Wer sich
auf dem Markt behaupten will, braucht brandaktuelle Informationen über seine
Konkurrenten. Zur langfristigen Sicherung des Markterfolges ist die permanente
Überwachung unerlässlich. Dabei sollte es oberste Prämisse sein, dass man sich
– in puncto Informationsbeschaffung über Mitbewerber - im rechtlichen Rahmen
bewegt. Competitive Intelligence ist eine Methode zur Erarbeitung von
Wettbewerbsvorteilen.
In der
Kolumne „Undercover“ berichtet Bernhard Maier über Ermittlungen unter Legende und
über Techniken der Legendenbildung.
von Mag. Bernhard Maier
Mitarbeiterüberwachung: Ja
Lidl: Nein
Stasi- und
Spionagemethoden muss der Diskonter Lidl sich nun wieder nachsagen
lassen.
Selbst nachdem erstmals vor etwa einem Jahr systematische
Mitarbeiterüberwachung aufgedeckt wurde, wurden weiterhin Aufzeichnungen mit
Krankheitsdaten von Mitarbeitern geführt.
Höchste
Gefährdung durch Angriffe auf die IT. Mit der IT verknüpfte Gefahren sind für
die Wirtschaft der stärkste Risikofaktor im Bereich Sicherheit. Diese Aussage
gilt nach wie vor, auch wenn deren Gefährdungsgrad erstmals seit 2000
zurückging. Auch in Zukunft wird die IT-Gefährdung - und hier insbesondere die
Internetbasierte
Kriminalität
- im Fokus der Sicherheitsexperten bleiben. Dies ist eine der zentralen
Aussagen der 9. WIK Sicherheits-Enquête, einer umfangreichen Befragung, an der
zwischen Oktober 2008 und Januar 2009 über 240 Führungskräfte aus der
Unternehmenssicherheit und der Sicherheitsdienstleistung teilgenommen haben.
Eine ausführliche Analyse der Ergebnisse der WIK-Sicherheits-Enquête
2008/2009 finden Sie in der April-Ausgabe der WIK (2/2009). www.wik.info
Fall Kampusch: Es gab Mitwisser
Gleich zwei
Kommissionen arbeiten an der Aufarbeitung des Falles Natascha Kampusch. Seit
Oktober wird mit der Einsetzung einer Sonderkommission der Exekutive der zuvor
abgeschlossene Fall neu aufgerollt. Klarer Auftrag: Die Ermittler sollen
klären, ob es einen oder mehrere Mittäter des Entführers Wolfgang P. gegeben
habe. Die Ermittlungen dauern zwar noch an, aber laut bisher gewonnenen
Erkenntnissen steht fest: Es gab in der achteinhalb Jahre andauernden
Entführung auf jeden Fall „Mitwisser“. Ob es sich auch um Mittäter
handle, müsste nach Abschluss der neuerlichen Polizeiarbeit das Gericht klären,
heißt es im Mai 2009. Die sechsköpfigeEvaluierungskommission geht der Frage nach, ob und warum Pannen bei
Ermittlungen passiert sind und wie sich solche künftig verhindern lassen.
Phantom-Panne und „CSI“-Effekt
Die DNA
einer Verpackerin führte hunderte Ermittler jahrelang in die Irre (siehe „Die
Unsichtbare“, „der detektiv“ 1/09 S 12ff). Viele Gerichte ziehen den
Rückschluss zu schnell, dass der Spurenverursacher auch der Täter ist. Die DNA
sei zunächst nichts weiter als eine Spur - wie sie an den Tatort komme, sei
eine ganz andere Frage. Auch wenn die Ermittler der Sonderkommission „Parkplatz“
betonen, im Fall der in Heidelberg ermordeten Polizistin Michele K. auch andere
Spuren verfolgt zu haben, auch sie litten wohl unter dem „CSI“-Effekt.
Da ich 13 Jahre in Kärnten gelebt habe, teilweise in direkter Nachbarschaft zu Dr. Jörg Haider und seiner Familie, habe ich einen marginalen -persönlichen- Bezug zu dieser Tragödie, der mich sehr betroffen macht.
Mein ganzes Mitgefühl richtet sich an die Familie, an seine Mutter, seine Ehegattin und die gemeinsamen Töchter.
Cornelia Haupt
Meistens belehrt erst der Verlust uns über den Wert der Dinge.
reinehundesache steht für ein positives, sympathisches Miteinander von Mensch und Hund – von Mensch und Umwelt und von Mensch zu Mensch. Unser Interesse liegt darin die Stellung des Lebewesens „Hund“ in unserer Zivilisation/Gesellschaft neu zu definieren und die Verbindung des Hundes zu anderen Lebensbereichen herzustellen. Kein anderes Tier ist dem Menschen so nahe – wie neuste wissenschaftliche Forschungen belegen. Diese Nähe aufzuzeigen und für alle zu nutzen ist der Kern des Gedankens von reine hunde sache .
reinehundesache is(s)t gesund – Gesundheit, Wohlbefinden und gute Ernährung für Mensch und Hund. Lassen Sie sich überraschen…
"Der Detektiv Weblog" unter den 9 besten Websites der Katagorie Öffentliche Hand/Interessensvertretung/Ausbildung
Im Februar haben wir zusätzlich zum Printmedium "der detektiv“ das „der detektiv Weblog“ eingerichtet. Wir haben uns zur Teilnahme am Justita Award 2006 beworben und voller Freude erfahren, dass wir unter den 9 besten Websites der Kategorie Öffentliche Hand/ Interessensvertretungen/ Ausbildung sind.
Auf Initiative der RDB Rechtsdatenbank GmbH, dem Juridicum Online, Chaos Control und dem Universitätslehrgang für Informationsrecht und Rechtsinformation (www.informationsrecht.at) wird die Justitia in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal verliehen. Mit der Auszeichnung soll der Stellenwert professioneller Webauftritte juristischer Institutionen einer breiten Öffentlichkeit kommuniziert werden. Ein wichtiger Aspekt des Justitia-Awards ist, nicht nur gute Homepages auszuzeichnen, sondern vor allem auf das Leistungsportfolio der juristischen Branche aufmerksam zu machen.
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