Oberhausen. Die meisten der mehr als 3000 Exponate für
die Spionage-Schau an der Marina liefert der private Sammler Heinrich Peyers.
Er machte in den USA einst eine Ausbildung zum Operationstechniker und wurde
dadurch an die geheimnisvolle Welt der Wirtschaftsspionage herangeführt.
Die Kamera im Stoffteddy, die Pistole in der Bohrmaschine
oder schießende Ringe: „Es gibt nichts, was es nicht gibt“, sagt Heinrich
Peyers. Peyers sammelt Spionage-Artikel und bestückt aus seinem Fundus
demnächst die neue
Ausstellung an der Marina. In der Schau „Top Secret
- die geheime Welt der Spionage“ werden Besucher selbst zu Spitzeln,
knacken Codes und lernen technische Entwicklungen kennen. Die meisten der mehr
als 3000 Exponate stammen von Peyers.
Peyers, der heute im niedersächsischen Peine lebt, machte in
den USA einst eine Ausbildung zum Operationstechniker und wurde dadurch an die
geheimnisvolle Welt der Wirtschaftsspionage herangeführt. Russische
Klammernahtgeräte, die bei medizinischen Operationen verwendet wurden, seien
damals auf abenteuerliche Weise aus der Sowjetunion geschmuggelt und von den
Amerikanern kopiert worden. Als 1989 die Grenze zur ehemaligen DDR fiel, wurden
auch in Deutschland viele Geheimnisse gelüftet. Mit der Auflösung der Stasi
begann die Sammelleidenschaft von Heinrich Peyers.
Smartphone als Wanze
Die ersten Artikel stammen direkt aus den Räumen des
Geheimdienstes, Peyers hat sie einfach mitgenommen, das sei damals erlaubt
gewesen. „Nur Film- und Tonmaterial musste abgegeben werden“, erklärt der
56-Jährige. „Das war wirklich eine einmalige Möglichkeit, das passiert nie
wieder.“ Kameras und Abhörgeräte waren seine Beute.
Mit den Jahren kamen immer mehr Spionageartikel zusammen. Es
ist die komplizierte Technik, aber auch die Einfachheit der Nutzung, die Peyers
fasziniert. „Heute kann das jeder“, sagt der Sammler. Spionage ist keineswegs veraltet,
sondern nach wie vor aktuell. „Das Faszinierende daran ist, dass Sie jeden Tag
damit zu tun haben.“ Ein Smartphone beispielsweise könne schnell zur modernen Wanze
werden. Wer sich technisch ein bisschen auskennt, könne den Besitzer Tag und
Nacht belauschen und auf Daten zugreifen. Aber die Kontrolle beginne viel eher.
„Sobald Sie das Gerät einschalten, sind sie schon geortet.“
Kein James-Bond-Fan
Peyers selbst hat deshalb zwei Mobiltelefone, die er zu
verschiedenen Zwecken nutzt. Er ist vorsichtiger geworden, sagt er, das
Internet würde er mit seinem Handy nicht nutzen. Die Technik werde häufig
unterschätzt, meint der Spionage-Experte. Was eigentlich alles möglich ist,
will er in der neuen Ausstellung in Oberhausen zeigen, für die die Firma „Mehr
Entertainment“ den in Fachkreisen bekannten Sammler zur Mitarbeit gewonnen hat.
Ein James Bond-Fan,
wie man es vielleicht erwartet, ist Peyers übrigens nicht: „Das ist so
unrealistisch, dass man sich die Filme gar nicht mehr angucken mag.“ Trotzdem
wird es einen kleinen Bereich zum Thema geben, „weil’s einfach dazu gehört.“
Aufklärung
Ein weiterer Themenbereich in der Ausstellung werden
versteckte Kameras sein. Die sind in ganz normalen Alltagsgegenständen
eingebaut, auf den ersten Blick nicht sichtbar. Ein Höhepunkt der Ausstellung
sind Abhöranlagen. Ein 3,5 Tonnen schwerer Abhörwagen wird den Besuchern in
Funktion gezeigt. Neben der Faszination sei „Top Secret“ auch ein Stück
Aufklärung, so Peyers. „Wenn man aus der Ausstellung raus kommt, ist man sich
darüber bewusst, wem man sich so ausliefert.“
Die Ausstellung „Top Secret – die geheime Welt der Spionage“
eröffnet im März 2012 an der Heinz-Schleußer-Marina in der Neuen Mitte. Mit
mehr als 3000 Exponaten auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern ist „Top
Secret“ laut der Verantwortlichen die weltweit größte Ausstellung zum Thema
Spionage und stelle sogar das „Spy Museum“ in Washington in den Schatten.
Organisiert wird sie von der Institut für Spionage GmbH, einer Tochterfirma der
Mehr Entertainment GmbH. Besucher können sich in der neuen Schau selbst als
Spitzel ausprobieren, Codes knacken und Botschaften dechiffrieren und bekommen
Einblicke in die Geschichte der Spionage. Der Eintritt kostet für Kinder acht
und für Erwachsene zwölf Euro.
Wien (OTS) - DetektivInnen der Europäischen
Detektiv-Akademie EURODET (Hauptstraße 110, 1140 Wien) präsentieren am 12.12.
um 19:30 Uhr im Rahmen eines kostenlosen Informationsabends die spannenden und außergewöhnlichen
Berufe DetektivIn sowie PersonenschützerIn/Bodyguard.
Im Rahmen der Veranstaltung beantworten erfahrene
KollegInnen Fragen zu den Themen Karrieremöglichkeiten, Ausbildung,
Zugangsvoraussetzungen sowie Chancen für Frauen und geben dabei Einblicke in
die Praxis.
Die Teilnahme ist kostenlos, wir bitten jedoch auf Grund der
beschränkten Teilnehmerzahl um formlose Anmeldung unter 01/5449532-23 oder
office@eurodet.at.
EURODET. Die in Wien ansässige Europäische Detektiv-Akademie
fördert, vermittelt und koordiniert alle Agenden, die einem hohen Fachniveau in
der Sicherheitsbranche dienlich sind.
Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, wie wichtig ein
hoher Praxisanteil in der Ausbildung ist", sagt Ausbildungsleiter Markus
Schwaiger. "Wenn zum Beispiel die Observation nur ein Kapitel im Skript
ist wie soll man dann im Job erfolgreich sein?" Deshalb gründete Schwaiger
2004 die Europäische Detektiv-Akademie und baut seither mit seinem Expertenteam
die ursprünglich vom Österreichischen Detektiv-Verband durchgeführte
Berufsausbildung kontinuierlich aus. In der einjährigen Ausbildung zum
Berufsdetektiv-Assistenten, die bewusst berufsbegleitend (Abend, e-Learning,
Praxis einmal im Monat) angelegt ist, ist wesentlich mehr enthalten als die
klassischen Schwerpunkte Observation, Ehesachen oder das Ausforschen
verschwundener Personen.
Zudem bildet die Akademie auch Personenschützer aus, da
dieser Tätigkeitsbereich (im Gegensatz zum Objektschutz) ebenfalls den Berufsdetektiven
vorbehalten ist. "Der Berufsnachwuchs lernt bei uns auch Forensik,
Befragungstechniken, Selbstverteidigung, Schießtraining, Psychologie,
Abhörschutz, Erste Hilfe und Rechtskunde kennen", erklärt Schwaiger. Nur
der Bereich "Erste Hilfe" wird vom Roten Kreuz übernommen. Die Kosten
für den Lehrgang liegen bei 2940,- € für Berufsdetektive bzw. 2388,- € für
Personenschützer. Sie sind teilweise förderbar. Dies hänge laut Schwaiger
jedoch vom Talent des Kandidaten ab, sich bei diversen Förderstellen (AMS, WAFF
usw.) möglichst selbstbewusset aufzutreten. (...)
EURODET versteht sich als gemeinnütziger, nicht
gewinnorientierter Verein und beschäftigt keine fixen Angestellten. Alle
Vortragenden sind selbstständige Unternehmer, die auf Honorarbasis für die
Detektiv-Akademie arbeiten. "Uns ist wichtig, dass sich die Ausbildung
selbst trägt, also nicht bezuschusst werden muss", so Schwaiger,
"deshalb setzen wir auch nicht auf die Maximierung der
Teilnehmerzahlen."
Im Jahr 2010 erwirtschaftete man durch die Kostenbeiträge
einen Umsatz von rund 122.000 €. Aktuell werden pro Jahr rund fünfzehn Diplome
für Berufsdetektiv-Assistenten und zwölf für Personenschützer verliehen -seit
der Gründung sind es somit rund 100 bis 120.
Abschluss
eines BWL-Studiums in Frankfurt/Main 1975, Eintritt in das Bundeskriminalamt
Wiesbaden. 14 monatige Ausbildung im Kriminal-dienst der KP Offenbach/Main mit
begleitendem Studium Fachhoch-schule des Bundes - Fachrichtung Polizei.
Nach Abschluss Einsatz in den Bereichen "Organisierte
Rauschgiftkriminalität", "Organisierte Kriminalität", Einsatz
als "Verdeckter Ermittler". Zahlreiche Auslands-aufenthalte.
Ausbildung bei DEA und FBI.
Ausscheiden aus dem BKA 1991, Gründung der Firma Mager & Partner
GmbH, Sicherheitsberatung/Detektei mit Sitz Höhenkirchen bei München und
Ober-Ramstadt bei Darmstadt.
Funktionen: Geschäftsführender Gesellschafter sowie Ermittler/Berater
bei M&P Dozententätigkeit bei der Vereinigung für Sicherheit in der
Wirtschaft (VSW), Mainz
13.30 bis 16.30: Typologie - Erkenne und nutze die Stärken und
Schwächen von Menschen
Lehramtsprüfung
Pädag Graz 1977 Schwerpunkte Soziologie und Psychologie, bis 1995 Lehrberuf 1983 bis 1991 Aufsichtsrat Raiffeisenkasse Mitterdorf 1984 bis 1987 Militärakademie Wiener Neustadt (Logistik, Taktik,
Führungslehre) 1994 bis 1995 Landesverteidigungsakademie (Strategieentwicklung,
Logistik, Führungstechnik und -methodik) Seit 1996 Beorderung im BM f. Landesverteidigung, Dienstgrad
Oberstleutnant Seit 1995 selbstständiger Trainer und Consultant
Detektive, Medien & Politik:The Good, the Bad and the Ugly
Hintergrundinformationen
zum „phone hacking scandal“ rund um News of the World
von Georg
Hirtl
Unter der Lupe betrachtet: Berufsbildung
für Detektive: Stand
und Perspektiven in der privaten Ermittlung
von Andreas
Heim
Recht Österreich
Videoüberwachung
gerichtlich eingeschränkt – Eingriff in die Privatsphäre
Recht Deutschland
Thesenarbeit
„Bei der Anwendung von Legende werden dem berufserfahrenen und rechtlich
gebildeten Privatermittler, da er ein berechtigtes Interesse für sein Tun hat,
weder rechtliche noch moralische Grenzen gesetzt!“ von Dr.
Odile Schwarz-Herion
Arbeitgeber
bekommt Detektivkosten nicht ersetzt
€
70.000,- Detektivkosten nicht erstattungsfähig
Verdeckte
GPS-Überwachung durch eine Detektei ist eine Straftat
Videoüberwachung
am Arbeitsplatz
Recht USA
Ehemann
darf per GPS überwacht werden
shortcuts
Codename
„Haubarg“
Fall
Kührer: Weiterer Pkw in Polen sichergestellt
Detektiv
keilt Anleger
Estibaliz
C: Tageszeitung soll Entschädigung zahlen
Europäische Detektiv-Akademie startet in das neue Ausbildungsjahr
Wien (OTS) – Am Di., den 4. Okt. 2011 startet das nächste Modul der Ausbildung
zum/zur "Berufsdetektiv-AssistentIn" an der Europäischen Detektiv-Akademie
EURODET. Die zukünftigen DetektivInnen lernen im Laufe ihrer Ausbildung vieles
kennen: Observation, Forensik, Befragungstechniken, Selbstverteidigung,
Schießtraining, Psychologie, Abhörschutz, Erste Hilfe, Recht etc. sind die
Schwerpunkte der einjährigen Berufsausbildung.
Mehr als 100 der insgesamt 250 Ausbildungsstunden sind ausschließlich für
Praxisübungen reserviert. Hinsichtlich der großen Verantwortung des österreichischen
Detektivs ist eine entsprechend praxisorientierte Ausbildung naheliegend: die
Kompetenzen reichen vom Ausforschen verschollener Personen über Ermittlungen in
Straf- oder Eheangelegenheiten bis hin zu Wirtschaftskriminalität und
Lauschabwehr.
Die Berufsausbildung ist modular aufgebaut und komplett berufsbegleitend angelegt.
Ein eLearning-System unterstützt den Lernerfolg. Für Absolventen steht ein
Alumni-System zur Verfügung, das Orientierung und Vernetzung innerhalb der
Branche bietet.
Darüber hinaus weist EURODET auf Fördermöglichkeiten seitens z.B. des AMS oder
des WAFF hin. Letzteres finanziert z.B. im Rahmen des "FRECH - Frauen
ergreifen Chancen"-Programms bis zu 90% der Ausbildungskosten.
Nähere Informationen zur Ausbildung "Berufsdetektiv-AssistentIn": http://www.eurodet.at/kurse/bda/
Nächster Ausbildungsbeginn: Di., 4. Okt. 2011
Auswirkungen
der Kriminalität auf sicherheitsrelevante Fragestellungen
Die 9
„Sicherheitskonferenz – Krems“ des Department Governance & Public
Administration findet am 27. Oktober 2011 in Krems statt. Die
„Sicherheitskonferenz Krems“ ist die deutschsprachige Konferenz für
Forscherinnen und Forscher aus Wissenschaft und Wirtschaft, Industrie (z.B.
Sicherheitstechnik, Sicherheitslösungen), Betreiber sicherheitsrelevanter
Infrastrukturen (Energie, Wasser, Telekommunikation, Verkehr, Gesundheit,
Finanzsystem), Sicherheitsverantwortliche Behörden und Organsiationen und
Ministerien und Generaldirektionen mit Verantwortung in Sicherheits- und
Forschungsfragen. Dabei werden die Aspekte Security und Safety zu gleichen
Teilen behandelt.
Wirtschafts- und Industriespionage: Handbuch Know-How-Schutz für die österreichische Wirtschaft
Termin: Dienstag, 13. September 2011, 19 Uhr (s.t.)
Ort: Festsaal der Fachhochschule Campus Wien,
Favoritenstrasse 226, 1100 Wien
Im Rahmen einer Kooperation des Bundesamtes für
Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, der Industriellenvereinigung, der
Wirtschaftskammer Österreich und der Fachhochschule Campus Wien wurde Ende 2010
eine Studie über Gefahren durch Wirtschafts- und Industriespionage präsentiert.
Eine Hochrechnung der darin angegebenen monetären Schäden
durch Wirtschafts- und Industriespionage ergibt einen jährlichen Gesamtschaden
von ca. 880 Millionen Euro für die österreichische Wirtschaft.
Um in Zukunft diese Gefahren besser bewältigen zu können,
haben die Kooperationspartner das Handbuch „Know-How-Schutz für die
österreichische Wirtschaft“ erstellt. Dieses möchten wir Ihnen am 13. September
in einer hochkarätigen Veranstaltung gemeinsam mit Frau Bundesministerin für
Inneres Mag.a Johanna Mikl?Leitner vorstellen.
Programm
Begrüßung
FH-Prof. Dr. Heinz Schmidt, Rektor der Fachhochschule Campus
Wien
Impulsvortrag
Mag.a Johanna Mikl-Leitner, Bundesministerin für Inneres
Präsentation des Handbuchs
FH-Prof. DI Martin Langer, Leiter Fachbereich Risiko- und
Sicherheitsmanagement der Fachhochschule Campus Wien
ExpertInnentalk
Bundesministerin Mag.a Mikl-Leitner (Bundesministerium für
Inneres)
Generalsekretär Mag. Christoph Neumayer
(Industriellenvereinigung)
Stv. Generalsekretär Dr. Herwig Höllinger (Wirtschaftskammer
Österreich)
Chief Security Officer Helmut Karas (Uniqa)
FH-Prof. DI Martin Langer (Fachhochschule Campus Wien)
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos. Aus
organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung unter www.fh-campuswien.ac.at/wis
zwingend erforderlich.
In Kooperation mit dem Kuratorium Sicheres Österreich und
www.Sicherheitsportal.eu
Betrug, Diebstahl, Ehebruch: was Sie schon immer über Berufsbilder mit Nervenkitzel
wissen wollten.
Wien: DetektivInnen des Europäischen Detektiv-Verbands EURODET präsentieren
am 21.3. um 20:00 Uhr im Rahmen eines kostenlosen Informationsabends die
spannenden Berufe DetektivIn sowie PersonenschützerIn/Bodyguard.
Im Rahmen der Veranstaltung beantworten erfahrene KollegInnen Fragen zu den
Themen Karrieremöglichkeiten, Ausbildung, Zugangsvoraussetzungen und Chancen
für Frauen und geben Einblicke in die Praxis.
Die Teilnahme ist kostenlos, wir bitten jedoch aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl
um formlose Anmeldung unter 01/5449532-23 oder office@eurodet.at.
Am 24. März 2011 findet erneut
der Stuttgarter Sicherheitskongress statt.
Die Teilnahme an der
Veranstaltung ist wie üblich kostenfrei.
Gerade in den Zeiten der
Globalisierung wird es keinen langfristigen unternehmerischen Erfolg geben, der
auf die Sicherung seiner Werte verzichten kann. Sicherheitsrisiken sind mehr
denn je Risiken ökonomischer Natur geworden. Hierzu gehört vor allem der härter
werdende globale Wettbewerb, dessen Formen und Instrumente von kaufmännischer Tradition
bis zu aggressivem Verdrängungswettbewerb reichen können.
Zwischen diesen Polen entwickeln
sich Wirtschafts- und Konkurrenzspionage, Produktsabotage, Markenpiraterie, reputationsschädigender
Informationskrieg, Korruption und sonstige Angriffe auf die Leistungs- und
Wettbewerbsfähigkeit. Nicht zu Unrecht sprechen Experten schon von „Wirtschaftskrieg“.
Nach zwei erfolgreichen
Veranstaltungen laden wir Sie nun herzlich zum 3. Stuttgarter
Sicherheitskongress ein. Eine Vielzahl unternehmensrelevanter Themen wird dort
von namhaften Experten deutscher Unternehmen behandelt und auch der Diskussion
wird entsprechender Raum geboten.
Vom digitalen Zeichenblock bis zum Puzzle-Netbook: Mit vier
völlig unterschiedlichen Tablet-Modellen will der Hersteller Asus
dem iPad von Apple Konkurrenz machen. Matthias Kremp hat die
Neuzugänge der Eee-Serie ausprobiert.
Wenn Asus Tablets vorstellt, muss man genau hinschauen.
Schließlich hat das Unternehmen mit seinem EeePC Computergeschichte
geschrieben. Dieses Billig-Rechnerchen, das erste Netbook überhaupt, hat die
Schwemme der billigen, kleinen Mobil-Computer ausgelöst, die heute weltweit so
beliebt sind.
un also Tablets. Hier waren andere schneller als Asus,
vor allem Apple hat es sich mit seinem iPad als Marktführer bequem gemacht.
Doch Apples Vorsprung schrumpft und Asus nutzt mit seinen vier neuen Tablets
eine Schwachstelle des iPads aus: es gibt nur eine Bauform der Apple-Flunder.
Das iPad kann man zwar mit unterschiedlich viel Speicher, mit oder ohne
UMTS-Modul kaufen - ansonsten aber muss man es lieben oder hassen, dazwischen
gibt es nichts.
Asus bietet gleich vier völlig unterschiedliche
Tablet-Bauformen - vom digitalen Zeichenblock bis zum Zwerg-Tablet. Wir haben
die vier Asus-Flundern ausprobiert.
Vampyre gibt's nicht nur im Kino. Sie leben mitten unter
uns, brauchen täglich Blut und wollen sich nicht mehr verstecken
Vampyre treffen ihre Blutspender in speziellen Bars. Mehr
als 30 Milliliter auf einmal sind aber ungesund
Sie stehen unter der strahlenden Sonne Berlins, aber
verbrennen tun sie nicht. Man begegnet Nefer und Anubis im wuselig-gierigen
Großstadttreiben, irgendwo am Berliner Bahnhof Zoo. Sie tragen stilecht schwarz
und Sonnenbrille. Das tun viele hier. Nur das mit der Sonne ist den beiden
besonders unangenehm. Man mag es ihnen nicht verübeln, schließlich sind sie
Vampire.
Vampire gibt es. Sie werden nicht nur Eventkinotauglich auf
große Leinwände projiziert oder zwischen zwei Buchdeckel gepresst, sie leben
unter uns. Der Vampirismus ist weltweit zu einem sehr realen Phänomen geworden.
Äußerlich erkennbar sind Vampire meistens nicht. Auch wenn sich Anubis die
Schneidezähne hat anspitzen lassen - das ist nur Fassade. Der realvampirische
Kern ist dunkel und unsterblich. Und für die meisten Menschen gar nicht
wahrnehmbar.
Neben seinen Vampirzähnen sind Anubis tätowierte Unterarme
besonders hervorstechend. "Das geht die ganzen Arme hoch und bis auf den
Rücken. Aber es ist noch nicht fertig", erzählt er. Wir sind auf dem Weg
zu seinem Tätowierer. Die eine Hälfte seines kunstfertig gestalteten Körpers
steht symbolisch für das alte Ägypten, die andere für die Zeit der Wikinger. In
beiden hat Anubis früher gelebt, so sagt er. Er war ein Krieger. Und eigentlich
ist er es auch heute noch. Er kämpft gegen die Gesellschaft, gegen die
Vorurteile. "Ich gehe sehr offensiv damit um. Ich verstecke mich nicht.
Wenn jemand nicht damit klar kommt was ich bin, soll er verschwinden",
sagt er.
Nefer fällt das nicht leicht. Ihre Vampirexistenz hat sie
viele Freunde gekostet. Es täte ihr auch weh, sagt sie, "wenn ich merke,
dass mich Leute anschauen und vorverurteilen, nur weil ich schwarze Klamotten
trage".
Mit der klassischen Literaturgestalt haben die Realvampire wenig zu
tun. Nefer und Anubis meiden keinen Knoblauch, sie lösen sich nicht unter
geweihtem Wasser auf, und ein Spiegelbild, das haben sie auch. "Sonst wäre
das wirklich sehr problematisch, mit dem Schminken", sagt Nefer. Die
weltweite Vampirszene ist stark differenziert und nur selten bissig.
Hauptsächlich besteht sie aus klassischen Rollenspielern. Sie finden es schick,
Vampir zu spielen. PSI-Vampire halten sich für echte Vampire, saugen aber kein
Blut sondern Lebensenergie. Sie sind Depressive oder Groupies, Außenseiter oder
Hedonisten. Die RealVampire oder auch Vampyre genannt, nehmen das ganze ein
wenig ernster. Was sie alle eint ist der Drang nach Lebensenergie. Die einen
zapfen an fremden Auren, die anderen schon an offenen Venen.
Anubis und Nefer sind Vampyre. Oder Sanguinarians, wie sie
sagen. Bluttrinker. Anubis zeigt auf die kleinen roten Punkte die seine stark
tätowierten Unterarme bedecken: Sonnenallergie. Es ist für ihn kein Vergnügen
zu dieser Zeit durch das lichtgeflutete Berlin zu laufen. Aber er möchte einen
kleinen Einblick in die Szene geben. Zeigen, wie sie wirklich ist:
"Unheimlich tief und unheimlich verschlossen. Besonders in Europa",
antwortet er. Tatsächlich ist es schwer Vampyre zu finden, die bereit sind öffentlich
über ihr Leben zu sprechen. Es gibt zwar eine rege Diskussionskultur im
Internet. Aber die meisten spezifischen Online-Foren, bleiben auch hier dem
Außenstehenden verschlossen. Man möchte unter sich bleiben. "Viele Vampyre
führen ein Doppelleben", erzählt Anubis. Familienväter die nachts heimlich
ausziehen um ihren Blutdurst zu stillen und tagsüber einem ganz normalen Beruf
nachgehen.
Spannende Stadtführung mit Beleuchtung der Entwicklung von Recht und Strafe
durch die Jahrhunderte und Erzählung der sensationellsten Kriminalfälle in
Wien.
Experten sehen in Cybercrime die Herausforderung der Zukunft
für die Kriminalpolizei.
Derzeit sei man nicht in der Lage, in der digitalen
Welt Sicherheit zu gewährleisten.
Große Herausforderungen erwarten den Kriminaldienstes vor
allem durch die Digitalisierung. Dementsprechend war Cybercrime einer der
Schwerpunkte einer Fachtagung, welche die Vereinigung Österreichischer
Kriminaldienst (VKÖ) am Freitag in Wien abhielt. Titel der Veranstaltung:
"Die Zukunft des Kriminaldienstes". Wiens Polizeipräsident Gerhard
Pürstl erklärte in seinem Eröffnungsstatement, warum die Arbeit der Ermittler
so bedeutsam ist: "Kriminalpolizei ist deshalb so wichtig, weil sie
ausforscht, Täter vor Gericht bringt. Gute, nachhaltige Aufklärung stört die
(verbrecherischen, Anm.) Strukturen."
Die Organisierte Kriminalität muss neu bewertet werden.
Mafiabosse treten heutzutage ganz anders auf, als noch vor einigen Jahrzehnten.
Wien – Wer oder was Organisierte Kriminalität (OK) ist,
musste in den vergangenen Jahren wiederholt neu beantwortet werden: Waren es
nach dem Fall des Eisernen Vorhangs Killer, die sich um die Aufteilung
verschiedener illegaler Geschäftszweige uneins waren, wurden aus ihnen Jahre
später Businessmen.
Und auch die scheinen antiquiert, wenn man den Diskutanten
des ORF-“Club 2“ glaubt, die sich dem Thema Mafia in der Nacht auf Donnerstag
widmeten. Die Gefahr heute scheine die Verquickung zwischen Wirtschaft und
Politik, meinte etwa der frühere Leiter des Wiener Sicherheitsbüros, Max
Edelbacher.
„Wenn heute ein (deutscher, Anm.) Ex-Bundeskanzler sagt,
Wladimir Putin ist ein ehrenwerter Mann, dann frage ich mich, wo der lebt.“ Man
habe heute einen ehemaligen Innenminister in Österreich, der Präsident der
österreichisch-russischen Freundschaftsgesellschaft sei und heute im EU-Parlament
sitze.
Der betreibe zwangsläufig reinen Lobbyismus. Der frühere
Spitzenpolizist, vom betreffenden Innenminister Ernst Strasser (V) nach
heftiger Kritik an dessen Polizeireformen auf das Abstellgleis gestellt,
kritisierte in diesem Zusammenhang einen „neoliberalen Ansatz“: „Das
Laissez-Faire ist teilweise eine Katastrophe.“
Der Schaden durch Industriespionage für heimische
Unternehmen wird auf 880 Millionen Euro pro Jahr geschätzt
Studie: Betriebe sind sich der Gefahr zu wenig bewusst.
Das höchste Risiko geht von den eigenen Mitarbeitern aus.
Wien. (sf) Die österreichischen Betriebe unterschätzen die Gefahr durch
Industrie- und Wirtschaftsspionage. Nur acht Prozent von 220 befragten
Unternehmen sehen ein hohes Risiko, Opfer von Spionage zu werden, wie eine
Studie der Fachhochschule Campus Wien zeigt. Gleichzeitig geben 31 Prozent der
Betriebe an, bereits Opfer von ungewolltem Informationsabfluss geworden zu
sein.
Der Schaden pro Betrieb reicht von 20.000 bis 1,5 Millionen
Euro – jährlich haben die Studienautoren eine Schadenssumme von 880 Millionen
Euro für die heimische Wirtschaft errechnet. Die Dunkelziffer ist viel höher,
weil viele Unternehmen die Spionage gar nicht bemerken.
Vor allem kleinere Unternehmen wiegen sich in Sicherheit –
doch jeder Betrieb kann betroffen sein. "Spionage ist ein
branchenübergreifendes Problem", sagte Studienautor Heimo Grasser bei der
Präsentation am Donnerstag. Besonders stark betroffen sind Industrie, Gewerbe
und Handwerk sowie Information und Consulting, wo der Schaden bis zu drei Mal
höher als der Umsatz lag.
Vom Ausspähen von Infos bis zum Einbruch
"Das Abwandern von Information ist eine potenzielle
Bedrohung für den Wirtschaftsstandort Österreich, weil unser Wettbewerbsvorteil
Ideen und Innovationen sind", sagte Christian Dosek, Referent der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). 39 Prozent der Betriebe beurteilen den
Verlust von wichtigen Informationen als kritisch, fünf Prozent sehen ihn sogar
als existenzbedrohend an.
Die Bandbreite der Fälle reicht vom Ausspähen von Details
bei der Angebotslegung für große Aufträge über Einbrüche in Firmengebäude bis
zur Aufforderung an Mitarbeiter, Konstruktionspläne der Konkurrenz zu geben.
Bemerkt wird Spionage oft erst nach Jahren – meist dann, wenn Infos bei
Mitbewerbern oder ähnliche Konkurrenzprodukte auftauchen oder Angebote
verdächtig knapp unterboten werden.
Fast die Hälfte der betroffenen Unternehmen gibt als Ursache
für Spionage Mitarbeiter an, die sensible Informationen zum nächsten
Arbeitgeber mitnehmen. In jedem zehnten Fall werden aktive Mitarbeiter für den
Informationsabfluss verantwortlich gemacht. Die inländische Konkurrenz gilt in
29 Prozent der Fälle als Verursacher, 20 Prozent machen ausländische
Konkurrenten verantwortlich. Jeder Fünfte gibt untreuen Kooperationspartnern
die Schuld, ausländische Nachrichtendienste werden hingegen selten genannt.
Fliegt Spionage auf, wird nichts unternommen
Wenn die Betriebe die Spionage bemerken, unternimmt fast ein
Drittel gar nichts dagegen. "Es gibt kaum Kooperation mit den
Ermittlungsbehörden", sagt Peter Gridling, Chef des Bundesamts für
Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung. Einerseits haben Unternehmen
Angst, durch das Bekanntwerden des Vorfalls wichtige Kunden zu verlieren,
andererseits fürchten sie die Medienberichterstattung.
Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten Betriebe ihre
Sicherheit verstärken. Oft werden Gefahren übersehen, zum Beispiel, dass
Mitarbeiter geheime Informationen ausplaudern. "Es ist erschreckend, wie
wenig sensibel die Unternehmen in diesem Bereich sind", sagt Gridling. Im
Frühjahr wird ein Handbuch in Kooperation mit dem Innenministerium, der
Industriellenvereinigung und der WKÖ erscheinen, das auch wenig kostenintensive
Sicherheitsmaßnahmen für KMU zeigt.
Wissen
Industriespionage ist die Konkurrenzforschung von
Mitbewerbern, bei der die Grenze der legal erlaubten Methoden überschritten
wird. Ziel ist der Erwerb von Informationen, die geeignet sind, die eigene
Marktposition zu stärken oder Wettbewerbsvorteile anderer Firmen zu
egalisieren. Wirtschaftsspionage ist die von ausländischen, staatlich gelenkten
Nachrichtendiensten gezielte Ausforschung von Betrieben zur Stärkung der
eigenen Wirtschaft.
Das DNA-Labor Confidence sowie der Rechtsanwalt Hermann
Schwarz laden Sie herzlich zum Info-Abend
„Seitensprung – Kind – Nachweis und Konsequenzen“ ein.
Einladung
Datum: 18. November 2010, 19.00 Uhr
Ort: Privatklinik Med+More GmbH
Kreuzgasse 17-19, 1180 Wien
Es erwarten Sie interessante Kurzvorträge, und zwar zu den
Themen:
„DNA-Tests zur Vaterschaftsfeststellung“, „die biologischen Hintergründe des Seitensprungs“ und „die Rechtsfolgen erwiesener Fremdvaterschaft/Kuckuckskinder“
Im Anschluss stehen Ihnen Snacks und Getränke zur Verfügung.
Nähere Informationen und Ihre Anmeldemöglichkeit finden Sie
in unserer angehängten
Prävention, Forschung und Vernetzung erweisen sich als die
Sicherheitsthemen der Zukunft
Krems, 09.11.2010, Namhafte VertreterInnen der
österreichischen Sicherheitsszene trafen sich vor kurzem im Audimax der
Donau-Universität Krems. 130 TeilnehmerInnen hörten hochwertige Vorträge und
diskutierten unter dem Motto "Sicherheitsforschung - eine Notwendigkeit
für Prävention" über ein breites Themenfeld, das von Videoüberwachung und
Informationssicherheit bis hin zur Wahrnehmung von Terrorismus in den Medien
reichte.
"Sicherheit ist kein Produkt von Exekutive und Militär, sondern von allen
Teilen einer Gesellschaft", betonte Mag. Erwin Hameseder in seinem
Eröffnungsvortrag bei der 8. Sicherheitskonferenz im Audimax der
Donau-Universität Krems. Der Generaldirektor der Raiffeisen Holding NÖ-Wien und
Präsident des Kuratoriums Sicheres Österreich sieht Sicherheit als einen
immerwährenden Prozess, geprägt von ständigem Lernen und Forschen. "Das
gemeinsame Ziel ist es, Sicherheit in allen Bereichen zu verbessern und
nachhaltig zu gewährleisten."
Vorreiterrolle
An der Donau-Universität Krems wurde die Bedeutung von Sicherheitsforschung
früh erkannt. Bereits 2001 nahm sie sich als erste Universität in Österreich
dem Thema an, wie Rektor Univ.-Prof. Dr. Jürgen Willer betonte. Dr. Walter
Seböck, Leiter des Departments für Governance und Public Administration,
erklärte den Ansatz, der in Forschung und Lehre gegangen wird: "Nur eine
ganzheitliche Betrachtung schafft letztendlich die Vorteile für die Wirtschaft.
Wir sind in der Lehre bewusst weg von der Technologie gegangen und haben den
Menschen in den Mittelpunkt gerückt."
Medien und Terrorismus
Der Bereich Sicherheit hat inzwischen 400 AbsolventInnen an der
Donau-Universität Krems hervorgebracht, einer davon ist Mag. Andreas
Wieselthaler, MSc, Direktor des Bundesamtes für Korruptionsprävention, der bei
der Konferenz seine Master-These zu "Terrorismus und traditionelle
Medien" vorstellte. Ausgehend von der Tatsache, dass Terrorismus Medien
braucht, hat sich Wieselthaler die Veränderungen in der Darstellung von
Terrorakten in ausgesuchten österreichischen Printmedien angeschaut. Zwei der
Ergebnisse: "Die Ursachen und die Motive sind zunehmend in die
Berichterstattung geflossen. Der Terrorismus setzt stärker auf visuelle
Inhalte", fasste Wieselthaler zusammen.
Etablierte Veranstaltung Die 8. Sicherheitskonferenz Krems des Departments für
Governance & Public Administration der Donau-Universität Krems wurde in
Kooperation mit dem Verband der Sicherheitsunternehmen Österreich und dem
Kuratorium Sicheres Österreich veranstaltet. "Sicherheitskonferenz Krems"
ist die deutschsprachige Konferenz für Forscherinnen und Forscher aus
Wissenschaft und Wirtschaft, Industrie, Betreiber sicherheitsrelevanter
Infrastrukturen, sicherheitsverantwortliche Behörden und Organisationen und
Ministerien und Generaldirektionen mit Verantwortung in Sicherheits- und
Forschungsfragen.
Udo Schauff vom Referat Wirtschaftsschutz im Bundesamt für
Verfassungsschutz gilt als Experte beim Thema Wirtschaftsspionage.
Am Mittwoch, 29.September, referiert er auf Einladung der
Handwerkskammer Konstanz in der Beruflichen Bildungsstätte in Tuttlingen (BBT).
Interessenten können sich über ein Anmeldeformular auf der Internetseite der
Handwerkskammer Konstanz unter der Adresse www.hwk-konstanz.de oder telefonisch unter der Nummer
07531/20 53 78 bis zum 24. September anmelden.
Vortrag mit Experten des Bundesamts für Verfassungsschutz
Wirtschaft und Wissenschaft werden immer stärker
Angriffsziele der Spionage durch fremde Nachrichtendienste. Gerade
Baden-Württemberg ist als dynamischer, innovativer Wirtschaftsstandort mit den
Kernkompetenzen in der Medizintechnik, im Maschinen-, Werkzeug- und Anlagenbau
in den Fokus dieser Dienste geraten. Die Handwerkskammer Konstanz lädt
Unternehmer und Interessierte zu einem Vortrag über Wirtschaftsspionage am
Mittwoch, 29. September, um 19 Uhr ein. In der Beruflichen Bildungsstätte in
Tuttlingen (BBT) spricht mit Udo Schauff vom Referat Wirtschaftsschutz ein
Experte des Bundesamtes für Verfassungsschutz.
In vielfältiger Weise wird versucht, Know-how in neuen Technologiebereichen
abzuschöpfen, um der eigenen Volkswirtschaft auf den globalisierten Märkten
Wettbewerbsvorteile zu verschaffen und Technologielücken preiswert zu
schließen. Verstärkt werden gerade auch kleine und mittelständische innovative
Unternehmen Ziele der Wirtschaftsspionage, da sich diese der Gefahren oft gar
nicht bewusst sind.
Udo Schauff, Referat Wirtschaftsschutz des Bundesamtes für Verfassungsschutz,
informiert über nachrichtendienstliche Methoden fremder Dienste. Weitere Themen
sind das Ausspähen sensibler Daten in Unternehmen sowie die Gefahren, die von
IT-Systemen ausgehen können.
Der wirksamste Schutz, so der Fachmann, basiert auf Sensibilität und
Prävention. Die Besucher lernen anhand spannender Beispiele mögliche
Sicherheitslücken in ihren Unternehmen kennen.
Interessenten können sich über das unten downloadbare Fomular oder telefonisch
unter der Nummer 07531/205378 bis zum 24. September 2010 anmelden.
Spurenauswertung beim Detektiv-Seminar in der Stadtbücherei: Zwei echte
Detektive aus Wiesbaden zeigen, was zum Beispiel ein Fußabdruck alles über Tat
und Täter verraten kann.
Rinteln (cok). Ob in Rinteln wohl besonders viele Jungs mal
Detektiv werden wollen? Zumindest waren 21 von ihnen sehr fasziniert, als zwei
echte Detektive aus der Detektei Adler Wiesbaden in die Stadtbücherei angereist
kamen, um ein Seminar für künftigen Nachwuchs abzuhalten. Rund um die
Aufklärung eines fiktiven Einbruchs erzählten sie dabei aus ihrem Arbeitsalltag
und hatten am Ende jede Menge „Juniordetektive“ gewonnen. (...) Weiterlesen
Im Detektivseminar wurde allerdings nicht vorgelesen, sondern vorgespielt. Ein
Einbrecher klaute den Metallkoffer der Detektei, in dem sich Preise für die
Teilnehmer befanden. Er hinterließ Fuß- und Fingerabdrücke, und im ersten
Moment schien es klar zu sein, dass nur Alexander Schrumpfs Kollege Akin Özcean
der Schuldige sein konnte. Während die Jungs lernten, wie man solche Abdrücke
sichert und mit vorhandenem Material vergleicht, merkten sie bald, dass
Detektivarbeit gar nicht so einfach ist. Akin war nur der kleine Fisch und
hatte böse Hintermänner.
„Das ist sehr oft so, dass man die Kleinen erwischt und die Auftraggeber
ungeschoren davonkommen“, so Detektiv Schrumpf, der die Jungstruppe
bewundernswert im Griff hatte. Problemlos gelang es ihm, auch die kleinen
Zappelkasper zur aufmerksamen Mitarbeit zu bewegen. „Aufmerksamkeit, Sorgfalt,
Gründlichkeit, das sei es, was ein echter Fahnder brauche, sagte er und
erklärte, dass die Arbeit eines Detektivs wenig mit der Dramatik mancher
Fernsehsendungen zu tun hat. „Was wir brauchen, sind Zettel, Stift und Uhr,
dazu noch Fernglas, Kamera und Taschenlampe. Pistolen besitzt keiner von uns,
und Gewalt wenden wir auch nicht an. Wir haben nämlich keinerlei Sonderrechte.“
Die Digitalfotografie spielt eine wichtige Rolle in der modernen
Sachverständigen- und Ermittlungstätigkeit und hat ihre analoge Vorgängerin
nahezu vollständig abgelöst. Das Wesen digitaler Bilder eröffnet einerseits neue
Features wie Verknüpfung mit Orts- & Zeitangaben, andererseits jedoch auch
neue Manipulationsmöglichkeiten. Dieses Seminar beschäftigt sich mit Fragen der
intrinsischen Beweiswerte der Digitalfotografie sowie Maßnahmen und
Vorgehensweisen zur Erhaltung der Beweiskraft und des Nachweises der
Authentizität und Urheberschaft. Dazu gehören die wesentlichen Feststellungen, „wer,
wann, wo und mit welchen Mitteln“ ein bestimmtes Digitalfoto erzeugt hat. Dies
inkludiert sowohl Maßnahmen zur Sicherung der Authentizität, Dokumentation als
auch Angaben fotografischer Parameter wie Objektivkenndaten, Blende und Belichtungszeit.
Algorithmen und Transformationen zur Bildmanipulation
Digitale Wasserzeichen und Steganographie
Multimediadaten in Befund und Gutachten (Markierungen,
Ausschnitte, etc.)
Spezialanwendungen: Wärmebildkameras, Unterwasserfotografie,
Nachtsichtgeräte, Endoskope etc.
Abgrenzung zu Videodaten
Wann: 30. 9. 2010, 09:00 bis 17:00 Uhr
Veranstaltungsort: Austrian Standards plus Trainings, 1020 Wien, Heinestraße 38
Vortragende
DDipl.-Ing. Mag.rer.soc.oec. Gernot Schmied: staatlich befugter und beeideter Ziviltechniker, allgem.
beeideter und gerichtlich zert. Sachverständiger IKTech Ziviltechnikerbüro für Informations-
& Kommunikationstechnologie
Ing. Wolfgang Fabics: Nachrichtentechniker und digitaler Forensiker,
selbstständiger IT-Consultant
Anmeldung: per Post, per Fax +43 1 213 00-350, per E-Mail (trainings@as-plus.at) oder online unter www.as-plus.at/trainings
Teilnahmebeitrag:
EUR 420,00 (Teilnahmebeitrag)
EUR 380,00 (Ermäßigter Teilnahmebeitrag für den im Anmeldeabschnitt
angeführten Personenkreis) jeweils zzgl. 20% USt, einschließlich Unterlagen, Getränke
und Mittagsbuffet
Inhaber einer Gewerbeberechtigung für Berufsdetektive und deren Gesellschafter,
Berufsdetektivassistenten, alle Interessenten aus dem Auftraggeber-Spektrum von
Berufsdetektiven (Rechtsanwälte, Banken, Versicherungen, Kaufhausbetreiber, Lebensmittelkonzerne,
Sicherheitsdienstleister, Privatpersonen, Unternehmen, usw..)
Inhalt:
Dr.
Knyrim – Allgemeine Grundlagen des Datenschutzgesetzes (DSG) 2000
Teil 1: allgemeine
Grundlagen
Teil 2 –
gemeinsam mit Mag. Schweitzer: allgemeine Grundlagen in Bezug auf die Ausübung
des Gewerbes „Berufsdetektiv“ (die Überwachung durch den Detektiv als
Datenanwendung)
Mag. Maier
und Mag. Schweitzer – Datenschutzrechtliche Analyse von berufsspezifischen
Belangen. Dabei wird anhand einiger Praxisfälle die Vorgehensweise durch den
Detektiv auf die datenschutzrechtliche Relevanz analysiert.
Dr. König –
Der Detektiv aus der Sicht der Datenschutzkommission (DSK)
Aus welcher
Perspektive betrachtet und verfolgt die DSK das Tätigwerden und die Arbeitsweise
der Berufsdetektiv und welche Maßnahmen können, bzw. sollten gesetzt werden,
damit der Berufsdetektiv die rechtliche Akzeptanz innerhalb des DSG erhält.
Zeitplan:
08:00
– 09:00 Registrierung und Kaffee
09:00 –
10:30 Allgemeine Grundlagen des DSG – Teil 1 / Knyrim
10:30 –
10:45 Kaffeepause
10:45 –
12:00 Allgemeine Grundlagen des DSG – Teil 2 / Knyrim/Schweitzer
12:00 –
13:00 Mittagspause – Essen
13:00 –
15:00 Datenschutzrechtliche Analyse von berufsspezifischen Belangen. Maier/Schweitzer
15:00 –
16:00 Der Detektiv aus der Sicht der DSK / König
16:00 –
17:00 Podiumsdiskussion / König – Maier – Schweitzer
Vortragende:
Dr. Rainer KNYRIM, Rechtsanwalt bei Preslmayr & Partner, Mitglied der „Task
force on Privacy and the Protection of Personal Data“, Autor zahlreicher Publikationen
im Bereich Datenschutzrecht
Dr. Gregor
KÖNIG, LL.M., stellvertretender Leiter der Datenschutzkommission, Universitätslektor
für Public Communication an der Uni Wien, Europarecht
Mag.
Bernhard MAIER, selbständiger Berufsdetektiv in Wien, gerichtlich beeideter
Sachverständiger, Vizepräsident des Österreichischen Detektiv-Verbandes
(ÖDV)
Mag. Andreas
Schweitzer, selbständiger Berufsdetektiv, Berufsgruppensprecher der
Wirtschaftskammer Burgenland, Regelmäßige Publikationen in der Fachzeitschrift
„der detektiv“
Dauer: 8 LE
Termin: 24.9.2010,
9:00 – 17:00 Uhr
Kursort: WIFI
Eisenstadt Robert-Graf-Platz 1
Kosten: € 150,--
Kosten für
Mitglieder der LI Burgenland gewerbliche Dienstleister betragen € 50,--
inkl. Unterlagen
Kosten für
Nichtmitglieder inkl. Unterlagen betragen € 150,--
Brandursachenermittlung im Zeichen neuer
Herausforderungen - Erfahrung versus Wissenschaftlichkeit - Chancen und Grenzen
des Eliminationsverfahrens - Arbeitsschutz und Eigensicherung als Voraussetzung
des Erfolges - Mentale und technische Vorbereitung - Brandfahnder als Manager
des Brandortes
Rechtliche Regelungen – Gesetze, Verordnungen, Richtlinien –
spielen heute in jedem Unternehmen eine wichtige Rolle. Auch die Tätigkeit als
Sicherheitsmanager bleibt davon nicht unberührt. Denn in dieser Funktion werden
Verträge abgeschlossen, Arbeitsanweisungen erstellt, Abläufe organisiert,
Entscheidungen getroffen. Jede dieser Entscheidungen findet in einem
rechtlichen Umfeld statt – vom bürgerlichen Recht über Datenschutzvorschriften
bis hin zum Strafrecht.
Aus diesem Grunde hat die SIMEDIA erstmalig ein zweitägiges
Seminar zusammengestellt, das die komplexe Materie des Rechts für
Sicherheitsverantwortliche in überschaubarer Form zusammenbringt.
Unsere beiden erfahrenen Seminarleiter werden u. a. folgende
Fragen beantworten:
Was kann und darf in einem Vertrag auf einen Dienstleister
übertragen werden? Kann ich damit jede Verantwortung abwälzen?
Worauf muss ich achten, wenn das Unternehmen eine Videoüberwachung
installieren oder die Telefondaten von Mitarbeitern überprüfen möchte?
Wie muss ich Mitarbeiter schulen, um zu vermeiden, dass
diese sich strafbar machen, etwa durch eine unterlassene Hilfeleistung oder
sogar – wenn man nicht schnell genug hilft und eine besondere Verantwortung hat
– einer Körperverletzung durch Unterlassen?
Wo verbergen sich die größten Haftungsrisiken?
Das zweitägige Seminar möchte Ihnen genau diese Rechtsfragen
– leicht verständlich und auf Ihre Tätigkeit zugeschnitten – näher bringen.
Darüber hinaus ist das Seminar so angelegt, dass genügend
Spielraum für individuelle Fragestellungen bleibt, denn gerade in diesem
Bereich – so unsere bisherigen Erfahrungen – ist der Informations- und
Klärungsbedarf sehr hoch. Nutzen Sie die Gelegenheit deshalb nicht nur, um ihr
Rechtsverständnis zu vertiefen, sondern auch, um mit Hilfe unserer
Rechtsexperten Antworten auf drängende und ungeklärte rechtliche
Fragestellungen zu bekommen.
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