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Montag, 20. April 2009SMS-Angriffe bedrohen Smartphones: Cyberkriminelle kapern Handys über KurznachrichtenMcLean (pte/20.04.2009/13:55) - Mobiltelefonbesitzer sollten sich in Zukunft ganz genau überlegen, wem sie ihre Handynummer weitergeben. Cyber-Kriminelle könnten mithilfe der richtigen Tools die Kontrolle über Smartphones übernehmen, indem sie lediglich eine SMS-Kurznachricht an das potenzielle Opfer schicken. Mit dieser Warnung wendet sich aktuell Trust Digital http://trustdigital.com, ein US-Anbieter für mobile Sicherheitslösungen, an die Mio.-Gemeinde der Handynutzer auf dieser Welt. Ziel des als "Midnight Raid Attack" bezeichneten Angriffs sei der Diebstahl von sensiblen Handydaten. "Mit einer Midnight Raid Attack könnte ein Hacker beispielsweise durch das Verschicken einer einfachen Textnachricht einem Smartphone befehlen, seinen Webbrowser automatisch zu starten, um eine Seite mit schädlichen Inhalten aufzurufen", erklärt Dan Dearing, Vice President Marketing bei Trust Digital, gegenüber Cnet. Dem Sicherheitsexperten zufolge handelt es sich bei den "Midnight Raid Attacks" vorläufig zwar lediglich um Machbarkeitsstudien, die der Öffentlichkeit vor Augen führen sollen, wie ernst diese Gefahr in Wirklichkeit ist. Dearing betont allerdings auch, dass eine Person, die über den hierfür nötigen Wissensstand verfügt, diese Angriffsform ohne Probleme selbst durchführen könnte. "Proof-of-Concepts wie diese dienen dazu, technische Möglichkeiten auszuloten. Man muss aber auch ganz klar sehen, dass Cybercrime ein Profigeschäft ist. Das geschilderte Beispiel ist in der Form nur bedingt massenkompatibel", stellt Thorsten Urbanski, Sprecher des deutschen Antiviren-Herstellers G Data http://www.gdata.de , auf Anfrage von pressetext fest. Derartige Angriffe könnten in der geschilderten Form bislang noch nicht bestätigt werden. "Aktuell von einer umfassenden Bedrohungslage zu sprechen ist sicherlich übertrieben. Bisher fehlen zudem erfolgreiche Konzepte, wie die Täter hier an das Geld kommen", meint Urbanski. Die zweite Angriffsmethode nutzt hingegen eine spezielle Form der SMS, die als sogenannte "Control Message" bezeichnet wird, um die SSL-Verschlüsselung auf einem mobilen Endgerät zu deaktivieren. Ist dies gelungen, können Cyber-Kriminelle den gesamten WLAN-Datenverkehr eines Handys überwachen und bestimmte sensible Informationen wie etwa Log-in-Daten von E-Mail-Konten oder Kreditkarteninformationen herauslesen. Auch zu dieser Version findet sich ein Video auf YouTube http://www.youtube.com/watch?v=9PcdgMWNcXM . (Ende)
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Samstag, 18. April 2009Polizei und LKA jagen Cyber-Gangster mit utrace
Hamburg (pts/14.04.2009/11:00) - Weil Betrugsfälle und Identitätsschwindel im Internet rasant im Anstieg begriffen sind, ermitteln die Behörden zunehmend online. Beim Orten von IP-Adressen setzen Polizei und LKA unter anderem auf den Lokalisierungsservice utrace. "Das belegt eindrucksvoll die Qualität unserer Ortungssoftware", sagt Yves Brinkmann, Geschäftsführer des utrace-Anbieters Pagedesign GmbH. Die Website http://www.utrace.de bietet kostenfreien Zugriff auf ein System, das die Ortung von IP-Adressen, Domains und Hostnamen ohne technische Hilfsmittel oder Zusatzsoftware ermöglicht.
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Samstag, 11. April 2009IT-Sicherheitstag 2009: Milliardenrisiko Informationssicherheit - Wirtschaftskrise erhöht GefahrenExperten von TÜV Rheinland help AG und TÜV Rheinland Secure IT warnen vor wachsenden Risiken Köln (ots) - Informationssicherheit wird in zahlreichen Unternehmen als Managementaufgabe vernachlässigt. Vielfach sind zwar technische Schutzeinrichtungen vorhanden, allerdings werden gleichzeitig notwendige organisatorische oder das Personal betreffende Maßnahmen nicht realisiert bzw. technische und organisatorische Maßnahmen nicht aufeinander abgestimmt. Rund 150 Experten namhafter deutscher Unternehmen diskutierten auf dem von der TÜV Rheinland help AG veranstalteten IT-Sicherheitstag 2009 in Köln - vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftskrise - Konsequenzen für die Informationssicherheit. Durch Wirtschaftsspionage, Zukunftsangst von Mitarbeitern und Kostensenkungen nehmen derzeit die Sicherheitsvorfälle oder Manipulationen in Unternehmen rapide zu. "Sei es die Erkenntnis, dass mit gestohlenen Daten viel Geld verdient werden kann, oder seien es frustrierte Mitarbeiter, die aus Nachlässigkeit Fehler begehen oder gar Sabotage betreiben: Die Ursachen sind vielfältig. Im Vordergrund müssen Lösungen für die Probleme stehen", so Sören Kroh, Vorstand der TÜV Rheinland help AG. Seit mehr als zehn Jahren bietet TÜV Rheinland Dienstleistungen rund um das Thema Informations- und Netzwerksicherheit und beschäftigt in diesem Bereich derzeit 150 Expertinnen und Experten. Nach Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik steigt derzeit die Wirtschaftskriminalität zur Erlangung von Wettbewerbsvorteilen spürbar an. Zudem sei eine Professionalisierung der Internetkriminalität feststellbar. Schadprogramme verursachten Verluste in Milliardenhöhe, so die wesentlichen Ergebnisse des Lageberichts der IT-Sicherheit in Deutschland 2009. Zudem warnte das Bundesinnenministerium im März 2009 davor, dass "das Risiko für Anwender und Unternehmen, Opfer gezielter Spionage-Attacken zu werden, steigt". Die TÜV Rheinland-Experten raten deshalb, gerade auch in Krisenzeiten in IT-Sicherheit zu investieren. Unternehmen vermeiden nicht nur kostspielige und imageschädigende Sicherheitsvorfälle, sie sichern auch ihre zukünftige Marktposition. Ein Sicherheitsvorfall in einer ohnehin schweren Wirtschaftslage raubt einem geschwächten Unternehmen möglicherweise die letzte Existenzgrundlage. Aber nicht nur um diese dramatische Situation abzuwenden, ist es sinnvoll, in der jetzigen Phase in Informationssicherheit zu investieren. Nach Erfahrungen der Experten von TÜV Rheinland lassen sich durch den Aufbau eines ganzheitlichen Managementsystems für IT- und Informationssicherheit die Sicherheitsvorfälle in Unternehmen nachhaltig reduzieren. Außerdem versetzt ein solches Managementsystem Unternehmen in die Lage, professionell auf Sicherheitsvorfälle zu reagieren und so oftmals Schlimmeres abzuwenden. Via Presseportal, 2.4.2009 http://www.presseportal.de/pm/31385/1380950/tuev_rheinland_group
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10:56
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Sonntag, 29. März 2009"GHOSTNET": Riesiges Computer-Spionagenetzwerk entdeckt
Laut den Forschern befanden sich Computer von Botschaften, Außenministerien, der NATO und des Dalai Lama unter den infizierten Rechnern. Betroffen seien unter anderem Computer, die in Brüssel, London und New York stünden, berichtete die "New York Times" ("NYT"). Der Report wurde der Zeitung vorab zugespielt. "Geisternetz" Das Netzwerk - von den Forschern "GhostNet" ("Geisternetz") genannt - sei innerhalb von weniger als zwei Jahren aufgebaut worden und noch aktiv. Die genaue Identität und das Motiv der Angreifer seien unklar, erklärten die im IWM zusammengeschlossenen Wissenschaftler am Samstag nach zehnmonatigen Nachforschungen. Die Systemeinbrüche wurden entdeckt, nachdem Mitarbeiter des Dalai Lama die kanadischen Forscher gebeten hatten, ihre Rechner auf schädliche Programme zu untersuchen. Die Angreifer hätten auf den Computern Malware (schädliche beziehungsweise unerwünschte Programme) installiert. Mit Hilfe der manipulierten Computer seien Dokumente aus Büros in aller Welt gestohlen worden, so die Forscher. Die Maschinen könnten zudem zur Raumüberwachung genutzt werden, in dem angeschlossene und eingebaute Mikrofone und Kameras angeschaltet würden. China als Ausgangspunkt vermutet Ausgangspunkt der Angriffe seien Computer, die fast alle in China stünden. Die Wissenschaftler vermieden es jedoch ausdrücklich, der Regierung in Peking eine Beteiligung vorzuwerfen. Dafür seien die Vorgänge im Untergrund des Internets zu differenziert, sagte der Forscher Ronald Deibert vom IWM. Der IWM wird vom Munk Center for International Studies in Toronto und dem in Ottawa ansässigen Thinktank SecDev Group betrieben. Ein Vertreter der chinesischen Regierung in New York sprach von "alten Geschichten, die blödsinnig sind". Sein Land lehne jede Form der Computerkriminalität ab. (Reuters/APA/AP) Links: Quelle: http://futurezone.orf.at/stories/1503650/ORF Futurezone, Erstellt am 29. 3. 2009 - 08:39 Uhr
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Sonntag, 15. März 2009BBC-Hacker kapern 22.000 ComputerExperiment verdeutlicht Infektionsrisiko und Botnetz-GefahrLondon (pte/12.03.2009/13:55) - Die Technologie-Show "Click" des britischen Nachrichtensenders BBC hat annähernd 22.000 Computer gekapert und zum Teil eines Botnetzes gemacht. Das soll nicht nur aufzeigen, wie hoch das Infektionsrisiko für Nutzer ist. Denn die Hacker-Attacke diente lediglich zur Vorbereitung weiterer Experimente. Click wollte illustrieren, was für ein mächtiges Werkzeug ein Botnetz in den Händen von Cyberkriminellen ist - ob für den Spam-Versand oder DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service). In den Besitz der Botnetz-Software ist das Click-Team laut BBC durch den Besuch entsprechender Chatrooms gekommen. "Es ist wirklich sehr einfach, ein eigenes Botnetz aufzubauen. Noch leichter wäre es sogar, bei Bedarf eines im Untergrund anzumieten", bestätigt Joe Pichlmayr, Geschäftsführer bei Ikarus Software http://www.ikarus.at, im Gespräch mit pressetext. http://www.prevx.com gezeigt. Nur 60 Computer waren laut BBC ausreichend, um die Internetanbindung einer Prevx gehörenden Backup-Seite zu überlasten. Cyberkriminelle nutzen das etwa, um Webseiten allein mit der Androhung von DDoS-Attacken zu erpressen. "Der Schaden fürs Geschäft wäre sehr erheblich, sodass viele der Seiten die Schutzzahlung leisten", erklärt Prevx-Mitarbeiter Jacques Erasmus. In der Praxis würden 60 Computer allerdings schwerlich genügen, um ein wirklich großes Internet-Angebot vom Netz zu schießen, bestätigt Pichlmayr gegenüber pressetext - vor allem, wenn hinter dem Angebot eine dezentrale Infrastruktur steht wie etwa bei Google. Was Kriminelle mit einem Botnetz anstellen können, haben die BBC-Mitarbeiter in Experimenten demonstriert. Zunächst konnten mit den gekaperten Rechner zwei Test-E-Mail-Adressen binnen Stunden mit tausenden Spam-Nachrichten überfluten. Für Hacker wichtig sind Botnetze aber auch für DDoS-Attacken gegen Webserver. Wie schnell so ein Angriff Erfolg haben kann, hat Click in Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsunternehmen
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18:34
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Mittwoch, 18. Februar 2009Wurm "Conficker" infiziert hunderte Bundeswehr-ComputerSchädling ist seit vergangenem Donnerstag aktiv. Einzelne Dienststellen sind vom Bundeswehr-Netz getrennt worden, um eine weitere Verbreitung zu verhindern. CERTBw arbeitet an der Entfernung des Wurms. Wie ein Sprecher des Bundesverteidigungsministerium mitgeteilt hat, sind mehrere hundert Computer der Bundeswehr von dem Wurm "Conficker" befallen. Bereits am vergangenen Donnerstag habe der Schädling die Rechner angegriffen. Einzelne Dienststellen seien inzwischen vom Netzwerk der Bundeswehr getrennt worden, um eine weitere Verbreitung zu verhindern. Conficker nutzt eine Schwachstelle im Server-Service von Windows aus. Das für die Netzwerksicherheit zuständige Computer Emergency Response Team der Bundeswehr (CERTBw) hat Maßnahmen zur Entfernung des Wurms eingeleitet, um die Funktionsfähigkeit der Bundeswehr-Rechner schnellstmöglich wiederherzustellen. Bereits im Januar hatte Conficker Computer der französischen Marine attackiert. Nachdem ein Mitarbeiter den Schädling per USB-Stick eingeschleust hatte, war der angerichtete Schaden offenbar so groß, dass Marine-Jets nicht mehr starten konnten. Schätzungen zufolge ist Conficker inzwischen weltweit auf 12 Millionen Computern zu finden. Die hohe Infektionsrate war vergangene Woche Anlass für Microsoft, eine Belohnung von 250.000 Dollar für Informationen auszuloben, die zur Verhaftung und Verurteilung des Conficker-Autors führt. Nach Angaben des BSI können sich Nutzer vor dem Wurm mithilfe eines bereits seit Oktober verfügbaren Sicherheitsupdates von Microsoft, einer Firewall und eines aktuellen Antivirenprogramms vor einem Conficker-Angriff schützen. Beim Einsatz von Wechseldatenträgern wie USB-Sticks sei besondere Vorsicht geboten, da durch die Autorun-Funktion das auf dem Datenträger befindliche Programm automatisch gestartet und installiert werde. ZDnet, 16.2.2009, URL zum Artikel: http://www.zdnet.de/news/wirtschaft_sicherheit_security_wurm__conficker__infiziert_hunderte_bundeswehr_computer_story-39001024-41000490-1.htm
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Freitag, 23. Januar 2009DATENKLAU: Hacker stehlen Millionen von KreditkartendatenKreditkarten: Vermutlich größter Diebstahl von Kartendaten in den USADatenklau bei einem der größten Dienstleister für Kreditkartenzahlungen in den USA: Computerhacker verschafften sich Zugang zu den Datenbanken eines US-Unternehmens, das jeden Monat rund 100 Millionen Zahlungen abwickelt. Fachleute sprechen vom schlimmsten derartigen Fall aller Zeiten. Princeton - Experten schätzen laut US-Medienberichten vom Mittwoch, dass viele Millionen Kunden betroffen sein könnten. Einige gehen sogar davon aus, es können sich um den größten Fall von Kreditkarten-Datenmissbrauch in den USA handeln. Den Computerhackern gelang es nach Angaben des betroffenen Dienstleisters Heartland Payment Systems, sich Kartennummern, Namen und Gültigkeitsdaten zu verschaffen. Ausmaß und Schaden seien noch nicht zu beziffern. Das Unternehmen arbeitet für rund 175.000 vor allem kleinere Läden und Restaurants in den Vereinigten Staaten. Die Daten auf dem Magnetstreifen seien eigentlich codiert, müssten aber zur Abfrage kurzzeitig entschlüsselt werden, so der Dienstleister. An dieser Stelle hätten die Angreifer die Daten abgegriffen. Heartland Payment Systems war nach eigenen Angaben von den weltweit führenden Kreditkartenkonzernen Visa und Mastercard auf ungewöhnliche Zahlungsvorgänge aufmerksam gemacht worden. Beim bislang nach Medienberichten größten bekannten Fall von Datenklau in den USA waren vor gut zwei Jahren rund 45 Millionen Kunden des Discounters TJX betroffen. In Deutschland sorgten zuletzt gleich mehrere Skandale mit umfangreichem Datenmissbrauch etwa bei Banken und der Deutschen Telekom für Aufsehen. cis/dpa Quelle: Spiegel online, 21.1.2009, URL zum Artikel: http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,602646,00.html
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17:02
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Sonntag, 26. Oktober 2008Crème de la Crème aus Hacker- und Security-Szene trifft sich in WienDeepSec-Konferenz will gefährliche Sicherheitslücken schließenWien (pts/24.10.2008/10:18) - Normaler Weise stehen sie auf unterschiedlichen Seiten: Computer-Hacker und Security-Spezialisten, die deren Angriffe abwehren sollen. Doch auf der Sicherheitskonferenz DeepSec, die von 11. bis 14. November 2008 in Wien stattfindet, trifft man sich in seltener Einigkeit. "Ein Hacker muss nicht, wie viele irrtümlich glauben, immer kriminell sein. Vielen geht es darum, Sicherheitslücken aufzuzeigen, die gefährlich sein können und die im Interesse von uns allen geschlossen werden müssen", erklärt René Pfeiffer, Organisator der Konferenz.Als Beispiel für die Folgen von koordinierten Attacken dient etwa der Angriff auf Estland, das nach einer Hackerattacke zwei Wochen von Internet abgeschnitten war - mit millionenschweren Konsequenzen für die Wirtschaft. Auch die immer beliebter werdenden Funknetze machen es Daten-Spionen leichter, an Informationen zu kommen. Nicht zuletzt hat auch der Angriff auf das private Konto des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy gezeigt, wie unsicher sicher geglaubte Banksysteme sein können. Die DeepSec, die heuer zum zweiten Mal in Wien stattfindet, will daher Hacker, Unternehmen aus IT und Security sowie Wissenschafter zusammenbringen, um ihre Erfahrungen auszutauschen. "Wir sind eine neutrale Plattform, die eine sonst kaum geschlagene Brücke zwischen Forschung, Business, Behörden und der Hacker Community darstellt", sagt Pfeiffer. Dazu hat die DeepSec die Crème de la Crème der Szene versammelt: Als Keynote-Speaker fungiert Adam Laurie (Spezialist für das Hacken von RFID-Funksystemen), Ivan Krsti? (ehemaliger Security Director für One Laptop per Child) und Johnny Long, der sich auf Low-Tech-Hacking, also Hacking ohne massiven technischen Aufwand spezialisiert hat. Gadi Evron, ein bekannter israelischer Sicherheitsexperte, trägt mit seinem Wissen über den Angriff auf Estland zum Programm bei. Für die Konferenz und die Workshops sind noch einige Restkarten unter http://www.deepsec.net erhältlich. Am 11. und 12. November können die Teilnehmer ihr Wissen in folgenden intensiven Workshops perfektionieren: - Improving Code with Destructive Data (Heikki Kortti and Jukka Taimisto) - Security Audit and Hardening of Java based Software (Marc Schoenefeld) - The Exploit Laboratory (Saumil Udayan Shah) - Design and Implementation of Security Awareness Campaigns (Stefan Schumacher) - Advanced Malware Deobfuscation (Scott Lambert) - Protocol and Traffic Analysis for Snort Signature (Matt Jonkman) - Secure Application Coding for Enterprise Software (Vimal Patel) Die Konferenz am 13. und 14. November wird von etwa 30 Talks zu den verschiedensten Sicherheitsthemen geprägt: - Achim Reckeweg, Sun Microsystems, Germany - Alex Stamos, iSEC Partners, USA - Alexander Kornbrust, Red Database Security GmbH, Germany - Andrea Monti, Studio Legale Monti, Italy - Chema Alonso, José Parada, Informática 64, Spain - Daniel Mende, Simon Rich, ERNW GmbH, Germany - Dr. Anton Chuvakin, LogLogic, Inc, USA - Haroon Meer, SensePost, South Africa - Jason Steer, IronPort, a division of Cisco Systems, UK - Joe Stewart, SecureWorks, USA - José Nazario, Arbor Networks, USA - Kurt Grutzmacher, Pacific Gas & Electric, USA - Luciano Bello, CITEFA/Si6 , Debian Project, Argentina - Morgan Marquis-Boire, Security-Assessment.com, New Zealand - Neelay S. Shah, Foundstone Inc., A Division of McAfee, USA - Paolo Perego, Spike Reply srl, Owasp Orizon Project leader, Italy - Peter Panholzer, SEC Consult Unternehmensberatung GmbH, Austria - Rafael Dominguez Vega, MWR InfoSecurity, UK - Scott Lambert, Jason Geffner, Microsoft, NGSSoftware Ltd., USA - Sharon Conheady, Ernst & Young, UK - Shreeraj Shah, Blueinfy Solutions, India - Simon Roses Femerling, Microsoft, Spain - Stefano Zanero, Politecnico di Milano TU - Claudio Criscione, SecureNetwork Srl, Italy - Vincenzo Iozzo, Secure Network, Italy - Yarochkin Fedor, guard-info, Kyrgyzstan - Yiannis Pavlosoglou, Ounce Labs / PhD, OWASP Project Leader, United Kingdom - fukami, SektionEins GmbH, Germany Matt Jonkman wird ein neues Projekt zur Entwicklung einer Next Generation Intrusion Detection/Prevention Software vorstellen, an dem jeder mitwirken kann. Das Projekt wird vom US Department of Homeland Security unterstützt. Weitere Themen umfassen Bot-Netzwerke, sicheres Programmieren, Security Awareness, Analyse von Malware, Hardwareschwächen, Web-Firewalls, Loganalyse, Datenbanksicherheit, Web 2.0 (Un)Sicherheit und vieles mehr. Das Programm ist gleichermaßen für Geschäftsführer, ICT Leiter, Administratoren, Entwickler, Forscher und Hacker bestimmt. Vernetzung und Erfahrungsaustausch ist explizit erwünscht. Last-Minute-Anmeldungen sind noch auf der Webseite unter http://www.deepsec.net möglich. (Ende)
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Donnerstag, 4. September 2008Passwörter bei PricewaterhouseCoopers gestohlenZDF verschickt massenhaft Warnungen an Betroffene Nach Erkenntnissen des ZDF-Wirtschaftsmagazin "Wiso" sind 56.000 Datensätze, bestehend aus E-Mail-Adresse und Passwort, bei einem deutschen Unternehmen gestohlen worden. Es verdichten sich Erkenntnisse, dass es sich dabei um Bewerber-Log-ins bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) handelt. PwC hat den Vorgang bestätigt. Das ZDF-Wirtschaftsmagazin Wiso hat Erkenntnisse darüber, dass kürzlich 56.000 Datensätze aus einer Unternehmensdatenbank in Deutschland gestohlen wurden. Vor der Ausstrahlung der Sendung am 8. September 2008 verschickt der Sender nun Warnungen an die Betroffenen. "Auch um ein Feedback zu bekommen", sagte Wiso-Redakteur Michael Scheuch Golem.de. Golem.de, 4.9.2008
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Sonntag, 31. August 2008Selbstmord-Spam dient der Rufschädigung: Schweizer Security-Blogger wird Opfer aufkeimender AngriffsmethodeMünchen/Zürich (pte/29.08.2008/13:54) - Ein Schweizer Sicherheits-Blogger ist Opfer einer diffamierenden Cyber-Attacke geworden. Eine in Masse verschickte Spam-E-Mail gab vor, eine Mord- und Selbstmorddrohung des Mannes zu sein. Er musste daraufhin mitten in der Nacht der Kantonspolizei Zürich beibringen, dass er nicht der echte Versender, sondern Opfer von Cyberkriminellen war. "Es gab schon früher rufschädigende E-Mails, aber dieses ging noch stärker auf die persönliche Ebene als bisher", meint Symantec-Sicherheitsexperte Candid Wüest im Gespräch mit pressetext. Besonders gegen Leute aus dem Bereich der IT-Security gäbe es immer häufiger gezielte Diffamierungs-Angriffe. Der Hintergrund sei wohl, dass das Engagement der Sicherheitsexperten die Profite von Cyberkriminellen beeinträchtigt. Die Spam-E-Mail mit der vorgeblichen Selbstmorddrohung enthielt zwar wie viele Spam-Kampagnen Links zu Webseiten. "Es gab aber keine versteckten Downloads oder Trojaner", sagt Wüest. Ziel der Attacke war vielmehr der angebliche Absender, von dessen E-Mail-Adresse die Nachricht scheinbar ausging und dessen Wohnadresse mitverschickt wurde. Neben der Ankündigung der Gewalttat enthielt die Nachricht auch ein "Geständnis", das sich der Absender an Online-Banking-Kunden bereichert habe. Dabei hätte er sich den Methoden eben jener russischer Cyberkrimineller bedient, gegen die er mit seinem Blog ankämpfte. Anrufe besorgter Empfänger haben die Kantonspolizei auf den Plan gerufen, der das Opfer zu nächtlicher Stunde den Irrtum erklären musste.
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21:22
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Montag, 21. Juli 2008Web 2.0 erleichtert Detektiven das LebenInformationen geraten im Internet schnell in falsche Hände
Anstatt der Polizei 500 US-Dollar für ein Führerscheinfoto der gesuchten Person zu bezahlen, sucht Rambam nun in MySpace und anderen Social Networks nach Spuren. Alter, Wohnort, Beziehungsstatus und Freundeskreis sind Detektiven nach nur wenigen Klicks bekannt. Auch Job-Portale beinhalten wichtige persönliche Informationen, da dort oft der Lebenslauf veröffentlicht wird. Über den derzeitigen Aufenthaltsort und die momentane Aktivität kann Twitter Auskunft geben. Eine wichtige Informationsquelle sind auch Marketing-Datenbanken, in denen Kaufgewohnheiten, Produktregistrierungen, Transaktionen oder andere Aktivitäten gespeichert werden.
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Sonntag, 15. Juni 2008Telefonieren übers Internet: Was Sie beachten müssenSurfen im World Wide Web, E-Mails verschicken und übers Internet telefonieren – alles aus einem Datennetz. VoIP-Telefonie wird immer beliebter, birgt aber große Risiken. IP-Telefonie VoIP-Gespräche können leicht abgehört werden – Experten setzen auf Verschlüsselung. „Das Zusammenlegen von Datennetzen verspricht auf den ersten Blick große Einsparungen bei Anschaffung und Betrieb“, heißt es in der Studie „Sichere IP-Telefonie“ des Fraunhofer-Instituts für IT-Sicherheit in Bonn. Doch die Telefonie auf Basis des Internet Protokolls (IP) weist massive Schwachstellen auf. Das Abhören von Gesprächen, Auslesen von Adressbuch-Daten, Stören oder Verhindern von Gesprächen sowie Gebührenbetrug sind laut den Fraunhofer-Experten mögliche Angriffsszenarien. Bei IP-Telefonie bestünden sogar „deutlich mehr Gefährdungen als in der klassischen Telefonie“. Und: „Im Prinzip hole ich mir mit Voice over IP (VoIP) die Schwachstellen und Probleme von beiden Welten, Telefon und Internet, ins Haus“, warnt Markus Schwaiger, Berufsdetektiv und ausgewiesener IT-Experte in Wien. „Einfach nur einen 90-€-Fritz-Router mit VoIP aufzustellen, ist für einen Heimanwender okay. Aber für ein Unternehmen, das Wert auf Sicherheit legt, ist das ungefähr so sicher wie CB-Funk.“ Nachsatz: „Ein VoIP-Gespräch ist genau so ,sicher‘ wie eine unverschlüsselt versendete Mail.“ Abhören leicht gemachtMan müsse Netzwerk-Infrastruktur als auch Endgerät selbst im Auge behalten. Ein VoIP-Telefon berge dieselben Probleme wie ein analoges oder ein ISDN-Telefon. „Das klassische Problem ist, dass ich dort wie beim analogen Telefon Wanzen rein tun kann“, weiß der IT-Detektiv. Denn bei VoIP-Telefonie werden die Sprachdaten in kleine Pakete zerlegt transportiert und am Ende für den Lautsprecher wieder in ein analoges Signal zurückverwandelt. Bei der Netzwerkverbindung zwischen Endgerät und Gegenstelle hat man laut Schwaiger alle Angriffsmöglichkeiten, die das Internet mit sich bringt: etwa Sniffen des Netzwerkverkehrs (Software, die Datenverkehr empfängt und aufzeichnet). „Inzwischen gibt es eigene Tools, die VoIP-Pakete aus dem Datenstrom rauskitzeln und hörbar machen“, so der Detektiv. Auch Man-in-the-middle-Attacken drohen, in Form eines Umleitens der VoIP-Daten über fremde Server, um sie abzuhören. Massive RisikenHacker-Angriffe greifen vorwiegend Server, Gateways oder PCs an, an denen ein Softphone (Software zum Telefonieren übers Internet) hängt. „Hat ein Angreifer eine dieser Komponenten übernommen, kann er sie vollständig umkonfigurieren und so beliebige Schäden anrichten“, heißt es in der Fraunhofer-Studie. Es können „Trojaner eingeschleust“ oder das IP-Telefon als Wanze zum „Raumabhören“ manipuliert werden. Schwaiger warnt auch vor Denial of Service-Attacken gegen VoIP-Server: damit zielt der Hacker-Angriff auf die Lahmlegung des Systems ab. Zugleich kann IP-Telefonie mit Daten überflutet werden, dann sinkt laut Fraunhofer-Institut die Sprachqualität deutlich ab. Die fehlende Authentifizierung von Signalisierungsnachrichten „ermöglicht zudem das Ausgeben als VoIP-Server bzw. das Vortäuschen einer falschen Identität als Anrufer“, heißt es in der Studie weiter. Auch Spams over Internet Telefony, kurz SPIT genannt, könnten ein Belästigungsausmaß annehmen, wie es heute Spam-E-Mails machen. „Bei einem Heimanwender kann man sagen, das telefonische Liebesgeflüster interessiert niemanden. Aber wenn ich in einer Firma VoIP einsetze, brauche ich die passende Security“, sagt Schwaiger. „Dann sollte ich verschlüsseln. Aber es gibt bisher keinen gescheiten Standard.“ Nachsatz: „:Es gibt so etwas Ähnliches wie das Verschlüsselungsprogramm PGP für VoIP: Wenn ich verschlüssle, müssen das beide Endstellen tun.“ In den wenigsten Fällen seien Programme auf beiden Seiten vorhanden. Oft wird VoIP intern genutzt. Firmen setzen es ein, um Standorte zu vernetzen. Schwaiger: „Wenn ich einen Standort in Wien und einen Bratislava habe, tue ich mir relativ leicht – links und rechts ein Router mit einem Verschlüsselungsverfahren.“ Quelle: Wirtschaftsblatt, von Kid Möchel | 13.06.2008 | 16:52 URL: http://www.wirtschaftsblatt.at/home/schwerpunkt/dossiers/sicherheit/330955/index.do
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22:53
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Freitag, 6. Juni 2008KRIMINALITÄT: Basar im NetzEin paar Gymnasiasten schocken Deutschlands Fahnder: Die Hacker haben gezeigt, wie leicht sich Firmen, Privatleute und Behörden überlisten lassen.
Gegen geringe Gebühr verkauften die Kids etwa Druckvorlagen, mit denen sich in Minutenschnelle ein gefälschter Personalausweis herstellen lässt. Zwei Clicks weiter gab es Kontodaten von Privatleuten - so konnten Surfer auf Kosten der Kontoinhaber im Internet shoppen gehen. Die Bankdaten wurden nach Brauchbarkeit sortiert. Hochwertig war etwa das "Konto von 'nem Bonzen", so das Angebot der Hacker, auf dem 20.000 Euro verfügbar seien. Wer selbst Daten aus dem Netz fischen wollte, konnte sich bei den Teenagern auch sogenannte Trojaner besorgen, fertige Programme, die sich auf Rechnern einnisten und dort die Dateien nach Brauchbarem wie Passwörtern durchstöbern. Unter falschem Namen mieteten die Jungs sogar Wohnungen an und ließen dort Waren aus E-Bay-Shops anliefern - bezahlt mit gefälschten Kreditkarten. Sie halfen Altersgenossen auch bei speziellen Problemen: Einem Schüler, der Unterlagen aus seiner Schule klauen wollte, gaben die Hacker Tipps für spezielle Einbruchwerkzeuge. Dabei galten die Jungs ihren eigenen Eltern als brav und harmlos - wie ein 16-jähriger Gymnasiast aus Hamburg, der es bei Hacksector immerhin zum Co-Administrator der Internet-Seite brachte. Der junge Computermagier ist ein guter Schüler und nimmt nachmittags brav Unterricht in Standardtänzen. An der Uni Hamburg belegte er einen Informatikkurs, den Rest seiner Freizeit verbrachte er zu Hause am PC oder ging auf Lan-Partys. Der Junge nutzte sein Talent ohne Gewissensbisse, wie sein Anwalt Klaus Friedrich sagt: "Unrechtsbewusstsein gibt es da keines."
URL: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,557173,00.html ZUM THEMA IM INTERNET:
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09:34
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Freitag, 30. Mai 2008Daten-GAU an der Universität MagdeburgPersönliche Daten von über 40.000 Studenten im Internet abrufbar Durch den Fehler eines Verwaltungsmitarbeiters ist eine Datenbank mit persönlichen Daten von knapp 44.000 Studenten der Magdeburger Universität über das Internet zugänglich gemacht worden. Die Panne wurde erst nach mehreren Tagen von Studenten entdeckt. Golem.de, 30.5.2008
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Donnerstag, 22. Mai 2008Permanent Denial of Service - Einfache Attacke mit großer WirkungNeue Angriffsmethode legt Hardware völlig lahmLondon (pte/22.05.2008/06:20) - IT-Sicherheitsexperten haben auf der Securitykonferenz EUSecWest in London http://eusecwest.com eine neue Lücke demonstriert, unter deren Ausnutzung es möglich ist, die attackierte Hardware permanent lahm zu legen. Der Forscher Richard Smith vom HP Systems Security Lab zeigte dabei eine neue Form des Angriff, den er als "Permanent Denial of Service" (PDOS) bezeichnet. Attackiert wird bei dieser Methode die Firmware der eingebetteten Systeme in Netzwerken. Indem die Updatefunktion der Hardware ausgenutzt wird, gelingt es, diese zu sabotieren und damit funktionsunfähig zu machen. Eine Wiederherstellung ist schließlich mit enormem Kosten- und Zeitaufwand verbunden. Smith stellte auf der Konferenz mit "PhlashDance" gleich ein passendes Angriffs-Werkzeug vor. Im Gegensatz zu einem verteilten Angriff ("Distributed Denial of Service" - DDOS), wobei die Attacke über ein Zombienetzwerk ausgeführt wird, funktioniert PDOS von einem einzelnen Rechner aus. Dabei stehen einzelne Netzwerkkomponenten und nicht das Herzstück eines Systems im Visier. Dem Hacker komme schließlich noch zu Gute, dass diese Systemteile oft nicht über die aktuellste Firmware verfügen, wodurch über die Updatefunktion ein erhöhtes Risiko besteht, so Smith. Gelingt nun der Zugriff wie geplant, so lasse sich die Firmware flashen und damit die Hardware völlig außer Gefecht setzten.
Geschrieben von Cornelia Haupt
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19:26
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Samstag, 5. April 2008Hacker-Wettbewerb: Linux-System interessierte niemandenWettbewerb gestattet keine Sicherheitsbewertung Auf einem Hacker-Wettbewerb auf der CanSecWest wurde ein MacOS-System nach nur zwei Minuten gehackt und auf ein Windows-System sind Hacker nach drei Tagen kurz vor Ablauf des Wettbewerbs ebenfalls eingedrungen. Nur das Linux-System blieb unangetastet - wie sich nun zeigt, ist das sogar wörtlich zu nehmen. Denn es gab einfach keinen Versuch, das Sony-Notebook mit Ubuntu zu hacken. Terri Forslof von den Veranstaltern des Wettbewerbs erklärte gegenüber Computerworld.com, dass sich während des Hacker-Wettbewerbs niemand darum bemühte, das Ubuntu-System zu hacken. Daher belege dieser Wettbewerb keinesfalls, dass das Linux-System sicherer als Windows und MacOS X ist. Somit hat es keinen richtigen Wettbewerb gegeben, weil es nur zwei aktive Teilnehmer und einen passiven gegeben hat. (ip) Golem.de, 4.4.2008
Geschrieben von Cornelia Haupt
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Mittwoch, 27. Februar 2008Spamwelle droht: Google Captcha-Test geknacktGroße Free-Mail-Anbieter sind willkommene Beute für Cyberkriminelle
München (pte/27.02.2008/17:30) - Wie der Security-Anbieter Websense http://www.websense.com in einem Blog mitteilt, gelingt es Spammern derzeit auffallend oft, E-Mailadressen bei Google Mail zu registrieren und diese als Versandadresse für unerwünschte Post zu missbrauchen. Die größte dabei zu überwindende Hürde , das Sicherheitssystem Captcha, stellt offenbar keinen effektiven Schranken mehr dar. "E-Mail-Accounts bei Google und anderen großen Freemail-Anbietern sind bei Spammern vor allem deshalb sehr beliebt, weil Nachrichten mit diesen Absenderadressen leichter durch Filtersysteme schlüpfen können", sagt Michael Neumayr, Sprecher von Websense, im Gespräch mit pressetext. Laut Websense ist das gegen Google Mail eingesetzte Verfahren zum Knacken der Captchas deutlich ausgefeilter als jenes, das kürzlich bei Live Mail von Microsoft verwendet wurde. Beim Captcha-Test bekommt der User eine Art Bilderrätsel angezeigt, das zumeist eine verzerrte Kombination aus Buchstaben und Zahlen enthält. Der Nutzer muss diese zur Verifikation in ein Eingabefeld übertragen und bestätigt damit, dass er ein Mensch ist und kein Bot. Captchas galten bislang als äußerst zuverlässiges Sicherheitstool, wenngleich es Hackern bereits einige Male gelungen ist, sie auszuhebeln. "Ist ein großes Potenzial an krimineller Energie vorhanden, so ist es meist nur eine Frage der Zeit, bis das System geknackt wird", sagt Neumayr.
Geschrieben von Cornelia Haupt
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Mittwoch, 31. Oktober 2007IT-Security: Unternehmen begünstigen HackerattackenHackerangriffe auf Unternehmensnetzwerke in Deutschland steigen weiter an. So wurde mehr als ein Viertel der Firmen in den vergangenen zwölf Monaten selbst Opfer. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Plus von acht Prozent. Gleichzeitig waren allerdings nur fünf Prozent der Spionageangriffe tatsächlich von Erfolg geprägt. Trotz Gegenmaßnahmen existieren noch immer viele Defizite, die immer wieder zu finanziellen Schäden führen. Zu diesem Ergebnis gelangt das IT-Beratungsunternehmen Steria Mummert Consulting http://www.steria-mummert.de in seiner aktuellen Studie "IT-Security 2007", bei der deutschlandweit 533 IT-Manager und -Sicherheitsverantwortliche befragt wurden. Computerwelt, 24.10.2007 http://www.computerwelt.at/detailArticle.asp?a=112891&n=4
Donnerstag, 13. September 2007Hacker-Psychologie: Die neuen Tricks der CyberkriminellenSeit Internetnutzer nicht mehr freudig jeden beliebigen E-Mail-Anhang öffnen, finden Ganoven neue Wege, um an die ersehnten Klicks zu kommen. Neugier, Angst, Gewinnsucht – das sind die drei Knöpfe, auf die Online-Betrüger drücken. Psychologische Tricks nehmen zu und sind auch eine Gefahr für erfahrene Surfer. Viele Menschen sind bereits Opfer von Online-Betrügern geworden, allein in Großbritannien waren es schon 2006 mehr als fünf Millionen. Die Dunkelziffer dürfte noch viel höher liegen. Die betroffenen Computernutzer wurden nervös, weil ihnen jemand per Mail mit einem Gerichtsverfahren drohte, und öffneten den Anhang. Sie hofften auf Gewinne und klickten auf Links. Sie wollten armen Bürgerkriegsflüchtlingen zu ihrem Recht verhelfen und meldeten sich bei Scammern. Eine Studie des Anbieters von Sicherheitssoftware McAfee konstatiert: Die Zahl der schlecht übersetzten Phishing-Mails nimmt ab, die Zahl der psychologisch geschickten Social-Engineering-Attacken nimmt zu. Dabei gehen die Betrüger in zwei Schritten vor: "Die Zielperson muss durch die psychologische Verarbeitung der Informationen in der Mitteilung erstens glauben, dass der Inhalt seriös ist (zu diesem Zeitpunkt ist sie bereits getäuscht), und zweitens, dass sich die Reaktion auf die Mitteilung lohnen wird", erklärt Professor Clive Hollin von der Universität Leicester in Großbritannien. "Hacker-Psychologie: Die neuen Tricks der Cyberkriminellen" vollständig lesen Montag, 13. August 2007Angriff der "Storm Worm"-ZombiesUnbekannte haben eines der größten bisher bekannten Zombie-Netzwerke aufgezogen. Mittlerweile 1,7 Millionen über den "Storm Worm" kontrollierte Rechner weltweit reichen, um auch große Netze erfolgreich zu attackieren. Die Frage ist, wer wann angegriffen wird. Seit etwa einem halben Jahr verbreitet sich der "Storm Worm", ein kombiniertes Schadprogramm, in jeweils auffallend starken Schüben im Internet.Laut internationalen Antivirus-Experten ist diese Schadsoftware - erst Mail-Anhänge, dann eine Kombination aus Spam-Mails mit Links auf infektiöse Websites - inzwischen zehnfach stärker verbreitet, als irgendeine andere Spamwelle der letzten beiden Jahre.
Wurm als Viruswarnung Der Wurm, der sich unter anderem als Viruswarnung ausgibt - "ihr System ist infiziert, klicken sie auf diesen Link" - verbreitet sich seit Mitte Juli erneut massiv. Mit 415 Millionen Spam-Mails alleine in den letzten beiden Juliwochen versuchten die unbekannten Virenschreiber weitere Gutgläubige auf präparierte Websites zu locken, wo sie sich dann ein so genanntes Rootkit einfingen. "Angriff der "Storm Worm"-Zombies" vollständig lesen Freitag, 29. Juni 2007Handy Ortung: Hacker übernehmen Kontrolle über HandysExperten: "Spionage-Tools sogar im Internet verfügbar" Tacoma/München (pte/28.06.2007/06:25) - Die Diskussion um die Sicherheit beziehungsweise Unsicherheit von Mobiltelefonen bekommt durch den Bericht einer US-Familie neue Nahrung. Die Familie vermutet, dass ihre Handys von Hackern übernommen wurden. Begründet wird dies damit, dass sie mitten in der Nacht Droh-Anrufe und -SMS erhalten hatten. Zudem schalteten sich die Handykamera sowie das Gerät selbständig ein und aus. Die Polizei stellte bei den Nachforschungen fest, dass die Nachrichten angeblich von denselben Telefonen stammen, die sie empfingen, berichtet das Onlineportal NetworkWorld. Zwar sind die Umstände der Geschehnisse noch nicht geklärt, Sicherheitsexperten bestätigen jedoch, dass derartige Hackerangriffe nicht mehr aus dem Reich der Science Fiction sind. "Im Prinzip ist es gar nicht so schwer, die Kontrolle über ein Mobiltelefon zu übernehmen", meint Candid Wüest, Sicherheitsexperte bei Symantec http://www.symantec.de, im Gespräch mit pressetext. Programme hierfür sind bereits im Internet verfügbar. Ein Beispiel dafür ist Flexispy. Dabei handelt es sich um ein kommerzielles Handytool, dessen offizieller Einsatzzweck die Überwachung der eigenen Kinder oder die des - vermutlich - untreuen Partners ist. Flexispy ist ein simpler Trojaner, ein Comuterschädling, der sich im Betriebssystem des Telefons versteckt und dort seiner Spionagetätigkeit nachgeht. Der Trojaner überwacht den Datenverkehr auf dem Handy, zudem ist er in der Lage, SMS und Anrufe mitzuschneiden. In Deutschland ist der Einsatz der Software allerdings kaum möglich, denn hierzulande benötigt man die Zustimmung des Handy-Besitzers oder eine richterliche Anordnung. Sonst ist der Einsatz illegal und strafbar.Nachdem man schließlich in den Besitz eines solchen Hackertools gekommen ist, muss man das Programm dem Opfer noch unterjubeln. Bei Flexispy beispielsweise muss der Angreifer selbst Hand anlegen und sie Software am Telefon installieren. "Es gibt drei Möglichkeiten, ein Handy zu hacken. Zum einen ist das der physikalische Zugriff auf das Handy, eine weitere Möglichkeit ist, es eine Lücke in der Bluetooth-Schnittstelle auszunutzen", so Wüest. Schließlich bleibt die klassische Virenmethode, wie sie von E-Mails bekannt ist - am Handy kann dies über eine MMS passieren. "Der Hacker muss sein Opfer dazu bringen, eine empfangene Nachricht zu öffnen, mit der das Schadprogramm auf das Telefon geschleust wird", erläutert Wüest. "Die genannten Funktionen finden sich in der kommerziellen Version von Flexispy. Modifizierte Varianten können sicherlich noch mehr", mutmaßt Wüest. Was mit derartigen Programmen, die Snoopware genannt werden, alles möglich ist, bleibt damit der Fantasie überlassen. "Die Leute erwarten nicht, dass sie Probleme mit ihrem Mobiltelefon bekommen können. Im Allgemeinen ist es auch ein sicheres Gerät", so Jan Volzke, Senior Manager Mobile Securtity bei McAfee http://www.mcafee.com. Bei den beschrieben Hacks handelt es sich um gezielte Attacken gegen bestimmte Personen, die Massenverbreitung sei sehr unwahrscheinlich. pte Dienstag, 26. Juni 2007Teenager hackt Polizei-WebsiteDefacement mit frechen Sprüchen Eine Website der belgischen Polizei wurde von einem Teenager verändert und die Präsenz zeitweise lahmgelegt. Der 17-jährige hinterließ dort freche Botschaften wie "Die Sicherheit der Seite zeige die Inkompetenz der Polizei" und "Die Regierung solle besser ausgebildete Beamte einstellen." Aufgrund seiner Äußerungen wurde der Hacker in einem Brüsseler Vorort festgenommen, jedoch am gleichen Abend wieder freigelassen. Er soll vor ein Jugendgericht kommen. Links: "Teenager hackt Polizei-Website" vollständig lesen Samstag, 9. Juni 2007Hacker knacken HosterMalware installiert Der US-Hoster DreamHost ist Opfer eines Großangriffs geworden. Die Hacker hatten wahrscheinlich Zugriff auf 500.000 Domains, angeblich wurden aber nur 3500 FTP-Accounts geklaut. Über ein Sicherheitsloch in einem Webinterface konnten sich die Hacker unter einem fremden Account anmelden und versuchten u.a. die Datenbank mit den Zahlungsinformationen zu klauen. Angeblich haben sie aber keinen Zugriff auf Kreditkartendaten gehabt. Fieserweise haben sie aber Malware auf einigen bekannten Sites installiert, die das IFrame-Loch im IE ausnutzt (nickles.de, 08.06.2007). Dienstag, 1. Mai 2007IT-Security: Die Rückkehr der Hochstapler...sowie Nepper, Schlepper und Bauernfänger. "Social Engineering" ist der ziemlich hochtrabende Ausdruck der alten Hacker-Szene dafür, wenn bei Angriffen nicht nur technologische Mittel eingesetzt sondern auch menschliche Schwächen ausgenützt werden. "Social Engineering", glauben Security-Experten des Bundes, wird in nächster Zeit bei Cyberattacken zunehmend an Bedeutung gewinnen. Der Grund liegt in der besser werdenden Technik: Die aktuellsten Client-Betriebssysteme, so schreibt die Melde- und Analysestelle Informationssicherung (MELANI) in ihrem aktuellen Halbjahresbericht, weisen zunehmend bessere Schutzmechanismen auf. Dadurch seien sich selbst unbekannte Schwachstellen nicht mehr so einfach ausnutzen. Entsprechend würden viele der altbewährten Angriffsmethoden wegfallen und Malware gelange vielleicht schon bald einmal nur noch über aktive Klicks auf ausführbare Dateien auf ein System. Die Angreifer müssen also versuchen, Anwender zu genau diesem fatalen Doppelklick zu verleiten, und dazu müssen sie verstärkt auf "Social Engineering" zurückgreifen. "IT-Security: Die Rückkehr der Hochstapler" vollständig lesen Donnerstag, 5. April 2007WLAN-Verschlüsselung in 60 Sekunden geknacktForscher: "WEP-Standard aus heutiger Sicht nicht mehr haltbar" Darmstadt (pte/05.04.2007/13:20) - Informatikern der TU Darmstadt http://www.tu-darmstadt.de ist es gelungen, das WLAN-Verschlüsselungsverfahren WEP (Wired Equivalent Privacy) innerhalb von 60 Sekunden zu knacken. "Damit ist bewiesen, dass das Verfahren mittlerweile sehr unsicher ist", meint Johannes Buchmann, Professor für Kryptologie an der TU Darmstadt, im Gespräch mit pressetext. WLAN-Netze mit dieser vermeintlichen Absicherung sind nach wie vor weit verbreitet. Die Forscher gehen davon aus, dass bis zu fünfzig Prozent aller drahtlosen Netze in Deutschland davon betroffen sind. "Wir empfehlen allen WEP-Nutzern dringend auf den Nachfolgestandard WPA (Wi-Fi Protected Access) umzusteigen", sagt Buchmann. "WLAN-Verschlüsselung in 60 Sekunden geknackt" vollständig lesen Sonntag, 1. April 2007Es gibt schon Hacker mit ArbeitsverträgenPhishing, Spam und Viren sind eine Landplage. Zudem werden ihre Urheber immer professioneller. Im Exklusiv-Interview mit Computerworld erläutert Security-Spezialist Candid Wüest von Symantec die derzeitige Bedrohungslage. Die Hackerszene hat sich weiter professionalisiert und verfolgt fast ausschliesslich finanzielle Interessen. Dies geht aus dem jüngst von Sicherheits-Spezialistin Symantecvorgelegten «Internet Security Threat Report» über das zweite Halbjahr 2006 hervor. Computerworld Schweiz hat mit Candid Wüest, Software-Ingenieur in Symantecs Threat Analysis Team und einer der prominentesten Schweizer Virenjäger, die gegenwärtige Bedrohungslage analysiert und diskutiert. Computerworld: Nach Ihrem jüngsten Sicherheitsbericht erfolgen 99,4 Prozent der Angriffe in Europa auf Endanwender zuhause am PC. Warum ist das so? "Es gibt schon Hacker mit Arbeitsverträgen" vollständig lesen Universitäre Hacker-Erfahrungen aus dem LaborPotsdamer Hasso-Plattner-Institut auf der CeBIT Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI) hat auf der CeBIT 2007 ein virtuelles IT-Sicherheitslabor vorgestellt, mit dem man üben kann, Sicherheitsumgebungen aufzubauen. Das Angebot kann mit einem normalen Webbrowser benutzt werden und soll eine realistische und sichere Trainingsumgebung bieten. Mit dem virtuellen Labor, wie es Prof. Christoph Meinel, HPI-Direktor und Leiter des Fachgebiets "Internet-Technologien und -Systeme", nennt, sollen sich Interessenten sowohl theoretisches Wissen rund um die IT-Sicherheit aneignen als auch praktische Übungen auf vorkonfigurierten virtuellen Maschinen durchführen. Quelle: Golem, 15.3.2007 URL: http://www.golem.de:80/0703/51129.html
Geschrieben von Cornelia Haupt
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15:46
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Donnerstag, 1. Februar 2007Mail vom BKAGefälschte BKA-Mails enthalten Trojaner Was derzeit in die elektronischen Postfächer trudelt, sieht zwar vielleicht auf den ersten Blick aus wie der Versuch, Anwendern den angekündigten "Bundestrojaner" unterzujubeln. In Wahrheit handelt es sich jedoch nur um eine gefälschte Mail, die vorgibt, vom Bundeskriminalamt (BKA) zu stammen, und mitteilt, dass ein Ermittlungsverfahren gegen den Empfänger wegen Raubkopiererei eröffnet wurde.
Der Anhang der Mail soll dann eine Strafanzeige zum Ausdrucken enthalten, die man gefälligst ausfüllen und an das BKA zusammen mit einer Stellungnahme faxen solle. Dabei handelt es sich jedoch um eine ausführbare Datei, die in ihrer Funktion einem Bundestrojaner wohl in nichts nachstehen dürfte: Ein Windows-Programm, das sich im System einnistet und Dateien aus dem Internet nachlädt.
"Mail vom BKA" vollständig lesen Donnerstag, 4. Januar 200723C3: "Sind wir paranoid genug?"Experten haben auf dem 23. Chaos Communication Congress in Berlin am Mittwoch ein detailreiches Bild über den Stand staatlicher und privater Überwachung gemalt, die auch vor Hotelräumen, dem Internet und privaten PCs nicht haltmacht. "Die Frage muss lauten: Sind wir paranoid genug?", sagte der Coburger Sicherheitsberater Manfred Fink. Fink empfahl allen, die in Hotelzimmern Wert auf Privatsphäre legten, "kritische Geräte" wie Telefone, Fernsehgeräte oder Radiowecker zu entfernen. Ein Auge sollte man auch auf die Schächte für die Klimaanlage haben, da dahinter Kameras versteckt sein könnten. Es gebe gerade in Luxusherbergen zahlreiche "verborgene Infrastrukturen", warnte Fink. Er empfahl, "einfach mal gegen die Decke zu drücken". Mitgebracht hatte der Wanzenjäger unter anderem eine Kachel mit dahinter installiertem Mini-Elektroauge. Hotelzimmer gehören laut Fink "zu den unsichersten Orten überhaupt", was die Vertraulichkeit von Kommunikation anbelangt. Sie böten Informationsbeschaffern ein leichtes Spiel. In einer fremden Umgebung sei der Aufwand groß, Abhörsicherheit herzustellen. Er riet davon ab, in Hotels Telekommunikationsanlagen ohne vertrauenswürdige Verschlüsselungstechniken zu benutzen und öffentliche WLAN-Netze in Anspruch zu nehmen. Generell sei es hilfreich, nicht alle Dinge bei einem Telefonat im Klartext zu benennen. Bei E-Mails sollten vertrauliche Informationen mit Hilfe der Steganographie im Datenwust etwa eines Bildanhangs versteckt werden. Dies habe zugleich den Vorteil, dass damit eventuell bestehende Kryptographieverbote umgangen werden könnten. Faxe sollten handschriftlich diagonal beschrieben werden, um die OCR-Scansoftware der Lauscher auszutricksen. "23C3: "Sind wir paranoid genug?"" vollständig lesen
Geschrieben von Cornelia Haupt
in Detektive, Geheimdienste / Spionage, Presse, Technik, Telefonie, Viren, Würmer ...
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07:56
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Montag, 1. Januar 2007Handy abgeschaltet, FBI hört mitHACKER GEGEN MAFIOSI Die US-Bundespolizei FBI nutzt die Möglichkeiten aktueller Handymodelle, um Verdächtige mittels ihrer Handys zu belauschen - auch wenn diese scheinbar ausgeschaltet sind. In aktuellen Gangster-Serien im US-Fernsehen spielt der Wettlauf um Abhörtechniken und die passenden Gegenmittel oft eine tragende Rolle: Wenn sich etwa Tony Soprano in seinem Heizungskeller vor Lauschangriffen sicher wähnt, versucht das FBI mit neuen Filtermethoden, die Mafiagespräche vom Lärm der Lüftung zu separieren. Die Serie "The Wire" trägt den Konflikt sogar im Titel, die Zuseher - und damit wohl auch interessierte Straftäter - erfahren hier außerdem fast alles über die Möglichkeiten, die Handys den Strafverfolgern bieten. Motorola Razr: Angezapft vom FBI? Dass Handys bei der Organisation von illegalen Aktivitäten ein hohes Risiko darstellen, dürfte also weitgehend bekannt sein. Dass auch ein vermeintlich abgeschaltetes Mobiltelefon als Wanze fungieren kann, ist dagegen eine neue Entwicklung. Im Zuge eines Prozesses gegen zwei mutmaßliche New Yorker Mafiosi wurde jetzt bekannt, dass das FBI die Handys der Angeklagten zu mobilen Wanzen umfunktioniert hatte, die auch dann noch ihren Dienst taten, wenn die Geräte vermeintlich abgeschaltet waren. Laut der Lokalzeitung "The Star Ledger" aus dem benachbarten Bundesstaat New Jersey sind Motorolas "Razr" und ein Modell der 900er-Serie von Samsung zu Wanzen umgerüstet worden. Das FBI will die angewandte Technik zwar nicht offenlegen, aber laut Sicherheitsexperten wurde offensichtlich das sogenannte OTA (over-the-air programming) genutzt, das automatische Updates der Handy-Software oder bestimmter Inhalte erlaubt: "Die Möglichkeiten der neuen Telefone haben eben ihren Preis. Auf dem gleichen Weg wie die aktuellen Börsenkurse finden auch unerwünschte Eindringlinge Zugang zu den Handys," erklärte der Sicherheitsberater James M. Atkinson von der Granite Island Group dem "Star Ledger". Neue Gefahren für die Privatsphäre Das Vorgehen der US-Bundespolizei bei der Umfunktionierung von Handys zu Wanzen, die die Verdächtigen immer mit sich tragen, erinnert an die aktuelle Diskussion um Hacker-Methoden der deutschen Polizei: Im Zuge des "Programms zur Stärkung der inneren Sicherheit" soll die unbemerkte Online-Durchsuchung privater Computer durch Polizei und Verfassungsschutz gesetzlich geregelt werden. Und genau wie Datenschützer hierzulande Zweifel an diesen Methoden äußern, stoßen sich US-Bürgerrechtler am Vorgehen des FBI: "Angesichts der zahlreichen Mikrophone und Kameras in Alltagsprodukten, entstehen Überwachungs- und Missbrauchspotentiale bislang unbekannter Dimension," warnt etwa der Anwalt Kevin Bankston von der Electronic Frontier Foundation. "Handy abgeschaltet, FBI hört mit" vollständig lesen
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