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Montag, 12. September 2011Private Intelligence:Geheimdienstliche Aktivitäten nicht-staatlicher AkteureStephan Blancke 1. Aufl. 25.05.2011, Paperback (VS Verlag für Sozialwissenschaften)
Geschrieben von Cornelia Haupt
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22:50
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Codename "Haubarg": HSH Nordbank setzte Detektive auf Journalisten anEin Geheimbericht enthüllt: Die Detektivfirma Prevent hat offenbar deutsche Redaktionen und Journalisten überwacht. Der Bespitzelungsauftrag kam nach SPIEGEL-Informationen von der HSH Nordbank. Hamburg - Die HSH Nordbank hat monatelang Detektive der Firma Prevent auf Redaktionen angesetzt und Journalisten ausgeforscht. Das geht nach SPIEGEL-Informationen aus einem streng vertraulichen Bericht hervor, den die Anwaltskanzlei WilmerHale Mitte Oktober 2010 dem Aufsichtsrat der zu 83,3 Prozent den Ländern Hamburg und Schleswig- Holstein gehörenden Bank vorgelegt hat. Der in englischer Sprache verfasste Report, zu dem es eine deutsche Zusammenfassung gibt, befasst sich mit den Umständen der Entlassung des ehemaligen IT-Vorstands der HSH Nordbank. Frank Roth war im April 2009 gefeuert worden, weil er angeblich interne Dokumente an die Presse durchgesteckt hatte – ein Vorwurf, den die Bank mittlerweile mit Bedauern zurückgenommen hat. WeiterlesenQuelle: Spiegel.de, 11.9.2011 URL zum Artikel: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,785579,00.html
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08:53
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Montag, 5. September 2011Cybervandalismus: DNS-Angriff auf britische WebseitenSeit dem 4. September führt eine türkische Hackergruppe Angriffe auf DNS-Systeme von britischen Providern aus. Einige Webseiten wie The Register sind weiter nicht erreichbar.
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19:41
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Donnerstag, 1. September 2011Wirtschafts- und Industriespionage: Handbuch Know-How-Schutz für die österreichische WirtschaftBuchpräsentation & ExpertInnentalk Wirtschafts- und Industriespionage: Handbuch Know-How-Schutz für die österreichische Wirtschaft
Im Rahmen einer Kooperation des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, der Industriellenvereinigung, der Wirtschaftskammer Österreich und der Fachhochschule Campus Wien wurde Ende 2010 eine Studie über Gefahren durch Wirtschafts- und Industriespionage präsentiert. Eine Hochrechnung der darin angegebenen monetären Schäden durch Wirtschafts- und Industriespionage ergibt einen jährlichen Gesamtschaden von ca. 880 Millionen Euro für die österreichische Wirtschaft. Um in Zukunft diese Gefahren besser bewältigen zu können, haben die Kooperationspartner das Handbuch „Know-How-Schutz für die österreichische Wirtschaft“ erstellt. Dieses möchten wir Ihnen am 13. September in einer hochkarätigen Veranstaltung gemeinsam mit Frau Bundesministerin für Inneres Mag.a Johanna Mikl?Leitner vorstellen. Programm Begrüßung Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung unter www.fh-campuswien.ac.at/wis zwingend erforderlich. In Kooperation mit dem Kuratorium Sicheres Österreich und www.Sicherheitsportal.eu
Samstag, 13. August 2011Neue Steuer-CD für deutsche Behörden: Finanz dementiertDas deutsche Finanzministerium hat keinerlei Kenntnisse über den Erwerb einer neuen CD aus der Schweiz mit Daten mutmaßlicher deutscher Steuerbetrüger. Die „Frankfurter Rundschau“ hatte zuvor von einem solchen Ankauf berichtet. Ein Sprecher des Finanzministeriums sagte heute auf Anfrage in Berlin, über die bisher bekannten Fälle hinaus sei kein weiterer Kauf einer Steuerdaten-CD einer Schweizer Bank bekannt. Ähnlich äußerten sich das Justiz- und das Finanzministerium im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die „Frankfurter Rundschau“ hatte demgegenüber berichtet, deutsche Ermittler seien im Besitz einer neuen CD mit Daten Tausender deutscher Bankkunden einer großen Schweizer Bank. Der Kauf sei von den Behörden vor der Öffentlichkeit erfolgreich geheim gehalten worden, schrieb das Blatt. Staatsanwaltschaften und Steuerfahnder mehrerer deutscher Bundesländer bereiteten derzeit eine konzertierte Durchsuchungsaktion bei den Verdächtigen vor. Quelle: ORF News, 11.8.2011 URL zum Artikel: http://orf.at/stories/2073438/
Geschrieben von Cornelia Haupt
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22:34
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Finanzminister bereitet größte Strafbefreiung der deutschen Geschichte vorSteuerabkommen mit der Schweiz - Deutschlands Kriminalbeamte wütend auf Schäuble Presse Aussendung des BDK – Bund Deutscher Kriminalbeamter In einer Geheimaktion hat die Bundesregierung unter Federführung von Bundesfinanzmister Dr. Wolfgang Schäuble und seinem Staatsekretär mit der Schweiz die größte Begnadigung deutscher Straftäter, die die Geschichte je gesehen hat, ausgehandelt. Ein dreistelliger Milliardenbetrag bislang unbekannten Vermögens deutscher Staatsbürger schlummert auf geheimen Konten und Depots Schweizer Banken. Nach dem Willen des Finanzministers soll das auch so bleiben. In öffentlichen Verlautbarungen und Presseberichten wird verharmlosend von „Schwarzgeld“ und „Steuersündern“ gesprochen. Tatsächlich spricht jedoch alles dafür, dass ein hoher Anteil dieser Vermögensmassen aus kriminellen Aktivitäten deutscher Straftäter stammt. Es handelt sich um Gelder aus Betrug, Untreue, Drogengeschäften, Menschenhandel, Korruption und Organisierter Kriminalität, um nur einige Beispiele zu nennen. Der Umgang der Bundesregierung diesen Kriminalitätsformen gegenüber ist mit Worten nicht mehr zu greifen. „Da doktert ein und dasselbe Finanzministerium an den Geldwäschevorschriften herum, um bis zum Jahresende wenigstens formell den internationalen Vorgaben zu genügen, und legalisiert zeitgleich eine der größten Geldwaschanlagen Europas.“, schimpft Sebastian Fiedler, einer der Sprecher einer Initiative des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DStG), des Bundes der Richter und Staatsanwälte in NRW (DRB-NRW) und der Deutschen Zoll- und Finanzgewerkschaft (BDZ), die es sich auf die Fahne geschrieben hat, die Geldwäschebekämpfung in Deutschland zu forcieren. Die professionellsten Steuerbetrüger und Verbrecher müssen sich künftig nicht mehr um ihr illegales Vermögen in der Schweiz sorgen. Sie zahlen einfach anonym einen Abschlag an den deutschen Fiskus und können fortan ruhig schlafen, da ihre Straftaten unentdeckt bleiben werden. Darüber hinaus hat sich die Bundesregierung nun der Schweiz gegenüber verpflichtet, auf Ankäufe von Steuer-CDs in der Zukunft zu verzichten - trotz der durchschlagenden Erfolge der deutschen Strafverfolgungs- und Finanzbehörden. „Wenn die Kriminalpolizeien des Bundes und der Länder aus Überlastungsgründen ihre Akten nicht bearbeitet bekommen, müssen die Kolleginnen und Kollegen mit Strafverfahren wegen Strafvereitelung im Amte rechnen. Was hier nun passiert, geht um Lichtjahre darüber hinaus. Wir werden uns mal Gedanken machen müssen wie das Verhalten des Bundesfinanzministers, seines Staatssekretärs und der beteiligten Ministerialbeamten strafrechtlich zu würdigen ist. Hier wird bewusst und gewollt aus vermeintlich fiskalischen Gründen die Strafverfolgung vereitelt.“, rügt Sebastian Fiedler. „Nicht nur der ehrliche Steuerzahler ist der Dumme, auch die deutschen Strafverfolger, Steuerfahnder, Finanzbeamten, Zöllner und Staatsanwälte müssen sich angesichts des Vorhabens veralbert vorkommen.“ Rückfragen an Bund Deutscher Kriminalbeamter – Bundesgeschäftsstelle – Berlin: bdk.bgs (at) bdk.de / www.bdk.de
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22:26
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Montag, 1. August 2011Detektiv gegen Geheimdienst: Abhörskandal "News of the World""News of the World" soll neben Soldatenwitwen und Mordopfern auch einen Agenten ausspioniert haben. Die Presseaufseherin ist derweil ihren Job los.
Der Privatdetektiv Glenn Mulcaire, der für das Abhören der Telefone verantwortlich war, sagte am Wochenende, dass er stets im Auftrag der News of the World gehandelt habe. Er sei bei dem Blatt "faktisch angestellt" gewesen. Mulcaire reagierte mit seiner Aussage auf Enthüllungen, dass er auch das Telefon von Sara Payne, deren achtjährige Tochter Sarah im Jahr 2000 ermordet wurde, abgehört habe. Der Privatdetektiv war 2007 gemeinsam mit dem Königshausreporter Clive Goodman zu einer mehrmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt worden, weil er das Handy von Prinz William angezapft hatte. Prinz William übrigens soll sich der Londoner Zeitung The Times zufolge im Januar während eines Essens mit James Murdoch und der früheren NotW-Chefredakteurin Rebekah Brooks darüber beklagt haben, dass sich niemand bei ihm für das heimliche Telefonabhören entschuldigt habe. Beide hätte sich daraufhin beim Prinzen entschuldigt. Quelle: taz.de, 1.8.2011, von RALF SOTSCHECK URL zum Artikel: http://www.taz.de/!75467/
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20:42
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"der detektiv" Inhalt der Juli Ausgabe 2011Stories
„Wir werden ja sehen, was da in Meidling wirklich passiert ist“ …
Wenn Frauen töten. Über besondere Formen weiblicher Tötungsdelinquenz von Stephan Harbort
Recht Österreich
Recht Deutschland
tools
spytalk
short cuts
book review
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19:10
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Samstag, 30. Juli 2011Verkleidungskurs für Stasi-Agenten: Auffällig unauffälligWie verkleidet man sich, um möglichst nicht aufzufallen? Der Fotograf Simon Menner hat Zugang zu den geheimen Archiven der Stasi bekommen - und zeigt, wie Agenten nach Meinung des Geheimdienstes auszusehen hatten. Eine Sonnenbrille war demnach Pflicht.
Sie zeigt Fotos eines Verkleidungskurses, mit denen Mitarbeiter der Stasi geschult wurden. Um möglichst unauffällig agieren zu können. Grotesk erscheinen die Maskeraden heute, kaum vorstellbar, dass ausgerechnet eine Sonnenbrille dabei helfen sollte, als möglichst unverdächtig zu gelten - ist sie doch die naivste Requisite eines jeden Spionagefilms. Doch jenseits des Amüsanten zeigen die Bilder "was sich diese Agenten unter einem unauffälligen Aussehen vorgestellt haben", wie es in dem Ausstellungskatalog der Galerie heißt. Doch auch der Kurs, auch die Verkleidung diente der Repression, und so will es Menner auch verstanden wissen. Auf den ersten Blick scheinen die Bilder banal bis naiv zu sein, doch der Kontext, in dem sie entstanden sind, war alles andere als das. Die Staatssicherheit übte sich mit Hilfe des Kurses in einer möglichst effizienten Unterdrückung der Menschen in der DDR. Simon Menner verließ die Universität der Künste 2007 mit einem Preis für die beste Abschlussarbeit.han Quelle: Spiegel.de, 29.7.2011 URL zum Artikel: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,777405,00.html
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11:03
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Britischer Abhörskandal: Weitere ErmittlungenIm Abhörskandal um die britische Zeitung „News of the World“ weitet die Londoner Polizei die Ermittlungen weiter aus. Ein neues Untersuchungsteam solle Vorwürfen nachgehen, dass die inzwischen eingestellte Zeitung nicht nur Handy-Mailboxen, sondern auch Computer hacken ließ, teilte Scotland Yard mit. Im Rahmen des Skandals ermitteln zwei Teams bereits zu den Vorwürfen der abgehörten Mailboxen sowie der Bestechung von Polizisten. Anfang Juli war bekannt geworden, dass Journalisten der zum Konzern von Rupert Murdoch gehörenden „News of the World“ nicht nur Prominente abgehört und Polizisten bestochen, sondern auch Handy-Mailboxen der Angehörigen von getöteten Soldaten sowie eines entführten Mädchens geknackt hatten. Die Affäre brachte den Konzern ins Wanken und Premierminister David Cameron, der enge Beziehungen zur Murdoch-Presse gepflegt hatte, in Erklärungsnöte. Auch die Londoner Polizei geriet wegen ihrer Verbindungen zur Murdoch-Zeitungsgruppe News International unter Druck, ihr Chef Paul Stephenson und ein weiterer hochrangiger Beamter der Behörde, John Yates, mussten wegen der Affäre bereits zurücktreten. http://www.orf.at/#/stories/2071401/
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08:55
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Montag, 27. Juni 2011Verstoß gegen das BDSG – Wenn der Privatdetektiv zuviel wissen willDatenschutzrecht ist immer wieder Thema in Nachrichten & Co. Neben den Behörden wollen zunehmend auch viele Privatpersonen oder Unternehmen wissen, was z.B. ihre Angestellten, Geschäftspartner, Kunden usw. tun. Die Technik macht vieles möglich. Aber ob dies auch legal ist, ist eine ganz andere Frage. Die Grenzen mußte nun ein Privatdetektiv erfahren. Er warb u.a. damit, daß er von der zu observierenden Zielperson ein lückenloses Bewegungsprofil erstellen könne. Dazu setzte er eine GPS-Sende- und Empfangseinrichtung ein, welche er unbemerkt am Pkw der Zielperson anbrachte. Diese Einrichtung speicherte sämtliche Daten und der Privatdetektiv konnte diese dann auswerten. Das AG Lüneburg ließ diese Einrichtung und das Zubehör gem. § 94 StPO beschlagnahmen. Dagegen wehrte sich der Privatdetektiv vor dem LG Lüneburg vergeblich. Nach Ansicht des LG Lüneburg seien diese Gegenstände Beweismittel für eine mögliche Strafbarkeit (sog. Anfangsverdacht) des Privatdetektivs gem. § 43 Abs. 2 Nr. 1 BDSG, § 44 Abs. 1 BDSG. Die mittels der Einrichtung erlangten GPS-Daten seien
personenbezogene Daten gem. § 3 Abs. 1 BDSG. Auch das Verarbeiten iSv. § 43 Abs. 2 Nr. 1 BDSG sah das Gericht als gegeben an. Die GPS-Sende- und Empfangseinrichtung speichere als sog. „Blackbox“ die Daten und werte sie diese auch aus. Zudem können diese Daten auch abgerufen werden. Das Gericht wendet sich dann der Frage nach dem Merkmal “unbefugt” gem. § 43 Abs. 2 Nr. 1 BDSG zu. Was “unbefugt” ist, ergibt sich aus der Umkehrung von § 4 Abs. 1 BDSG, denn dort ist geregelt, was zulässig ist. Deshalb fragt das Gericht dann nach eventuellen Rechtfertigungsgründen, welche es aber ablehnt. Zunächst untersucht das Gericht § 32 Abs. 1 S. 2 BDSG, lehnt die Rechtfertigung der Datenerhebung usw. mangels arbeitsvertraglicher Beziehung zwischen Auftraggeber und Zielperson ab. Es wäre also nach dieser Norm durchaus denkbar, daß der Arbeitgeber einen Privatdetektiv damit beauftragt, einen seiner Mitarbeiter zu überwachen und die hier geschilderte Variante als “befugt” angesehen werden könnte. Dies erfordert die in § 32 Abs. 1 BDSG genannten Voraussetzung (Datenerhebung, -nutzung, -verarbeitung ist erforderlich, um ein Beschäftigungsverhältnis zu begründen, Durchzuführen oder zu beenden; bzw. der zu Überwachende hat im Beschäftigungsverhältnis eine Straftat begangen und dessen schutzwürdige Interessen überwiegen nicht die Interessen des Arbeitgebers). Eine Rechtfertigung aus § 29 Abs. 1 BDSG
lehnte das Gericht ebenfalls ab. Es gewährt dem Betroffenen weitgehende Rechte über die Verwendung seiner persönlichen Daten, insbesondere im sog. Kernbereich privater Lebensführung selbst über das Schicksal personenbezogener Daten zu entscheiden und so “Herr” dieser Daten zu bleiben. Hierzu gehört auch die Frage, ob und mit welchem Ziel ein Fahrzeugführer sein Kraftfahrzeug bewegt. Dieses Recht stehe der Zielperson nicht nur als Abwehrrecht gegenüber Behörden, sondern auch gegenüber Privatpersonen zur Seite. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist jedoch nicht nur als klassisches Abwehrrecht des Bürgers gegenüber staatlichen Stellen zu verstehen, sondern entfaltet auch Wirkung zwischen Privaten soweit in wesentliche Teile der Lebensgestaltung eines Betroffenen oder seine Persönlichkeit -so wie vorliegend- eingegriffen wird. Das LG Lüneburg bejahte damit den Anfangsverdacht einer Straftat. Selbst wenn sich im weiteren Verlauf herausstellen sollte, daß keine Straftat vorliege, bliebe nach Ansicht des Gerichts eine Ordnungswidrigkeit gem. § 43 Abs. 2 Nr. 1 BDSG. Insofern könne ein Bußgeld bis zu 300.000,00 € infrage kommen. Quelle: http://conlegi.de/?p=2714 Sonntag, 26. Juni 2011"cash for law" - Was wurde aus Ernst Strasser?Im Visier von Steuer-Fahndern und Justiz, muss der Auslöser des Lobbyisten-Gesetzes nun mit einem Prozess rechnen. Man sichtet ihn in Bad Ischl - ab und zu, wenn er
Mittagessen geht. Doch in der Bundeshauptstadt lässt sich Ernst Strasser seit
Monaten kaum blicken. Den ehemaligen Innenminister hat die Lobbying-Affäre, die
am Dienstag zu einem neuen Lobbyisten-Gesetz geführt hat, schwer mitgenommen. » Kommentar: Rot-Licht für Strassers Visier "Ich habe seit Monaten nicht mit ihm telefoniert,
geschweige denn ihn persönlich getroffen. Aber das war die logische Konsequenz
aus seinem Verhalten - wer weiß schon, welche seiner Telefonate abgehört
werden. Man will ja nicht selbst ins Visier von Polizei und Justiz
kommen", erzählt ein langjähriger Freund dem KURIER. » Hintergrund: Neues Gesetz zwingt Lobbyisten zu Striptease Selbstanzeige Dem Vernehmen nach soll Strasser Selbstanzeige erstattet haben, um ein allfälliges Steuerverfahren abzuwenden. - Ein Hinweis auf unversteuerte Honorare? Steuerberater Michael Kotschnigg könnte Auskunft geben und auch die Selbstanzeige dementieren. Doch er sagt nur so viel: "Wir wollen das nicht näher kommentieren." Kurier vom 21.06.2011 16:00, Christian Böhmer URL zum Artikel: http://kurier.at/nachrichten/3916245.php
Geschrieben von Cornelia Haupt
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23:54
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Ex-Meinl-Gutachter Havranek kriegt volles HonorarSachverständiger verfügte laut Gericht über "entsprechende Qualifikation" und tat mögliche Befangenheit vor Auftrag kund Wien - Dem ehemaligen Meinl-Gutachter Thomas Havranek ist vom Oberlandesgericht (OLG) Wien das volle Honorar von 600.897,70 Euro zugestanden worden - eine Beschwerde, die Meinl-Bank-Vorstand Peter Weinzierl dagegen eingelegt hatte, wurde abgewiesen, berichtet das Wochenmagazin "profil" in seiner neuen Ausgabe. In seinem Beschluss von 10. Juni führt das OLG laut dem Bericht unter anderem aus, dass die "entsprechende Qualifikation" des Gutachters sehr wohl vorgelegen sei und Havranek eine mögliche Befangenheit noch vor Auftragserteilung kundgetan habe - was Weinzierl bestritten hatte. Das Magazin spricht von einer "Justizposse", da der Sachverständige Havranek zunächst im August 2008 von der Staatsanwaltschaft Wien mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt worden sei, im Juli 2009 aber dann vom Landesgericht für Strafsachen wegen "Befangenheit" wieder abberufen wurde - um nun ausgerechnet vom OLG Wien rehabilitiert zu werden. Havranek war vonseiten der Justiz für seine im Verfahren nicht mehr verwertbaren Erkenntnisse das Honorar von gut 600.000 Euro zugemessen worden. Dem Steuerzahler würden daraus "nicht als Kosten" entstehen, da der Auftrag von Havranek - seine zehnköpfige Mannschaft habe insgesamt ein Jahr für eine letztlich nutzlose Expertise gearbeitet, so das "profil" - an den Grazer Sachverständigen Fritz Kleiner weitergereicht wurde. (APA) Quelle: Der Standard 26. Juni 2011, 16:17 URL zum Artikelhttp://derstandard.at/1308679694295/Ex-Meinl-Gutachter-Havranek-kriegt-volles-Honorar
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23:50
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"profil": OLG Wien spricht Meinl-Gutachter Havranek 600.000 Euro zuOberlandesgericht verwarf Beschwerde der Meinl-Seite Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat das Oberlandesgericht Wien die Auseinandersetzung zwischen der Meinl Bank und Gutachter Thomas Havranek nun beigelegt. Havranek war im August 2008 von der Staatsanwaltschaft Wien als Sachverständiger eingesetzt und im Juli 2009 vom Landesgericht für Strafsachen wegen "Befangenheit" wieder abberufen worden. Für sein nicht verwertbares Gutachten hatte ihm die Justiz ein Honorar von 600.897,70 Euro zugestanden. Dagegen hatte Meinl-Bank-Vorstand Peter Weinzierl Beschwerde eingelegt – unter anderem mit Hinweis auf Havraneks "fehlende Qualifikation". Das Oberlandesgericht hat diese nun abgewiesen und Havranek den vollen Betrag zugesprochen. Laut OLG lag die "entsprechende Qualifikation" sehr wohl vor. Rückfragehinweis: "profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502
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Freitag, 10. Juni 2011Ex-EU-Mandatar Ernst Strasser: Selbstanzeige bei der FinanzNach der Begradigung seines Firmengeflechts wollen Ernst Strasser und Geschäftspartner steuerliche Angelegenheiten in Ordnung bringen Wien - Der Lobbyist Ernst Strasser hat - kurz nach seinem Rücktritt als Abgeordneter zum Europäischen Parlament am 24. März - Selbstanzeige bei der österreichischen Finanzbehörde erstattet - betroffen davon sind freilich mehrere Gesellschaften und Personen. Auslöser für die Anzeige sind laut dem Standard vorliegenden Informationen Firmenkonstruktionen, die rund um den ehemaligen Innenminister (2000 bis Dezember 2004) in den vergangenen Jahren errichtet wurden und bei denen - notabene: möglicherweise - noch steuerrechtliche Fragen auftauchen könnten. "Kein Verdacht" Strassers neuer Steuerberater, Michael Kotschnigg, will die Existenz von Selbstanzeigen weder bestätigen noch dementieren, er beruft sich auf seine Verschwiegenheitspflicht. Nur so viel sagt der Steuerberater, der lange beim Wirtschaftsprüfer Deloitte war und auf Rechtsdurchsetzung und Finanzstrafverfahren spezialisiert ist: "Strasser steht nicht im Verdacht, Geld genommen und Geld nicht versteuert zu haben. Er hat kein Problem mit der Finanz, und auch die Finanz nicht mit ihm." Der Angelpunkt der offenbar vorsorglich eingebrachten Selbstanzeigen liegt in Niederösterreich, wo der gebürtige Oberösterreicher Strasser unter Landeshauptmann Erwin Pröll politisch sozialisiert wurde und lange für die ÖVP gewirkt hat. Niederösterreicher sind es denn auch, die Strasser bis Ende März steuerlich beraten haben. Wie berichtet war die Tullner Kanzlei Riedl, Pircher & Partner Strassers Steuerberatungskanzlei. Nach dem Aufpoppen von Strasses Brüsseler Lobbyisten-Problemen (Stichwort: "Cash für Law", die Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien ermittelt, Strasser weist die Vorwürfe zurück, und es gilt die Unschuldsvermutung) legte die Kanzlei alle Mandate mit Strasser zurück, wie Kanzleipartner Alfred Riedl im Standard kürzlich bestätigt hat. Gut vernetzt (...) Weiterlesen Quelle: Renate Graber, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 10.6.2011 URL zum Artikel: http://derstandard.at/1304554100078/Ex-EU-Mandatar-Strasser-Selbstanzeige-bei-der-Finanz
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Mittwoch, 4. Mai 2011Assange: "Facebook ist eine fürchterliche Bespitzelungsmaschine"Julian Assange hat Facebook als "fürchterlichste Bespitzelungsmaschine" bezeichnet, die jemals erfunden wurde. Facebook, Google und Yahoo stellten Schnittstellen für die US-Geheimdienste bereit, sagte Assange. Die Internetkonzerne Facebook, Google und Yahoo haben
Schnittstellen für die US-Geheimdienste eingerichtet, die diesen freien Zugang
zu den Nutzerdaten gewähren, sagt Wikileaks-Sprecher Julian Assange im
Interview mit dem Fernsehsender Russia Today. Quelle: golem.de, 3.5.2011 URL zum Artikel: http://www.golem.de/1105/83192.html
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Montag, 11. April 201110.000 Seiten Unterlagen von Ernst Strasser bei Hausdurchsuchung beschlagnahmt
SPÖ-ler Jarolim will indes die Forderung von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, er solle etwaige Unvereinbarkeiten als Abgeordneter und Anwalt in der Causa Staatsdruckerei offenlegen, erfüllen: "Ich werde dazu einen von einem Wirtschaftsprüfer testierten Bericht vorlegen." Die AUA wieder betont, Jarolim sei für sie "als Anwalt und nicht als Lobbyist" tätig. (gf) Quelle: Wirtschaftsblatt, 11.04.2011 | 12:39 URL zum Artikel: http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/10000-seiten-unterlagen-von-strasser-beschlagnahmt-467432/index.do
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Mittwoch, 6. April 201140 Firmen im Geflecht von Ernst Strasser verstricktEine brisante Anfrage der SPÖ will Transparenz in Auftragsvergaben des Innenministeriums unter der Ära Strasser bringen. Die Anfrage listet Unternehmen auf, die in geschäftlichem Verhältnis zu Strasser stehen könnten. Indes laufen die Ermittlungen voll an. Die von der Korruptions-Staatsanwaltschaft angeordneten Kontoöffnungen von Ex-ÖVP-EU-Delegationsleiter Ernst Strasser sind der erste Schritt: Als nächsten nehmen sich die Ermittler das Firmengeflecht vor, das mit der Person Strassers in der einen oder anderen Weise verflochten ist. SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim hat in einer parlamentarischen Anfrage an Innenministerin Maria Fekter 40 Unternehmen aufgelistet, die in einem Naheverhältnis zu Strasser stehen (….) Quelle: Wirtschaftsblatt, von Günter Fritz | 06.04.2011 | 06:20 URL zum Artikel http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/wirtschaftspolitik/40-firmen-im-geflecht-von-ernst-strasser-verstrickt-466592/index.do
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Die Konten von Ernst Strasser werden geöffnetHeute ist bei österreichischen Banken der Antrag der Staatsanwaltschaft zur Öffnung der Konten von Strasser beziehungsweise seiner Lobying-Firma CCE - Consulting, Coaching & Education eingelangt. Der Druck auf den unter Korruptionsverdacht stehenden
ehemaligen ÖVP-EU-Delegationsleiter Ernst Strasser wird immer größer: Heute
ist bei österreichischen Banken der Antrag der Staatsanwaltschaft zur Öffnung
der Konten von Strasser beziehungsweise seiner Lobbying-Firma CCE - Consulting,
Coaching & Education eingelangt. Dieser wird mit Paragraf 304
Strafgesetzbuch, Absatz 1 und 2 begründet: Bestechlichkeit mit einer Summe von
mehr als 50.000 €. Auch Geldwäsche steht im Raum. Der Strafrahmen beträft ein
bis zehn Jahre Haft. (...) Quelle: Wirtschaftsblatt, von Günter Fritz | 04.04.2011 | 17:46 URL zum Artikel: http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/wirtschaftspolitik/die-konten-von-ernst-strasser-werden-geoeffnet-faksimile-466385/index.do
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Montag, 4. April 2011"der detektiv" Inhalt der März Ausgabe 2011
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