Am
Mittwoch, den 7. Dezember letzten Jahres, fiel im Postlauf der Deutschen Bank
AG ein an den Chef Dr. Ackermann persönlich adressierter Brief auf. Bei der
routinemäßigen Röntgenuntersuchung durch die Poststelle der Bank konnte der
Brief als Unkonventionelle Spreng-Brandvorrichtung (USBV) identifiziert werden.
Die USBV wurde durch die Sprengstoffgruppe des hessischen Landeskriminalamtes
entschärft. Von Frank D. Stolt, Mannheim
Deutsche
Detektive vor Bundeskriminalamt
Die
Causa Aliyev hat auch im Jahr 2012 nicht an Aktualität eingebüßt und
beschäftigt weiter die österreichische Justiz und Medienlandschaft. Der Wiener
Rechtsanwalt Gabriel Lansky, der den Verein Tagdyr und der Privatbeteiligten
vertritt, ließ Verdächtige im Fall Aliyev observieren, während diese vom
Bundeskriminalamt einvernommen wurden.
Vom
Untersuchen der Untersuchung der Untersuchenden
Das
„öffentliche Opfer“ Kampusch kommt nicht aus den Schlagzeilen.
Sicherheit im Einzelhandel. Tipps
zur Abwehr von Ladendiebstahl, Betrug und Überfällen ... Frank
Horst / Dierk Dominicus / Rolf Geckle / Tobias Merbeth / Karsten Nowak
In diesem Jahr veranstaltet die School GRC die
Fachtagung Kriminalistik gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für
Kriminalistik (DGfK):
Fachtagung Kriminalistik - „Mehr als Fotos und Fasern?“
am 25. April 2012 in Berlin
Kriminalistik - vor 100 Jahren hätten sich bei diesem Thema
ausschließlich Juristen über Strafrecht unterhalten. Heute versteht man
darunter die Erfassung und Auswertung von Spuren zur Täterfindung, doch eine
universitäre Ausbildung existiert in Deutschland nicht. Freuen Sie sich auf
spannende Vorträge von renommierten Rednern rund um das Thema Kriminalistik in
den unterschiedlichsten Facetten. Erfahren Sie, welches Handwerkszeug der gute
Ermittler benötigt, wo er dieses erlernt und wo er benötigt wird. Erweitern Sie
während der Veranstaltung und beim abschließenden Empfang Ihr Netzwerk. Programmflyer
FALL KÜHRER / Sechs neue DNA-Spuren an Zigarettenstummeln
geben noch keine neuen Hinweise auf Ableben der 16-jährigen Pulkauerin.
„Eine Verbindung der
Spuren mit der Tat ist derzeit nicht herstellbar!“, so die Hauptaussage des
Mediensprechers der Korneuburger Staatsanwaltschaft Friedrich Köhl im
NÖN-Gespräch, dass im Kriminalfall Julia Kührer nun eine Auswertung der
sichergestellten DNA-Spuren (im Haus des Verdächtigen in Dietmannsdorf im
Bezirk Hollabrunn, in zwei Fahrzeugen und im Erdkeller, wo der Leichnam gefunden
wurde) vorliegt.
Sowohl in den beiden Fahrzeugen als auch im Erdkeller fanden
sich keine DNA-Spuren, informiert Köhl. An Zigarettenstummeln, die im Haus
gefunden wurden, konnten hingegen sechs vollständige DNA-Spuren von unbekannten
Personen gefunden werden. Während Anwalt Farid Rifaat, der den tatverdächtigen
Hauseigentümer Michael K. vertritt, darin entlastende Indizien sieht, befindet
Staatsanwalt Köhl das Gutachten lediglich als Spur, die im Sande verläuft. „Ich
sehe derzeit keinen Zusammenhang zwischen den DNA-Spuren und der Tat. Die
Zigaretten könnten von jedem stammen“, konstatiert Köhl trocken und sieht
Michael K. nach wie vor als Tatverdächtigen.
Rifaat stellt noch immer in den Raum, dass die Leiche im
Keller in Dietmannsdorf abgelegt worden sein oder die damals 16-Jährige dort
gestorben sein könnte, möglicherweise an einer Überdosis Suchtgift, da hier
Feste gefeiert worden sein könnten. Der Bürgermeister von Pulkau, Manfred
Marihart, würde freiwillige DNA-Tests seiner Bürger unterstützen, wenn diese
zur Klärung des Falles beitragen könnten.(...)
Drei Jahre Gefängnis - davon zwei auf Bewährung - so lautet
das Urteil für einen ehemaligen Angestellten der Firma Windtec. Der
Diplomingenieur hatte sensible Firmendaten an eine chinesische Firma für mehr
als € 15.000,- verkauft. Weiters muss der Mann € 200.000,- an die Firma zurückzahlen.
Der Gesamtschaden soll 250 Mio. Dollar betragen.
Workplace Violence – strafrechtliches Verhalten am
Arbeitsplatz
Wozu ist ein gekränkter und unterschätzter Mitarbeiter
fähig, wenn, evtl. ausgelöst durch persönliche Krisensituationen, der berühmte
Tropfen fällt, der das Fass zum Überlaufen bringt und es kein Zurück mehr gibt.
Die Rechnungen des Detektivs
Die Ex-Vorstände der BEWAG (Burgenländische
Elektrizitätswirtschafts-Aktiengesellschaft) haben Erklärungsbedarf. Nicht nur
bei den Aufträgen an den Lobbyisten Hochegger, auch bei den Honoraren und
Auftragsinhalt für den Privatdetektiv Roland G. Young .
Detektiv-Notizen belasten „The Sun“ und „Daily Mirror“
Jahrelang spitzelte Glenn Mulcaire, der Anfang Dezember
wieder verhaftet wurde, für das britische Skandalblatt „News of the World“.
Recht Deutschland
25 Jahre berufsbegleitende Fortbildung durch die ZAD. Detektive
haben die Aufgabe, für Recht und Freiheit einzustehen; sie werden in
Beweisnotfällen bei Zivil- und Strafprozessen für Privatpersonen, aber auch für
Firmen und Institutionen tätig. Die Arbeit als Detektiv ist eine
außerordentlich vielseitige und anspruchsvolle Tätigkeit, die eine
qualifizierende Ausbildung erfordert. Jedoch gibt es in Deutschland für
Detektive keinen anerkannten Ausbildungsberuf. Flexibilität,
Organisationskenntnisse, logisch-kombinatorisches Denkvermögen und eine
ausgeprägte Verlässlichkeit sind in der Detektivtätigkeit Grundvoraussetzungen.
Detektiv-Videos: Ein Fall fürs Gericht
Versicherungsbetrug im großen Stil
Bildabgleich via Facebook
Videoüberwachung
Erheblicher Arbeitszeit-Betrug
Kaufhaus-Detektiv betrügt Justiz
Recht Schweiz
Detektive dürfen Balkone ausspionieren
Beim Arbeiten auf der Baustelle erwischt
Kritik an Detektiv-Lizenz
Recht Frankreich / Österreich / USA
Geldstrafe für staatlich kontrollierten Atomkonzern wegen
Greenpeace-Hack
Detektive, Medien & Politik:The Good, the Bad and the Ugly
Hintergrundinformationen
zum „phone hacking scandal“ rund um News of the World
von Georg
Hirtl
Unter der Lupe betrachtet: Berufsbildung
für Detektive: Stand
und Perspektiven in der privaten Ermittlung
von Andreas
Heim
Recht Österreich
Videoüberwachung
gerichtlich eingeschränkt – Eingriff in die Privatsphäre
Recht Deutschland
Thesenarbeit
„Bei der Anwendung von Legende werden dem berufserfahrenen und rechtlich
gebildeten Privatermittler, da er ein berechtigtes Interesse für sein Tun hat,
weder rechtliche noch moralische Grenzen gesetzt!“ von Dr.
Odile Schwarz-Herion
Arbeitgeber
bekommt Detektivkosten nicht ersetzt
€
70.000,- Detektivkosten nicht erstattungsfähig
Verdeckte
GPS-Überwachung durch eine Detektei ist eine Straftat
Videoüberwachung
am Arbeitsplatz
Recht USA
Ehemann
darf per GPS überwacht werden
shortcuts
Codename
„Haubarg“
Fall
Kührer: Weiterer Pkw in Polen sichergestellt
Detektiv
keilt Anleger
Estibaliz
C: Tageszeitung soll Entschädigung zahlen
Europäische Detektiv-Akademie startet in das neue Ausbildungsjahr
Wien (OTS) – Am Di., den 4. Okt. 2011 startet das nächste Modul der Ausbildung
zum/zur "Berufsdetektiv-AssistentIn" an der Europäischen Detektiv-Akademie
EURODET. Die zukünftigen DetektivInnen lernen im Laufe ihrer Ausbildung vieles
kennen: Observation, Forensik, Befragungstechniken, Selbstverteidigung,
Schießtraining, Psychologie, Abhörschutz, Erste Hilfe, Recht etc. sind die
Schwerpunkte der einjährigen Berufsausbildung.
Mehr als 100 der insgesamt 250 Ausbildungsstunden sind ausschließlich für
Praxisübungen reserviert. Hinsichtlich der großen Verantwortung des österreichischen
Detektivs ist eine entsprechend praxisorientierte Ausbildung naheliegend: die
Kompetenzen reichen vom Ausforschen verschollener Personen über Ermittlungen in
Straf- oder Eheangelegenheiten bis hin zu Wirtschaftskriminalität und
Lauschabwehr.
Die Berufsausbildung ist modular aufgebaut und komplett berufsbegleitend angelegt.
Ein eLearning-System unterstützt den Lernerfolg. Für Absolventen steht ein
Alumni-System zur Verfügung, das Orientierung und Vernetzung innerhalb der
Branche bietet.
Darüber hinaus weist EURODET auf Fördermöglichkeiten seitens z.B. des AMS oder
des WAFF hin. Letzteres finanziert z.B. im Rahmen des "FRECH - Frauen
ergreifen Chancen"-Programms bis zu 90% der Ausbildungskosten.
Nähere Informationen zur Ausbildung "Berufsdetektiv-AssistentIn": http://www.eurodet.at/kurse/bda/
Nächster Ausbildungsbeginn: Di., 4. Okt. 2011
Der reverse C.S.I.-Effekt:
Wenn Spuren nicht beachtet werden
Teil 2: Mord oder Totschlag?
Ein Rückenschuß entscheidet Der Fall Streicher Teil 3: Durchgebrannt? -
Unfall? - Mord! Der Fall Raven Vollrath Saskia Reibe / Mark Benecke
Lockvogel
Ernsti
Der ehemalige Innenminister Ernst
Strasser ging trotz Ermittlungen seines „privaten Nachrichtendienstes“ der
"Sunday Times" im „Cash-for-Laws“-Skandal auf den Leim.
Ich war
es nicht – es war ein Unfall
Die
Ausreden nach Tötungen mit Schusswaffen oder Sprengstoff reichen von
phantasielos bis originell – der Sachverständige, der in den letzten drei
Jahrzehnten die meisten davon überprüft hat, ist Dr. Ingo Wieser. Von DI Markus
Schwaiger
Eigen-
oder Auftragsbrandstiftung
Eigenbrandstiftungen
sind insbesondere eine Folge der Einführung der Brandkassen und
Feuerversicherungen Ende des 17. bzw. Anfang des 18. Jahrhunderts. Aber auch
bei Eigenbrandstiftungen können sich neben den tatauslösenden materiellen
Brandstiftungsmotiven Umwelteinflüsse und in der Täterpersönlichkeit vorhandene
anlagebedingte Faktoren tatfördernd auswirken.
Sicherheitsfachwirt (FH)
Frank D. Stolt
ANDR
Junior Club „Underground“ ÖDV:
Freundschaftsabkommen Rumänien-Österreich
Recht
Österreich
Verlust des Ersatzes der
Detektivkosten
Agent
Provokateur (Anstiften) durch den Detektiv führt mitunter zum Verlust des
Ersatzes der Detektivkosten, aufgrund Wegfalls der Rechtsgrundlage zur
Klagsführung.
RAA Mag. Andreas Schweitzer, Berufsdetektiv und
Berufsgruppensprecher der WK-Bgld
Die Zukunft der akademischen
Sicherheit
Der
Bereich Sicherheit wird durch zunehmende Wirtschaftskriminalität, erhöhten
Anforderungen durch das neue Unternehmensstrafrecht, drohenden
Naturkatastrophen, Betriebsunfällen und Sabotage für Unternehmen immer
wichtiger. Das operationelle Sicherheitsmanagement umfasst dabei immer stärker
alle Unternehmensbereiche. http://www.sicherheitsportal.at/
Recht
Deutschland
Staatsanwalt
ermittelt gegen Detektiv und Schatz im Wald
Erstattung
von Detektivkosten
Detektivkosten
zur Ermittlung eines Wettbewerbsverstoßes sind bedingt erstattungsfähig
Entschädigung
wegen Videoüberwachung am Arbeitsplatz
„Sachkundeprüfung im
Bewachungsgewerbe gemäß § 34 a GewO“ von Ulrich Jochmann / Jörg Zitzmann
„Sachkundeprüfung im
Bewachungsgewerbe in Frage und Antwort“ von Ulrich Jochmann / Jörg Zitzmann
„Lehrbuch Geprüfte Schutz-
und Sicherheitskraft“ von Ebert / Foerster / Holleuffer-Kypke / Jochmann / Otto /
Pfeiffer
„Menschen lesen - Ein FBI-Agent erklärt, wie
man Körpersprache entschlüsselt" von Joe Navarro
„Business Profiling - Die Erstellung von
Persönlichkeitsprofilen und deren Bedeutung für Interaktionen im
wirtschaftlichen Bereich“ von Andreas Michael Mark
Im thüringischen Apolda zerstörte am 17. Februar 2010 ein
Großbrand mehrere historische Häuser in der Innenstadt. Wie durch ein Wunder
kamen dabei keine Menschen ums Leben. Ein Jahr nach dem Unglück geht
"Echt" auf Spurensuche.
Die Sendung blickt zurück auf die bitterkalte Nacht des 17.
Februars 2010, in der bei Temperaturen von minus 19 Grad Celsius das
Löschwasser auf den Dächern gefror und der entstandene Eispanzer die
Rettungsarbeiten der Feuerwehr erheblich behinderte. Moderator Sven Voss lässt
sich vom damaligen Einsatzleiter erklären, warum sich das Feuer so schnell
ausbreiten konnte. Anwohner schildern die dramatischen Ereignisse aus ihrer
Sicht.
Kritik an den Ermittlungen
Die Ermittler gehen davon aus, dass das Feuer gelegt wurde.
Doch vom Täter fehlt noch immer jede Spur. "Echt" hat mit dem
weltweit anerkannten Brandursachenermittler Dieter Stolt gesprochen. Er
kritisiert die Brandermittlungen in Apolda, macht aber gleichzeitig deutlich,
dass es sich dabei um keinen Einzelfall handelt. Vielmehr häuften sich
hierzulande Ermittlungspannen und Justizirrtümer, wenn es um Brandstiftung
gehe. Im Gespräch mit "Echt" fordert er mehr Fachkräfte für die
Aufklärung derartiger Delikte.
Vampyre gibt's nicht nur im Kino. Sie leben mitten unter
uns, brauchen täglich Blut und wollen sich nicht mehr verstecken
Vampyre treffen ihre Blutspender in speziellen Bars. Mehr
als 30 Milliliter auf einmal sind aber ungesund
Sie stehen unter der strahlenden Sonne Berlins, aber
verbrennen tun sie nicht. Man begegnet Nefer und Anubis im wuselig-gierigen
Großstadttreiben, irgendwo am Berliner Bahnhof Zoo. Sie tragen stilecht schwarz
und Sonnenbrille. Das tun viele hier. Nur das mit der Sonne ist den beiden
besonders unangenehm. Man mag es ihnen nicht verübeln, schließlich sind sie
Vampire.
Vampire gibt es. Sie werden nicht nur Eventkinotauglich auf
große Leinwände projiziert oder zwischen zwei Buchdeckel gepresst, sie leben
unter uns. Der Vampirismus ist weltweit zu einem sehr realen Phänomen geworden.
Äußerlich erkennbar sind Vampire meistens nicht. Auch wenn sich Anubis die
Schneidezähne hat anspitzen lassen - das ist nur Fassade. Der realvampirische
Kern ist dunkel und unsterblich. Und für die meisten Menschen gar nicht
wahrnehmbar.
Neben seinen Vampirzähnen sind Anubis tätowierte Unterarme
besonders hervorstechend. "Das geht die ganzen Arme hoch und bis auf den
Rücken. Aber es ist noch nicht fertig", erzählt er. Wir sind auf dem Weg
zu seinem Tätowierer. Die eine Hälfte seines kunstfertig gestalteten Körpers
steht symbolisch für das alte Ägypten, die andere für die Zeit der Wikinger. In
beiden hat Anubis früher gelebt, so sagt er. Er war ein Krieger. Und eigentlich
ist er es auch heute noch. Er kämpft gegen die Gesellschaft, gegen die
Vorurteile. "Ich gehe sehr offensiv damit um. Ich verstecke mich nicht.
Wenn jemand nicht damit klar kommt was ich bin, soll er verschwinden",
sagt er.
Nefer fällt das nicht leicht. Ihre Vampirexistenz hat sie
viele Freunde gekostet. Es täte ihr auch weh, sagt sie, "wenn ich merke,
dass mich Leute anschauen und vorverurteilen, nur weil ich schwarze Klamotten
trage".
Mit der klassischen Literaturgestalt haben die Realvampire wenig zu
tun. Nefer und Anubis meiden keinen Knoblauch, sie lösen sich nicht unter
geweihtem Wasser auf, und ein Spiegelbild, das haben sie auch. "Sonst wäre
das wirklich sehr problematisch, mit dem Schminken", sagt Nefer. Die
weltweite Vampirszene ist stark differenziert und nur selten bissig.
Hauptsächlich besteht sie aus klassischen Rollenspielern. Sie finden es schick,
Vampir zu spielen. PSI-Vampire halten sich für echte Vampire, saugen aber kein
Blut sondern Lebensenergie. Sie sind Depressive oder Groupies, Außenseiter oder
Hedonisten. Die RealVampire oder auch Vampyre genannt, nehmen das ganze ein
wenig ernster. Was sie alle eint ist der Drang nach Lebensenergie. Die einen
zapfen an fremden Auren, die anderen schon an offenen Venen.
Anubis und Nefer sind Vampyre. Oder Sanguinarians, wie sie
sagen. Bluttrinker. Anubis zeigt auf die kleinen roten Punkte die seine stark
tätowierten Unterarme bedecken: Sonnenallergie. Es ist für ihn kein Vergnügen
zu dieser Zeit durch das lichtgeflutete Berlin zu laufen. Aber er möchte einen
kleinen Einblick in die Szene geben. Zeigen, wie sie wirklich ist:
"Unheimlich tief und unheimlich verschlossen. Besonders in Europa",
antwortet er. Tatsächlich ist es schwer Vampyre zu finden, die bereit sind öffentlich
über ihr Leben zu sprechen. Es gibt zwar eine rege Diskussionskultur im
Internet. Aber die meisten spezifischen Online-Foren, bleiben auch hier dem
Außenstehenden verschlossen. Man möchte unter sich bleiben. "Viele Vampyre
führen ein Doppelleben", erzählt Anubis. Familienväter die nachts heimlich
ausziehen um ihren Blutdurst zu stillen und tagsüber einem ganz normalen Beruf
nachgehen.
Wenn Spuren nicht beachtet werden. Weltweit herrscht der
Glaube, dass Spuren erstens jeden Fall lösen könnten und dass sie zweitens,
wenn sie gefunden werden, immer die Wahrheit klären (“C.S.I.-Effekt”). Dass
beides nicht der Fall ist, zeigen drei Artikel aus unserer
Sachverständigen-Praxis. Der Fall Hartung. Von Saskia Reibe und Mark Benecke (www.benecke.com)
Die Waffenkammer des
BKA
Seit wenigen Jahren verfügt die deutsche Bundespolizei, das
Bundeskriminalamt (BKA), über ein neues Laborgebäude, mit einem großen
Fachbereich zur Untersuchung von Waffen und Munition. Von Frank B. Metzner
Lügnern ins Gehirn
geschrieben
Notorische Lügner haben eine Veränderung im Gehirn, die ihr
Moralempfinden herabsetzt. Notorische Lügner haben nachweisbare Hirnanomalien:
Die Struktur der Hirnregion, die für das Empfinden eines schlechten Gewissens
zuständig ist, weicht von einer normalen Hirnstruktur ab, haben Forscher aus
den USA nun herausgefunden (…)
short cuts
Späte Gerechtigkeit
Kindesrückholung endet vor Gericht
Zweifel am Tod von Millionenbetrüger
Die Sache Pellicano
Affäre um großzügige Vergabe von Gewerbeberechtigungen im
Sicherheitsgewerbe
Causa Kampusch Thema im Nationalrat
FC Barcelona heuerte Detektive an
Investigator.com – Das Ermittlerforum in den USA
Veranstaltungen
review
Specialist Security Equipment Presentation
EU-Antikorruptionsbehörde
Risiko & Sicherheit. Campus Forum 2010. Netzwerktreffen
der Sicherheits- und Risikobranche www.sicherheitsportal.at
61. Generalversammlung des Österreichischen Detektiv
Verbandes (ÖDV)
Freundschaftsabkommen Österreich - Slowenien
Recht Österreich
Stellungnahme zum Ersatz der Detektivkosten anhand dreier
Gerichtsentscheidungen von RAA Mag. Andreas Schweitzer
Recht Deutschland
HSH Nordbank verklagt die eigenen Detektive
Detektiv erpresst Manager
Einsatz von „Sozialdetektiv“ war rechtswidrig
Wirtschaftsspionage?
Recht Schweiz
Konkordat zur Zulassung Privater Sicherheitsdienstleistungen
Polizist als Hobby-Detektiv
tools
Transit Issue Nomad Journal
Spyclock mit Bewegungs-Sensor
Somikon DV-728HD: Der Foto-Video-Kugelschreiber nimmt Fotos
mit 12 Megapixeln und Videos in HD-Qualität mit 720p auf
Spytalk
Die Steuer-CD und ein Opfer
Watergate in Paris
Privatdetektive suchen angeblich nach Ex-SAP-Chef
Telekom-Spitzelaffäre „Bauernopfer“
Buch bringt Pentagon in Bedrängnis
Daimler luchst Post Sicherheitschefin ab
Rätsel um toten Spion
Früher war alles besser
book review
„leg cit“ von Stephan
Keiler/Christoph Bezemek
„Mafia Export“
von Francesco Forgione
„Die Tricks der
Politiker“ von Thomas Hofer
„Dauerthema
Ladendiebstahl“ von August Baumühlner, Roman Seeliger
„Klartext für Anwälte“
von Eva Engelken
„Spitzeln, Spähen,
Spionieren“ von Ingeborg Zerbes
„Der Agent“ von Werner
Stiller
„Schlagfertigkeit in
Preis- und Honorarverhandlung“ von Matthias Pöhm
„Strafprozessrecht“
von Birklbauer/Hilf/Luef-Kölbl/Steininger
„Phänomen Facebook“
von Jakob Steinschaden
„Schwarzbuch
Landwirtschaft“ von Hans Weiss
„Strafprozessrecht (f.
Österreich)“ von Christian Bertel/Andreas Venier
„Beweisverwertungsverbote“
von Kai Ambos
„Die
strafprozessualen Beweisverwertungsverbote“ von Raimund Baumann
„Beweisführung im
Strengbeweisverfahren“ von Jens Dallmeyer
„Rinderwahn und
Lungenseuche“ von Roland Sedivy
„Der Totenleser„ und „Dem Tod auf der Spur“ von Prof. Dr.
Michael Tsokos
"Ich mache genau das, worauf ich Bock habe" , sagt
der Forensiker Mark Benecke, hier vor einem marmornen Seziertisch im Wiener
Narrenturm.
"Erst lachen, dann denken", lautet Beneckes Motto
bei seinen Vorträgen. Immer mit dabei: ein paar lebendige Schaben.
Mark Benecke untersucht Spuren von
Insekten auf Leichen, um Hinweise auf die Todesumstände zu sammeln
Die Genitalien sind das Allererste, was Mark Benecke und
seine Mitarbeiterinnen begutachten. Dann die anderen Körperöffnungen,
wundgelegene Stellen, die Haut zwischen den Zehen. Konzentriert zupfen sie mit
Pinzetten Maden von einem gelben, ausgezehrten Leichnam und sortieren sie in
kleinen Dosen, in denen es nur so wurlt. Ein Anblick, der so manchem
Kinobesucher den Magen umdrehen könnte.
Die Szene ist Teil der Dokumentation Rest in Peace, die am
12. November in den Kinos anläuft. Die österreichische Regisseurin Andrea
Morgenthaler blickt darin acht Menschen, die von Berufs wegen tagtäglich von
und mit dem Tod leben, über die Schulter. Einer von ihnen ist der Kölner
Kriminalbiologe Mark Benecke. Sein Spezialgebiet ist die forensische
Entomologie. Das heißt, er untersucht Insekten - Maden, Fliegen, Käfer - die
sich auf Leichen ansiedeln, sobald der Verwesungsprozess eintritt. Anhand der
Art und des Entwicklungsstadiums der Insekten kann Benecke Rückschlüsse auf den
Todeszeitpunkt, den Tatort und manchmal auch die weiteren Todesumstände ziehen.
In schwarzer Lederkluft, mit einer Pfeife im Mund, umgeben
vom Tross seiner Mitarbeiterinnen im Gothic-Girl-Look, erschien Benecke
vergangene Woche zur Filmpremiere in Wien. Der heftige Beifall des
Kinopublikums war ihm sicher: Mit seinem lässigen, leicht verschrobenen
Auftreten, den Tätowierungen, den markigen Sprüchen, die so gar nicht in den
konventionellen Wissenschaftsbetrieb passen, hat er schnell die Sympathien auf
seiner Seite. "Das Altern und der Tod verlieren ihren Schrecken, wenn man
sie als Kuchenrezept sieht" , sagt Benecke. Das Sterben sei letztlich
notwendig zur Arterhaltung, damit sich die jeweils nachfolgenden Generationen
besser an die Umweltbedingungen anpassen können. Ganz einfach und pragmatisch,
ohne spirituelle Hintertür.
Ekel habe er nie bei seiner Arbeit empfunden, es gehe ihm
nur um die Spuren. Nach 17 Jahren Forschung an toten Körpern kann er am Geruch
den Grad der Verwesung erkennen. Fleisch bringt er allerdings nicht mehr
hinunter.
Knackis, Junkies, Polizisten
Die Medien feiern ihn als"Popstar der Forensik" ,
als "Dr. Made" oder "Kommissar Schmeißfliege" . Mit
Diavorträgen tingelt der 40-Jährige - immer eine Dose Schaben und Maden mit
dabei - durch die Lande und spricht über Sicherung und Auswertung von Spuren.
Zu erzählen hat er einiges: Als einer der wenigen vereidigten Gutachter für
biologische Forensik wird er regelmäßig zu Kriminalfällen hinzugezogen - etwa
um (...)
Der deutsche Mittelstand schützt sein wertvolles Know-how
viel zu wenig. Ausländische Geheimdienste und Wettbewerber versuchen mit allen
Mitteln, hinter Patente und Produkte zu kommen. von Jan Guldner
Als Eginhard Vietz die Fabrik nahe Peking sah, brach in ihm
eine Welt zusammen. "Wenn ich in dem Moment eine Pistole gehabt hätte,
hätte ich mich vor Enttäuschung erschossen", sagt der 69-jährige
Unternehmer. Er schaute auf ein Gebäude, das genau so aussah, wie das, was er
mit seinem chinesischen Joint-Venture-Partner 87 Kilometer entfernt aufgebaut
hatte. Er sah die exakt gleichen Maschinen vom Band rollen, mit dem exakt
gleichen Logo des Pipeline-Equipment-Herstellers Vietz.
Und irgendwie hatte er es geahnt. Auf Anraten eines alten
chinesischen Freundes hatte er sich kurz zuvor in der ursprünglichen Fabrik
offiziell nach Deutschland verabschiedet. Gemeinsam mit dem Freund wartete er
dann aber in einem Auto vor der Fertigungshalle. Er hatte das Gefühl, dass
etwas mit den Angestellten nicht stimmte. Manchmal sah er völlig fremde
Gesichter unter den Arbeitern, deren Herkunft er sich nicht erklären konnte. An
diesem Abend sollte er erfahren, woher die Unbekannten kamen. Um Punkt 18 Uhr
rollte ein VW Bus vor, lud acht Mitarbeiter aus, acht andere wieder ein und
fuhr davon. Vietz und sein Bekannter folgten dem Bus. Bis hin zu jener
eins-zu-eins-Kopie seiner Fabrik.
Vietz ist der einzige deutsche Mittelständler, der jemals
ausspioniert wurde. Zumindest offiziell. Denn während Vietz mit seiner
Geschichte durch die Gazetten tingelt, tun andere alles, um nicht an die
Öffentlichkeit zu müssen. Zahlen belegen jedoch, dass es noch mehr
mittelständische Spionageopfer gibt. Eine neue Studie der Wirtschaftsprüfungs-
und Beratungsgesellschaft KPMG kommt zu dem Ergebnis, dass 18 Prozent der
deutschen Mittelständler von Wirtschaftsspionage betroffen sind - am ehesten
mittelständische Autozulieferer, Maschinenbauer und Softwarehersteller.(...)
Dagmar Eichhorn ist die Mutter des sogenannten
"Rhein-Ruhr-Ripper" Frank Gust, der zwischen 1994 und 1998 vier
Frauen auf bestialische Weise umgebracht hat. Im November 1999 wurde Gust
festgenommen, seiner Mutter Dagmar gegenüber machte er zuvor Andeutungen, dass
er eine junge Frau ermordet habe. Wegen vierfachen Mordes wurde Gust zu
lebenslanger Haft verurteilt. Bis heute gibt er nicht an, seine Taten zu
bereuen. Für Dagmar Eichhorn ist die Strafe gegen ihren Sohn gerechtfertigt.
Obwohl sie mittlerweile keinen Kontakt mehr zu ihm hat, sagt die 62-jährige:
"Er bleibt mein Sohn!" Was geht in solchen Menschen, wie Frank Gust
vor? Die Österreicherin Dr. Adelheid Kastner ist mit den menschlichen Abgründen
als forensische Psychiaterin bestens vertraut. Weit über 1000 Gutachten hat sie
bisher erstellt, darunter auch das für Josef Fritzl, der seine Tochter 24 Jahre
in einem Kellerverließ gefangen hielt und missbrauchte. Mit den Abgründen der
Menschen ebenfalls vertraut ist der ehemalige Münchener Mordermittler Josef
Wilfling. Zu seinen spektakulärsten Fällen zählt die Aufklärung der Morde an
Volksschauspieler Walter Sedlmayer und Designer Rudolf Moshammer. Seit Anfang
2002 moderiert Rudi Cerne die erfolgreiche ZDF-Sendung "Aktenzeichen
XY...ungelöst" und hat damit zur Aufklärung zahlreicher Verbrechen
beigetragen. "Gegen Verbrechen zu kämpfen, statt wegzusehen!" lautet
Cernes Motto. Er wird bezeichnet als der "Herr der Fliegen und Maden"
Mark Benecke! Der Forensiker ist stets zur Stelle, wenn die Polizei nicht mehr
weiter weiß. Er untersucht Insekten, die sich in verfaulten Leichen eingenistet
haben. So stellt er u.a. Todeszeitpunkt und Fundort fest. Warum dieser Job für
Benecke ein Traumberuf ist, verrät der 39-jährige bei "Markus Lanz".
Was aber passiert mit der sterblichen Hülle nach dem Tod?
Wie gehen wir damit um? Was wissen wir über die Welt der Toten?
Wie verändert sich ein Körper nach dem Tod?
In „Rest in Peace“ geht es um Leichen. Um Verwesung und Verfall. Um Tote als
ökologisches Problem, um Tote als menschliche Ersatzteillager. Es geht um die
radikale Endgültigkeit. Um die Frage was von uns bleibt. Acht Episoden führen
rund um den Globus und bieten einen manchmal verstörenden, manchmal
unfreiwillig komischen Einblick in den Alltag jener Menschen, die jeden Tag mit
Leichen zu tun haben.
Der Tod ist das elementarste Thema der Menschheit.
Unsere Haltung dazu: irrational und paradox.
Niemand kennt Krankheiten besser als er: Als Pathologe ist
Roland Sedivy die Welt der Symptome und Syndrome nur allzu vertraut. In seinem
neuen, anschaulich illustrierten Buch erzählt er von Krankheiten, die uns Laien
bis heute in Staunen versetzen – und mitunter sogar dem Experten Rätsel
aufgeben.
In diesem Buch schreibt der renommierte Pathologe Roland
Sedivy über die Natur von Krankheiten, die in der Geschichte der Menschheit
eine erstaunliche und rätselhafte Rolle gespielt haben – und spielen.
Unterstützt durch vielfältige Illustrationen, erzählt er uns über eine
heimtückisch verlaufende Grippe, die Laborpest in Wien und die
Creutzfeldt-Jakob-Krankheit, aber auch über das Herzrasen von Rockstars, die
mutmaßliche Krankheit Darwins und das mögliche Marfan-Syndrom Echnatons. Nach
dem Motto „Das Seltene ist selten, aber es kommt vor“ berichtet er über
Menschen mit Glasknochen oder einer Haut wie aus Fischschuppen, über Riesen und
Kleinwüchsige. Auch schwenkt er über zu Phänomenen, die ob ihrer
Ausgefallenheit mitunter bis zum heutigen Tag mit Geistern und Sündenschuld in
Verbindung gebracht werden, wie Wolfsmenschen und Stammhirnwesen. Und obwohl
viele fehlgeleitete Körpervorgänge unter dem Mikroskop des Pathologen eindeutig
erklärt werden können, räumt Sedivy ein, dass es trotz aller Errungenschaften
der naturwissenschaftlichen Medizin immer wieder Erkrankungen gibt, deren
Ursachen sich einer vollständigen rationalen Deutung entziehen.
Prim. Univ.-Prof. Dr. med. univ. Roland Sedivy, geb. 1963 in
Wien, Studium der Medizin und Philosophie an der Universität Wien, Facharzt für
Pathologie und Zytodiagnostik. Habilitation an der medizinischen Fakultät der
Universität Wien im Allgemeinen Krankenhaus. Medizinjurist und Gutachter.
Leiter einer Klinischen Pathologie und stv. Ärztlicher Direktor. Vorstand des
Karl Landsteiner Instituts für Angewandte Theoretische Pathologie und
Zentrumsleiter für Pathologie an der Danube Private University Krems. Förderungspreis
"innovative, interdisziplinäre Krebsforschung" der Gemeinde Wien im
Jahr 2002.
Möglichkeiten derKooperation von Verteidigung und Detektiven
Berufsdetektive sind in Österreich die einzige Berufsgruppe,
die der Strafverteidigung als
professionelle und beauftragte Ermittler dienen darf. Leider
wird dieser Leistungsanteil von den Strafverteidigern nur selten genutzt. Im
Zuge des 8. Österreichischen StrafverteidigerInnentages der „Vereinigung
Österreichischer StrafverteidigerInnen“ erläuterte der Autor im Zuge eines
Vortrages die Vorteile und Möglichkeiten der Kooperation mit Berufsdetektiven.
von Christoph Jäger, Berufsdetektiv, Wien, www.jsi.at
Kriminelle sind keine andere Kategorie
von Menschen – Wirtschaftskriminelle auch nicht
Persönlichkeitsprofile
von Wirtschaftsstraftätern
Der
Berliner Detektiv Lothar Müller führte eine empirische Studie über
Persönlichkeitsprofile von
Wirtschaftsstraftätern
durch. Im Gespräch mit „der detektiv“ erläutert er die Erkenntnisse seiner
kriminalistischen Forschung.
von Mag.
Bernhard Maier, Berufsdetektiv und gerichtlich beeideter Sachverständiger, www.bm-investigations.at
Pokerface und Unschuldsmiene
Emotionen
sind für die Qualität unseres Lebens von ausschlaggebender Bedeutung. In keiner
Beziehung, an der uns etwas liegt, kommen wir ohne sie aus – am Arbeitsplatz nicht
und bei keiner Freundschaft, nicht im Umgang mit Familienmitgliedern und erst
recht nicht in unseren intimsten Beziehungen.
Investigativer Journalismus:
Journalisten als Detektive
Investigativer
Journalismus, auch als „Enthüllungsjournalismus“ bezeichnet, stellt eine
besondere
Form
der Medienarbeit dar. Der Veröffentlichung kann dabei eine bisweilen
langwierige und umfassende, manchmal auch kostspielige Ermittlungsarbeit
vorausgehen.
von
Ing. Peter Pokorny
Short Cuts
Die
Schatzsucher von Tirol
Freispruch
nach sieben Jahre langem Missbrauchsprozess
Kampusch-Ermittler:
Selbstmord
Amtshaftungsklage
Freispruch
Detektiv
macht Druck
Ermittlungen
gegen Gerichtspsychiater Haller
Mord
an der Bankiersgattin Maria Bögerl
Veranstaltungen
Kronzeugenregelung – eine Waffe gegen
Organisierte Kriminalität, Wirtschaftskriminalität und
Inhaber einer Gewerbeberechtigung für Berufsdetektive und deren Gesellschafter,
Berufsdetektivassistenten, alle Interessenten aus dem Auftraggeber-Spektrum von
Berufsdetektiven (Rechtsanwälte, Banken, Versicherungen, Kaufhausbetreiber, Lebensmittelkonzerne,
Sicherheitsdienstleister, Privatpersonen, Unternehmen, usw..)
Inhalt:
Dr.
Knyrim – Allgemeine Grundlagen des Datenschutzgesetzes (DSG) 2000
Teil 1: allgemeine
Grundlagen
Teil 2 –
gemeinsam mit Mag. Schweitzer: allgemeine Grundlagen in Bezug auf die Ausübung
des Gewerbes „Berufsdetektiv“ (die Überwachung durch den Detektiv als
Datenanwendung)
Mag. Maier
und Mag. Schweitzer – Datenschutzrechtliche Analyse von berufsspezifischen
Belangen. Dabei wird anhand einiger Praxisfälle die Vorgehensweise durch den
Detektiv auf die datenschutzrechtliche Relevanz analysiert.
Dr. König –
Der Detektiv aus der Sicht der Datenschutzkommission (DSK)
Aus welcher
Perspektive betrachtet und verfolgt die DSK das Tätigwerden und die Arbeitsweise
der Berufsdetektiv und welche Maßnahmen können, bzw. sollten gesetzt werden,
damit der Berufsdetektiv die rechtliche Akzeptanz innerhalb des DSG erhält.
Zeitplan:
08:00
– 09:00 Registrierung und Kaffee
09:00 –
10:30 Allgemeine Grundlagen des DSG – Teil 1 / Knyrim
10:30 –
10:45 Kaffeepause
10:45 –
12:00 Allgemeine Grundlagen des DSG – Teil 2 / Knyrim/Schweitzer
12:00 –
13:00 Mittagspause – Essen
13:00 –
15:00 Datenschutzrechtliche Analyse von berufsspezifischen Belangen. Maier/Schweitzer
15:00 –
16:00 Der Detektiv aus der Sicht der DSK / König
16:00 –
17:00 Podiumsdiskussion / König – Maier – Schweitzer
Vortragende:
Dr. Rainer KNYRIM, Rechtsanwalt bei Preslmayr & Partner, Mitglied der „Task
force on Privacy and the Protection of Personal Data“, Autor zahlreicher Publikationen
im Bereich Datenschutzrecht
Dr. Gregor
KÖNIG, LL.M., stellvertretender Leiter der Datenschutzkommission, Universitätslektor
für Public Communication an der Uni Wien, Europarecht
Mag.
Bernhard MAIER, selbständiger Berufsdetektiv in Wien, gerichtlich beeideter
Sachverständiger, Vizepräsident des Österreichischen Detektiv-Verbandes
(ÖDV)
Mag. Andreas
Schweitzer, selbständiger Berufsdetektiv, Berufsgruppensprecher der
Wirtschaftskammer Burgenland, Regelmäßige Publikationen in der Fachzeitschrift
„der detektiv“
Dauer: 8 LE
Termin: 24.9.2010,
9:00 – 17:00 Uhr
Kursort: WIFI
Eisenstadt Robert-Graf-Platz 1
Kosten: € 150,--
Kosten für
Mitglieder der LI Burgenland gewerbliche Dienstleister betragen € 50,--
inkl. Unterlagen
Kosten für
Nichtmitglieder inkl. Unterlagen betragen € 150,--
DSG
vs. Videoüberwachung zum
Zwecke der Beweisführung durch Detektive im Falle eines Beweisnotstandes.
Derzeit kursiert das Gerücht, dass die Videoüberwachung, nach der DSG-Novelle
2010, nunmehr verboten wurde. Grundsätzlich ist das auch richtig, doch wenn man
die Erläuterungen, bzw. den Kommentar zum DSG 20001 genauer betrachtet, wird
man erkennen, dass unter bestimmten Voraussetzungen die Überwachung erlaubt ist
und auch genehmigt wird. In einigen früheren OGH-Entscheidungen wurde über die
Zulässigkeit verdeckter, systematischer Videoüberwachung entschieden und dabei
genau erläutert, dass eine solche, grundsätzlich gegen das Grundrecht auf
Datenschutz und dessen Geheimhaltung gem. § 16 ABGB iVm 8 EMRK iVm 1 DSG 2000
verstößt.
von Mag. iur Andreas K. Schweitzer
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Undercover:
Mit Sympathie zum Ermittlungserfolg von Mag. Bernhard Maier, Heidi Schmid Serienbrandstiftungen
unter der Lupe von Frank D. Stolt Gründungsmitglied
der IKD verstorben.
Am 1. Mai verstarb Karl Georg Göltenboth (1920- 2010), der während seiner aktiven Zeit
als Mitglied in zahlreichen europäischen Detektivverbänden engagiert vertreten
und maßgeblich an der Gründung der IKD (Internationale Kommission der Detektiv-
Verbände) beteiligt war.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Recht
Österreich
WLAN-Daten abgehört
Nebenjob-Verbot für Heeresagenten
Recht
Deutschland
Betriebsrat per GPS überwacht
Arbeitsgericht hält Schnüffeleien für
rechtmäßig
Detektivkosten werden ersetzt
Neuer Master-Studiengang
Sicherheitswirtschaft
Die Tücken der Videoüberwachung
Recht
Schweiz
Polizei-Opfer des IV-Betrugs
verdächtigt
Tools
Cufflinks
„The Cloak“
Handy als Nachtsichtgerät
Scannerkamera für Dias, Negative und
Papierabzüge
USB ohne Grenzen
Digipix-News
Samsung WB5500
Muvi Atom
Sony NEX-5
Sprachsteuerung für Digitalkameras
Spy-Talk
Urteile der Spitzelaffäre aufgehoben
Eldorado für Wirtschaftsspione
Handyortung deluxe
Software spioniert Facebook aus
Britischer Geheimdienst MI5 entlässt
Agenten
SiFo-Studie 2009/10
Cinema
Udo Proksch – Out of Control
Aufschneider
Bernd Eichinger dreht Film über Natascha
Kampusch
Buchtipps
Handbuch Datenschutzrecht
Lukas Bauer
/ Sebastian Reimer
Kronzeugenprogramme
(für Österreich)
Kartellrecht – Strafrecht –
Zivilrecht
Theodor
Thanner / Richard Soyer / Thomas Hölzl
Computer-Forensik
Computerstraftaten erkennen,
ermitteln, aufklären
Alexander
Geschonneck
Ein
Fall für Zwei
Ehetipps vom Scheidungsanwalt
Dr. Manfred
Ainedter
Ihr
kriegt mich nicht klein!
Eine Discounter-Angestellte
kämpft um ihre Rechte
Ulrike
Schramm-de Robertis
Brieffreundschaft
mit einem Serienmörder
Petra
Klages
Der
Fall Natascha Kampusch
Die ersten acht Jahre eines
einzigartigen Entführungsfalles im Spiegel der Medien
Mark
Benecke, einer von weltweit nur etwa
20 freiberuflichen Kriminalbiologen, hat schon manches Verbrechen
aufgeklärt. Selbst anhand eines für das menschliche Auge nicht
sichtbaren
Blutspritzers können Experten wie er Täter eindeutig identifizieren -
dank
solider Naturwissenschaft.
Fernsehserien,
in denen gewitzte Kriminalbiologen jeden
Verbrecher anhand eines Haares, eines winzigen Blutspritzers überführen,
erfreuen sich großer Beliebtheit. Freilich sieht die Realität meist
anders aus:
Was die Spurensicherung in sterile Beutel verpackt, werten
Kriminalbiologen
fern des Tatorts im Labor aus.
Der promovierte Biologe Mark
Benecke gehört zu den wenigen Ausnahmen. Im Auftrag der Polizei oder
von
Privatpersonen begibt er sich an einen Tatort, um alle Spuren im
Zusammenhang
zu sehen; zudem wird er vor Gericht als Sachverständiger herangezogen.
Dafür
verzichtet er allerdings auf die Festanstellung und arbeitet
freiberuflich. Weiterlesen
Aggressiv und auf breiter Front versuchen chinesische und
russische Geheimdienste, die Spitzenleistungen der deutschen Forschung zu
stehlen. Der wirtschaftliche Schaden ist groß.
Dreißig Augenpaare richten sich auf den deutschen Ingenieur:
Er hält beim chinesischen Geschäftspartner in Peking einen Vortrag über
Solarstromtechnik, das ist sein Forschungsgebiet und das Geschäftsfeld seiner
Firma. Er hat seinen Laptop mitgebracht, darin seine Präsentation, doch dann
gibt es Probleme.
Im Raum ist bereits ein Computer installiert, fest mit dem Beamer verbunden,
und das Gerät des Besuchers lässt sich mit der vorhandenen Technik nicht in
Einklang bringen. Die konkreten Tücken der Globalisierung. Ungeduld macht sich
breit. Kurzerhand zieht er die Präsentationsdatei auf seinen Stick und steckt
ihn in den USB-Port des Rechners des Gastgebers. Endlich beginnt der Vortrag.
Der Ingenieur hat einen Fehler gemacht. Von seiner
Asienreise kehrt er mit einem Trojaner auf Stick und Laptop nach Hause zurück,
einem Spezialmodell des chinesischen Geheimdienstes, das von
Anti-Virenprogrammen nicht entdeckt wird. Der Schädling verbreitet sich auf den
Rechnern der Firma und beginnt zu lauschen.
Unbemerkt, nachhaltig und allumfassend:
Forschungsergebnisse, Produktentwürfe, Fertigungstechnik, Angebote etc., alles,
was für die ferne Konkurrenz von Interesse ist. Erst viele Wochen später wird
der Trojaner entdeckt.
Die Firma, ein mittelständisches Unternehmen ohne ernst zu
nehmende Sicherheitskultur, wurde Opfer von Wirtschaftsspionage, staatlich
organisiert, perfekt und diskret ausgeführt vom chinesischen Geheimdienst, der
neben dem russischen in Deutschland besonders aktiv ist. Wie viele Unternehmen
betroffen sind, lässt sich schwer quantifizieren.
"Das kann keiner beurteilen, die Dunkelziffer ist zu
hoch. Ich würde mich nie auf eine Zahl festlegen", beurteilt Professor
Alexander Huber von der Beuth-Hochschule für Technik in Berlin die Lage.
"Aber von allen mittelständischen Unternehmen, die wir befragt haben, gab
es kein einziges, das nicht von Wirtschaftsspionage oder Konkurrenzausspähung
betroffen war."
Für eine Studie befragte die Beratungsfirma Corporate Trust
7486 Unternehmen, auch Großunternehem, und hier gaben 18,9 Prozent der
Teilnehmer an, ihre Firma sei bereits Opfer von Spionage geworden. Große
Unternehmen sind oft besser geschützt, da sie eigene Sicherheitsabteilungen
beschäftigen und für alle Mitarbeiter verbindliche Richtlinen erlassen.
Private Spionage
Fremde Mitarbeiter sind manchmal ihrem Heimatland gegenüber
loyaler, als ihrem kurzfristigen Arbeitgeber in Deutschland.
Konkurrenzausspähung geht im Unterschied zur
Wirtschaftsspionage nicht von einem Staat aus, sondern von einem Konkurrenten.
"Konkurrenzspionage kommt eindeutig häufiger vor, als die klassische
Wirtschaftsspionage von Nachrichtendiensten", erklärt Rudolf Proschko,
Leiter der Spionageabwehr beim bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz.
Für die betroffene Firma ist dieser Unterschied oft
akademischer Natur. Ein klassischer Fall ereignete sich unlängst, als eine
Mitarbeiterin systematisch alle Angebote ihrer Firma einem ehemaligen Chef
zufaxte. Aus alter Loyalität heraus.
Ihr ehemaliger Arbeitgeber konnte ihren neuen immer
unterbieten. Als dem betrogenen Geschäftsführer auffiel, dass etwas nicht
stimmen kann, erstellte er über eine Scheinfirma eine Anfrage und ein Angebot.
Eine Falle. Auch in diesem Fall schickte der alte Arbeitgeber ein günstigeres
Angebot, und die Sache flog auf.
Allerdings reichten die Beweise vor Gericht nicht aus, und
die Firma musste der Betrügerin zur Kündigung noch eine Abfindung bezahlen.
Detlef K. - bereits mehrfach vorbestraft wegen
Kindesmissbrauchs und Vergewaltigung - lockt im Oktober 1988 die neunjährige
Diana in seine Wohnung. Er quält und missbraucht das Mädchen über 24 Stunden
und erwürgt es schließlich. Kriminalpsychologe Dr. Thomas Müller will im
Gespräch mit Detlef K. im Gefängnis herausfinden, wie dessen abartigen
sexuellen Phantasien entstehen konnten. Außerdem spricht Müller mit den
Angehörigen des Täters und mit den Eltern der ermordeten Diana.
Annabell T. (19), ihr Verlobter (37) und drei Freunde feiern
eine Party, auf der sie den 41-jährigen Thorsten L. kennenlernen. Doch
irgendwann kippt die Stimmung: Die jungen Leute fallen über Thorsten her und
töten ihn ? Ihr Verlobter erhält eine lebenslange Freiheitsstrafe, Annabell T.
wegen Beihilfe zum Mord eine Jugendstrafe von fünf Jahren. Dr. Thomas Müller
will im Gespräch mit Annabell T. herausfinden, wie eine Gruppe von Jugendlichen
diese brutale Tat begehen konnte ...
Im Mai 2001 verschwindet die neunjährige Peggy und ist bis
heute unauffindbar. Ein Jahr später gesteht der geistig behinderte Ulvi K., das
Mädchen missbraucht und getötet zu haben. Obwohl der 23-Jährige seine Aussage
widerruft, wird er 2004 wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
Kriminalpsychologe Dr. Thomas Müller analysiert den Fall und interviewt
Angehörige des Täters und des Opfers. Im Gespräch mit Ulvi K. will er
rekonstruieren, was damals wirklich geschah.
Die Polizei hat eine neue Waffe für den Kampf gegen
Kriminelle bekommen: den automatischen Schuhsohlenvergleich per Computer - kurz
"SchuVT". Dieses Programm wurde von einem Kriminaltechniker und einer
Softwarefirma in Tirol entwickelt. Bisher musste der Vergleich sozusagen „händisch“
durchgeführt werden. Das neue System ist nun in allen Bundesländern verfügbar.
In Tirol ist es damit gelungen, mehrere Einbruchsserien
zusammenzuführen. In einem Fall gelang es, durch die Kombination von
Schuhsohlenabdrücken und Werkzeugspuren insgesamt 47 Straftaten einer
Tätergruppe zuzuordnen, was auch in eine Verurteilung mündete.
In einem anderen Fall wurde eine in Verdacht geratene Person
entlastet, weil das System festgestellt hatte, dass es zwar zwischen ihren
Schuhsohlen und einer Spur am Tatort gewisse Ähnlichkeiten, aber doch
geringfügige Unterschiede gab. Sie wäre
sonst in Untersuchungshaft genommen worden. Auch in Oberösterreich berichten
die Kriminalisten von zahlreichen Erfolgen durch Vergleiche von Schuhabdrücken.
Die auf Folien sichergestellten Abdrücke werden über eine
Kamera in das System importiert, auch per E-Mail übermittelte Fotos können
eingespeist werden. Anschließend erfolgt im Polizeirechner eine Klassifizierung
nach 15 Gruppen, die bis zu acht Untergruppen aufweisen, und das Abspeichern
zusammen mit den Daten der Tat. Zusätzlich werden die Sohlen bekannter Täter im
Computer abgelegt. Jeder neu eingespeicherte Abdruck wird mit den bereits
vorhandenen verglichen. Die dabei festgestellten Übereinstimmungen werden
automatisch ausgeworfen und dann vom Sachbearbeiter noch einmal
"händisch" überprüft. Bisher wurden sichergestellte Sohlenabdrücke
nur auf Papier festgehalten und gesammelt. Der zuständige Sachbearbeiter musste
ein gutes Auge und Gedächtnis für alle Formen haben, um damit zur Klärung von
Straftaten beitragen zu können. Das wurde durch die steigende Zahl von
Schuhabdrücken immer schwieriger. Später gab es ein erstes Computerprogramm,
das aber zahlreiche "Kinderkrankheiten" aufgewiesen haben soll.
Vor allem Tabakhändler in den Kärntner Grenzgebieten haben
mit Umsatzeinbußen zu kämpfen - die Rede ist von Verlusten bis zu 35 Prozent.
Vor allem im Grenzgebiet sagen Tabakhändler dem Zigarettenschmuggel
mit zweifelhaften Maßnahmen den Kampf an
Klagenfurt - Eine umstrittene Überwachungsmaßnahme, mit der
sich Kärntner Trafikanten gegen Zigarettenschmuggel aus dem benachbarten
Slowenien wehren, hat rege Diskussionen ausgelöst. Detektive observieren die
Shops an den Grenzübergängen und dokumentieren die Menge der gekauften
Zigaretten sowie Autokennzeichen. Hat man mehr als die erlaubte Stange im
Sackerl, flattert den Ertappten ein Brief einer Anwaltskanzlei mit der Aufforderung,
350,20 Euro zu bezahlen ins Haus. Eine Anzeige wird in dem Schreiben
vorbehalten. "Das ist ganz klar Nötigung", erklärte Rechtsanwalt
Philipp Tschernitz. Als "völlig haltlos" bezeichnete hingegen
Trafikanten-Anwalt Alexander Todor-Kostic diesen Vorwurf.
Umsatzeinbußen im Grenzgebiet
Vor allem Tabakhändler in den Kärntner Grenzgebieten haben
mit Umsatzeinbußen zu kämpfen - die Rede ist von Verlusten bis zu 35 Prozent
und dies wird auf illegalen Import aus Slowenien zurückgeführt. Erlaubt sind
200 Zigaretten - also eine Stange - pro Person. Nachdem diese Grenze aber immer
wieder überschritten wird, hat die Wohlfahrtsvereinigung der Tabaktrafikanten
Detektive angeheuert, die dem Schmuggel einen Riegel vorschieben sollen.
Ausgangsbasis dafür sei Paragraf 7 a des Tabakgesetzes, wonach aus Slowenien
und Tschechien nur 200 Zigaretten mit nicht-deutschsprachigen Warnhinweisen
importiert werden dürfen. "Observiert werden die Fahrzeuge, die Lenker
werden gefilmt, ab dem Zeitpunkt wo sie das Geschäft verlassen", erklärte
Todor-Kostic.
120 Personen wurden in einer Abmahnwelle angeschrieben und
von ihnen "eine Pauschale von 350,20 Euro für anteilige Detektivkosten
unter dem Titel des Schadenersatzes zivilrechtlich gefordert", so der
Trafikanten-Anwalt. Der Betrag setzt sich aus der Pauschale der Detektivkosten
von 250 Euro, den Rechtsanwaltskosten plus Umsatzsteuer und den Kosten für die
Lenkererhebung in der Höhe von 14,90 Euro zusammen. "Das ist kein Betrag,
an dem man sich bereichern will, dem gegenüber steht ein wesentlich höherer
Wert an tatsächlichen Detektivkosten. Es wird zwar aufgefordert, den Betrag zu
bezahlen, aber nicht mit der Drohung, dass sonst angezeigt wird. Die Anzeige
wird vorbehalten." Wenn nicht gezahlt werde, gebe es die Möglichkeit, den
Betrag zivilrechtlich einzuklagen, meinte Todor-Kostic.
Keine Veranlassung für diese Maßnahme
Laut der Einschätzung von Tschernitz hingegen ist
"diese Vorgehensweise kriminell". Ein Detektiv sei zwar legitimiert,
Fotos zu machen, aber dürfe sie nicht weitergeben oder veröffentlichen. Die
Aufforderung "wenn du nicht zahlst, zeig ich dich an", geht laut
Tschernitz neben dem Tatbestand der Nötigung auch in Richtung Erpressung.
"Die Trafikanten haben keine Veranlassung für diese Maßnahme", so
Tschernitz. Schließlich hebe nicht der Händler, sondern der Staat die
Tabaksteuer ein. "Wenn ich so ein Schreiben bekommen würde, würde ich es
an die Staatsanwaltschaft weiterleiten und anregen, auf Nötigung zu
prüfen", so der Anwalt.
Wer schlussendlich angezeigt wird, obliegt allerdings der
Einschätzung der Wohlfahrtsvereinigung. "Das hängt von der Zahl der
gekauften Zigaretten ab, wird anhand der Detektivberichte ausgewertet und ist
nicht meine Entscheidung", sagte dazu der Trafikanten-Anwalt. Nötigung
oder Erpressung sei nicht im Sinne der Vereinigung: "Das wollten wir nicht
und das tun wir auch nicht." Ob die Anfertigung und Weitergabe von Fotos
legitim ist, ist fraglich. Es gebe diesbezüglich den zivilrechtlichen
Grundsatz, dass eine Person, die ein berechtigtes Interesse zum Nachweis einer
kriminellen Handlung hat, einen Detektiv beauftragen darf, der Fotos machen
kann. "Strittig könnte sein - das sage ich jetzt ganz objektiv - ob das
berechtigte Interesse von dieser Wohlfahrtsgesellschaft da ist", so Todor-Kostic.
(APA)
Dr. Mark
Benecke, Kriminalbiologe und einer von 20 Spezialisten weltweit, hält in Wien
einen ganztägigen Vortrag zum Thema „Kriminalbiologie - Forensic Science in der
gerichtlichen Beweisführung“. Von Cornelia Haupt, MSc., http://www.detektiv.at
Feuerteufel am Arbeitsplatz
Das Ziel
dieses Beitrages ist es an ausgesuchten Fallbeispielen, die der Autor allein im
letzten Jahr zu ermitteln hatte, auf das bekannte jedoch oft nicht erkannte
Problem „Brandstiftung von Mitarbeitern in Unternehmen“ hinzuweisen und
schlaglichtartig die unterschiedlichen Täter, Motive, Tatmittel sowie
Vorgehensweisen zu beleuchten. Von Frank D. Stolt
nachgefragt …
Der lebende Beweis
Prof.
Kathrin Yen hat die erste klinisch-forensische Ambulanz in Österreich ins Leben
gerufen.
Die Ambulanz
ist eine Untersuchungsstelle für Menschen jeden Alters, die von körperlicher
und sexueller Gewalt, Kindesmissbrauch oder Kindesmisshandlung betroffen sind. Von Georg Krasser
Risikofaktor Mensch
Mitarbeiter
als potenzielle Gefahrenquelle
Die Ursachen
für Gefährdungen, die im Unternehmen selbst wurzeln, werden in der Regel
unterschätzt. Gerade aber im Dienstleistungsbereich, wo es primär auf die
Arbeitskraft „Mensch“ ankommt, kann vom Mitarbeiter Gefahr ausgehen. Von
Cornelia Haupt, MSc., http://www.detektiv.at
Short Cuts
Alibi durch
Facebook
McCanns von
Detektiv betrogen
Festnahmen
in der Causa Flick
Oskar und
die Detektive
Natascha
Kampusch Dokumentation
Verhandlung
im Fall Kampusch
Recht Österreich
Krankenstand:
Kino ja, Fensterputzen nein
Büroservice
der WKW
Recht Deutschland
Beweisverwertungsverbot
bei mitgehörten Telefongesprächen
Diözese
kündigt Behinderte wegen unehelicher Beziehung
Fristlose
Kündigung rechtens
Edeka
Spitzelskandal
Unternehmer
muss Wettbewerber Detektivkosten ersetzen
Hehler
haftet für Detektivkosten
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von Datenschutz-Verstößen
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Dürfen
Mitarbeiter mit einer Videokamera überwacht werden?
Detektiv
entlarvte IV-Rentnerin
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36. Ottensteiner Fortbildungsseminar aus
Strafrecht und Kriminologie
Schriftenreihe
des Bundesministeriums für Justiz – Band 138
Bundesministerium
für Justiz (Hg.)
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Wege zurück
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Anton-Rudolf
Götzenberger
Tatort Kinderseele
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Mark Benecke
Die Macht des Bösen
Wahre
Kriminalfälle aus Österreich
Helga
Schimmer
Das Schweigen des Lemming
Stefan
Slupetzky
Geisterjäger
Auf den
Spuren des Übersinnlichen
Gabriele
Hasmann
Veranstaltungen
ZWISCHEN CSI UND BACKDRAFT: Tagesseminar
Brandermittlung
Der
Brandsachverständige Frank D. Stolt wird im März 2010 für die „Vereinigung
Kriminaldienst Österreich“ ein Tagesseminar abhalten. Das genaue Datum und der
Veranstaltungsort sind noch nicht bekannt. Unverbindliche Voranmeldungen bitte
an: 050 133 133 oder an sekretariat@kripo.at.
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Mitgliedschaft in der „VKÖ“ ist nicht
Bedingung.
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