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Samstag, 21. Januar 2012„Top Secret – die geheime Welt der Spionage“ ab März 2012 in Oberhausen
Geschrieben von Cornelia Haupt
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16:30
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Freitag, 20. Januar 2012Kasachische Verdächtige in Auftrag von Anwaltskanzlei bespitzelt„Im Fahrzeug liegend“ Der zunächst nur gegen die im Auftrag von Lansky spitzelnden Detektive gerichtete Vorwurf: nachrichtendienstliche Tätigkeit zum Nachteil Österreichs.
Geschrieben von Cornelia Haupt
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12:08
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Samstag, 31. Dezember 2011Die wahre Geschichte: Die Bourne IdentitätDie Bourne-Trilogie erzählt die Geschichte eines ehemaligen CIA-Auftragskillers, der in die unglaublichsten Abenteuer verwickelt wird. Alles nur Fiktion? Anhand von Filmausschnitten und Interviews mit CIA Personal zeigt "Die wahre Geschichte", dass wesentliche Elemente des Films auf Tatsachen beruhen, darunter gefälschte Pässe, staatlich sanktionierte Morde und Mind-Control-Programme. So, 01.01. um 20:15 N24, Doku, 60 Minuten
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Freitag, 30. Dezember 2011Spionage-Ausstellung in Oberhausen - Spionage-Technik aus Privat-FundusOberhausen. Die meisten der mehr als 3000 Exponate für die Spionage-Schau an der Marina liefert der private Sammler Heinrich Peyers. Er machte in den USA einst eine Ausbildung zum Operationstechniker und wurde dadurch an die geheimnisvolle Welt der Wirtschaftsspionage herangeführt.
Peyers, der heute im niedersächsischen Peine lebt, machte in den USA einst eine Ausbildung zum Operationstechniker und wurde dadurch an die geheimnisvolle Welt der Wirtschaftsspionage herangeführt. Russische Klammernahtgeräte, die bei medizinischen Operationen verwendet wurden, seien damals auf abenteuerliche Weise aus der Sowjetunion geschmuggelt und von den Amerikanern kopiert worden. Als 1989 die Grenze zur ehemaligen DDR fiel, wurden auch in Deutschland viele Geheimnisse gelüftet. Mit der Auflösung der Stasi begann die Sammelleidenschaft von Heinrich Peyers. Smartphone als Wanze Die ersten Artikel stammen direkt aus den Räumen des Geheimdienstes, Peyers hat sie einfach mitgenommen, das sei damals erlaubt gewesen. „Nur Film- und Tonmaterial musste abgegeben werden“, erklärt der 56-Jährige. „Das war wirklich eine einmalige Möglichkeit, das passiert nie wieder.“ Kameras und Abhörgeräte waren seine Beute. Mit den Jahren kamen immer mehr Spionageartikel zusammen. Es ist die komplizierte Technik, aber auch die Einfachheit der Nutzung, die Peyers fasziniert. „Heute kann das jeder“, sagt der Sammler. Spionage ist keineswegs veraltet, sondern nach wie vor aktuell. „Das Faszinierende daran ist, dass Sie jeden Tag damit zu tun haben.“ Ein Smartphone beispielsweise könne schnell zur modernen Wanze werden. Wer sich technisch ein bisschen auskennt, könne den Besitzer Tag und Nacht belauschen und auf Daten zugreifen. Aber die Kontrolle beginne viel eher. „Sobald Sie das Gerät einschalten, sind sie schon geortet.“ Kein James-Bond-Fan Peyers selbst hat deshalb zwei Mobiltelefone, die er zu verschiedenen Zwecken nutzt. Er ist vorsichtiger geworden, sagt er, das Internet würde er mit seinem Handy nicht nutzen. Die Technik werde häufig unterschätzt, meint der Spionage-Experte. Was eigentlich alles möglich ist, will er in der neuen Ausstellung in Oberhausen zeigen, für die die Firma „Mehr Entertainment“ den in Fachkreisen bekannten Sammler zur Mitarbeit gewonnen hat. Ein James Bond-Fan, wie man es vielleicht erwartet, ist Peyers übrigens nicht: „Das ist so unrealistisch, dass man sich die Filme gar nicht mehr angucken mag.“ Trotzdem wird es einen kleinen Bereich zum Thema geben, „weil’s einfach dazu gehört.“ Aufklärung Ein weiterer Themenbereich in der Ausstellung werden versteckte Kameras sein. Die sind in ganz normalen Alltagsgegenständen eingebaut, auf den ersten Blick nicht sichtbar. Ein Höhepunkt der Ausstellung sind Abhöranlagen. Ein 3,5 Tonnen schwerer Abhörwagen wird den Besuchern in Funktion gezeigt. Neben der Faszination sei „Top Secret“ auch ein Stück Aufklärung, so Peyers. „Wenn man aus der Ausstellung raus kommt, ist man sich darüber bewusst, wem man sich so ausliefert.“ Die Ausstellung „Top Secret – die geheime Welt der Spionage“ eröffnet im März 2012 an der Heinz-Schleußer-Marina in der Neuen Mitte. Mit mehr als 3000 Exponaten auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern ist „Top Secret“ laut der Verantwortlichen die weltweit größte Ausstellung zum Thema Spionage und stelle sogar das „Spy Museum“ in Washington in den Schatten. Organisiert wird sie von der Institut für Spionage GmbH, einer Tochterfirma der Mehr Entertainment GmbH. Besucher können sich in der neuen Schau selbst als Spitzel ausprobieren, Codes knacken und Botschaften dechiffrieren und bekommen Einblicke in die Geschichte der Spionage. Der Eintritt kostet für Kinder acht und für Erwachsene zwölf Euro. URL zum Artikel: http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/spionage-ausstellung-in-oberhausen-spionage-technik-aus-privat-fundus-id6188099.html Quelle: Der Westen, 23.12.2011 | 09:59 Uhr , Brinja Bormann
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Donnerstag, 22. Dezember 2011"der detektiv" Inhalt der Dezember Ausgabe 2011Drei Jahre Haft für Industriespion
Workplace Violence – strafrechtliches Verhalten am Arbeitsplatz
Die Rechnungen des Detektivs
Detektiv-Notizen belasten „The Sun“ und „Daily Mirror“
Recht Deutschland
Recht Schweiz
Recht Frankreich / Österreich / USA
short cuts
spytalk
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Veranstaltungen
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Montag, 5. Dezember 2011Geheimdienst sucht Nachwuchs per Online-RätselDer britische Geheimdienst GCHQ hat ein Nachwuchsproblem - deshalb sucht er jetzt Bewerber per Online-Rätsel: Wer kann den kryptischen Code knacken? Mitmachen kann jeder. Wer nämlich die Seite CanYouCrackIt.co.uk aufruft, bekommt einen ellenlangen Code zur Entschlüsselung präsentiert. Dazu keinerlei helfende Hinweise, nur ein Eingabefeld für das Passwort, auf das man in den Zahlen- und Buchstabenreihen stoßen soll. Quelle: Spiegel.de, 1.12.2011 URL zum Artikel: http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/0,1518,801106,00.html
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17:26
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Dienstag, 15. November 2011Abhörskandal: Früherer Scotland-Yard-Vize von Vorwürfen freigesprochenDer im Zuge des Abhörskandals um die Zeitung „News of the World“ zurückgetretene Scotland-Yard-Vize John Yates ist vom Vorwurf eines Fehlverhaltens freigesprochen worden. Wie die britische Polizeiaufsichtskommission IPCC am
Montag mitteilte, fand sie keinen Beweis für ein Fehlverhalten, das die
Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen Yates rechtfertigen würde.Yates war im Juli von seinem Posten als Vizechef der
Londoner Polizeibehörde Scotland Yard zurückgetreten. Ihm war vorgeworfen
worden, der Tochter des früheren stellvertretenden Chefredakteurs von „News of
the World“, Neil Wallis, geholfen zu haben, einen Job bei der Polizei zu
erhalten. Wallis hatte nach seinem Ausscheiden bei der Zeitung von Medienmogul
Rupert Murdoch als PR-Berater für die Polizei gearbeitet.Scotland Yard war in den Verdacht geraten, wegen ihrer engen
Verbindungen zu der Zeitung erst mit Verspätung die Ermittlungen zum
Abhörskandal um die Zeitung wieder aufgenommen zu haben. (...) Weiterlesen Quelle: Handelsblatt, 15.11.2011, 01:21 Uhr URL zum Artikel: http://www.handelsblatt.com/politik/international/frueherer-scotland-yard-vize-von-vorwuerfen-freigesprochen/5836368.html
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Untersuchung im Abhörskandal: Detektiv-Notizen belasten "The Sun" und "Daily Mirror"Jahrelang spitzelte Glenn Mulcaire für das britische Skandalblatt "News of the World". Auch andere Zeitungen könnten von seinen Methoden profitiert haben: Ermittler präsentierten jetzt Unterlagen des Privatdetektivs, in denen "The Sun" und "Daily Mirror" erwähnt werden. London - Wie weit reichten die Abhöraktivitäten in Rupert Murdochs News Corp. wirklich? Fast vier Monate nach dem Höhepunkt des Abhörskandals rund um die britische Zeitung "News of the World" hat eine Untersuchungskommission ihre Arbeit aufgenommen, um Fragen wie diese zu klären. Schon am ersten Tag werden neben dem inzwischen eingestellten Blatt auch der Schwesterntitel "The Sun" und dessen Konkurrenzblatt "Daily Mirror" mit der Affäre in Verbindung gebracht. Die beiden Zeitungen tauchen in den Notizen des Privatdetektivs Glenn Mulcaire auf, der offenbar schon seit Mai 2001 und damit länger als gedacht im Auftrag der News-Corp.-Europatochter News International spitzelte. Details darüber, in welchem Zusammenhang Mulcaire die Blätter erwähnt, wurden nicht bekannt. Insgesamt habe man in Mulcaires Aufzeichnungen 28 Namen früherer Mitarbeiter des Verlags gefunden, sagte Ermittler Robert Jay in der Anhörung, die live im Internet übertragen wurde. Die Anzahl der Namen und die Vielzahl der Aktivitäten deutet ihm zufolge daraufhin, dass das Management des Verlags mindestens Bescheid gewusst und die illegalen Praktiken geduldet haben müsse. Oder aber die Aufsicht habe versagt. Jay zufolge, so berichtet es der "Guardian", sprechen die Beweise dafür, dass es eine Kultur des Abhörens bei News International gegeben habe. Jedoch sei die Spionage nicht auf den Konzern beschränkt gewesen. Dafür spricht auch die Erwähnung des "Daily Mirror" in Mulcaires Notizen, herausgegeben vom Wettbewerber Trinity Mirror. Ein Sprecher des Verlags sagte laut "Guardian", das Unternehmen habe keinerlei Kenntnis davon, jemals mit dem Detektiv zusammengearbeitet zu haben. Fast 6000 Opfer illegaler Abhöraktionen (...) Quelle: spiegel.de, 14.11.2011 http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,797777,00.html
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19:13
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Donnerstag, 10. November 2011Neue Ermittlungen: Ernst Strasser unter GeldwäscheverdachtEx-Innenminister Strasser steht nicht nur unter Korruptionsverdacht, sondern ihm wird auch vorgeworfen Eigengeldwäsche betrieben zu haben.
Korruptionsstaatsanwaltschaft nimmt zusätzliche Ermittlungen auf - Strassers Anwalt Kralik: "Keine verdächtigen Zahlungen"
Die Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt gegen Ex-Innenminister Ernst Strasser mittlerweile nicht nur wegen Korruptionsverdacht, geprüft wird nun auch der Verdacht auf Geldwäsche, berichtet das Ö1 Morgenjournal. Das geht aus einem neuen Kontoöffnungsantrag der Korruptionsermittler an Österreichs Banken hervor.
Bei den bisherigen Kontoöffnungen in der "Geld für Gesetz-Affäre" von Ex-Innenminister Ernst Strasser ist die Korruptionsstaatsanwaltschaft offenbar auf Überweisungen von einem bisher nicht bekannten Konto der GP-Unternehmensberatungs-GesmbH gestoßen. Deshalb will man nun mit einem neuen Kontoöffungsantrag die Zahlungsaktivitäten der Beratungsfirma mit Sitz in St. Pölten überprüfen.
Strassers Anwalt: "Routinemaßnahme"
Die GP-Unternehmensberatung wurde bis zum Auffliegen der Affäre im Frühjahr 2011 treuhändisch von Strassers Steuerberater geleitet. Mittlerweile ist Strasser Alleingesellschafter der GP. Über die Unternehmensberatungsfirma sollen Honorare, die Strasser in seiner Zeit als Berater verdient hatte, geflossen sein. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Firma mehrere Konten unterhält, heißt es im Kontoöffnungsantrag, der am 17. Oktober vom Gericht bewilligt wurde.
Seit einem Jahr ist auch Eigengeldwäsche strafbar. Falls also Strasser tatsächlich Bestechungsgelder angenommen und deren Herkunft verschleiert haben sollte, dann könnte ihm zusätzlich der Vorwurf der Eigengeldwäsche angelastet werden.
Es würden alle relevanten Zahlungsflüsse überprüft, sagt der Sprecher der Korruptionsstaatsanwaltschaft Martin Ulrich. Strasser hat stets alle Korruptionsvorwürfe bestritten, für ihn gilt die Unschuldsvermutung.
Strassers Anwalt, Thomas Kralik, bestätigte die Kontoöffnung bezeichnete sie aber als "Routinemaßnahme". Er betonte, dass es "keine Zahlungen gibt, die verdächtig oder Schmiergeld sind oder aus Korruption herrühren".
(red/APA, derStandard.at, 9.11.2011)
Quelle: Der Standard, 09. November 2011 08:34
URL zum Artikel: http://derstandard.at/1319182344296/Neue-Ermittlungen-Ernst-Strasser-unter-Geldwaescheverdacht
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Montag, 7. November 2011Spionage: Deutscher Diplomat in Falle Moskauer AgentinBerlin (dpa) - Ein deutscher Spitzendiplomat soll einem «Focus»-Bericht zufolge in die Liebesfalle einer mutmaßlichen russischen Spionin getappt sein. Der Topbeamte habe mit der 26-Jährigen täglich bis zu 100 E-Mails und Kurznachrichten ausgetauscht und darin auch über die Nato und andere sensible dienstliche Angelegenheiten berichtet, meldet das Magazin unter Berufung auf den britischen Geheimdienst MI5. Die Informationen soll die Russin an den Moskauer Auslandsgeheimdienst weitergeleitet haben. Zeit.de, 06.11.2011 - 12:48 Uhr URL zum Artikel: http://www.zeit.de/news/2011-11/06/spionage-focus-deutscher-diplomat-in-falle-moskauer-agentin-06124802
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Montag, 17. Oktober 2011Spitzelaffäre: Greenpeace fordert 8,3 Millionen von EDF-KonzernDie Umweltschutzorganisation Greenpeace fordert von dem französischen Energiekonzern Electricite de France (Electricite de France (EdF) ) 8,3 Millionen Euro Schadensersatz. Das bestätigte ein Greenpeace-Sprecher am Donnerstag in Paris. Hintergrund ist eine Spitzelaffäre aus dem Jahre 2006. EDF wird sich deswegen vom kommenden Montag an vor Gericht verantworten müssen. Dem weltgrößten Atomkraftanbieter wird vorgeworfen, eine Sicherheitsfirma beauftragt zu haben, in den Computer des früheren Greenpeace-Kampagnenchefs Yannick Jadot einzudringen. Der Leiter des Unternehmens, ein Ex-Geheimdienstler, bekannte sich in einem Interview zu der Tat und nannte EDF als seinen Auftraggeber. Ziel des Konzerns sei es gewesen, früh über geplante Aktionen der Anti-Atombewegung Bescheid zu wissen. EDF hatte bereits nach Einleitung des Ermittlungsverfahrens zwei leitende Mitarbeiter suspendiert, die für die Sicherheit der Atomkraftwerke zuständig waren. Auslöser der Affäre soll ein Informationsleck bei EDF gewesen sein. Greenpeace und eine weitere Anti-Atom-Organisation hatten ein streng vertrauliches EDF-Papier zugespielt bekommen. Aus diesem ging nach Angaben der Atomkraftgegner hervor, dass der neue Europäische Druckwasserreaktor (EPR) gegen eine Terrorattacke mit einem Flugzeug schlechter geschützt sei als von EDF behauptet./aha/DP/she dpa-AFX
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15:26
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Dienstag, 11. Oktober 2011Ausgespähte Mitarbeiter: Die Bundesregierung will Chefs das Spionieren erleichternReport Mainz , Dienstag, 11. Oktober 2011, 21:45 Uhr im Ersten
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11:51
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Samstag, 8. Oktober 2011"der detektiv" Inhalt der September Ausgabe 2011Stories
Recht Österreich
Recht Deutschland
Recht USA
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14:21
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Donnerstag, 29. September 2011Amtsmissbrauchsverdacht gegen Meinl-ChefermittlerDie Ermittlungen in der Causa Meinl könnten erneut ins Stocken geraten. Wien – Laut einem „Format“-Bericht laufen gegen den zuständigen Chefermittler Untersuchungen wegen Amtsmissbrauchs. Die Meinl Bank hatte zuvor eine entsprechende Anzeige eingebracht. Bezirkinspektor Wilfried Neurauter soll in einem Polizeibericht falsche Angaben zu einer Hausdurchsuchung in dem Räumen einer Meinl-Bank-Tochter in Zürich gemacht haben. Neurauter wollte sich gegenüber dem Magazin nicht zu den Vorwürfen äußern, für ihn gilt die Unschuldsvermutung. In dem Polizeibericht hat Neurauter laut „Format“ von der Einvernahme eines Theo Grossmann, Vizechef der Meinl-Bank-Tochter Citation SA, geschrieben. Dieser habe bei der Razzia im heurigen April ausgesagt, Julius Meinl gehe in der Firma in Zürich ein und aus. Im Nachhinein habe sich aber herausgestellt, dass Zeuge Grossmann zum fraglichen Zeitpunkt auf den Fiji-Inseln geurlaubt habe. „Es ist unrichtig, dass ich bei der Hausdurchsuchung vom 12. April 2011 in Zürich anwesend war“, zitiert „Format“ aus einer eidesstattlichen Erklärung. Erhärtet sich der Verdacht der Meinl Bank, dass Neurauter hier bewusst eine Falschaussage gemacht hat, könnte ihm der Fall aus der Hand genommen werden, schreibt das Magazin. Der niederösterreichische Wirtschaftsermittler Neurauter wurde im Oktober für die Klärung der Causa Libro gemeinsam mit seinem Kollegen Erwin Wimmer als Kriminalist des Jahres 2010 ausgezeichnet. „Wir wurden darüber informiert, dass die Staatsanwaltschaft jetzt ermittelt“, sagte ein Meinl-Bank-Sprecher der APA am Donnerstagnachmittag. Das Geldhaus sehe dies als „Bestätigung für die vorverurteilende Vorgangsweise gegen Julius Meinl und die Bank“. Erneut führte das Kreditinstitut die angeblich auch laut dem namhaften Verfassungsjuristen Heinz Mayer „unrechtmäßige“ Verhängung der U-Haft über Julius Meinl im Jahr 2009 ins Treffen; weiters eine laut slowakischem Verfassungsgerichtshof rechtswidrige Razzia in Bratislava sowie die Abberufung des Gutachters Thomas Havranek, der wegen Befangenheit seinen Hut nehmen musste. Die Untersuchungen in der Causa Meinl laufen bereits seit 2007. Ermittelt wird neben Julius Meinl gegen sämtliche Verantwortliche der Meinl Bank, u. a. wegen Betrugs und Untreue. Die Beschuldigten haben die Vorwürfe stets bestritten. Momentan wartet die Wiener Staatsanwaltschaft noch immer auf Unterlagen aus der Schweiz und aus Liechtenstein. Der Gerichtssachverständige Fritz Kleiner will sein Gesamtgutachten laut „Format“ Ende April 2012 vorlegen, auf Zwischengutachten will er verzichten. (APA) Quelle: Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Do,
29.09.2011 19:38
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Dienstag, 27. September 2011Windtec-Mitarbeiter spionierte für chinesische FirmaEin Fall der Wirtschaftsspionage ist aufgeflogen. Ein Mitarbeiter der Kärnter Firma Windtec hat für einen chinesischen Konkurrenten spioniert. Der Mitarbeiter wurde zwar bereits vor einiger Zeit bei Windtec gekündigt, hatte jedoch noch Zugangsdaten zu seinem Computer. So gelang es ihm, wichtige firmeninterne Daten über den Turbinenbau an das chinesische Unternehmen Sinovel weiter zu leiten. Der Schaden für Windtec und die österreichische Volkswirtschaft wird auf rund 250 Mio. US-Dollar beziffert. Der ehemalige Mitarbeiter muss eine Geldstrafe an Windtec leisten. Quelle: Finon.info, 25.9.2011 URL zum Artikel: http://www.finon.info/blog/windtec-mitarbeiter-spionierte-fuer-chinesische-firma-2868/
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Freitag, 16. September 2011Sicherheitskonferenz – KremsAuswirkungen der Kriminalität auf sicherheitsrelevante Fragestellungen Die 9 „Sicherheitskonferenz – Krems“ des Department Governance & Public Administration findet am 27. Oktober 2011 in Krems statt. Die „Sicherheitskonferenz Krems“ ist die deutschsprachige Konferenz für Forscherinnen und Forscher aus Wissenschaft und Wirtschaft, Industrie (z.B. Sicherheitstechnik, Sicherheitslösungen), Betreiber sicherheitsrelevanter Infrastrukturen (Energie, Wasser, Telekommunikation, Verkehr, Gesundheit, Finanzsystem), Sicherheitsverantwortliche Behörden und Organsiationen und Ministerien und Generaldirektionen mit Verantwortung in Sicherheits- und Forschungsfragen. Dabei werden die Aspekte Security und Safety zu gleichen Teilen behandelt. Termin: 27.10.2011, 09.00 Uhr bis 19:00 Uhr
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Mittwoch, 14. September 2011Spion aus dem Reich der MitteEin 63-jähriger Chinese muss sich seit Montag vor dem sechsten Strafsenat am Oberlandesgericht München wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit verantworten. Die Generalbundesanwaltschaft legt dem ehemaligen Lehrer und Koch zur Last, die uigurische Gemeinschaft in München im Auftrag der chinesischen Staatssicherheit ausspioniert zu haben. Laut Anklage wurde der Mann bei seiner Agententätigkeit von zwei Mitarbeitern des chinesischen Konsulats in München angeleitet. Liansgheng G. soll von Mitte 2005 bis November 2009 für den chinesischen Nachrichtendienst in München aktiv gewesen sein. Zu seinen Aufgaben gehörte die Sammlung von Informationen über geplante Demonstrationen uigurischer Organisationen sowie über deren Mitglieder. Quelle: Süddeutsche.de, 13.9.2011 URL zum Artikel: http://www.sueddeutsche.de/75M387/198207/Spion-aus-dem-Reich-der-Mitt.html
Montag, 12. September 2011Private Intelligence:Geheimdienstliche Aktivitäten nicht-staatlicher AkteureStephan Blancke 1. Aufl. 25.05.2011, Paperback (VS Verlag für Sozialwissenschaften)
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Codename "Haubarg": HSH Nordbank setzte Detektive auf Journalisten anEin Geheimbericht enthüllt: Die Detektivfirma Prevent hat offenbar deutsche Redaktionen und Journalisten überwacht. Der Bespitzelungsauftrag kam nach SPIEGEL-Informationen von der HSH Nordbank. Hamburg - Die HSH Nordbank hat monatelang Detektive der Firma Prevent auf Redaktionen angesetzt und Journalisten ausgeforscht. Das geht nach SPIEGEL-Informationen aus einem streng vertraulichen Bericht hervor, den die Anwaltskanzlei WilmerHale Mitte Oktober 2010 dem Aufsichtsrat der zu 83,3 Prozent den Ländern Hamburg und Schleswig- Holstein gehörenden Bank vorgelegt hat. Der in englischer Sprache verfasste Report, zu dem es eine deutsche Zusammenfassung gibt, befasst sich mit den Umständen der Entlassung des ehemaligen IT-Vorstands der HSH Nordbank. Frank Roth war im April 2009 gefeuert worden, weil er angeblich interne Dokumente an die Presse durchgesteckt hatte – ein Vorwurf, den die Bank mittlerweile mit Bedauern zurückgenommen hat. WeiterlesenQuelle: Spiegel.de, 11.9.2011 URL zum Artikel: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,785579,00.html
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Montag, 5. September 2011Cybervandalismus: DNS-Angriff auf britische WebseitenSeit dem 4. September führt eine türkische Hackergruppe Angriffe auf DNS-Systeme von britischen Providern aus. Einige Webseiten wie The Register sind weiter nicht erreichbar.
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Donnerstag, 1. September 2011Wirtschafts- und Industriespionage: Handbuch Know-How-Schutz für die österreichische WirtschaftBuchpräsentation & ExpertInnentalk Wirtschafts- und Industriespionage: Handbuch Know-How-Schutz für die österreichische Wirtschaft
Im Rahmen einer Kooperation des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, der Industriellenvereinigung, der Wirtschaftskammer Österreich und der Fachhochschule Campus Wien wurde Ende 2010 eine Studie über Gefahren durch Wirtschafts- und Industriespionage präsentiert. Eine Hochrechnung der darin angegebenen monetären Schäden durch Wirtschafts- und Industriespionage ergibt einen jährlichen Gesamtschaden von ca. 880 Millionen Euro für die österreichische Wirtschaft. Um in Zukunft diese Gefahren besser bewältigen zu können, haben die Kooperationspartner das Handbuch „Know-How-Schutz für die österreichische Wirtschaft“ erstellt. Dieses möchten wir Ihnen am 13. September in einer hochkarätigen Veranstaltung gemeinsam mit Frau Bundesministerin für Inneres Mag.a Johanna Mikl?Leitner vorstellen. Programm Begrüßung Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung unter www.fh-campuswien.ac.at/wis zwingend erforderlich. In Kooperation mit dem Kuratorium Sicheres Österreich und www.Sicherheitsportal.eu
Samstag, 13. August 2011Neue Steuer-CD für deutsche Behörden: Finanz dementiertDas deutsche Finanzministerium hat keinerlei Kenntnisse über den Erwerb einer neuen CD aus der Schweiz mit Daten mutmaßlicher deutscher Steuerbetrüger. Die „Frankfurter Rundschau“ hatte zuvor von einem solchen Ankauf berichtet. Ein Sprecher des Finanzministeriums sagte heute auf Anfrage in Berlin, über die bisher bekannten Fälle hinaus sei kein weiterer Kauf einer Steuerdaten-CD einer Schweizer Bank bekannt. Ähnlich äußerten sich das Justiz- und das Finanzministerium im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die „Frankfurter Rundschau“ hatte demgegenüber berichtet, deutsche Ermittler seien im Besitz einer neuen CD mit Daten Tausender deutscher Bankkunden einer großen Schweizer Bank. Der Kauf sei von den Behörden vor der Öffentlichkeit erfolgreich geheim gehalten worden, schrieb das Blatt. Staatsanwaltschaften und Steuerfahnder mehrerer deutscher Bundesländer bereiteten derzeit eine konzertierte Durchsuchungsaktion bei den Verdächtigen vor. Quelle: ORF News, 11.8.2011 URL zum Artikel: http://orf.at/stories/2073438/
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Finanzminister bereitet größte Strafbefreiung der deutschen Geschichte vorSteuerabkommen mit der Schweiz - Deutschlands Kriminalbeamte wütend auf Schäuble Presse Aussendung des BDK – Bund Deutscher Kriminalbeamter In einer Geheimaktion hat die Bundesregierung unter Federführung von Bundesfinanzmister Dr. Wolfgang Schäuble und seinem Staatsekretär mit der Schweiz die größte Begnadigung deutscher Straftäter, die die Geschichte je gesehen hat, ausgehandelt. Ein dreistelliger Milliardenbetrag bislang unbekannten Vermögens deutscher Staatsbürger schlummert auf geheimen Konten und Depots Schweizer Banken. Nach dem Willen des Finanzministers soll das auch so bleiben. In öffentlichen Verlautbarungen und Presseberichten wird verharmlosend von „Schwarzgeld“ und „Steuersündern“ gesprochen. Tatsächlich spricht jedoch alles dafür, dass ein hoher Anteil dieser Vermögensmassen aus kriminellen Aktivitäten deutscher Straftäter stammt. Es handelt sich um Gelder aus Betrug, Untreue, Drogengeschäften, Menschenhandel, Korruption und Organisierter Kriminalität, um nur einige Beispiele zu nennen. Der Umgang der Bundesregierung diesen Kriminalitätsformen gegenüber ist mit Worten nicht mehr zu greifen. „Da doktert ein und dasselbe Finanzministerium an den Geldwäschevorschriften herum, um bis zum Jahresende wenigstens formell den internationalen Vorgaben zu genügen, und legalisiert zeitgleich eine der größten Geldwaschanlagen Europas.“, schimpft Sebastian Fiedler, einer der Sprecher einer Initiative des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DStG), des Bundes der Richter und Staatsanwälte in NRW (DRB-NRW) und der Deutschen Zoll- und Finanzgewerkschaft (BDZ), die es sich auf die Fahne geschrieben hat, die Geldwäschebekämpfung in Deutschland zu forcieren. Die professionellsten Steuerbetrüger und Verbrecher müssen sich künftig nicht mehr um ihr illegales Vermögen in der Schweiz sorgen. Sie zahlen einfach anonym einen Abschlag an den deutschen Fiskus und können fortan ruhig schlafen, da ihre Straftaten unentdeckt bleiben werden. Darüber hinaus hat sich die Bundesregierung nun der Schweiz gegenüber verpflichtet, auf Ankäufe von Steuer-CDs in der Zukunft zu verzichten - trotz der durchschlagenden Erfolge der deutschen Strafverfolgungs- und Finanzbehörden. „Wenn die Kriminalpolizeien des Bundes und der Länder aus Überlastungsgründen ihre Akten nicht bearbeitet bekommen, müssen die Kolleginnen und Kollegen mit Strafverfahren wegen Strafvereitelung im Amte rechnen. Was hier nun passiert, geht um Lichtjahre darüber hinaus. Wir werden uns mal Gedanken machen müssen wie das Verhalten des Bundesfinanzministers, seines Staatssekretärs und der beteiligten Ministerialbeamten strafrechtlich zu würdigen ist. Hier wird bewusst und gewollt aus vermeintlich fiskalischen Gründen die Strafverfolgung vereitelt.“, rügt Sebastian Fiedler. „Nicht nur der ehrliche Steuerzahler ist der Dumme, auch die deutschen Strafverfolger, Steuerfahnder, Finanzbeamten, Zöllner und Staatsanwälte müssen sich angesichts des Vorhabens veralbert vorkommen.“ Rückfragen an Bund Deutscher Kriminalbeamter – Bundesgeschäftsstelle – Berlin: bdk.bgs (at) bdk.de / www.bdk.de
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22:26
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Montag, 1. August 2011Detektiv gegen Geheimdienst: Abhörskandal "News of the World""News of the World" soll neben Soldatenwitwen und Mordopfern auch einen Agenten ausspioniert haben. Die Presseaufseherin ist derweil ihren Job los.
Der Privatdetektiv Glenn Mulcaire, der für das Abhören der Telefone verantwortlich war, sagte am Wochenende, dass er stets im Auftrag der News of the World gehandelt habe. Er sei bei dem Blatt "faktisch angestellt" gewesen. Mulcaire reagierte mit seiner Aussage auf Enthüllungen, dass er auch das Telefon von Sara Payne, deren achtjährige Tochter Sarah im Jahr 2000 ermordet wurde, abgehört habe. Der Privatdetektiv war 2007 gemeinsam mit dem Königshausreporter Clive Goodman zu einer mehrmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt worden, weil er das Handy von Prinz William angezapft hatte. Prinz William übrigens soll sich der Londoner Zeitung The Times zufolge im Januar während eines Essens mit James Murdoch und der früheren NotW-Chefredakteurin Rebekah Brooks darüber beklagt haben, dass sich niemand bei ihm für das heimliche Telefonabhören entschuldigt habe. Beide hätte sich daraufhin beim Prinzen entschuldigt. Quelle: taz.de, 1.8.2011, von RALF SOTSCHECK URL zum Artikel: http://www.taz.de/!75467/
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"der detektiv" Inhalt der Juli Ausgabe 2011Stories
„Wir werden ja sehen, was da in Meidling wirklich passiert ist“ …
Wenn Frauen töten. Über besondere Formen weiblicher Tötungsdelinquenz von Stephan Harbort
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Geschrieben von Cornelia Haupt
in "der detektiv", Buchtipps, Detektivausbildung BRD, Detektivausbildung Österreich, Detektive, Entscheidungen, Gesetze ..., Ersatz von Detektivkosten, Geheimdienste / Spionage, Gericht online, GPS, Justizirrtum, Kriminalität, Natascha Kampusch, Profiler, Rechtsanwälte, Serienmörder, Mörder etc., Technik, Telefonie, Verbände
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Samstag, 30. Juli 2011Verkleidungskurs für Stasi-Agenten: Auffällig unauffälligWie verkleidet man sich, um möglichst nicht aufzufallen? Der Fotograf Simon Menner hat Zugang zu den geheimen Archiven der Stasi bekommen - und zeigt, wie Agenten nach Meinung des Geheimdienstes auszusehen hatten. Eine Sonnenbrille war demnach Pflicht.
Sie zeigt Fotos eines Verkleidungskurses, mit denen Mitarbeiter der Stasi geschult wurden. Um möglichst unauffällig agieren zu können. Grotesk erscheinen die Maskeraden heute, kaum vorstellbar, dass ausgerechnet eine Sonnenbrille dabei helfen sollte, als möglichst unverdächtig zu gelten - ist sie doch die naivste Requisite eines jeden Spionagefilms. Doch jenseits des Amüsanten zeigen die Bilder "was sich diese Agenten unter einem unauffälligen Aussehen vorgestellt haben", wie es in dem Ausstellungskatalog der Galerie heißt. Doch auch der Kurs, auch die Verkleidung diente der Repression, und so will es Menner auch verstanden wissen. Auf den ersten Blick scheinen die Bilder banal bis naiv zu sein, doch der Kontext, in dem sie entstanden sind, war alles andere als das. Die Staatssicherheit übte sich mit Hilfe des Kurses in einer möglichst effizienten Unterdrückung der Menschen in der DDR. Simon Menner verließ die Universität der Künste 2007 mit einem Preis für die beste Abschlussarbeit.han Quelle: Spiegel.de, 29.7.2011 URL zum Artikel: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,777405,00.html
Geschrieben von Cornelia Haupt
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11:03
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Britischer Abhörskandal: Weitere ErmittlungenIm Abhörskandal um die britische Zeitung „News of the World“ weitet die Londoner Polizei die Ermittlungen weiter aus. Ein neues Untersuchungsteam solle Vorwürfen nachgehen, dass die inzwischen eingestellte Zeitung nicht nur Handy-Mailboxen, sondern auch Computer hacken ließ, teilte Scotland Yard mit. Im Rahmen des Skandals ermitteln zwei Teams bereits zu den Vorwürfen der abgehörten Mailboxen sowie der Bestechung von Polizisten. Anfang Juli war bekannt geworden, dass Journalisten der zum Konzern von Rupert Murdoch gehörenden „News of the World“ nicht nur Prominente abgehört und Polizisten bestochen, sondern auch Handy-Mailboxen der Angehörigen von getöteten Soldaten sowie eines entführten Mädchens geknackt hatten. Die Affäre brachte den Konzern ins Wanken und Premierminister David Cameron, der enge Beziehungen zur Murdoch-Presse gepflegt hatte, in Erklärungsnöte. Auch die Londoner Polizei geriet wegen ihrer Verbindungen zur Murdoch-Zeitungsgruppe News International unter Druck, ihr Chef Paul Stephenson und ein weiterer hochrangiger Beamter der Behörde, John Yates, mussten wegen der Affäre bereits zurücktreten. http://www.orf.at/#/stories/2071401/
Geschrieben von Cornelia Haupt
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Montag, 27. Juni 2011Verstoß gegen das BDSG – Wenn der Privatdetektiv zuviel wissen willDatenschutzrecht ist immer wieder Thema in Nachrichten & Co. Neben den Behörden wollen zunehmend auch viele Privatpersonen oder Unternehmen wissen, was z.B. ihre Angestellten, Geschäftspartner, Kunden usw. tun. Die Technik macht vieles möglich. Aber ob dies auch legal ist, ist eine ganz andere Frage. Die Grenzen mußte nun ein Privatdetektiv erfahren. Er warb u.a. damit, daß er von der zu observierenden Zielperson ein lückenloses Bewegungsprofil erstellen könne. Dazu setzte er eine GPS-Sende- und Empfangseinrichtung ein, welche er unbemerkt am Pkw der Zielperson anbrachte. Diese Einrichtung speicherte sämtliche Daten und der Privatdetektiv konnte diese dann auswerten. Das AG Lüneburg ließ diese Einrichtung und das Zubehör gem. § 94 StPO beschlagnahmen. Dagegen wehrte sich der Privatdetektiv vor dem LG Lüneburg vergeblich. Nach Ansicht des LG Lüneburg seien diese Gegenstände Beweismittel für eine mögliche Strafbarkeit (sog. Anfangsverdacht) des Privatdetektivs gem. § 43 Abs. 2 Nr. 1 BDSG, § 44 Abs. 1 BDSG. Die mittels der Einrichtung erlangten GPS-Daten seien
personenbezogene Daten gem. § 3 Abs. 1 BDSG. Auch das Verarbeiten iSv. § 43 Abs. 2 Nr. 1 BDSG sah das Gericht als gegeben an. Die GPS-Sende- und Empfangseinrichtung speichere als sog. „Blackbox“ die Daten und werte sie diese auch aus. Zudem können diese Daten auch abgerufen werden. Das Gericht wendet sich dann der Frage nach dem Merkmal “unbefugt” gem. § 43 Abs. 2 Nr. 1 BDSG zu. Was “unbefugt” ist, ergibt sich aus der Umkehrung von § 4 Abs. 1 BDSG, denn dort ist geregelt, was zulässig ist. Deshalb fragt das Gericht dann nach eventuellen Rechtfertigungsgründen, welche es aber ablehnt. Zunächst untersucht das Gericht § 32 Abs. 1 S. 2 BDSG, lehnt die Rechtfertigung der Datenerhebung usw. mangels arbeitsvertraglicher Beziehung zwischen Auftraggeber und Zielperson ab. Es wäre also nach dieser Norm durchaus denkbar, daß der Arbeitgeber einen Privatdetektiv damit beauftragt, einen seiner Mitarbeiter zu überwachen und die hier geschilderte Variante als “befugt” angesehen werden könnte. Dies erfordert die in § 32 Abs. 1 BDSG genannten Voraussetzung (Datenerhebung, -nutzung, -verarbeitung ist erforderlich, um ein Beschäftigungsverhältnis zu begründen, Durchzuführen oder zu beenden; bzw. der zu Überwachende hat im Beschäftigungsverhältnis eine Straftat begangen und dessen schutzwürdige Interessen überwiegen nicht die Interessen des Arbeitgebers). Eine Rechtfertigung aus § 29 Abs. 1 BDSG
lehnte das Gericht ebenfalls ab. Es gewährt dem Betroffenen weitgehende Rechte über die Verwendung seiner persönlichen Daten, insbesondere im sog. Kernbereich privater Lebensführung selbst über das Schicksal personenbezogener Daten zu entscheiden und so “Herr” dieser Daten zu bleiben. Hierzu gehört auch die Frage, ob und mit welchem Ziel ein Fahrzeugführer sein Kraftfahrzeug bewegt. Dieses Recht stehe der Zielperson nicht nur als Abwehrrecht gegenüber Behörden, sondern auch gegenüber Privatpersonen zur Seite. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist jedoch nicht nur als klassisches Abwehrrecht des Bürgers gegenüber staatlichen Stellen zu verstehen, sondern entfaltet auch Wirkung zwischen Privaten soweit in wesentliche Teile der Lebensgestaltung eines Betroffenen oder seine Persönlichkeit -so wie vorliegend- eingegriffen wird. Das LG Lüneburg bejahte damit den Anfangsverdacht einer Straftat. Selbst wenn sich im weiteren Verlauf herausstellen sollte, daß keine Straftat vorliege, bliebe nach Ansicht des Gerichts eine Ordnungswidrigkeit gem. § 43 Abs. 2 Nr. 1 BDSG. Insofern könne ein Bußgeld bis zu 300.000,00 € infrage kommen. Quelle: http://conlegi.de/?p=2714 Sonntag, 26. Juni 2011"cash for law" - Was wurde aus Ernst Strasser?Im Visier von Steuer-Fahndern und Justiz, muss der Auslöser des Lobbyisten-Gesetzes nun mit einem Prozess rechnen. Man sichtet ihn in Bad Ischl - ab und zu, wenn er
Mittagessen geht. Doch in der Bundeshauptstadt lässt sich Ernst Strasser seit
Monaten kaum blicken. Den ehemaligen Innenminister hat die Lobbying-Affäre, die
am Dienstag zu einem neuen Lobbyisten-Gesetz geführt hat, schwer mitgenommen. » Kommentar: Rot-Licht für Strassers Visier "Ich habe seit Monaten nicht mit ihm telefoniert,
geschweige denn ihn persönlich getroffen. Aber das war die logische Konsequenz
aus seinem Verhalten - wer weiß schon, welche seiner Telefonate abgehört
werden. Man will ja nicht selbst ins Visier von Polizei und Justiz
kommen", erzählt ein langjähriger Freund dem KURIER. » Hintergrund: Neues Gesetz zwingt Lobbyisten zu Striptease Selbstanzeige Dem Vernehmen nach soll Strasser Selbstanzeige erstattet haben, um ein allfälliges Steuerverfahren abzuwenden. - Ein Hinweis auf unversteuerte Honorare? Steuerberater Michael Kotschnigg könnte Auskunft geben und auch die Selbstanzeige dementieren. Doch er sagt nur so viel: "Wir wollen das nicht näher kommentieren." Kurier vom 21.06.2011 16:00, Christian Böhmer URL zum Artikel: http://kurier.at/nachrichten/3916245.php
Geschrieben von Cornelia Haupt
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23:54
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Ex-Meinl-Gutachter Havranek kriegt volles HonorarSachverständiger verfügte laut Gericht über "entsprechende Qualifikation" und tat mögliche Befangenheit vor Auftrag kund Wien - Dem ehemaligen Meinl-Gutachter Thomas Havranek ist vom Oberlandesgericht (OLG) Wien das volle Honorar von 600.897,70 Euro zugestanden worden - eine Beschwerde, die Meinl-Bank-Vorstand Peter Weinzierl dagegen eingelegt hatte, wurde abgewiesen, berichtet das Wochenmagazin "profil" in seiner neuen Ausgabe. In seinem Beschluss von 10. Juni führt das OLG laut dem Bericht unter anderem aus, dass die "entsprechende Qualifikation" des Gutachters sehr wohl vorgelegen sei und Havranek eine mögliche Befangenheit noch vor Auftragserteilung kundgetan habe - was Weinzierl bestritten hatte. Das Magazin spricht von einer "Justizposse", da der Sachverständige Havranek zunächst im August 2008 von der Staatsanwaltschaft Wien mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt worden sei, im Juli 2009 aber dann vom Landesgericht für Strafsachen wegen "Befangenheit" wieder abberufen wurde - um nun ausgerechnet vom OLG Wien rehabilitiert zu werden. Havranek war vonseiten der Justiz für seine im Verfahren nicht mehr verwertbaren Erkenntnisse das Honorar von gut 600.000 Euro zugemessen worden. Dem Steuerzahler würden daraus "nicht als Kosten" entstehen, da der Auftrag von Havranek - seine zehnköpfige Mannschaft habe insgesamt ein Jahr für eine letztlich nutzlose Expertise gearbeitet, so das "profil" - an den Grazer Sachverständigen Fritz Kleiner weitergereicht wurde. (APA) Quelle: Der Standard 26. Juni 2011, 16:17 URL zum Artikelhttp://derstandard.at/1308679694295/Ex-Meinl-Gutachter-Havranek-kriegt-volles-Honorar
Geschrieben von Cornelia Haupt
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