.B. im Rahmen des "FRECH - Frauen ergreifen Chancen"-Programms bis zu 90% der Ausbildungskosten. Nähere Informationen zur Ausbildung "Berufsdetektiv-AssistentIn": http://www.eurodet.at/kurse/bda/ Nächster Ausbildungsbeginn: Di. 4.Okt.2011
Geschrieben von Cornelia Haupt
in Detektivausbildung Österreich, Detektive, EURODET
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18:48
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Donnerstag, 8. September 2011Europäische Detektiv-Akademie warnt: Zu wenig Ausbildungs-Nachwuchs für Österreich
Bodyguard: Das jähe Ende einer Filmromanze
Wien (OTS) – Botschaften, Firmen, in der Öffentlichkeit stehende Private haben eines gemein: erhöhten Schutzbedarf. Die Nachfrage an hochqualifiziertem Schutz steigt. Doch die aktuellen Ausbildungszahlen sprechen eine andere Sprache: Während sich Ausbildungslinien wie Berufsdetektiv-Assistent oder Kaufhausdetektiv positiv entwickeln, stagnieren die Teilnehmerzahlen bei Personenschutz. "Wir hatten zum Glück schon lange keinen Anschlag mehr in Österreich. Die internationale Entwicklung zeigt jedoch, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis es wieder zu Attentatsserien kommt. Wenn sich die Zahl der Absolventen weiterhin unzureichend entwickelt, sehe ich für den qualifizierten Personenschutz in Österreich schwarz." klagt DI Markus Schwaiger, Ausbildungsleiter bei EURODET. "Ein moderner Personenschützer ist kein aufgeblasener Bodybuilder, der zuerst schießt und dann fragt, sondern ein Sicherheitsexperte, der gekonnt Know-How, Technik und gesellschaftliche Ansprüche unter einen Hut bringt." ergänzt Schwaiger. EURODET weist darüber hinaus auf Fördermöglichkeiten seitens z.B. des AMS oder des WAFF hin. Letzteres finanziert beispielsweise im Rahmen des "FRECH - Frauen ergreifen Chancen"-Programms bis zu 90% der Ausbildungskosten. Nähere Informationen zur Ausbildung "Personenschutz": http://www.eurodet.at/ausbildung/personenschuetzer.html Nächster Ausbildungsbeginn: Mo. 12.9.2011
Geschrieben von Cornelia Haupt
in Detektivausbildung Österreich, Detektive, EURODET
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12:04
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Donnerstag, 1. September 2011Wirtschafts- und Industriespionage: Handbuch Know-How-Schutz für die österreichische WirtschaftBuchpräsentation & ExpertInnentalk Wirtschafts- und Industriespionage: Handbuch Know-How-Schutz für die österreichische Wirtschaft
Im Rahmen einer Kooperation des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, der Industriellenvereinigung, der Wirtschaftskammer Österreich und der Fachhochschule Campus Wien wurde Ende 2010 eine Studie über Gefahren durch Wirtschafts- und Industriespionage präsentiert. Eine Hochrechnung der darin angegebenen monetären Schäden durch Wirtschafts- und Industriespionage ergibt einen jährlichen Gesamtschaden von ca. 880 Millionen Euro für die österreichische Wirtschaft. Um in Zukunft diese Gefahren besser bewältigen zu können, haben die Kooperationspartner das Handbuch „Know-How-Schutz für die österreichische Wirtschaft“ erstellt. Dieses möchten wir Ihnen am 13. September in einer hochkarätigen Veranstaltung gemeinsam mit Frau Bundesministerin für Inneres Mag.a Johanna Mikl?Leitner vorstellen. Programm Begrüßung Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung unter www.fh-campuswien.ac.at/wis zwingend erforderlich. In Kooperation mit dem Kuratorium Sicheres Österreich und www.Sicherheitsportal.eu
Montag, 22. August 2011Nachspioniert: Chef bleibt auf Detektivkosten sitzenZwei Monate lang ließ ein Arbeitgeber den Mitarbeiter
beschatten und ertappte ihn bei einem anderen Job - die saftige Rechnung des
Privatdetektivs zahlt der Chef nun selbst. Das haben Arbeitsrichter
entschieden. In manchen Fällen aber müssen Blaumacher die Kosten ihrer eigenen
Überwachung tragen. Überwacht ein Arbeitgeber einen Mitarbeiter, kann er nicht davon ausgehen, dass er die Detektivkosten ersetzt bekommt. Das hat das Landesarbeitgericht Hamm entschieden. Vorausgegangen war ein monatelanges Gerangel um eine Kündigung: Nachdem er ein halbes Jahr bei einem Unternehmen beschäftigt war, hatte ein Kraftfahrer im August 2009 eine Änderungskündigung erhalten, sollte also eine Beschäftigung zu anderen Bedingungen akzeptieren. Dagegen klagte er. Anschließend sprach der Arbeitgeber insgesamt sieben fristlose Kündigungen aus und ließ dem Mitarbeiter im Mai und Juni 2010 zudem zwei Monate lang nachspionieren. Das Detektivteam fand heraus, dass der Mann einem anderen Job nachging. Im Juli 2010 einigten sich die Parteien. Der Vergleich sah vor, dass das Arbeitsverhältnis zum August 2009 endete, dafür erhielt der Kraftfahrer eine Abfindung von 4400 Euro. Der Chef verlangte aber, dass er die Detektivkosten trägt - nämlich 21.000 Euro. Mit dieser Forderung blitzte der Arbeitgeber ab. Der Mitarbeiter habe keine vorsätzliche Pflichtverletzung begangen, urteilte das Arbeitsgericht; so sah es nun in der Berufung auch das Landesarbeitsgericht Hamm. Zudem stehe die Höhe der Detektivkosten in keinem angemessenen Verhältnis zum befürchteten Schaden. Eine Revision wurde nicht zugelassen (Aktenzeichen 4 Sa 322/11). Manchmal müssen Blaumacher zahlen Die Entscheidung bedeutet allerdings nicht, dass ein Arbeitgeber grundsätzlich auf den Kosten für Privatermittler sitzen bleibt und Angestellte aus dem Schneider sind. Mitunter müssen Angestellte, die beim Blaumachen erwischt werden, auch für den Detektiv-Einsatz zahlen. Dafür müssen jedoch strenge Voraussetzungen erfüllt sein: Nur wenn bereits bei der Beauftragung des Detektivs ein konkreter Verdacht vorliegt, der Mitarbeiter auch wirklich überführt wird und dazu der Detektiv-Einsatz notwendig war, kann sich der Arbeitgeber die Kosten ersetzen. So schildert der Arbeitsrechtler Oliver Grimm in einem KarriereSPIEGEL-Beitrag die Folgerungen aus einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts im Falle einer Chefin, die fast 38.000 Euro von einem Angestellten forderte (Aktenzeichen 8 AZR 547/09). Erfolg hatte ein Unternehmen zum Beispiel Fall eines Zeitungs- und Briefzustellers, der sich krank gemeldet hatte. Als Vertretung beschäftigte der Arbeitgeber die Frau des Zustellers, der ihr dann aber bei der Arbeit behilflich war, wie ein Privatdetektiv herausfand. Der Fall landete 2009 beim Landesarbeitsgericht Mainz. Das Gericht entschied, dass der Angestellte dem Arbeitgeber jeden Schaden ersetzen müsse, der mit der Verletzung der vertraglichen Pflichten zusammenhänge. Und die Überwachungskosten habe der Zusteller "schuldhaft veranlasst" - denn entweder habe er seine Arbeitsunfähigkeit nur vorgetäuscht oder seine Genesung verzögert und gefährdet (Aktenzeichen 7 Sa 197/08). jol/dpa Quelle: Spiegel.de, 22.8.2011 URL zum Artikel: http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,781695,00.html
Geschrieben von Cornelia Haupt
in Datenschutz, Detektivausbildung BRD, Detektivausbildung Österreich, Detektive, Gericht online, Kriminalität, Presse
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Montag, 1. August 2011"der detektiv" Inhalt der Juli Ausgabe 2011Stories
„Wir werden ja sehen, was da in Meidling wirklich passiert ist“ …
Wenn Frauen töten. Über besondere Formen weiblicher Tötungsdelinquenz von Stephan Harbort
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Geschrieben von Cornelia Haupt
in "der detektiv", Buchtipps, Detektivausbildung BRD, Detektivausbildung Österreich, Detektive, Entscheidungen, Gesetze ..., Ersatz von Detektivkosten, Geheimdienste / Spionage, Gericht online, GPS, Justizirrtum, Kriminalität, Natascha Kampusch, Profiler, Rechtsanwälte, Serienmörder, Mörder etc., Technik, Telefonie, Verbände
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19:10
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Montag, 27. Juni 2011Verstoß gegen das BDSG – Wenn der Privatdetektiv zuviel wissen willDatenschutzrecht ist immer wieder Thema in Nachrichten & Co. Neben den Behörden wollen zunehmend auch viele Privatpersonen oder Unternehmen wissen, was z.B. ihre Angestellten, Geschäftspartner, Kunden usw. tun. Die Technik macht vieles möglich. Aber ob dies auch legal ist, ist eine ganz andere Frage. Die Grenzen mußte nun ein Privatdetektiv erfahren. Er warb u.a. damit, daß er von der zu observierenden Zielperson ein lückenloses Bewegungsprofil erstellen könne. Dazu setzte er eine GPS-Sende- und Empfangseinrichtung ein, welche er unbemerkt am Pkw der Zielperson anbrachte. Diese Einrichtung speicherte sämtliche Daten und der Privatdetektiv konnte diese dann auswerten. Das AG Lüneburg ließ diese Einrichtung und das Zubehör gem. § 94 StPO beschlagnahmen. Dagegen wehrte sich der Privatdetektiv vor dem LG Lüneburg vergeblich. Nach Ansicht des LG Lüneburg seien diese Gegenstände Beweismittel für eine mögliche Strafbarkeit (sog. Anfangsverdacht) des Privatdetektivs gem. § 43 Abs. 2 Nr. 1 BDSG, § 44 Abs. 1 BDSG. Die mittels der Einrichtung erlangten GPS-Daten seien
personenbezogene Daten gem. § 3 Abs. 1 BDSG. Auch das Verarbeiten iSv. § 43 Abs. 2 Nr. 1 BDSG sah das Gericht als gegeben an. Die GPS-Sende- und Empfangseinrichtung speichere als sog. „Blackbox“ die Daten und werte sie diese auch aus. Zudem können diese Daten auch abgerufen werden. Das Gericht wendet sich dann der Frage nach dem Merkmal “unbefugt” gem. § 43 Abs. 2 Nr. 1 BDSG zu. Was “unbefugt” ist, ergibt sich aus der Umkehrung von § 4 Abs. 1 BDSG, denn dort ist geregelt, was zulässig ist. Deshalb fragt das Gericht dann nach eventuellen Rechtfertigungsgründen, welche es aber ablehnt. Zunächst untersucht das Gericht § 32 Abs. 1 S. 2 BDSG, lehnt die Rechtfertigung der Datenerhebung usw. mangels arbeitsvertraglicher Beziehung zwischen Auftraggeber und Zielperson ab. Es wäre also nach dieser Norm durchaus denkbar, daß der Arbeitgeber einen Privatdetektiv damit beauftragt, einen seiner Mitarbeiter zu überwachen und die hier geschilderte Variante als “befugt” angesehen werden könnte. Dies erfordert die in § 32 Abs. 1 BDSG genannten Voraussetzung (Datenerhebung, -nutzung, -verarbeitung ist erforderlich, um ein Beschäftigungsverhältnis zu begründen, Durchzuführen oder zu beenden; bzw. der zu Überwachende hat im Beschäftigungsverhältnis eine Straftat begangen und dessen schutzwürdige Interessen überwiegen nicht die Interessen des Arbeitgebers). Eine Rechtfertigung aus § 29 Abs. 1 BDSG
lehnte das Gericht ebenfalls ab. Es gewährt dem Betroffenen weitgehende Rechte über die Verwendung seiner persönlichen Daten, insbesondere im sog. Kernbereich privater Lebensführung selbst über das Schicksal personenbezogener Daten zu entscheiden und so “Herr” dieser Daten zu bleiben. Hierzu gehört auch die Frage, ob und mit welchem Ziel ein Fahrzeugführer sein Kraftfahrzeug bewegt. Dieses Recht stehe der Zielperson nicht nur als Abwehrrecht gegenüber Behörden, sondern auch gegenüber Privatpersonen zur Seite. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist jedoch nicht nur als klassisches Abwehrrecht des Bürgers gegenüber staatlichen Stellen zu verstehen, sondern entfaltet auch Wirkung zwischen Privaten soweit in wesentliche Teile der Lebensgestaltung eines Betroffenen oder seine Persönlichkeit -so wie vorliegend- eingegriffen wird. Das LG Lüneburg bejahte damit den Anfangsverdacht einer Straftat. Selbst wenn sich im weiteren Verlauf herausstellen sollte, daß keine Straftat vorliege, bliebe nach Ansicht des Gerichts eine Ordnungswidrigkeit gem. § 43 Abs. 2 Nr. 1 BDSG. Insofern könne ein Bußgeld bis zu 300.000,00 € infrage kommen. Quelle: http://conlegi.de/?p=2714 Montag, 4. April 2011"der detektiv" Inhalt der März Ausgabe 2011
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