Zwei Hundekadaver und ein Toyota in Litauen stehen nun im
Fokus der Fahnder
Wien (OTS) - Drei Tage war Michael K. in Untersuchungshaft, nachdem
am 30. Juni die sterblichen Überreste von Julia Kührer auf seinem Anwesen in
Dietmannsdorf - in einem Erdkeller – gefunden worden waren. Dann wurde der Mann
"aus Mangel an Beweisen" von der Justiz auf freien Fuß gesetzt. Nach
wie vor gilt jedoch der 50-Jährige als Haupttatverdächtiger in der Causa;
zunehmends mehr gerät er in das Visier der Fahnder. Wie NEWS (Heft 28/11) in
seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet, liegen nun nämlich
weitere belastende Ermittlungsergebnisse gegen den 50-Jährigen vor.
So haben Anrainer des Hauses in Dietmannsdorf kürzlich bei
der Polizei zu Protokoll gegeben, dass sich die Schülerin am Tag ihres Verschwindens
(am 27. Juni 2006) vermutlich gemeinsam mit Michael K. auf dessen Grundstück
aufgehalten habe. Weiters hätte K. in Verhören erklärt, zum Zeitpunkt der Tat
über kein Auto verfügt zu haben. Und weiters behauptete er, dass zwei Fahrzeuge
(ein Mazda 121 und ein Toyota Picnic), die vor Juni 2006 in seinem Besitz
gewesen wären, längst verschrottet seien. Ein "Irrtum" - wie nun
Erhebungen ergaben. Der Mazda wurde nun nämlich nahe seiner neuen Wohnadresse
in Wien sichergestellt, der Toyota in Litauen. Beide Pkw's sollen jetzt
kriminaltechnisch untersucht werden. Am Grundstück des Tatverdächtigen wurden
jetzt zwei vergrabene Hunde entdeckt, die von K. kurz nach Julias Verschwinden
angeblich erschossen worden sein sollen. Weil die Tiere, so die Vermutung der Fahnder,
immer wieder in den Erdkeller gelaufen waren; weil sie verkohlte
Kleidungsstücke von der Leiche des verbrannten Mädchens gerissen und ins Freie
geschleppt hatten? Die Kadaver werden nun von Gerichtsmedizinern und
Veterinärärzten untersucht; ihre Knochen, ihre Mägen, ihre Gedärme.
Nicht einmal kleine Ladendiebe sind heute noch sicher vor
hoch entwickelter Ermittlungstechnik. So kam es, dass einem Kaufhauskunden, der
ein paar neue Schuhe ohne zu bezahlen mitgehen ließ, ein DNS-Treffer zum
Verhängnis wurde. Der 39-Jährige hatte vor einem Jahr mit neuen Schuhen im Wert
von 89 Euro ein Kaufhaus verlassen. Ein Detektiv beobachtete ihn dabei (...) Weiterlesen
Verschiedenfarbige Perücken: Natürliche Haarfarbe lässt sich
anhand der DNA ermitteln
Winzige Spuren am Tatort reichen aus: Allein aus einer
Erbgut-Probe lässt sich mit großer Wahrscheinlichkeit die Haarfarbe eines
Menschen ermitteln, melden Forscher. Die Technik könnte in Polizeiermittlungen
zum Einsatz kommen.
Augenfarbe, Alter und Haarfarbe: Rechtsmediziner arbeiten daran, allein
durch Erbgut-Analysen zu ermitteln, wie ein Mensch aussieht. Die Methoden
könnten bei der Suche nach Vermissten oder unbekannten Tätern helfen.
Wissenschaftler aus den Niederlanden und Polen melden jetzt
im Fachmagazin "Human
Genetics", dass es möglich ist, die Haarfarbe auf der Basis von
DNA-Proben mit großer Sicherheit abzuschätzen. Das für die Analyse benötigte
Erbgut kann aus biologischen Proben von einem Tatort, zum Beispiel aus Speichel
oder Blut gewonnen werden. Eventuell reichen sogar Mikrospuren aus, die beim
Anfassen von Objekten - Türklinken, Computertastaturen, Gläsern - haften
geblieben sind.
Die Forscher testeten ihre Methode in einer Studie mit 385
Erwachsenen, die in Polen rekrutiert wurden. Sie teilten die Haarfarben in die
vier Kategorien blond, rot, braun und schwarz. Zum Teil betrachteten sie noch
feinere Unterschiede, so dass sich sieben Haarfarben ergaben: blond,
dunkelblond, braun, rotbraun, rotblond, rot und schwarz. Die meisten Teilnehmer
hatten dunkelblondes Haar (38 Prozent), rotbraun war die seltenste Farbe (drei
Prozent). Für die Studie wurden gezielt Rothaarige ausgewählt, so dass ihr
Anteil mit zehn Prozent deutlich höher war als in der Gesamtbevölkerung Polens.
Berufsdetektive bewältigen Aufgaben wie Anhaltung von
Tatverdächtigen, Nothilfe, Erhebungen über straf bare Handlungen, bewaffneter
Personenschutz oder Ausforschung untergetauchter Personen. Da sie dabei immer
wieder in die Grundrechte Dritter eingreifen, ist ein hohes Maß an juristischem
Wissen wichtig. Dieses Buch wurde für Berufsdetektive maßgeschneidert, ist
Lehrbuch und Nachschlagewerk in einem und darüber hinaus die Basis für die
Vorbereitung auf die kommissionelle Befähigungsprüfung!
Aus dem
Inhalt – zum Beispiel:
Allgemeine
Rechtskunde
Behörden-
und Gerichtsorganisation
Rechtliche
Grundlagen der Berufsausübung (GewO, AngG, DSG 2000 etc)
Beweiskunde und Beweislehre
Personenobservation vs. Stalking
Autor: Peter
Pokorny ist seit 1992 als Berufsdetektiv tätig, er ist stellvertretender
Präsident des Europäischen Detektiv-Verbandes (EURODET) und dessen Lehrbefugter
für Rechtskunde.
Zielgruppen: Berufsdetektive sowie Personen, die in
Bewachungsgesellschaften mit Berufsdetektiv-Gewerbeberechtigung detektivische
Aufgaben wahrnehmen
Wenn Spuren nicht beachtet werden. Weltweit herrscht der
Glaube, dass Spuren erstens jeden Fall lösen könnten und dass sie zweitens,
wenn sie gefunden werden, immer die Wahrheit klären (“C.S.I.-Effekt”). Dass
beides nicht der Fall ist, zeigen drei Artikel aus unserer
Sachverständigen-Praxis. Der Fall Hartung. Von Saskia Reibe und Mark Benecke (www.benecke.com)
Die Waffenkammer des
BKA
Seit wenigen Jahren verfügt die deutsche Bundespolizei, das
Bundeskriminalamt (BKA), über ein neues Laborgebäude, mit einem großen
Fachbereich zur Untersuchung von Waffen und Munition. Von Frank B. Metzner
Lügnern ins Gehirn
geschrieben
Notorische Lügner haben eine Veränderung im Gehirn, die ihr
Moralempfinden herabsetzt. Notorische Lügner haben nachweisbare Hirnanomalien:
Die Struktur der Hirnregion, die für das Empfinden eines schlechten Gewissens
zuständig ist, weicht von einer normalen Hirnstruktur ab, haben Forscher aus
den USA nun herausgefunden (…)
short cuts
Späte Gerechtigkeit
Kindesrückholung endet vor Gericht
Zweifel am Tod von Millionenbetrüger
Die Sache Pellicano
Affäre um großzügige Vergabe von Gewerbeberechtigungen im
Sicherheitsgewerbe
Causa Kampusch Thema im Nationalrat
FC Barcelona heuerte Detektive an
Investigator.com – Das Ermittlerforum in den USA
Veranstaltungen
review
Specialist Security Equipment Presentation
EU-Antikorruptionsbehörde
Risiko & Sicherheit. Campus Forum 2010. Netzwerktreffen
der Sicherheits- und Risikobranche www.sicherheitsportal.at
61. Generalversammlung des Österreichischen Detektiv
Verbandes (ÖDV)
Freundschaftsabkommen Österreich - Slowenien
Recht Österreich
Stellungnahme zum Ersatz der Detektivkosten anhand dreier
Gerichtsentscheidungen von RAA Mag. Andreas Schweitzer
Recht Deutschland
HSH Nordbank verklagt die eigenen Detektive
Detektiv erpresst Manager
Einsatz von „Sozialdetektiv“ war rechtswidrig
Wirtschaftsspionage?
Recht Schweiz
Konkordat zur Zulassung Privater Sicherheitsdienstleistungen
Polizist als Hobby-Detektiv
tools
Transit Issue Nomad Journal
Spyclock mit Bewegungs-Sensor
Somikon DV-728HD: Der Foto-Video-Kugelschreiber nimmt Fotos
mit 12 Megapixeln und Videos in HD-Qualität mit 720p auf
Spytalk
Die Steuer-CD und ein Opfer
Watergate in Paris
Privatdetektive suchen angeblich nach Ex-SAP-Chef
Telekom-Spitzelaffäre „Bauernopfer“
Buch bringt Pentagon in Bedrängnis
Daimler luchst Post Sicherheitschefin ab
Rätsel um toten Spion
Früher war alles besser
book review
„leg cit“ von Stephan
Keiler/Christoph Bezemek
„Mafia Export“
von Francesco Forgione
„Die Tricks der
Politiker“ von Thomas Hofer
„Dauerthema
Ladendiebstahl“ von August Baumühlner, Roman Seeliger
„Klartext für Anwälte“
von Eva Engelken
„Spitzeln, Spähen,
Spionieren“ von Ingeborg Zerbes
„Der Agent“ von Werner
Stiller
„Schlagfertigkeit in
Preis- und Honorarverhandlung“ von Matthias Pöhm
„Strafprozessrecht“
von Birklbauer/Hilf/Luef-Kölbl/Steininger
„Phänomen Facebook“
von Jakob Steinschaden
„Schwarzbuch
Landwirtschaft“ von Hans Weiss
„Strafprozessrecht (f.
Österreich)“ von Christian Bertel/Andreas Venier
„Beweisverwertungsverbote“
von Kai Ambos
„Die
strafprozessualen Beweisverwertungsverbote“ von Raimund Baumann
„Beweisführung im
Strengbeweisverfahren“ von Jens Dallmeyer
„Rinderwahn und
Lungenseuche“ von Roland Sedivy
„Der Totenleser„ und „Dem Tod auf der Spur“ von Prof. Dr.
Michael Tsokos
Das DNA-Labor Confidence sowie der Rechtsanwalt Hermann
Schwarz laden Sie herzlich zum Info-Abend
„Seitensprung – Kind – Nachweis und Konsequenzen“ ein.
Einladung
Datum: 18. November 2010, 19.00 Uhr
Ort: Privatklinik Med+More GmbH
Kreuzgasse 17-19, 1180 Wien
Es erwarten Sie interessante Kurzvorträge, und zwar zu den
Themen:
„DNA-Tests zur Vaterschaftsfeststellung“, „die biologischen Hintergründe des Seitensprungs“ und „die Rechtsfolgen erwiesener Fremdvaterschaft/Kuckuckskinder“
Im Anschluss stehen Ihnen Snacks und Getränke zur Verfügung.
Nähere Informationen und Ihre Anmeldemöglichkeit finden Sie
in unserer angehängten
Möglichkeiten derKooperation von Verteidigung und Detektiven
Berufsdetektive sind in Österreich die einzige Berufsgruppe,
die der Strafverteidigung als
professionelle und beauftragte Ermittler dienen darf. Leider
wird dieser Leistungsanteil von den Strafverteidigern nur selten genutzt. Im
Zuge des 8. Österreichischen StrafverteidigerInnentages der „Vereinigung
Österreichischer StrafverteidigerInnen“ erläuterte der Autor im Zuge eines
Vortrages die Vorteile und Möglichkeiten der Kooperation mit Berufsdetektiven.
von Christoph Jäger, Berufsdetektiv, Wien, www.jsi.at
Kriminelle sind keine andere Kategorie
von Menschen – Wirtschaftskriminelle auch nicht
Persönlichkeitsprofile
von Wirtschaftsstraftätern
Der
Berliner Detektiv Lothar Müller führte eine empirische Studie über
Persönlichkeitsprofile von
Wirtschaftsstraftätern
durch. Im Gespräch mit „der detektiv“ erläutert er die Erkenntnisse seiner
kriminalistischen Forschung.
von Mag.
Bernhard Maier, Berufsdetektiv und gerichtlich beeideter Sachverständiger, www.bm-investigations.at
Pokerface und Unschuldsmiene
Emotionen
sind für die Qualität unseres Lebens von ausschlaggebender Bedeutung. In keiner
Beziehung, an der uns etwas liegt, kommen wir ohne sie aus – am Arbeitsplatz nicht
und bei keiner Freundschaft, nicht im Umgang mit Familienmitgliedern und erst
recht nicht in unseren intimsten Beziehungen.
Investigativer Journalismus:
Journalisten als Detektive
Investigativer
Journalismus, auch als „Enthüllungsjournalismus“ bezeichnet, stellt eine
besondere
Form
der Medienarbeit dar. Der Veröffentlichung kann dabei eine bisweilen
langwierige und umfassende, manchmal auch kostspielige Ermittlungsarbeit
vorausgehen.
von
Ing. Peter Pokorny
Short Cuts
Die
Schatzsucher von Tirol
Freispruch
nach sieben Jahre langem Missbrauchsprozess
Kampusch-Ermittler:
Selbstmord
Amtshaftungsklage
Freispruch
Detektiv
macht Druck
Ermittlungen
gegen Gerichtspsychiater Haller
Mord
an der Bankiersgattin Maria Bögerl
Veranstaltungen
Kronzeugenregelung – eine Waffe gegen
Organisierte Kriminalität, Wirtschaftskriminalität und
DSG
vs. Videoüberwachung zum
Zwecke der Beweisführung durch Detektive im Falle eines Beweisnotstandes.
Derzeit kursiert das Gerücht, dass die Videoüberwachung, nach der DSG-Novelle
2010, nunmehr verboten wurde. Grundsätzlich ist das auch richtig, doch wenn man
die Erläuterungen, bzw. den Kommentar zum DSG 20001 genauer betrachtet, wird
man erkennen, dass unter bestimmten Voraussetzungen die Überwachung erlaubt ist
und auch genehmigt wird. In einigen früheren OGH-Entscheidungen wurde über die
Zulässigkeit verdeckter, systematischer Videoüberwachung entschieden und dabei
genau erläutert, dass eine solche, grundsätzlich gegen das Grundrecht auf
Datenschutz und dessen Geheimhaltung gem. § 16 ABGB iVm 8 EMRK iVm 1 DSG 2000
verstößt.
von Mag. iur Andreas K. Schweitzer
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Undercover:
Mit Sympathie zum Ermittlungserfolg von Mag. Bernhard Maier, Heidi Schmid Serienbrandstiftungen
unter der Lupe von Frank D. Stolt Gründungsmitglied
der IKD verstorben.
Am 1. Mai verstarb Karl Georg Göltenboth (1920- 2010), der während seiner aktiven Zeit
als Mitglied in zahlreichen europäischen Detektivverbänden engagiert vertreten
und maßgeblich an der Gründung der IKD (Internationale Kommission der Detektiv-
Verbände) beteiligt war.
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Recht
Österreich
WLAN-Daten abgehört
Nebenjob-Verbot für Heeresagenten
Recht
Deutschland
Betriebsrat per GPS überwacht
Arbeitsgericht hält Schnüffeleien für
rechtmäßig
Detektivkosten werden ersetzt
Neuer Master-Studiengang
Sicherheitswirtschaft
Die Tücken der Videoüberwachung
Recht
Schweiz
Polizei-Opfer des IV-Betrugs
verdächtigt
Tools
Cufflinks
„The Cloak“
Handy als Nachtsichtgerät
Scannerkamera für Dias, Negative und
Papierabzüge
USB ohne Grenzen
Digipix-News
Samsung WB5500
Muvi Atom
Sony NEX-5
Sprachsteuerung für Digitalkameras
Spy-Talk
Urteile der Spitzelaffäre aufgehoben
Eldorado für Wirtschaftsspione
Handyortung deluxe
Software spioniert Facebook aus
Britischer Geheimdienst MI5 entlässt
Agenten
SiFo-Studie 2009/10
Cinema
Udo Proksch – Out of Control
Aufschneider
Bernd Eichinger dreht Film über Natascha
Kampusch
Buchtipps
Handbuch Datenschutzrecht
Lukas Bauer
/ Sebastian Reimer
Kronzeugenprogramme
(für Österreich)
Kartellrecht – Strafrecht –
Zivilrecht
Theodor
Thanner / Richard Soyer / Thomas Hölzl
Computer-Forensik
Computerstraftaten erkennen,
ermitteln, aufklären
Alexander
Geschonneck
Ein
Fall für Zwei
Ehetipps vom Scheidungsanwalt
Dr. Manfred
Ainedter
Ihr
kriegt mich nicht klein!
Eine Discounter-Angestellte
kämpft um ihre Rechte
Ulrike
Schramm-de Robertis
Brieffreundschaft
mit einem Serienmörder
Petra
Klages
Der
Fall Natascha Kampusch
Die ersten acht Jahre eines
einzigartigen Entführungsfalles im Spiegel der Medien
Die Staatsanwaltschaft rollt den Mordfall Silke Schnabel neu auf. Vor 17 Jahren
wurde die Leiche der jungen Salzburgerin am Ufer des Inn bei Ranshofen
angeschwemmt. Aufklärung soll vor allem ein neues Täterprofil bringen.
Die Staatsanwaltschaft wird von dem bekannten
Kriminalpsychologen Thomas Müller ein Täterprofil erstellen lassen.
Vergewaltigt und erwürgt
In der Nacht auf den 11. Juli 1992 wurde die damals 17-jährige Silke Schnabel
zum letzten Mal lebend gesehen. Sie verließ, gemeinsam mit einem später
verdächtigten Arbeiter, ein Lokal in der Stadt Salzburg. Einige Tage später tauchte
ihre Leiche bei Ranshofen aus dem Inn auf. Die junge Frau war vergewaltigt und
erwürgt worden.
Täterprofil von Thomas Müller
Schon damals stand der inzwischen 51 Jahre alte Arbeiter im Visier der Polizei.
Aus Mangel an Beweisen wurden die Ermittlungen gegen ihn allerdings nach
eineinhalb Jahren eingestellt. Ein Anwalt kämpfte im Auftrag der Mutter der
Ermordeten jahrelang um eine Fortführung des Verfahrens und hatte jetzt Erfolg.
Die Staatsanwaltschaft wird von dem bekannten Kriminalpsychologen Thomas Müller
ein Täterprofil erstellen lassen.
Suche nach Beweisgegenstände
Die Sache ist allerdings schwierig, denn einige Beweisgegenstände, die bei
einer Hausdurchsuchung in der Wohnung des Verdächtigen sicher gestellt worden
waren, sind unauffindbar. Es wurde zwar eine DNA-Analyse durchgeführt, doch
diese Methode steckte Anfang der 90er Jahre noch in den Kinderschuhen und
brachte kein Ergebnis.
Neue Erkenntnisse könnten jetzt Textilien - zwei Damenslips und eine
Strumpfhose - bringen, die nach dem Mord am Tatort an der Salzachböschung in
Salzburg gefunden worden waren.
Einschränkung des Täterkreises
Am meisten erhofft sich die Staatsanwaltschaft aber von einem Täterprofil.
Dafür werden unter anderem der Ablauf der Tat und das Umfeld des Opfers
untersucht, um Schlüsse auf die Lebensgewohnheiten und die Persönlichkeit des
Opfers zu ziehen.
Mit dem Gutachten wird eine Einschränkung des Täters auf bestimmte
Personenkreise möglich. So kann der Mordfall nach fast zwei Jahrzehnten
vielleicht noch geklärt werden.
Mark
Benecke, einer von weltweit nur etwa
20 freiberuflichen Kriminalbiologen, hat schon manches Verbrechen
aufgeklärt. Selbst anhand eines für das menschliche Auge nicht
sichtbaren
Blutspritzers können Experten wie er Täter eindeutig identifizieren -
dank
solider Naturwissenschaft.
Fernsehserien,
in denen gewitzte Kriminalbiologen jeden
Verbrecher anhand eines Haares, eines winzigen Blutspritzers überführen,
erfreuen sich großer Beliebtheit. Freilich sieht die Realität meist
anders aus:
Was die Spurensicherung in sterile Beutel verpackt, werten
Kriminalbiologen
fern des Tatorts im Labor aus.
Der promovierte Biologe Mark
Benecke gehört zu den wenigen Ausnahmen. Im Auftrag der Polizei oder
von
Privatpersonen begibt er sich an einen Tatort, um alle Spuren im
Zusammenhang
zu sehen; zudem wird er vor Gericht als Sachverständiger herangezogen.
Dafür
verzichtet er allerdings auf die Festanstellung und arbeitet
freiberuflich. Weiterlesen
Das im Zusammenhang mit dem Heilbronner Polizistenmord und rund 40 weiterer Straftaten gesuchte "Phantom" existiert sehr wahrscheinlich nicht. Wie die Saarbrücker Staatsanwaltschaft mitteilte, war das Wattestäbchen zur Spurensicherung wohl verunreinigt. Eine komplette Sonderkommission jagte so eine nicht existierende Serienverbrecherin.
Polizistenmord im Frühjahr 2007, das bislang spektakulärste Verbrechen, das dem Phantom zugeschrieben wurde: Eine Gedenktafel erinnert in Heilbronn an die ermordete Polizistin. Die brutale Tat schockte damals die gesamte Bevölkerung.
Überraschende Wende im Fall der gesuchten Phantomtäterin, die unter anderem im April 2007 in Heilbronn eine Polizistin erschossen haben soll. Die Ermittler halten es nun für wahrscheinlich, dass es die Serienverbrecherin überhaupt nicht gibt.
Die fraglichen DNA-Spuren einer bestimmten Frau könnten vielmehr schon auf den unbenutzten Wattestäbchen der Polizei gewesen sein. Das teilte die Saarbrücker Staatsanwaltschaft mit.
Die Zweifel kamen bei der Abklärung der Identität einer verbrannten Leiche auf. Es stellte sich heraus, dass es ein bereits im Jahr 2002 verschwundener Asylbewerber ist. Von ihm lagen Fingerabdrücke bei der Polizei vor. Auf einem der untersuchten Papiere dieser erkennungsdienstlichen Behandlung in Völklingen fand sich überraschend die DNA-Spur des Phantoms, „was eigentlich nicht sein konnte“, wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Ernst Meiners, mitteilte. Bei einer nochmaligen Untersuchung fand sich die DNA nicht mehr. Dies steht seit Donnerstag vergangener Woche fest.
Daraufhin kam der Verdacht auf, dass das Untersuchungsmaterial der Ermittler bereits mit DNA in Berührung gekommen sein muss. Dies könne theoretisch schon beim Pflücken der Baumwolle geschehen, sagte Meiners. Die Herstellung der Wattestäbchen wird nun überprüft. Wie lange dies dauere, könne noch nicht gesagt werden.
Es bestehe die Möglichkeit, dass Wattestäbchen einzelner Lieferchargen verunreinigt sein könnten, hieß es am Abend in einer Erklärung des baden-württembergischen und des saarländischen Landeskriminalamts sowie der Staatsanwaltschaft Heilbronn. „Dieser Hypothese wird seit Februar dieses Jahres mit hohem Untersuchungsaufwand nachgegangen“, hieß es. Bereits seit April 2008 seien im Kriminaltechnischen Institut des LKA in Stuttgart mehrere hundert unbenutzte Wattestäbchen überprüft worden; bei keiner Probe habe es Hinweise auf eine Fremdkontaminierung gegeben. Konkrete Aussagen zu bestimmten Verunreinigungen beziehungsweise Spurenverursachern seien deshalb bis zum Vorliegen eines gesicherten Ergebnisses spekulativ.
Wenige Stunden vor der Enthüllung der neuen Erkenntnisse hatte „stern.de“ berichtet, höchstwahrscheinlich seien die Wattestäbchen der Ermittler schon vorher mit DNA-Material kontaminiert worden - möglicherweise von einer unachtsamen Mitarbeiterin eines Herstellers dieser Stäbchen.
Die Wattestäbchen wurden dem Bericht zufolge zwar ordnungsgemäß sterilisiert, aber menschliche Körperzellen – etwa aus Hautresten, Schweiß und anderen Sekreten – überleben nach Auskunft von Experten eine solche Maßnahme. „stern.de“ zitiert dazu Professor Christian Ruef vom Universitätsspital Zürich. Packerinnen eines norddeutschen Unternehmens für Medizinbedarf sollen Speichelproben abgegeben haben, um ihr DNA-Profil mit dem des Phantoms abgleichen zu können.
An 40 verschiedenen Tatorten in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland und in Österreich wurden DNA-Spuren des vermeintlichen Phantoms gefunden.
Die beim Landeskriminalamt in Stuttgart angesiedelte Sonderkommission „Parkplatz“ der Heilbronner Polizei könnte in eine völlig falsche Richtung ermittelt haben. Nach ihren Angaben steht die DNA-Spur an dem Streifenwagen, an dem die Heilbronner Polizistin am 25. April 2007 erschossen und ihr Kollege schwer verletzt worden war, in direktem Zusammenhang mit der Tat. Bei den anderen Tatorten konnte nicht ermittelt werden, wann die Spur dorthin gekommen war. Kein einziger mutmaßlicher Mittäter hatte bei Vernehmungen erklärt, dass sie die Gesuchte kennen.
1993 war die Taxilenkerin Claudia Deubler ermordet worden, ihr vermeintlicher Mörder Peter Heidegger saß acht Jahre unschuldig im Gefängnis. Ihm wurden 950.000 Euro Haftentschädigung zugesprochen. Einen Teil davon – vier mal 40.000 Euro – will sich nun der Staat von den Kriminalisten zurückholen.
Dr. Mark Benecke ist einer der bekanntesten Kriminalbiologen der Welt. Der 35-Jährige untersuchte 1998 den Fall einer getöteten Pastorenfrau und konnte durch die Analyse von Insekten an der Leiche den Todeszeitpunkt der Frau feststellen und den Täter überführen. Durch Blutspurenanalyse kann er zudem einen Tathergang rekonstruieren und Zeugenaussagen als falsch oder richtig bewerten.
ZDF, 18.05.2006, 23.45 Uhr / Diese Sendung wird wiederholt in der Nacht von Freitag, 19.05.2006 auf Samstag, 20.05.2006 von 03.20 - 04.25 Uhr.
"Der Kronprinz ist tot". Mit dieser Schlagzeile ging der österreichisch-ungarische Walzertraum von Frieden und Stabilität am 30. Jänner 1889 zu Ende. Um die Ereignisse in Mayerling, um den Tod von Kronprinz Rudolf und seiner Geliebten Mary Vetsera ranken sich bis heute Gerüchte und Spekulationen.Tat-Sachen Spezial "Der Fall Rudolf" ...
Wie in Focus TV am 5.3.2006, zu sehen war, schwirren im Internet unzensurierte Bilder aus den Ermittlungsakten herum! Der Film soll nur verhindert worden sein, weil Meiwes Filmrechte anderswertig vergeben sind. Es geht nur ums Geld. Offiziell verlautet Meiwes Anwalt, dass Meiwes nicht als Monster dargestellt werden will, wie es in dieser aufwendigen Hollywoodproduktion der Fall sein soll.
Kurz vor dem geplanten Kinostart des Kannibalen-Films "Rothenburg" hat das Frankfurter Oberlandesgericht die Vorführung des Streifens in Deutschland verboten. Die Persönlichkeitsrechte des so genannten Kannibalen von Rothenburg, Armin Meiwes, wögen schwerer als die Kunst- und Filmfreiheit, entschied das Gericht am Freitag in Kassel. Es ist das erste Mal in Deutschland, dass ein Gericht die Aufführung eines Kinofilms wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte verboten hat.
Liegt die Leiche der vor acht Jahren verschwundenen Natascha Kampusch in einem Schotterteich?
WIEN. Heute wäre sie achtzehn: Am 2. März 1998 verschwand die zehnjährige Natascha Kampusch aus Wien-Donaustadt. Von dem Mädchen fehlt bis heute jede Spur. Mindestens ebenso lange recherchierte der steirische Richter und ehemalige Präsidentschaftskandidat Martin Wabl auf eigene Faust zusammen mit dem Detektiv Walter Pöchhacker - er hat auch ein Buch dazu verfasst - in dieser Causa, um den Verbleib von Natascha herauszufinden.
Mark Benecke dieser Mann trägt einfach alles bei sich, was er braucht: an seinem Gürtel reihen sich Taschen, Ketten und Anhänger. Er ist immer auf Achse und voll vernetzt.
Benecke´s Hompage überarbeitet!!! Die Publications sind nun chronologisch angeordnet und leichter zu finden.
Quelle: JPK Schülerzeitungs-Seminar Königswinter, 27.-29. Juni 2003, Adam-Stegerwald-Haus
Meist dauert es monate- oder sogar jahrelang bis ihnen die Ermittler auf die Spur kommen und Serienmörder überführt werden können. Serienmörder leben oft ein perfektes Doppelleben, verüben ihre Verbrechen in größeren zeitlichen Abständen und planen sie bis ins kleinste Detail. Genau das macht die Klärung von Serienmorden besonders schwierig. Burgit Bock, Thomas Rilk und Christian Puluj haben sich auf die Spur von Serienmördern begeben: Gemeinsam mit dem Kriminalpsychologen Thomas Müller analysieren sie die wohl bekanntesten österreichischen Serienmord-Fälle: Die Fälle Jack Unterweger, Alfred Engleder und Wolfgang O. Der FBI-geschulte Profiler zeichnet das Psychogramm der Täter, er spricht über die Motive und die spezifischen, für jeden Serienmörder typischen, Tatmuster. Und er erklärt, wie man den Mördern mit Hilfe des so genannten Täterprofils auf die Spur gekommen ist.
Nach der Aufklärung der Verbrechen an Levke und Felix gibt es einen noch schrecklicheren Verdacht: Ist der Täter Marc Hoffmann ein Serienmörder mit der Maske des freundlichen, zuverlässigen und hilfsbereiten Bürgers? Hat der 32-jährige Marc Hoffmann, im Sauerland geboren, seit 1995 wohnhaft in Bremerhaven, im Laufe seines Lebens noch mehr Menschen umgebracht? 30 Beamte aus Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen arbeiten in der neuen Sonderkommission Levke: Kriminaltechnische Untersuchungen, Befragungen im persönlichen Umfeld und an Arbeitsplätzen, Durchkämmen von möglichen Leichenablageorten, Gespräche des Vernehmungsteams mit Marc Hoffmann selbst. Jedes Detail wird im Computer festgehalten. Es entsteht ein Bewegungsbild über einen Zeitraum von mehr als zwölf Jahren: ein schier unendliches Puzzle!
Am 01.02.2002 wurde die 66-jährige Pensionistin Elisabeth K. in ihrer Wohnung in Wien 13., ermordet aufgefunden, zuletzt wurde sie einige Tage davor mit einem Mann in einer Disko im 13. Bezirk gesehen. Im Zuge der Tatortermittlungen wurden Spuren gesichert und am 30.11.2005 langte eine Mitteilung der Interpol Wiesbaden ein, wonach der 28-jährige Alin C. wegen unerlaubten Aufenthaltes im Bundesgebiet angehalten wurde. Bei der Spurenauswertung- und vergleich wurde von der deutschen Polizei festgestellt, dass C. im Zusammenhang mit den am Tatort in Wien 13., festgestellten Spuren in Verbindung gebracht werden kann. In der Folge wurde ein internationaler Haftbefehl beantragt und am 05.02.2006 wurde C. in einem Zug in Dresden festgenommen. Er befindet sich dort in Haft und wird die Auslieferung beantragt werden. Die Erhebungen führt die Kriminaldirektion 1.
Serienmörder zerstückelte Leichen von Frauen Im größten Serienmordfall Nordamerikas werden jeden Tag neue grauenvolle Beweisstücke sicher gestellt. Mal ist es ein Haarbüschel, mal eine Fingerkuppe. Immer wieder finden sich Knochensplitter in den Unmengen von Erde, die seit Wochen auf der Schweinefarm des mutmaßlichen Massenmörders Robert William Pickton unweit der kanadischen Großstadt Vancouver auf ratternden Förderbändern von Experten der Polizei durchsiebt werden.
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