Wenn Spuren nicht beachtet werden. Weltweit herrscht der
Glaube, dass Spuren erstens jeden Fall lösen könnten und dass sie zweitens,
wenn sie gefunden werden, immer die Wahrheit klären (“C.S.I.-Effekt”). Dass
beides nicht der Fall ist, zeigen drei Artikel aus unserer
Sachverständigen-Praxis. Der Fall Hartung. Von Saskia Reibe und Mark Benecke (www.benecke.com)
Die Waffenkammer des
BKA
Seit wenigen Jahren verfügt die deutsche Bundespolizei, das
Bundeskriminalamt (BKA), über ein neues Laborgebäude, mit einem großen
Fachbereich zur Untersuchung von Waffen und Munition. Von Frank B. Metzner
Lügnern ins Gehirn
geschrieben
Notorische Lügner haben eine Veränderung im Gehirn, die ihr
Moralempfinden herabsetzt. Notorische Lügner haben nachweisbare Hirnanomalien:
Die Struktur der Hirnregion, die für das Empfinden eines schlechten Gewissens
zuständig ist, weicht von einer normalen Hirnstruktur ab, haben Forscher aus
den USA nun herausgefunden (…)
short cuts
Späte Gerechtigkeit
Kindesrückholung endet vor Gericht
Zweifel am Tod von Millionenbetrüger
Die Sache Pellicano
Affäre um großzügige Vergabe von Gewerbeberechtigungen im
Sicherheitsgewerbe
Causa Kampusch Thema im Nationalrat
FC Barcelona heuerte Detektive an
Investigator.com – Das Ermittlerforum in den USA
Veranstaltungen
review
Specialist Security Equipment Presentation
EU-Antikorruptionsbehörde
Risiko & Sicherheit. Campus Forum 2010. Netzwerktreffen
der Sicherheits- und Risikobranche www.sicherheitsportal.at
61. Generalversammlung des Österreichischen Detektiv
Verbandes (ÖDV)
Freundschaftsabkommen Österreich - Slowenien
Recht Österreich
Stellungnahme zum Ersatz der Detektivkosten anhand dreier
Gerichtsentscheidungen von RAA Mag. Andreas Schweitzer
Recht Deutschland
HSH Nordbank verklagt die eigenen Detektive
Detektiv erpresst Manager
Einsatz von „Sozialdetektiv“ war rechtswidrig
Wirtschaftsspionage?
Recht Schweiz
Konkordat zur Zulassung Privater Sicherheitsdienstleistungen
Polizist als Hobby-Detektiv
tools
Transit Issue Nomad Journal
Spyclock mit Bewegungs-Sensor
Somikon DV-728HD: Der Foto-Video-Kugelschreiber nimmt Fotos
mit 12 Megapixeln und Videos in HD-Qualität mit 720p auf
Spytalk
Die Steuer-CD und ein Opfer
Watergate in Paris
Privatdetektive suchen angeblich nach Ex-SAP-Chef
Telekom-Spitzelaffäre „Bauernopfer“
Buch bringt Pentagon in Bedrängnis
Daimler luchst Post Sicherheitschefin ab
Rätsel um toten Spion
Früher war alles besser
book review
„leg cit“ von Stephan
Keiler/Christoph Bezemek
„Mafia Export“
von Francesco Forgione
„Die Tricks der
Politiker“ von Thomas Hofer
„Dauerthema
Ladendiebstahl“ von August Baumühlner, Roman Seeliger
„Klartext für Anwälte“
von Eva Engelken
„Spitzeln, Spähen,
Spionieren“ von Ingeborg Zerbes
„Der Agent“ von Werner
Stiller
„Schlagfertigkeit in
Preis- und Honorarverhandlung“ von Matthias Pöhm
„Strafprozessrecht“
von Birklbauer/Hilf/Luef-Kölbl/Steininger
„Phänomen Facebook“
von Jakob Steinschaden
„Schwarzbuch
Landwirtschaft“ von Hans Weiss
„Strafprozessrecht (f.
Österreich)“ von Christian Bertel/Andreas Venier
„Beweisverwertungsverbote“
von Kai Ambos
„Die
strafprozessualen Beweisverwertungsverbote“ von Raimund Baumann
„Beweisführung im
Strengbeweisverfahren“ von Jens Dallmeyer
„Rinderwahn und
Lungenseuche“ von Roland Sedivy
„Der Totenleser„ und „Dem Tod auf der Spur“ von Prof. Dr.
Michael Tsokos
Möglichkeiten derKooperation von Verteidigung und Detektiven
Berufsdetektive sind in Österreich die einzige Berufsgruppe,
die der Strafverteidigung als
professionelle und beauftragte Ermittler dienen darf. Leider
wird dieser Leistungsanteil von den Strafverteidigern nur selten genutzt. Im
Zuge des 8. Österreichischen StrafverteidigerInnentages der „Vereinigung
Österreichischer StrafverteidigerInnen“ erläuterte der Autor im Zuge eines
Vortrages die Vorteile und Möglichkeiten der Kooperation mit Berufsdetektiven.
von Christoph Jäger, Berufsdetektiv, Wien, www.jsi.at
Kriminelle sind keine andere Kategorie
von Menschen – Wirtschaftskriminelle auch nicht
Persönlichkeitsprofile
von Wirtschaftsstraftätern
Der
Berliner Detektiv Lothar Müller führte eine empirische Studie über
Persönlichkeitsprofile von
Wirtschaftsstraftätern
durch. Im Gespräch mit „der detektiv“ erläutert er die Erkenntnisse seiner
kriminalistischen Forschung.
von Mag.
Bernhard Maier, Berufsdetektiv und gerichtlich beeideter Sachverständiger, www.bm-investigations.at
Pokerface und Unschuldsmiene
Emotionen
sind für die Qualität unseres Lebens von ausschlaggebender Bedeutung. In keiner
Beziehung, an der uns etwas liegt, kommen wir ohne sie aus – am Arbeitsplatz nicht
und bei keiner Freundschaft, nicht im Umgang mit Familienmitgliedern und erst
recht nicht in unseren intimsten Beziehungen.
Investigativer Journalismus:
Journalisten als Detektive
Investigativer
Journalismus, auch als „Enthüllungsjournalismus“ bezeichnet, stellt eine
besondere
Form
der Medienarbeit dar. Der Veröffentlichung kann dabei eine bisweilen
langwierige und umfassende, manchmal auch kostspielige Ermittlungsarbeit
vorausgehen.
von
Ing. Peter Pokorny
Short Cuts
Die
Schatzsucher von Tirol
Freispruch
nach sieben Jahre langem Missbrauchsprozess
Kampusch-Ermittler:
Selbstmord
Amtshaftungsklage
Freispruch
Detektiv
macht Druck
Ermittlungen
gegen Gerichtspsychiater Haller
Mord
an der Bankiersgattin Maria Bögerl
Veranstaltungen
Kronzeugenregelung – eine Waffe gegen
Organisierte Kriminalität, Wirtschaftskriminalität und
18 Experten des Innenministeriums sind der Entschärfungsdienst
Der Entschärfungsdienst (ESD) des Innenministeriums ist für das Erkennen, Entschärfen, Untersuchen und den Transport sowie das unschädlich Machen oder Aufbewahren sichergestellter Sprengstoff haltiger Gegenstände zuständig, die offensichtlich keine Relikte aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg sind. Dafür ist nämlich der Entminungsdienst zuständig. Im Jahr 2005 waren die 18 ESD-Experten 157 Mal im Einsatz.
Kriminalität geht weiter zurück Wien (OTS) - Bis Ende Mai 2006 wurden in Österreich 236,235 Straftaten - 10.670 Delikte weniger als im Vergleichzeitraum des Jahres 2005 - angezeigt. Das bedeutet, dass die Kriminalität gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr um 4.3 % zurückgegangen ist.
Die Aufklärungsquote ist im selben Zeitraum um 1.2% leicht auf 38.8% gefallen.
Seit Anfang März führen Beamte der Kriminaldirektion 1 Ermittlungen gegen unbekannte Täter, welche unter Vorlage von gefälschten spanischen, portugiesischen und italienischen Reisepässen bei verschiedenen Bankinstituten in Wien Konten eröffneten und in weiterer Folge durch Fälschen von Belegen, Überweisungsbetrügereien durchgeführt haben.
Das Innenministerium betreibt seit Anfang April 2006 weltweit eines der modernsten EDV-Systeme für den Erkennungsdienst.
AFIS Abdruck
Bisher haben die Polizisten Fingerabdruckdaten und Lichtbilder großteils per Post an den zentralen Erkennungsdienst im Bundeskriminalamt übermittelt. Jetzt können die Daten direkt und ohne Zeitverzögerung auf elektronischem Weg übermittelt werden. Die Daten werden zentral im Bundeskriminalamt (.BK) verarbeitet und stehen sofort online zur Verfügung. Die Polizisten können mit einer Eingabe verschiedene erkennungsdienstliche Daten wie Personaldaten und Fotos sofort abfragen. Das neue System arbeitet schnell und ist bedienungsfreundlicher als das bisherige und bietet eine übersichtlichere Darstellung der Daten und auch Erweiterungen wie etwa die Möglichkeit zur Anfertigung von Tätowierungsfotografien.
Schon in der Vergangenheit wurden Österreicher Opfer von "Trickbetrügern" in Bolivien
Wien (OTS) - Im Fall des seit Ende Jänner in Bolivien vermissten österreichischen Paares steht ein Bolivianer mit dem Namen "Milan" in Verdacht die beiden entführt zu haben. Der Verdächtige soll die Österreicher, gemeinsam mit Komplizen in ein falsches Taxi gelockt haben, danach wurden sie vermutlich von einem falschen Polizisten entführt. Von den beiden Österreichern fehlt bis heute jede Spur.
Deutscher Betrüger erbeutete mit vorgetäuschter Identität Millionen.
Der Mann kam an: Um vermutlich mehrere Millionen Euro betrog ein Deutscher als angeblicher „Geheimagent“ Auto- und Versandhäuser, Ärzte und Krankenhäuser, Rechtsanwälte, Notare, Makler, Hausverkäufer und Banken. Nun wurde der 30-Jährige festgenommen.
Wien (OTS) - Bis Ende Februar 2006 wurden in Österreich um 2.029 Straftaten weniger als im Vergleichzeitraum des Vorjahres angezeigt. Das bedeutet einen Rückgang der Kriminalität um 2,1%.
Die Aufklärungsquote ist im gleichen Zeitraum um 0,2% auf 39,5% angestiegen.
Die politische, wirtschaftliche und soziale Stabilität Österreichs und der verhältnismäßig weit gediehene Integrationsprozess waren auch im Jahr 2004 Faktoren, die ein Anwachsen von innerstaatlichen Extremismen und Terrorismus in Österreich entgegenwirkten. Das geht aus dem Verfassungsschutzbericht 2005 hervor.
Seit 1. Juli 2005 gibt es die neue Bundespolizei in Österreich.
Neue Struktur, neue Uniform, neues Design
Foto: Alexander Tuma
Der neue Wachkörper ist entstanden aus der Sicherheitswache, der Bundesgendarmerie, dem Kriminaldienst sowie Teilen der Zollwache und der Schifffahrtspolizei. Die Zusammenführung der Wachkörper war der Höhepunkt einer Reihe von Reformprojekten in den letzten Jahren – beispielsweise die Neuorganisation des Kriminaldienstes, des Staatsschutzes und der Sondereinheiten sowie die Reform der Wiener Polizei.
Monatliche Kriminalstatistik des BM.I - Jänner 2006
Kriminalität leicht rückgängig - Aufklärungsquote steigt weiter an Wien (OTS) - Im Jänner 2006 wurden Österreichweit 48.063 Straftaten angezeigt, dass bedeutet ein Minus von 0,2% gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres.
Die Aufklärungsquote ist im gleichen Zeitraum um 1,5% auf 40,1% angestiegen.
Am 01.02.2002 wurde die 66-jährige Pensionistin Elisabeth K. in ihrer Wohnung in Wien 13., ermordet aufgefunden, zuletzt wurde sie einige Tage davor mit einem Mann in einer Disko im 13. Bezirk gesehen. Im Zuge der Tatortermittlungen wurden Spuren gesichert und am 30.11.2005 langte eine Mitteilung der Interpol Wiesbaden ein, wonach der 28-jährige Alin C. wegen unerlaubten Aufenthaltes im Bundesgebiet angehalten wurde. Bei der Spurenauswertung- und vergleich wurde von der deutschen Polizei festgestellt, dass C. im Zusammenhang mit den am Tatort in Wien 13., festgestellten Spuren in Verbindung gebracht werden kann. In der Folge wurde ein internationaler Haftbefehl beantragt und am 05.02.2006 wurde C. in einem Zug in Dresden festgenommen. Er befindet sich dort in Haft und wird die Auslieferung beantragt werden. Die Erhebungen führt die Kriminaldirektion 1.
Abschrift (beachten Sie die weiterführenden Links!)
Fallanalytische Verfahren und die ViCLAS-Datenbank bei der deutschen Polizei
Der Begriff „Operative Fallanalyse“
Methoden der operativen Fallanalyse
Polizeiliche Fallanalytiker
OFA-Hotline
ViCLas als unterstützende Falldatei
Zusammenfassend: das Gesamtkonzept „Operative Fallanalyse“
1.In der kriminalistisch-kriminologischen Forschungsgruppe des Bundeskriminalamtes (BKA) hatte man bereits seit den 1980er Jahren damit begonnen, das Instrument "Fallanalyse" - auch als "Profiling" bekannt - kritisch zu untersuchen und deren Übertragbarkeit auf deutsche Verhältnisse zu prüfen. Hintergrund für die Lageeinschätzung in Deutschland waren u. a. Ergebnisse aus verschiedenen phänomenologischen Studien, die in der BKA- Forschungsreihe und in anderen Veröffentlichungsreihen des BKA publiziert wurden. 1987 begann man in der Forschungsgruppe mit den ersten Fallanalysen und den ersten diesbezüglichen Beratungen der Polizeipraxis in Form von Pilotprojekten. Im Juni 1992 wurde dann das erste Grobkonzept durch den Fachbereich KI 13 im Rahmen einer internationalen Veranstaltung vorgestellt und kurz darauf auch veröffentlicht.
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