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Mittwoch, 1. Februar 2012Studenten verhandeln jetzt direkt mit FacebookAb kommenden Montag verhandeln Vertreter von Facebook mit der Initiative europe-v-facebook.org, einer kleinen Gruppe rund um den Wiener Jusstudenten Max Schrems, über Datenschutzfragen in Wien.
Geschrieben von Cornelia Haupt
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23:19
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Montag, 23. Januar 2012Videokamera filmt Griff in die Ladenkasse
In nur vermeintlich unbeobachteten Momenten hatte sich eine 43-jährige Frau aus Wetter in unschöner Regelmäßigkeit aus der Kasse ihrer Chefin bedient. Dumm nur, dass die Videoüberwachung alles dokumentiert hatte. Jetzt stand die einschlägig Vorbestrafte vor dem Amtsgericht – und beteuerte ihre Unschuld.
An drei Tagen im Oktober 2010 hatte sie zugeschlagen. Damals Angestellte in einem hiesigen Post-, Lotto- und Schreibwarengeschäft hatte sie Kundengelder in die eigene Tasche gesteckt – jeweils Beträge zwischen 100 und 130 Euro. Das Prinzip war relativ einfach: Insbesondere beim Verkauf von Zigaretten hatte sie die Ware nicht gescannt, also nicht in der Kasse verbucht. Zwar hatte sie das Geld zunächst in die Kasse gelegt, später jedoch verschwinden lassen. Dabei hatte sie nicht damit gerechnet, dass die Videoüberwachung tatsächlich, wie angekündigt und per Aufkleber an der Ladentür vermerkt, 24 Stunden pro Tag läuft. Als die Einbußen immer größer geworden waren, hatte sich ihre Chefin die Videobänder angesehen und das dreiste Vorgehen dabei entdeckt. Angeklagte bestreitetdie Vorwürfe (...) Weiterlesen Quelle: Der Westen, 22.1.2012 URL zum Artikel: http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-wetter-und-herdecke/videokamera-filmt-griff-in-die-ladenkasse-id6269762.html
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08:09
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Samstag, 21. Januar 2012„Top Secret – die geheime Welt der Spionage“ ab März 2012 in Oberhausen
Geschrieben von Cornelia Haupt
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16:30
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Detektiv hat Jobverbot
Geschrieben von Cornelia Haupt
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11:16
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Freitag, 20. Januar 2012Im Namen des Volkes: Piraten fordern kostenfreien Zugriff auf Gerichtsurteile
Die Piratenpartei fordert einen bundesweit kostenlosen Zugang zu in Deutschland gefällten Gerichtsurteilen. Es sei untragbar, dass Firmen Exklusivrechte auf gemeinfreie Gesetze und Gerichtsentscheidungen hätten - und freie Urteilsdatenbanken wie Openjur benachteiligt würden.
Anbieter wie Openjur.de sollen Urteile künftig ohne eigene Kosten und ohne Kosten für den Bürger öffentlich zugänglich machen dürfen. Das fordert die Piratenpartei Schleswig-Holstein in einer Pressemitteilung. Im Internet würden damit gut auffindbare Informationsquellen zur aktuellen Gesetzeslage geschaffen, die allen Bürgern zur Verfügung stünden. Der von den Politikern nun geforderte bundesweit kostenfreie Zugriff auf Gerichtsurteile ist jedoch vorerst Wunschdenken. Laut einer Entscheidung des Amtsgerichts Schleswig vom 20. Dezember 2011 sollen die Betreiber der kostenlos zugänglichen Urteilsdatenbank Openjur.de für jedes dort veröffentlichte Urteil 12,50 Euro zahlen. "Gerichtsurteile ergehen in Deutschland im Namen des Volkes und sollten diesem daher auch gebührenfrei zugänglich gemacht werden", sagte Torge Schmidt, Spitzenkandidat der Piratenpartei für die Landtagswahl in Schleswig-Holstein. "Dass private oder halbstaatliche Firmen im Rahmen von vorwiegend geheimen Verträgen Exklusivrechte haben und dadurch mit öffentlich finanzierten Daten Geld verdienen können, ist untragbar." Anspruch und Wirklichkeit Schmidt sieht nun das Justizministerium gefordert, es müsse unmissverständlich und flächendeckend in ganz Deutschland dafür sorgen, dass künftig Urteile kostenfrei und zeitnah jedem Bürger "ohne Wenn und Aber" zur Verfügung gestellt würden. Damit spielt Schmidt auf die enge geschäftliche Verbindung von Staat und Datenbanken wie Juris an. Die finanziellen Interessen dahinter beschrieb der Spiegel in seinem im April 2011 veröffentlichten Bericht "Jura-Datenbanken: So verdienen Finanzinvestoren am Verkauf deutscher Urteile". Auch Anwalt und Blogger Udo Vetter sieht Änderungsbedarf. In einer "immer mehr verrechtlichten Gesellschaft" sei es eine tolle Sache, dass sich Urteile heutzutage zur Orientierung im Privat- und Arbeitsleben googeln lassen. Vetter erklärte auf Law-Blog.de dazu: "Da könnte der Staat durchaus seinen Beitrag leisten und bei Projekten wie Openjur, immerhin ein gemeinnütziger und für seine Arbeit preisgekrönter Verein, einfach mal nicht die Hand aufhalten." Der Openjur e. V. setzt sich seit 2009 für die freie Verfügbarkeit von Gerichtsentscheidungen und Gesetzen ein. Nicht jedes Bundesland ist jedoch gleichermaßen vom Open Access überzeugt, ein Beispiel ist Bayern. Quelle: Golem.de, 16.1.2012, Christian Klaß URL zum Artikel: http://www.golem.de/1201/89086.html
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13:42
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Kasachische Verdächtige in Auftrag von Anwaltskanzlei bespitzelt„Im Fahrzeug liegend“ Der zunächst nur gegen die im Auftrag von Lansky spitzelnden Detektive gerichtete Vorwurf: nachrichtendienstliche Tätigkeit zum Nachteil Österreichs.
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12:08
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Freitag, 13. Januar 2012Detektive jagen Matthäus
Insolvenzverwalter klagt gegen Rekordnationalspieler
Nach einem Jahr voller Beziehungsprobleme (Scheidung von Ehefrau Liliana) und sportlicher Misserfolge ( Rauswurf als Bulgarien-Trainer) beginnt 2012 für das Fußball-Idol mit juristischen Schwierigkeiten. Ein Insolvenzverwalter hat vorm Landgericht Wuppertal Klage gegen Matthäus erhoben. Worum es geht, ist bislang nicht bekannt. Klar ist nur, dass die Benachrichtigung über die Klageschrift seit dem 30.12.2011 im Gericht aushängt. Die öffentliche Zustellung war angeordnet worden, weil der Kläger die Anschrift des Rekordnationalspielers nicht herausfinden konnte.In einer Pressemitteilung beschreibt das Gericht die Chronik einer Suche, die auch im nüchternen Juristen-Deutsch unfassbar klingt.„So erhielt der Kläger nach seinen Angaben vom Einwohnermeldeamt München nach mehrfachen Anfragen lediglich die Auskunft, Lothar Matthäus sei nach Israel gemeldet (dort arbeitete Matthäus von April 2008 bis Juni 2009 als Trainer, d. Red.). Dort konnte ihn der Kläger jedoch nicht ausfindig machen“, heißt es in der Pressemitteilung. Deshalb sei ein Gerichtsvollzieher eingeschaltet worden, um die Klageschrift in der Münchener Allianz Arena zuzustellen. Dieser Plan sei jedoch gescheitert , weil Bayern München dem Gerichtsvollzieher Hausverbot im Stadion erteilte. Angeblich warteten die privaten Ermittler vor dem Bundesliga-Spiel zwischen Bayern und Dortmund (0:1) in der Tiefgarage der Münchener Arena auf ihre „Zielperson“, die aber nicht auftauchte. Eine „ähnliche Zugriffsmaßnahme“ im Stadion soll am 22.11.2011 – im Rahmen des Champions-League-Spiels gegen Villarreal – gescheitert sein. Die Detektive, die an mehreren Zugängen auf Matthäus gewartet haben sollen, fanden nach Angaben des Klägers nur heraus, dass sich der joblose Trainer in wechselnden Hotels im In- und Ausland aufhält. Was sagt Matthäus, der zuletzt bei der Weltfußballer-Gala am Montag öffentlich auftrat, zu der Klage? Gegenüber BILD gibt er sich ratlos: „Ich kann mir das überhaupt nicht erklären. Ich weiß nicht, worum es geht“ Quelle: Bild, 13.01.2012 URL zum Artikel: http://www.bild.de/sport/fussball/lothar-matthaeus/klage-gegen-fussball-idol-22055384.bild.html
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16:42
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Dienstag, 3. Januar 2012"Privatdetektive im Einsatz" kehrt auf den Bildschirm zurückRTL II holt seine Privatdetektive zurück Ab dem 6. Februar 2012 setzt RTL II wieder auf das Format «Privatdetektive im Einsatz», das schon im Sommer 2011 auf dem
18.00 Uhr-Slot eingesetzt wurde. In der ersten Staffel ließ RTL II von filmpool 15 Folgen herstellen, die zweite Runde umfasst nun gleich 80 Ausgaben. Detektei-Chef Carsten Stahl und sein sechsköpfiges Team sind die «Privatdetektive im Einsatz». „Die Ermittler arbeiten an spannenden und emotionalen Fällen, vom Ehebruch bis hin zu actiongeladenen Ermittlungen im kriminellen Milieu“, beschreibt der Sender das Format selbst....... Redakteur: Manuel Weis, Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=54054&p3=
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20:38
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Freitag, 30. Dezember 2011Spionage-Ausstellung in Oberhausen - Spionage-Technik aus Privat-FundusOberhausen. Die meisten der mehr als 3000 Exponate für die Spionage-Schau an der Marina liefert der private Sammler Heinrich Peyers. Er machte in den USA einst eine Ausbildung zum Operationstechniker und wurde dadurch an die geheimnisvolle Welt der Wirtschaftsspionage herangeführt.
Peyers, der heute im niedersächsischen Peine lebt, machte in den USA einst eine Ausbildung zum Operationstechniker und wurde dadurch an die geheimnisvolle Welt der Wirtschaftsspionage herangeführt. Russische Klammernahtgeräte, die bei medizinischen Operationen verwendet wurden, seien damals auf abenteuerliche Weise aus der Sowjetunion geschmuggelt und von den Amerikanern kopiert worden. Als 1989 die Grenze zur ehemaligen DDR fiel, wurden auch in Deutschland viele Geheimnisse gelüftet. Mit der Auflösung der Stasi begann die Sammelleidenschaft von Heinrich Peyers. Smartphone als Wanze Die ersten Artikel stammen direkt aus den Räumen des Geheimdienstes, Peyers hat sie einfach mitgenommen, das sei damals erlaubt gewesen. „Nur Film- und Tonmaterial musste abgegeben werden“, erklärt der 56-Jährige. „Das war wirklich eine einmalige Möglichkeit, das passiert nie wieder.“ Kameras und Abhörgeräte waren seine Beute. Mit den Jahren kamen immer mehr Spionageartikel zusammen. Es ist die komplizierte Technik, aber auch die Einfachheit der Nutzung, die Peyers fasziniert. „Heute kann das jeder“, sagt der Sammler. Spionage ist keineswegs veraltet, sondern nach wie vor aktuell. „Das Faszinierende daran ist, dass Sie jeden Tag damit zu tun haben.“ Ein Smartphone beispielsweise könne schnell zur modernen Wanze werden. Wer sich technisch ein bisschen auskennt, könne den Besitzer Tag und Nacht belauschen und auf Daten zugreifen. Aber die Kontrolle beginne viel eher. „Sobald Sie das Gerät einschalten, sind sie schon geortet.“ Kein James-Bond-Fan Peyers selbst hat deshalb zwei Mobiltelefone, die er zu verschiedenen Zwecken nutzt. Er ist vorsichtiger geworden, sagt er, das Internet würde er mit seinem Handy nicht nutzen. Die Technik werde häufig unterschätzt, meint der Spionage-Experte. Was eigentlich alles möglich ist, will er in der neuen Ausstellung in Oberhausen zeigen, für die die Firma „Mehr Entertainment“ den in Fachkreisen bekannten Sammler zur Mitarbeit gewonnen hat. Ein James Bond-Fan, wie man es vielleicht erwartet, ist Peyers übrigens nicht: „Das ist so unrealistisch, dass man sich die Filme gar nicht mehr angucken mag.“ Trotzdem wird es einen kleinen Bereich zum Thema geben, „weil’s einfach dazu gehört.“ Aufklärung Ein weiterer Themenbereich in der Ausstellung werden versteckte Kameras sein. Die sind in ganz normalen Alltagsgegenständen eingebaut, auf den ersten Blick nicht sichtbar. Ein Höhepunkt der Ausstellung sind Abhöranlagen. Ein 3,5 Tonnen schwerer Abhörwagen wird den Besuchern in Funktion gezeigt. Neben der Faszination sei „Top Secret“ auch ein Stück Aufklärung, so Peyers. „Wenn man aus der Ausstellung raus kommt, ist man sich darüber bewusst, wem man sich so ausliefert.“ Die Ausstellung „Top Secret – die geheime Welt der Spionage“ eröffnet im März 2012 an der Heinz-Schleußer-Marina in der Neuen Mitte. Mit mehr als 3000 Exponaten auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern ist „Top Secret“ laut der Verantwortlichen die weltweit größte Ausstellung zum Thema Spionage und stelle sogar das „Spy Museum“ in Washington in den Schatten. Organisiert wird sie von der Institut für Spionage GmbH, einer Tochterfirma der Mehr Entertainment GmbH. Besucher können sich in der neuen Schau selbst als Spitzel ausprobieren, Codes knacken und Botschaften dechiffrieren und bekommen Einblicke in die Geschichte der Spionage. Der Eintritt kostet für Kinder acht und für Erwachsene zwölf Euro. URL zum Artikel: http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/spionage-ausstellung-in-oberhausen-spionage-technik-aus-privat-fundus-id6188099.html Quelle: Der Westen, 23.12.2011 | 09:59 Uhr , Brinja Bormann
Geschrieben von Cornelia Haupt
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13:02
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Mittwoch, 28. Dezember 2011Anonymous: Wir waren es nicht! Doch, wir waren es!Der Angriff auf Stratfor löste über die Weihnachtsfeiertage viel Wirbel aus, auch innerhalb von Anonymous. Zunächst verkündeten Anonymous-Mitglieder den Angriff, dann dementierten andere das Mitwirken von Anonymous. Dem aber widersprechen die Angreifer und lachen über das Dementi. Mitglied von Anonymous ist, wer sich als Mitglied von Anonymous bezeichnet. Anonymous verfügt weder über "eine Führung noch eine Mitgliedschaft im administrativen Sinne", das Mitwirken sei "dadurch völlig unverbindlich", ist auf Wikipedia nachzulesen. Anonymous ist also keine Organisation im herkömmlichen Sinn, sondern eher eine Bewegung, und das hat Vor- und Nachteile. Die Nachteile werden derzeit wieder einmal deutlich. So distanziert sich Anonymous in einer auf Pastebin veröffentlichten Pressemitteilung vom Angriff auf die Server von Stratfor, den Anonymous zuvor verkündet hatte. Darin wird Stratfor als eine Art Open-Source-Geheimdienst dargestellt, der tägliche Berichte aus im Internet gesammelten Daten veröffentlicht. Einige Hacker, die sich als Anonymous ausgeben, hätten diese Wahrheit verfälscht, um eine eigene Agenda zu verfolgen, andere seien auf diese Darstellung hereingefallen, ist dort zu lesen. Die Berichte von Stratfor seien als besonders neutral bekannt und Anonymous greife keine Medien an. Hinter dem Angriff auf Stratfor steckt eine Gruppe um "Sabu", dem ehemaligen Anführer von Lulzsec, die zahlreiche Angriffe verübt und private Daten von Kunden veröffentlicht hat. In der angeblich von Anonymous stammenden Pressemitteilung werden Sabu und seine Mitstreiter als opportunistische Wichtigtuer bezeichnet, die möglicherweise als "Agent Provocateur" auftreten, um Anonymous zu schaden. Diese Darstellung kommentieren Sabu und seine Mitstreiter mit den Worten: "Wir haben so sehr darüber gelacht". Es sei unklar, ob die Pressemitteilung eine Abwehrmaßnahme sei, von kranken Pazifisten oder von Stratfor-Mitarbeitern stamme, heißt es in ihrer, ebenfalls auf Pastebin veröffentlichten Stellungnahme. Es gebe auch keinen Streit um den Angriff auf Stratfor im inneren Zirkel von Anonymous, den einige Medien den gegenteiligen Darstellungen entnehmen. Es gebe keine einzelne Person, die für Anonymous sprechen könne, denn Anonymous habe keine zentrale Struktur. Jeder könne behaupten, Anonymous zu sein. Zugleich kündigten sie an, nach Weihnachten 30.000 weitere Kunden- und Kreditkartendaten zu veröffentlichten. Damit aber nicht genug, der Angriff auf das nächste Ziel läuft bereits: Diesmal soll die Kundendatenbank eines Onlineshops für Militär und Strafverfolger veröffentlicht werden. http://www.golem.de/1112/88666.html Quelle: golem.de, 27.12.2011, Jens Ihlenfeld
Geschrieben von Cornelia Haupt
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19:58
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Donnerstag, 22. Dezember 2011"der detektiv" Inhalt der Dezember Ausgabe 2011Drei Jahre Haft für Industriespion
Workplace Violence – strafrechtliches Verhalten am Arbeitsplatz
Die Rechnungen des Detektivs
Detektiv-Notizen belasten „The Sun“ und „Daily Mirror“
Recht Deutschland
Recht Schweiz
Recht Frankreich / Österreich / USA
short cuts
spytalk
Buchtipps
Veranstaltungen
Geschrieben von Cornelia Haupt
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16:16
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"Weihnachtsgrüße mit ungeahntem Nachspiel" [EURODET]Europäische Akademie für Sicherheit warnt vor hinterlistigen Weihnachtsgesten.
"Der jedes Jahr durch 'trojanische' Weihnachtsgrüße angerichtete wirtschaftliche Schaden ist enorm. Wir schätzen, dass 10 bis 20% der österreichischen Betriebe mit mehr als 50 Mitarbeitern von dieser Form der Wirtschaftskriminalität betroffen sind." zeigt sich EURODET-Ausbildungsleiter DI Markus Schwaiger besorgt. Hauptgefahrenquellen sind hierbei übersendete Datenträger wie USB-Sticks oder CDs sowie "Grußkarten" in Form von Bildschirmpräsentationen. Die Täter scheuen hinsichtlich der Inszenierung meist keine Mühen. Pompöse Verpackungen und z.B. in goldenen Lettern gravierte USB-Sticks sind je nach erwartetem Wert der erspähten Information keine Seltenheit. Das Tragische dabei: Bei Datenträgern reicht oft das bloße Einlegen/Anstecken aus, um eine Infektion herbei zu führen. "Das Problem ist, dass Bösewichte mit ein paar 100 EUR Budget und wenigen Klicks einen fertigen Trojaner nach Maß online bestellen können. Da dieser einzigartig ist, haben viele Virenscanner Probleme bei der Erkennung – der Wirtschaftsspionage ist Tür und Tor geöffnet." ergänzt Schwaiger. EURODET rät mit Nachdruck dazu, Weihnachtsgrüße in Form von Datenträgern sowie verdächtigte Anhänge der elektronischen Weihnachtspost unbenutzt/ungeöffnet zu entsorgen. Darüber hinaus informiert EURODET detailliert auf abhoerschutz24.at über alle Aspekte zu den Themen Wirtschaftsspionage, Abhörschutz, Abhöreinrichtungen sowie Gegenmaßnahmen im Akutfall (z.B. Sweep). Gemeinnützige Informationsplattform: www.abhoerschutz24.at EURODET Presseinformationen / Bildmaterial: www.eurodet.at/presse Rückfragehinweis: EURODET - Europäische Detektiv-Akademie, Mag. Karl Stephan Novak, BA - Public Communications, kn@eurodet.at, Tel.: 1 5449532-23
Geschrieben von Cornelia Haupt
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16:08
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Dienstag, 29. November 2011Spitzel-Skandal bei Duisburger VerkehrsbetriebenKlogänge wurden genau aufgezeichnet - Bußgeldverfahren droht Duisburg/Köln (pte023/28.11.2011/13:40) - Sensible Personaldaten der Duisburger Verkehrsbetriebe (DVG) http://dvg-duisburg.de sind an die Öffentlichkeit gelangt. Ein anonymer Absender hatte der Rheinischen Post eine CD zugespielt, die Daten wie Krankheitsmeldungen und Zwischenzeugnisse dokumentiert. Es wurde sogar festgehalten, wann und wie lange Mitarbeiter auf das WC gingen. Task-Force soll aufklären Bis ins kleinste Detail wurden die DVG-Mitarbeiter bespitzelt: Die CD enthält unter anderem Namen, Adressen, Geburtsdaten, Krankmeldungen, Tätigkeitsnachweise und Beurteilungen von Mitarbeitern aus den Jahren 2000 bis 2008. Mehreren Medienberichten zufolge untersucht das Unternehmen, wer die Daten gesammelt und weitergegeben hat. Dazu wurde eine interne Task-Force eingerichtet und eine externe Prüfungsgesellschaft eingeschaltet. "Wir nehmen die Angelegenheit sehr ernst und werden alles unternehmen, um das Leck zu finden", wird Torsten Hiermann, Leiter der Konzernkommunikation bei den DVG, zitiert. Das Unternehmen arbeite bereits an einem neuen Sicherheitssystem, damit es in Zukunft nicht zu weiteren Datenpannen komme. Zugriffskontrolle erforderlichBezüglich der Datenaufzeichnung seitens des Arbeitgebers gibt es strenge Vorschriften. Grundsätzliche Daten, wie Namen und Anschriften, aber auch Arbeits- und Fehlzeiten, dürfen vom Arbeitgeber erfasst werden. "Eine Aufzeichnung zum Beispiel über Klogänge ist jedoch nur mit der Zustimmung des Betriebsrates erlaubt", so Martin W. Huff, Rechtsanwalt und Geschäftsführer der Rechtsanwaltskammer Köln http://www.rak-koeln.de , gegenüber pressetext. Eine Verletzung verstoße gegen das Beschäftigungsdatenschutzgesetz. Die genaue Aufzeichnung von Arbeitszeiten kann jedoch laut Huff gerade bei Verkehrsbetrieben sinnvoll sein. "Hier spielen Sicherheitsmaßnahmen und Arbeitsschutzvorschriften eine wichtige Rolle", so der Jurist. Wichtig sei eine strenge Zugriffskontrolle. Im geschilderten Fall gibt es offenbar Lücken in der Datensicherung. "Falls es sich herausstellen sollte, dass die DVG keine adäquaten Sicherheitsmaßnahmen getroffen hat, droht im schlimmsten Fall ein Bußgeldverfahren", sagt Huff.
Geschrieben von Cornelia Haupt
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16:36
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Freitag, 25. November 2011Neue Detektiv-Doku "Entführt" – Kindersuche zur PrimetimeRTL sucht Kinder, die von einem Elternteil entführt wurden. Der Sender trifft ein brandaktuelles Thema und bleibt dank eines resoluten Privatermittlers überraschend unsentimental. „Aus der Enttäuschung hat sich gegenseitiger Hass entwickelt!“, sagt Sofia. So erklärt sich die 28-Jährige, dass ihr Ex-Mann die gemeinsame Tochter nach einem Besuchswochenende einfach nicht mehr zurückbringt. Fast zwei Jahre ist das jetzt her. Seitdem fehlt von Hannah jede Spur. Hannah ist nur eine von vielen: Rund 1000 Kinder werden derzeit in Deutschland vermisst, weil sie von einem Elternteil, meist vom Vater, entführt wurden. Von einem Tag auf den anderen werden sie aus ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen und müssen fortan ohne Mutter oder Vater leben. Erst kürzlich ging wieder so ein Fall durch die Presse: 135 Tage waren die von den Medien so titulierten „Sudan-Kinder“ in Geiselhaft – entführt vom eigenen Vater. Eine Entführungsodyssee durch mehrere Länder, die ganz Deutschland verfolgte. Doch von den meisten Fällen bekommt man nichts mit. Besonders für das Elternteil, das nicht weiß, was mit seinem Kind passiert ist, wie es ihm geht und ob es es wieder sieht, ist das eine zermürbende Situation. „Entführt - Gib mir mein Kind zurück!“, die neue Doku auf RTL, will da helfen. Auf dem Stammplatz der „Super Nanny“ (Mittwoch, 20.15 Uhr), wurde die Pilot-Folge ausgestrahlt. Wenn die Quoten gut sind, geht man in Serie. In „Entführt“ macht sich Norbert Idel, 55, auf die Suche nach den vermissten Kindern. Seit über 30 Jahren löst der Privatdetektiv Fälle, die bei Polizei und Behörden längst zu den Akten gelegt wurden. Seine Erfolgsquote liegt – nach eigenen Angaben – bei rund 90 Prozent. Die Suche nach einem Kind kostet bis zu 200.000 Euro WeiterlesenQuelle: Welt.de, 24.11.2011 http://www.welt.de/fernsehen/article13733271/Neue-Doku-Entfuehrt-Kindersuche-zur-Primetime.html
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08:25
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Dienstag, 15. November 2011Abhörskandal: Früherer Scotland-Yard-Vize von Vorwürfen freigesprochenDer im Zuge des Abhörskandals um die Zeitung „News of the World“ zurückgetretene Scotland-Yard-Vize John Yates ist vom Vorwurf eines Fehlverhaltens freigesprochen worden. Wie die britische Polizeiaufsichtskommission IPCC am
Montag mitteilte, fand sie keinen Beweis für ein Fehlverhalten, das die
Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen Yates rechtfertigen würde.Yates war im Juli von seinem Posten als Vizechef der
Londoner Polizeibehörde Scotland Yard zurückgetreten. Ihm war vorgeworfen
worden, der Tochter des früheren stellvertretenden Chefredakteurs von „News of
the World“, Neil Wallis, geholfen zu haben, einen Job bei der Polizei zu
erhalten. Wallis hatte nach seinem Ausscheiden bei der Zeitung von Medienmogul
Rupert Murdoch als PR-Berater für die Polizei gearbeitet.Scotland Yard war in den Verdacht geraten, wegen ihrer engen
Verbindungen zu der Zeitung erst mit Verspätung die Ermittlungen zum
Abhörskandal um die Zeitung wieder aufgenommen zu haben. (...) Weiterlesen Quelle: Handelsblatt, 15.11.2011, 01:21 Uhr URL zum Artikel: http://www.handelsblatt.com/politik/international/frueherer-scotland-yard-vize-von-vorwuerfen-freigesprochen/5836368.html
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19:19
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Untersuchung im Abhörskandal: Detektiv-Notizen belasten "The Sun" und "Daily Mirror"Jahrelang spitzelte Glenn Mulcaire für das britische Skandalblatt "News of the World". Auch andere Zeitungen könnten von seinen Methoden profitiert haben: Ermittler präsentierten jetzt Unterlagen des Privatdetektivs, in denen "The Sun" und "Daily Mirror" erwähnt werden. London - Wie weit reichten die Abhöraktivitäten in Rupert Murdochs News Corp. wirklich? Fast vier Monate nach dem Höhepunkt des Abhörskandals rund um die britische Zeitung "News of the World" hat eine Untersuchungskommission ihre Arbeit aufgenommen, um Fragen wie diese zu klären. Schon am ersten Tag werden neben dem inzwischen eingestellten Blatt auch der Schwesterntitel "The Sun" und dessen Konkurrenzblatt "Daily Mirror" mit der Affäre in Verbindung gebracht. Die beiden Zeitungen tauchen in den Notizen des Privatdetektivs Glenn Mulcaire auf, der offenbar schon seit Mai 2001 und damit länger als gedacht im Auftrag der News-Corp.-Europatochter News International spitzelte. Details darüber, in welchem Zusammenhang Mulcaire die Blätter erwähnt, wurden nicht bekannt. Insgesamt habe man in Mulcaires Aufzeichnungen 28 Namen früherer Mitarbeiter des Verlags gefunden, sagte Ermittler Robert Jay in der Anhörung, die live im Internet übertragen wurde. Die Anzahl der Namen und die Vielzahl der Aktivitäten deutet ihm zufolge daraufhin, dass das Management des Verlags mindestens Bescheid gewusst und die illegalen Praktiken geduldet haben müsse. Oder aber die Aufsicht habe versagt. Jay zufolge, so berichtet es der "Guardian", sprechen die Beweise dafür, dass es eine Kultur des Abhörens bei News International gegeben habe. Jedoch sei die Spionage nicht auf den Konzern beschränkt gewesen. Dafür spricht auch die Erwähnung des "Daily Mirror" in Mulcaires Notizen, herausgegeben vom Wettbewerber Trinity Mirror. Ein Sprecher des Verlags sagte laut "Guardian", das Unternehmen habe keinerlei Kenntnis davon, jemals mit dem Detektiv zusammengearbeitet zu haben. Fast 6000 Opfer illegaler Abhöraktionen (...) Quelle: spiegel.de, 14.11.2011 http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,797777,00.html
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Donnerstag, 10. November 2011Neue Ermittlungen: Ernst Strasser unter GeldwäscheverdachtEx-Innenminister Strasser steht nicht nur unter Korruptionsverdacht, sondern ihm wird auch vorgeworfen Eigengeldwäsche betrieben zu haben.
Korruptionsstaatsanwaltschaft nimmt zusätzliche Ermittlungen auf - Strassers Anwalt Kralik: "Keine verdächtigen Zahlungen"
Die Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt gegen Ex-Innenminister Ernst Strasser mittlerweile nicht nur wegen Korruptionsverdacht, geprüft wird nun auch der Verdacht auf Geldwäsche, berichtet das Ö1 Morgenjournal. Das geht aus einem neuen Kontoöffnungsantrag der Korruptionsermittler an Österreichs Banken hervor.
Bei den bisherigen Kontoöffnungen in der "Geld für Gesetz-Affäre" von Ex-Innenminister Ernst Strasser ist die Korruptionsstaatsanwaltschaft offenbar auf Überweisungen von einem bisher nicht bekannten Konto der GP-Unternehmensberatungs-GesmbH gestoßen. Deshalb will man nun mit einem neuen Kontoöffungsantrag die Zahlungsaktivitäten der Beratungsfirma mit Sitz in St. Pölten überprüfen.
Strassers Anwalt: "Routinemaßnahme"
Die GP-Unternehmensberatung wurde bis zum Auffliegen der Affäre im Frühjahr 2011 treuhändisch von Strassers Steuerberater geleitet. Mittlerweile ist Strasser Alleingesellschafter der GP. Über die Unternehmensberatungsfirma sollen Honorare, die Strasser in seiner Zeit als Berater verdient hatte, geflossen sein. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Firma mehrere Konten unterhält, heißt es im Kontoöffnungsantrag, der am 17. Oktober vom Gericht bewilligt wurde.
Seit einem Jahr ist auch Eigengeldwäsche strafbar. Falls also Strasser tatsächlich Bestechungsgelder angenommen und deren Herkunft verschleiert haben sollte, dann könnte ihm zusätzlich der Vorwurf der Eigengeldwäsche angelastet werden.
Es würden alle relevanten Zahlungsflüsse überprüft, sagt der Sprecher der Korruptionsstaatsanwaltschaft Martin Ulrich. Strasser hat stets alle Korruptionsvorwürfe bestritten, für ihn gilt die Unschuldsvermutung.
Strassers Anwalt, Thomas Kralik, bestätigte die Kontoöffnung bezeichnete sie aber als "Routinemaßnahme". Er betonte, dass es "keine Zahlungen gibt, die verdächtig oder Schmiergeld sind oder aus Korruption herrühren".
(red/APA, derStandard.at, 9.11.2011)
Quelle: Der Standard, 09. November 2011 08:34
URL zum Artikel: http://derstandard.at/1319182344296/Neue-Ermittlungen-Ernst-Strasser-unter-Geldwaescheverdacht
Geschrieben von Cornelia Haupt
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Montag, 7. November 2011Spionage: Deutscher Diplomat in Falle Moskauer AgentinBerlin (dpa) - Ein deutscher Spitzendiplomat soll einem «Focus»-Bericht zufolge in die Liebesfalle einer mutmaßlichen russischen Spionin getappt sein. Der Topbeamte habe mit der 26-Jährigen täglich bis zu 100 E-Mails und Kurznachrichten ausgetauscht und darin auch über die Nato und andere sensible dienstliche Angelegenheiten berichtet, meldet das Magazin unter Berufung auf den britischen Geheimdienst MI5. Die Informationen soll die Russin an den Moskauer Auslandsgeheimdienst weitergeleitet haben. Zeit.de, 06.11.2011 - 12:48 Uhr URL zum Artikel: http://www.zeit.de/news/2011-11/06/spionage-focus-deutscher-diplomat-in-falle-moskauer-agentin-06124802
Geschrieben von Cornelia Haupt
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Samstag, 5. November 2011Amtsgericht Detektiv-Videos: Ein Fall fürs GerichtEine Überwachungsaktion führt einen 51-jährigen Mann vor den Kadi – hat die Kamera funktioniert? MÜNCHEN „Wie soll ich denn ohne Video meinen Job machen?” Die Frage konnte ihm auch der Polizeibeamte nicht beantworten. Peter S. (51, Name geändert) ist Privatdetektiv und setzt zur Überwachung auch Videokameras ein. Das aber verstößt gegen das Bundesdatenschutgesetz, sagt die Staatsanwaltschaft. Peter S. beobachtete einen Aschheimer Firmensitz und ein Privatanwesen, um für seinen Kunden - ein fränkisches Transportunternehmen, das noch Rechnungen ausstehen hatte - auszuspionieren, ob die Aschheimer Handelsfirma oder ihre Vorstände verwertbare Vermögenswerte besitzen. Für die Staatsanwaltschaft ein illegales Vorgehen. Die Kamera hatte Peter S. unter Kartons im Auto versteckt.
Irgendwann fiel dem Sicherheitsdienst das Auto auf. Die Polizei wurde alarmiert
und die Kamera entdeckt. Quelle: Abendzeitung München, John Schneider, vom 04.11.2011 07:00 Uhr URL zum Artikel: http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.amtsgericht-detektiv-videos:-ein-fall-fuers-gericht.d7f89928-db93-4ebc-b26f-ad12f13f8e8e.htmlDienstag, 18. Oktober 2011EURODET: Richtig "Detektieren" will gelernt seinEURODET. Die in Wien ansässige Europäische Detektiv-Akademie fördert, vermittelt und koordiniert alle Agenden, die einem hohen Fachniveau in der Sicherheitsbranche dienlich sind. Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, wie wichtig ein hoher Praxisanteil in der Ausbildung ist", sagt Ausbildungsleiter Markus Schwaiger. "Wenn zum Beispiel die Observation nur ein Kapitel im Skript ist wie soll man dann im Job erfolgreich sein?" Deshalb gründete Schwaiger 2004 die Europäische Detektiv-Akademie und baut seither mit seinem Expertenteam die ursprünglich vom Österreichischen Detektiv-Verband durchgeführte Berufsausbildung kontinuierlich aus. In der einjährigen Ausbildung zum Berufsdetektiv-Assistenten, die bewusst berufsbegleitend (Abend, e-Learning, Praxis einmal im Monat) angelegt ist, ist wesentlich mehr enthalten als die klassischen Schwerpunkte Observation, Ehesachen oder das Ausforschen verschwundener Personen. Zudem bildet die Akademie auch Personenschützer aus, da
dieser Tätigkeitsbereich (im Gegensatz zum Objektschutz) ebenfalls den Berufsdetektiven
vorbehalten ist. "Der Berufsnachwuchs lernt bei uns auch Forensik,
Befragungstechniken, Selbstverteidigung, Schießtraining, Psychologie,
Abhörschutz, Erste Hilfe und Rechtskunde kennen", erklärt Schwaiger. Nur
der Bereich "Erste Hilfe" wird vom Roten Kreuz übernommen. Die Kosten
für den Lehrgang liegen bei 2940,- € für Berufsdetektive bzw. 2388,- € für
Personenschützer. Sie sind teilweise förderbar. Dies hänge laut Schwaiger
jedoch vom Talent des Kandidaten ab, sich bei diversen Förderstellen (AMS, WAFF
usw.) möglichst selbstbewusset aufzutreten. (...) NICHT GEWINNORIENTIERT EURODET versteht sich als gemeinnütziger, nicht gewinnorientierter Verein und beschäftigt keine fixen Angestellten. Alle Vortragenden sind selbstständige Unternehmer, die auf Honorarbasis für die Detektiv-Akademie arbeiten. "Uns ist wichtig, dass sich die Ausbildung selbst trägt, also nicht bezuschusst werden muss", so Schwaiger, "deshalb setzen wir auch nicht auf die Maximierung der Teilnehmerzahlen." Im Jahr 2010 erwirtschaftete man durch die Kostenbeiträge einen Umsatz von rund 122.000 €. Aktuell werden pro Jahr rund fünfzehn Diplome für Berufsdetektiv-Assistenten und zwölf für Personenschützer verliehen -seit der Gründung sind es somit rund 100 bis 120. Wirtschaftsblatt, 18.10.2011 URL zum Artikel: http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/richtig-detektieren-will-gelernt-sein-492708/index.do
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in Detektivausbildung Österreich, Detektive, EURODET, Kriminalität, Presse, Veranstaltungen, Verbände
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11:22
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Montag, 17. Oktober 2011Spitzelaffäre: Greenpeace fordert 8,3 Millionen von EDF-KonzernDie Umweltschutzorganisation Greenpeace fordert von dem französischen Energiekonzern Electricite de France (Electricite de France (EdF) ) 8,3 Millionen Euro Schadensersatz. Das bestätigte ein Greenpeace-Sprecher am Donnerstag in Paris. Hintergrund ist eine Spitzelaffäre aus dem Jahre 2006. EDF wird sich deswegen vom kommenden Montag an vor Gericht verantworten müssen. Dem weltgrößten Atomkraftanbieter wird vorgeworfen, eine Sicherheitsfirma beauftragt zu haben, in den Computer des früheren Greenpeace-Kampagnenchefs Yannick Jadot einzudringen. Der Leiter des Unternehmens, ein Ex-Geheimdienstler, bekannte sich in einem Interview zu der Tat und nannte EDF als seinen Auftraggeber. Ziel des Konzerns sei es gewesen, früh über geplante Aktionen der Anti-Atombewegung Bescheid zu wissen. EDF hatte bereits nach Einleitung des Ermittlungsverfahrens zwei leitende Mitarbeiter suspendiert, die für die Sicherheit der Atomkraftwerke zuständig waren. Auslöser der Affäre soll ein Informationsleck bei EDF gewesen sein. Greenpeace und eine weitere Anti-Atom-Organisation hatten ein streng vertrauliches EDF-Papier zugespielt bekommen. Aus diesem ging nach Angaben der Atomkraftgegner hervor, dass der neue Europäische Druckwasserreaktor (EPR) gegen eine Terrorattacke mit einem Flugzeug schlechter geschützt sei als von EDF behauptet./aha/DP/she dpa-AFX
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15:26
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Suizid von Verdächtigem im Mordfall PaulinaWels (APA) - Der Hauptverdächtige im Mordfall Paulina, der 48-jährige Stiefvater des 14-jährigen Mädchens, hat sich Montag gegen 7.00 Uhr in seiner Zelle in der Justizanstalt Wels erhängt. Die Staatsanwaltschaft Wels bestätigte der APA einen Bericht von nachrichten.at. Am Vormittag wurde im Gefängnis ein Lokalaugenschein durchgeführt, der klären soll, wie es dem Mann gelingen konnte, sich das Leben zu nehmen. Es habe im Vorfeld keine Anzeichen gegeben, dass der 48-Jährige suizidgefährdet sei, so Staatsanwaltschafts-Leiter Franz Haas. Womit sich der Untersuchungshäftling erhängt hat, wurde zunächst nicht bekanntgegeben. Eine Obduktion der Leiche wurde angeordnet, das vorläufige Ergebnis soll am Mittwoch vorliegen. Bis alle Analysen fertig sind, könne es aber einige Wochen dauern, sagte Haas. Dem 19-jährigen Sohn des Mannes, der ebenfalls mordverdächtig und in Untersuchungshaft ist, gelte nun erhöhte Aufmerksamkeit. Ob er schon vom Selbstmord seines Vaters informiert worden ist, war zunächst unklar. Der 48-Jährige und sein Sohn sollen Paulina Anfang Juli bei einer Bushaltestelle in Bad Ischl (Bezirk Gmunden) abgepasst, in ein Auto gezerrt und getötet haben. Dann verscharrten sie den Körper des Mädchens in einem vorbereiteten Erdloch in einem Waldstück in der Ortschaft Radau in St. Wolfgang. Beide legten ein Tatsachengeständnis ab. Sie gaben zu, die Schülerin getötet zu haben, aber nicht, warum. Immer wieder wird ein Racheakt an der Mutter, die sich von dem 48-Jährigen kurz zuvor getrennt hatte, als Motiv ins Spiel gebracht. Der Stiefvater der Schülerin hatte bei den Einvernahmen angegeben, Stimmen gehört zu haben. Diese hätten ihm befohlen, Paulina Böses anzutun. Ein Gutachten des Gerichtspsychiaters Reinhard Haller über die Zurechnungsfähigkeit des Mannes war in Arbeit. Der Sohn des Hauptverdächtigen, Paulinas Stiefbruder, gab laut seinem Anwalt Farid Rifaat zu Protokoll, sein Vater habe ihm das Messer an den Hals gesetzt und ihn so gezwungen, bei dem Mord zu helfen. APA, 17.10.2011
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13:09
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Donnerstag, 13. Oktober 2011RTL setzt Detektiv auf Suche nach entführten Kindern anRTL sucht in einem neuen Sendeformat entführte Kinder. Der Sender begleitet für "Entführt - Gib mir mein Kind zurück!" den Privatdetektiv Norbert Idel, der nach RTL-Informationen über 30 Jahre Erfahrung mit Kindesentführungen hat. Was die staatlichen Ermittler längst zu den Akten gelegt haben, soll Norbert Idel mit RTL wieder aufrollen, wie der Privatsender am Montag in Köln bekanntgab. Bei entsprechendem Erfolg der Pilotsendung, die am 23. November, einem Mittwoch, um 20.15 Uhr zu sehen ist, erwägt der Sender die Produktion von weiteren Folgen des Dokusoap-Experiments. In der ersten Episode verfolgt Norbert Idel die kleine Hannah, die nach einem Wochenende mit ihrem Vater Hossam spurlos verschwindet, wie RTL ankündigt: "Schnell wird klar: Der Ägypter hat seine Tochter außer Landes geschafft". Nach Angaben des Kölner Privatsenders werden rund 1 000 Kinder in Deutschland vermisst, weil sie von einem ihrer Elternteile entführt wurden. 11.10.2011, 08:58 Uhr, dpa/ar http://www.digitalfernsehen.de/RTL-setzt-Detektiv-auf-Suche-nach-entfuehrten-Kindern-an.68735.0.html
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19:10
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Aus aktuellem Anlass: "Der Fall Manfred B."Aus aktuellem Anlass berichtet "Schauplatz Gericht" auch über den "Fall Manfred B." aus Wels, der möglicherweise zu Unrecht wegen Mordes 17 Jahre lang im Gefängnis saß. Im Mai dieses Jahres meldete sich Manfred B. aus Wels in der
Redaktion von "Schauplatz Gericht" und behauptete, er wäre schuldlos
eingesperrt gewesen. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches, Briefe aus
Haftanstalten landen oft am Redaktionsschreibtisch. Aber in diesem Fall war
einiges anders. Ein freundlich wirkender älterer Herr erzählte, er wäre vor
langer Zeit Zuhälter gewesen und hätte eine 17-jährige Freiheitsstrafe in der
Justizanstalt Garsten abgesessen - wegen Mordes an einer Salzburger
Prostituierten im Jahre 1980. Immer hätte er gesagt, dass er nicht der Mörder
war, aber einem mehrfach vorbestraften Zuhälter wollte niemand glauben. Das
Urteil fiel knapp aus: Mit 5 zu 3 sprachen ihn die Geschworenen trotz dürftiger
Beweislage schuldig und verurteilten ihn zu 20 Jahren Gefängnis. Er wäre
wahrscheinlich früher entlassen worden, aber er hätte Reue zeigen müssen und
zugeben, dass er die Tat begangen hat. Und das wollte er nicht, das hätte
seinem Ehrenkodex widersprochen. 14.10.2011, ORF 2, 21.20 Uhr, Schauplatz Gericht
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18:57
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Justiz rollt Rotlicht-Mordfall neu auf: Welser 17 Jahre unschuldig in Haft?SALZBURG. 31 Jahre nach dem Mord an einer Prostituierten rollt die Justiz den Kriminalfall wegen eines neuen Beweises wieder auf. Damit könnte ein schuldig gesprochener Welser (60) rehabilitiert werden, der wegen dieses Verbrechens 17 Jahre im Gefängnis saß. Ein Jahrzehnte zurückliegender Mordfall beschäftigt wieder die Justiz. Am 5. November 1980 wurde in einer Wohnung in Salzburg die Leiche einer 23-jährigen Prostituierten entdeckt. Ihr Mörder hatte die junge Frau mit dem Kabel eines Filmprojektors erdrosselt und in der Wohnung ihres Zuhälters liegengelassen. Ebendieser informierte damals die Polizei über den Leichenfund und wurde selbst zur Zielscheibe der Ermittler. Rasch wurden Stimmen im Milieu laut, die behaupteten, die Prostituierte habe aus der Rotlichtszene aussteigen wollen und sei deswegen von ihrem Zuhälter, damals 29, massiv bedroht worden. Martin K. (Name geändert), der heute in Wels lebt, stritt die Tat von Anfang an ab. Vergeblich. Ein Jahr später wurde der Mann in einem Indizienprozess ohne Beweise von den Geschworenen mit 5:3 Stimmen wegen Mordes schuldig gesprochen. Verurteilt zu 20 Jahren Haft, wurde K. 1997 nach 17 Jahren aus der Justizanstalt Garsten vorzeitig entlassen, baute sich als Leasingarbeiter eine neue Existenz auf und begann langsam, die Vergangenheit zu vergessen. Doch heuer im Februar erhielt der Ex-Häftling überraschend wieder Post von der Staatsanwaltschaft Salzburg. Er erfuhr, dass die Behörde „seinen“ Fall wegen neuer Fakten, die ihn entlasten, neu aufrollen wolle. Holländer im Visier Am Tatort wurden damals an einer Schatulle Fingerabdrücke eines Unbekannten gefunden. Ein Daten-Abgleich der alten Spur im Bundeskriminalamt ergab heuer einen Treffer. Es sind die Fingerabdrücke eines Holländers, der heute in München lebt und der 1980 als Lehrling in Salzburg arbeitete. Wie sich aus dem Akt ergibt, hatten Zeugen zur Tatzeit sogar einen „jungen Burschen“ im Stiegenhaus des Tatortes gesehen. Diesem Hinweis war damals nicht nachgegangen worden. Die Staatsanwaltschaft Salzburg hat nun die Wiederaufnahme des Verfahrens beantragt. Das Landesgericht hat daraufhin ein Rechtshilfeersuchen an die Justiz in München gestellt und damit die neuen Ermittlungen ins Rollen gebracht. Die deutschen Behörden sollen den Holländer zum Mord verhören und auch seine Blutgruppe eruieren. Blutspur auf T-Shirt Denn auf dem Leibchen der Ermordeten fand sich Blut der Gruppe „0“, das weder vom Opfer noch von K. stammte. Ein DNA-Test war damals technisch noch nicht möglich. Heute gäbe es diese Möglichkeit, doch dieses Beweisstück ist mittlerweile verloren gegangen. WeiterlesenWiederaufnahme Liegen in einem Mordfall neue Beweise vor, die die Geschworenen zu einer neuen Lösung der Schuldfrage gelangen lassen würden, kann die Staatsanwaltschaft die Wiederaufnahme des Verfahrens beim Landesgericht beantragen. Bewilligt der Richtersenat den Antrag, ist das alte Urteil aufgehoben. Ab diesem Zeitpunkt kann die Anklagebehörde in alle Richtungen neu ermitteln, das Verfahren gegen den bisherigen Verdächtigen einstellen und gegen neue Verdächtige Anklage erheben. Fingerabdrücke In einer speziellen Datei, dem „Automatischen Fingerabdruck-Identifikationssystem“ (AFIS) werden von der Polizei immer wieder Fingerabdrücke von älteren Straftaten abgeglichen. Quelle: OOEN, 13.10.2011 URL zum Artikel: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,734632
Geschrieben von Cornelia Haupt
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18:52
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Dienstag, 11. Oktober 2011Ausgespähte Mitarbeiter: Die Bundesregierung will Chefs das Spionieren erleichternReport Mainz , Dienstag, 11. Oktober 2011, 21:45 Uhr im Ersten
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11:51
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Sonntag, 9. Oktober 2011Polizei fasst mutmaßliche Ikea-Erpresser in PolenSie sollen in mehreren Ikea-Filialen Sprengkörper gezündet und die schwedische Möbelkette um eine Millionensumme erpresst haben: Die Polizei hat in Polen zwei 39-jährige Männer festgenommen, die dringend tatverdächtig sind. Die Polizei hat in Polen zwei mutmaßliche Erpresser des Möbelhauses Ikea verhaftet. Die beiden Verdächtigen seien 39 Jahre alt und stammten aus Polen, sagte ein Polizeisprecher. Sie sollen von Mai bis September Sprengkörper in Filialen der schwedischen Kette in Deutschland, Belgien, Frankreich, Holland und Tschechien gezündet haben, um eine Millionensumme zu erpressen. Bei der Explosion
in einem Dresdener Ikea-Möbelhaus waren zwei Menschen leicht verletzt
worden. Nach dem letzten Attentat in Prag sollen die Täter sechs Millionen Euro
Lösegeld verlangt haben. "Die Zeit drängte", sagte Polizeisprecher
Mariusz Sokolowski. Die Sprengkörper seien immer stärker geworden, die Gefahr
ernsthafter Verletzungen gestiegen. (...) Quelle: stern.de, 8.10.2011 Bundestrojaner: Piratenpartei will Rücktritt von Innenminister und BKA-ChefWenn die Vorwürfe des Chaos Computer Clubs zum Bundestrojaner stimmen, wollen die Piraten den Rücktritt von Hans-Peter Friedrich und BKA-Chef Jörg Ziercke. Auch die FDP bezeichnet die Software für die Onlinedurchsuchung dann als verfassungswidrig. Der Chef der Piratenpartei hat nach den Enthüllungen über den Bundestrojaner den Rücktritt der Verantwortlichen gefordert. "Die betroffenen ehemaligen Innenminister Wolfgang Schäuble und Thomas de Maizière müssen sich zu den Vorwürfen äußern. Und wenn dies der Bundestrojaner ist, müssten Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und BKA-Chef Jörg Ziercke zurücktreten", sagte Sebastian Nerz der Tageszeitung Die Welt. "Alles andere wäre der Schwere des Verstoßes nicht angemessen." Der Chaos Computer Club hatte am 8. Oktober 2011 darüber informiert,
dass die staatliche Schadsoftware "Bundestrojaner" offenbar illegale
Funktionen enthält. So sei die Govware in der Lage, Dateien auf dem befallenen
Rechner zu manipulieren, Programme nachzuladen und zu starten. Damit könnten
gefälschte Beweismittel auf Rechnern hinterlegt werden, erklärten die Hacker.
Der Bundestrojaner könne auch auf Mikrofon, Tastatur und Kamera eines
Computersystems zugreifen, um den Betroffenen abzuhören. Mit Screenshots
könnten Informationen vor der Verschlüsselung abgefangen werden. Die Software
selbst habe aber Sicherheitslücken, die so schwerwiegend seien, dass Dritte die
Funktionen des Trojaners ausnutzen könnten. Die Sicherheitssoftware F-Secure
erkennt das Schadprogramm bereits als BackdoorW32/R2D2.A. (...) Quelle: golem.de, 9.10.2011, 16.12 Uhr, von Achim Sawall URL zum Artikel: http://www.golem.de/1110/86919.html
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in Datenschutz, Kriminalität, Presse, Viren, Würmer ..., Weblogs
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16:34
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Tatort HerrengasseWie der unter Verdacht stehende Kabinettschef TA-Chef Ametsreiter unter Druck setzte Machtmissbrauch, Interventionen, Einschüchterungen: Wie ein handverlesener Zirkel im VP-regierten Innenministerium versuchte, die Untersuchungen im Telekom-Skandal zu manipulieren. Jetzt ermittelt die Justiz gegen den Kabinettschef der Innenministerin. Das Protokoll einer Verschwörung. Als Michael Kloibmüller sich am Vormittag des 4. Oktober
2011 zu einer Einvernahme durch die Staatsanwaltschaft Wien verfügte, dürfte er
noch nicht geahnt haben, was ihn wirklich erwartete. Wenige Tage zuvor war dem
Kabinettschef von ÖVP-Innenministerin Johanna Mikl-Leitner eine schmucklose
Ladung zugestellt worden, in welcher er als „Beschuldigter“ geführt wurde. Es
geht um den nicht näher ausgeführten Verdacht des Amtsmissbrauchs und des
Geheimnisverrats. Quelle: profil, 8.10.2011, von Michael Nikbakhsh und Ulla Schmid URL zum Artikel: http://www.profil.at/articles/1140/560/308846/innenministerum-tatort-herrengasse
Geschrieben von Cornelia Haupt
in Datenschutz, Gericht online, Kriminalität, Presse
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16:27
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CCC findet Sicherheitslücken in BundestrojanerComputer-Überwachung Hacker des Chaos Computer Clubs haben eine Kopie des sogenannten Bundestrojaners zur staatlichen Fernüberwachung von Computern analysiert. Fazit: Das Programm sei voller Mängel, leite Daten über einen Server in den USA - und verstoße möglicherweise gegen deutsches Recht. Hamburg - Die Analyse der CCC- Hacker spart nicht mit beißendem Spott: "Wir sind hocherfreut, dass sich für die moralisch fragwürdige Tätigkeit der Programmierung der Computerwanze kein fähiger Experte gewinnen ließ", heißt es in einem 20-seitigen Dokument, das der Computerclub nun veröffentlichte. Man sei "erschüttert, dass ein solches System bei der Qualitätssicherung auch nur durch das Sekretariat kommen konnte". Die Autoren erheben schwere Vorwürfe gegen die Entwickler
des Bundestrojaners ("studentische Hilfskräfte mit noch nicht entwickeltem
festen Moralfundament"). So komme die staatliche Schadsoftware ohne
handelsübliche Authentisierungsmechanismen aus, wie man sie etwa vom
Online-Banking her kenne. In einer Mitteilung des CCC heißt es: "Die
ausgeleiteten Bildschirmfotos und Audio-Daten sind auf inkompetente Art und
Weise verschlüsselt, die Kommandos von der Steuersoftware an den Trojaner sind
gar vollständig unverschlüsselt." (...) Quelle: Spiegel online, 9.10.2011, cis URL zum Artikel: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,790756,00.html
Geschrieben von Cornelia Haupt
in Datenschutz, Internet, Kriminalität, Presse
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16:10
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