KÖLN - Ein Buch zur Videoüberwachung von Mitarbeitern
bestimmter Discounter war eigentlich schon zu erwarten. Nun ist es da.
In "Ihr kriegt mich nicht klein - eine
Discounter-Angestellte kämpft um ihre Rechte" beschreibt Ulrike Schramm-de
Robertis unter anderem auch die Einschüchterungsmethoden, die sie bei ihrem
Versuch erlebte, einen Betriebsrat bei Lidl
zu gründen.
Die 1964 geborene Autorin, Betriebsrätin in einer
süddeutschen Lidl-Filiale, will mit ihrem Buch Kollegen in anderen Betrieben
unterstützen, die gegen schlechte Arbeitsbedingungen und Willkür Widerstand
leisten. dpa/ch
Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1., Auflage (22. Februar
2010)
ISBN-13 978-3462041859
€ 7,95
"Ulrike Schramm-de Robertis ist eine bewundernswerte
Frau. Sie hat ihr Gerechtigkeitsgefühl und ihre Zuneigung zu den Menschen in
ihrer Umgebung niemals über Bord geworfen, als die kleinen und großen Herren
(und Damen) der Discounter-Welt sie drangsaliert, attackiert und hinausgeworfen
haben. Sie hat andere mit ihrer Solidarität angesteckt. Und sie hat sich nicht
über die erhoben, die sich gar nicht gewehrt oder ihren Widerstand aufgegeben
haben. Ihr Erfahrungsbericht aus dem Alltag der Verkäuferinnen und
Kassiererinnen in den Billigläden der Republik liest sich so spannend wie ein
Abenteuerroman und ist gleichzeitig ein Lehrbuch und Praxisleitfaden für
Betroffene in ähnlichen Situationen. Dass die Autorin über die Gemeinheiten
skrupelloser Strategen in den gewinnsüchtigen Chefetagen ihre Siege
davongetragen hat, macht das Buch noch sympathischer." Günter Wallraff via Amazon
Der Wiener Schlossermeister Michael Bübl, der mit 20 Jahren
Fachwissen aufwarten kann, in Costa Rica ein Ausbildungscamp unterhält
(lockpickcamp.com) und in Insiderkrisen, als der „Wunderschlosser“ bekannt ist,
gibt in seinem Buch „Traumjob Schlüsseldienst“ dem Leser die Möglichkeit, ihn
einen Arbeitstag begleiten zu dürfen.
In der klassischen Sicherheitstechnik sowie Videoüberwachung
ist ein Wandel Richtung netzwerkbasierender digitaler Lösungen inzwischen nicht
mehr wegzudenken. Zum besseren Verständnis der technischen Ausführungen werden
in Teil I der Arbeit entsprechende Grundlagen der Videotechnik ausführlich
dargelegt. Videoüberwachungssysteme nehmen auf öffentlichen Flughäfen einen
hohen Stellenwert ein, da sie nicht erst seit den Terroranschlägen in New York
und Washington ein wichtiges Werkzeug in Bezug auf die Einhaltung von
Sicherheitsvorschriften darstellen. Für die Sicherheitszentrale haben sich nach
den Terroranschlägen und der daraus folgenden Anlassgesetzgebung, der
EU-Verordnung 2320/2002 (inzwischen durch 200/2008 abgelöst), Änderungen bei
den Anforderungen ergeben. Im Zuge der Masterthese wurden die Anforderungen an
die Videoüberwachungsanlage der beiden Nutzergruppen durch Experteninterviews
herausgearbeitet. Die Auswertung erfolgt mittels des S.C.O.R.E Konzeptes.
Zusätzlich werden auch die verantwortlichen Organisationen / Behörden sowie die
gesetzlichen Grundlagen und Normen auf österreichischen Flughäfen ausführlich
dargestellt.
In der Vergangenheit ist es immer wieder zu gewalttätigen
Zusammenstößen zwischen der Polizei und randalierenden Fußballfans gekommen. Fungiert
die Einsatzuniform als Auslöser oder ist es die Gruppendynamik der Fußballfans?
Ereignisse und persönliche Eindrücke aus seinem Polizeidienst veranlassten den
Autor Walter Toniolli zu folgender Hypothese: Gibt es einen Zusammenhang
zwischen dem Tragen der Einsatzuniform der österreichischen Polizei und
Eskalationen bei Fußballveranstaltungen? Die Entwicklung des Fanverhaltens und
der Vergleich der Uniformierung von Polizei und Fußballfans werden einer
historischen Betrachtung unterzogen. Als Resultat wurden, aus den Erkenntnissen
von psychologischen Hintergrundrecherchen, Experteninterviews und
Spielbeobachtungen, die Ursachen für gewalttätige Auseinandersetzungen
wissenschaftlich dokumentiert und analysiert. Das Buch richtet sich an
Entscheidungsträger der österreichischen Bundesliga mit ihren Vereinen, an die
österreichische Polizei sowie politische Vertreter, Sozialarbeiter,
Fanbeauftragte und Fangruppierungen in Österreich und an alle, die dieses Thema
interessiert.
Hedgefonds und Wall-Street-Firmen scheuen kaum Mittel, um
sich Vorteile zu verschaffen - inzwischen nutzen sie offenbar auch
Geheimdienstmethoden. Ein US-Autor enthüllt, dass sich ehemalige und aktive
US-Agenten als Finanzanalysten verdingen: Sie verraten Tricks des
Spionagegewerbes.
Die CIA leidet an chronischer Personalnot. So ausgebrannt
ist der US-Geheimdienst, dass er seit einiger Zeit sogar mit Comic-Broschüren
nach neuen Agenten fischt ("CIA-Angestellte sind normale Menschen").
Im vergangenen Jahr schaltete der Geheimdienst Radiospots für frustrierte
Wall-Street-Banker: "Wenn dir die Jagd nach Profit nicht länger genügt,
bietet die CIA eine unvergleichliche Mission. Bewirke etwas, für deine Karriere
und deine Nation!"
Karrierechancen gibt es wohl aber auch andersrum - von der
CIA zur Wall Street.
Der Washington-Insider Eamon Javers enthüllt in einem Buch,
dass Finanzkonzerne und Hedgefonds seit längerem auf Hilfe von Geheimdienstlern
zurückgreifen, um Geschäftspartnern und Rivalen auf die Schliche zu kommen.
"Broker, Trader, Lawyer, Spy - The Secret World of Corporate
Espionage" heißt das Werk, auf Deutsch: "Broker, Händler, Anwalt,
Spion - die geheime Welt der Unternehmensspionage". Es erscheint in der
kommenden Woche in den USA und beschreibt im Detail, wie sich CIA-Agenten ein
Zubrot verdienen, indem sie Wall-Street-Akteure beraten und ihnen Tricks des
Spionagegewerbes verraten. Unter anderem, wie man am Verhalten eines
Gesprächspartners erkennt, ob er die Wahrheit sagt, und sich so profitable
Vorteile sichert.
"Mitten in zwei Kriegen und dem Kampf gegen al-Qaida
bietet die CIA ihren Mitarbeitern die Gelegenheit, mit ihrer Fachkenntnis
nebenher bei Privatunternehmen hausieren zu gehen", schreibt Javers. Die
"nie zuvor enthüllten Methoden" böten "Finanzfirmen und
Hedgefonds Zugang zum Top-Geheimdiensttalent der Nation".
CIA genehmigt Tätigkeiten "von Fall zu Fall"
Javers hat jahrelang für diverse US-Medien in Washington
gearbeitet, unter anderem für "Business Week" und den
Wirtschaftssender CNBC. Derzeit schreibt er für das Online-Magazin
"Politico", das jetzt auch Auszüge aus dem Buch vorab veröffentlicht
hat.
CIA-Sprecher George Little hat private
"Nebentätigkeiten" von CIA-Mitarbeitern prinzipiell bestätigt - ohne
sich dabei aber konkret auf die Wall Street zu beziehen. "Die Tatsache,
dass die Leute die Energie und Kreativität haben, außerhalb ihrer Arbeitszeiten
noch Geschäfte zu führen, sollte man ihnen nicht anlasten", sagte er.
"Schließlich ist dies Amerika." Die CIA genehmige solche Jobs
"von Fall zu Fall", stelle aber "rigoros" sicher, dass
alles den "Maßstäben der Legalität, der Korrektheit und natürlich der
Sicherheit" entspreche.
Wieso die Nebenjobs toleriert werden? Javers zitiert
CIA-Insider damit, die Praxis sei ein "lebenswichtiges Hilfsmittel, um die
Abwanderung von Talenten zu verhindern". Tatsächlich klagt die CIA seit
langem, dass ihre besten Leute in die Wirtschaft wechseln - weil sie dort viel
mehr verdienen können. So beträgt das Anfangsgehalt eines CIA-Analysten 49.861
Dollar. Die Deals mit der Wall Street bieten den CIA-Leuten die Chance, ihr
Gehalt aufzustocken, ohne ihren Arbeitgeber verlassen zu müssen.
Zwar lässt der Vorabdruck noch manches offen, unter anderem
wie viele CIA-Mitarbeiter von der Möglichkeit einer Wall-Street-Karriere
Gebrauch gemacht haben und seit wann es die Praxis gibt. Für den Geheimdienst
kommt die Enthüllung trotzdem zur Unzeit - nach dem missglückten
Flugzeuganschlag am ersten Weihnachtstag, der die Sicherheitsbehörden wegen
vieler übersehener Hinweise auf den Attentäter in die Kritik gebracht hat. Und
auch die Wall Street kann über das Buch nicht glücklich sein, ist sie doch seit
der Finanzkrise das Objekt des Volkszorns.
"Entdecke, was andere übersehen"
Als ein Beispiel für die konspirative Kooperation von
Geheimdiensten und Wall Street führt Javers die Bostoner Finanzberatungsfirma
Business Intelligence Advisors (BIA) an. "Der Name selbst wurde gewählt,
um auf CIA anzuspielen", schreibt er. So viele Ex-Agenten stünden auf den
BIA-Lohnlisten, dass die Firma Kunden gegenüber extra klarstelle, keine
CIA-Tochter zu sein. Bei diesem Unternehmen gebe es seit langem "enge
Kontakte zwischen aktiven und pensionierten CIA-Offizieren": "Die
Verbindungen zwischen BIA und der Geheimdienstwelt reichen tief."
In der Tat rühmt sich BIA (Firmenslogan: "Entdecke, was
andere übersehen") im Internet seiner "Mischung aus stark versierten
Profis aus der nationalen Geheimdienst- und Wirtschaftsszene". Zu den
Klienten der Firma zählen Goldman Sachs und SAC
Capital, der Hedgefonds der Wall-Street-Legende Steven Cohen, der rund 16
Milliarden Dollar verwaltet. BIA-Sprecher Montieth Illingworth sagte zu den
Vorwürfen allerdings, man beschäftige "seit einiger Zeit" keine
CIA-Mitarbeiter mehr. "Es gibt kein aktives CIA-Personal bei BIA, das
Klienten Dienste leistet." Alles in allem sei Javers' Darstellung des
Unternehmens "unrichtig und irreführend", und man habe mit ihm
"in keinster Weise" zusammengearbeitet.
"Das Subjekt hat keine Ahnung, dass es durchleuchtet
wird"
Tatsächlich wird aber auch von BIA selbst eine beliebte
Taktik beschrieben, die man sich offenbar bei der CIA abgeguckt hat und den
Kunden angeboten wird: das sogenannte Tactical Behavior Assessment (TBA). Es
handelt sich um eine Methode der "verbalen und nichtverbalen"
Verhaltensanalyse, sprich: Gesprächspartner werden überprüft. Und zwar mit dem
Ziel, sich "gegen Verzerrungen zu schützen, versteckte Risiken zu
identifizieren, Zuversicht zu bilden und Investmenteinblicke zu gewinnen",
teilt BIA mit.
Javers ergänzt: "Das Subjekt hat keine Ahnung, dass es
durchleuchtet wird."
Solche "narrensichere Techniken" aus dem
CIA-Arsenal habe BIA schon 2006 bei einer Präsentation für seinen Klienten SAC
Capital detailliert erklärt, schreibt Javers. Zwei BIA-Vertreter seien
"Frauen mit Geheimdiensterfahrung" gewesen. Eine habe 20 Jahre bei
der CIA gearbeitet, wo sie sich auf Verhöre und Lügendetektoren spezialisiert
habe.
Ein Beispiel, wie die Analysen ablaufen können, beschreibt
Javers anhand des Internet- und Telekommunikationskonzerns UTStarcom. Als
dieser in einer Konferenzschaltung mit Wall-Street-Bankern die Quartalszahlen
bekanntgegeben habe, hätten BIA-Experten mitgehört, schreibt er. Sie hätten
"jeden Tonfall analysiert", quasi als "menschliche
Lügendetektoren", um "die volle Wahrheit über UTStarcoms Finanzen
herauszufinden" und das an einen "riesigen Hedgefonds
weiterzugeben". In einem vertraulichen Bericht habe BIA anschließend vor
"Problemen bei der Umsatzerkennung" gewarnt - das habe man aus
Stimmlage und dem Verhalten der Gesprächsteilnehmer herausgelesen. Die Warnung
habe sich dann in der nächsten Quartalsbilanz bewahrheitet. Ein Fonds, der das
vorab geahnt hätte, hätte mit dem Wissen "substantielle Gewinne"
scheffeln können, schreibt Javers.
"Ich bin beunruhigt"
Die "New York Times" spottete angesichts solcher
Enthüllungen: "Konzernmanager sollten es sich zweimal überlegen, bevor sie
bei der nächsten Konferenzschaltung mit Analysten etwas sagen."
Auch US-Politiker haben sich eingeschaltet und sehen die
Sache kritisch. "Ich bin beunruhigt", sagte die Demokratin Dianne Feinstein,
Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im Senat. Sie beabsichtige, die
Vorwürfe "zu hinterfragen". Auch der Schwesterausschuss im
Abgeordnetenhaus will sich der Sache annehmen. Pete Hoekstra, Top-Republikaner
in dem Gremium, sagte dem Magazin "National Review", er halte eine
Untersuchung für "absolut angemessen". Er will Interessenkonflikte
prüfen, zum Beispiel wenn ein CIA-Agent zugleich nebenher für den
Rüstungskonzern Raytheon arbeite.
Fest steht, dass es auch Mitarbeitern anderer US-Geheimdienste
nicht untersagt ist, sich parallel in der Privatwirtschaft zu engagieren. Die
NSA und die DIA, die zwei Spionageämter des Verteidigungsministeriums, erlauben
Nebentätigkeiten ebenso wie die Behörde des obersten US-Geheimdienstchefs
Dennis Blair - solange es weder "sicherheitsrelevante oder juristische
Probleme" noch Interessenkonflikte gibt.
Blair legte am Dienstag dem Senat seinen jährlichen
Lagebericht vor. Flankiert von CIA-Chef Leon Panetta und FBI-Direktor Robert
Mueller warnte er davor, dass für al-Qaida ein Anschlag auf die USA in den
nächsten sechs Monaten eine "Top-Priorität" sei. Auch sei die
US-Cybersicherheit "ernsthaft in Gefahr".
Für die Geheimdienstler eigentlich Grund genug, ihre Talente
nicht an die Wall Street auszuleihen - sondern sich auf ihren Job zu
konzentrieren.
Quelle: Spiegel online, 4.2.2010, von Marc Pitzke, New York
Im Kampf gegen Zigarettenschmuggler und den dadurch drohenden
Ruin setzen Kärntens Trafikanten auf "Privatschnüffler" und
Drohungen.
Kärntens Trafikanten haben zu einem umstrittenen Mittel
gegriffen, um sich gegen die Verluste durch Zigarettenschmuggel aus Slowenien
zu wehren. Sie haben Privatdetektive beauftragt, heimlich Kunden aus Kärnten
beim Einkaufen im grenznahen Shop zu beobachten. Kaufen die Betreffenden mehr
als die erlaubte Menge - eine Stange, also 200 Stück pro
"rauchfähiger" Person - flattert ihnen das Schreiben einer
Rechtsanwaltskanzlei ins Haus. Darin werden sie aufgefordert, 350 Euro
"Aufwandsentschädigung" zu zahlen - zudem können sie angezeigt
werden.
Keine "Stasi-Methoden"
"In der ersten Welle sind 170 Personen
aufgefallen", sagt Nikolaus Gstättner von der Wirtschaftskammer. "Wer
zwei Stangen Zigaretten statt einer kauft, ist nicht unser Kern-Klientel. Im
Regelfall wird nur angeschrieben, wer mehrere Stangen hat."
Gstättner wehrt sich gegen Vorwürfe, das seien
"Stasi-Methoden": "Es geht nicht um Überwachung, das ist immer
ein heikles Thema, sondern um das Einhalten von Regeln." So entgingen
nicht nur den Trafikanten Einnahmen in Millionenhöhe. Auch der Staat müsse auf
hunderte Millionen Euro verzichten. "Da der Staat das Geld aber braucht,
holt er es sich von allen Bürgern - den Schmugglern, den im Inland kaufenden
Rauchern und sogar von den Nichtrauchern." Fazit: "Deshalb ist
Schmuggeln unfair."
Einige "Opfer" zahlen und bleiben ungeschoren,
andere nicht. Ihre Fälle landen vor Gericht. Trafikanten-Anwalt Alexander
Todor-Kostic über die 350 Euro: "Detektiv und Anwalt verursachen Kosten,
die der überführte Rechtsbrecher zu zahlen hat."
Ein Ziel haben die Trafikanten übrigens schon erreicht: dass
sich keiner mehr sicher fühlen kann!
Es ist wieder was passiert, und diesmal ist der Simon
Brenner, zumindest teilweise, Schuld daran. Denn der Brenner ist jetzt nicht
nur Ex-Polizist und Ex-Detektiv, der Brenner ist jetzt auch Ex-Chauffeur vom
Bauunternehmer Kressdorf und seiner Frau. Zuvor hat er als „Herr Simon“ in
einer Tankstelle gestanden und einen doppelten Espresso getrunken, weil ihm der
Kaffee wegen der Tabletten immer wichtiger geworden ist. Und als er dann wieder
zurück zu seinem Wagen gekommen ist, war der leer. Drinnen hat aber vorher die
Helena in ihrem Kindersitz gesessen. Und durch die Entführung der Helena kommt
dann eine fast mythische Geschichte ins Rollen, an deren Ende sieben nicht
gerade appetitlich ermordete Leichen liegen. Mit dem Erzähler von Der Brenner
und der liebe Gott könnte man fast sagen: Trojanischer Krieg nichts dagegen.
Mit seiner eigenwilligen Sprache und seinem eigenwilligen
Helden hat sich der österreichische Autor Wolf Haas eine stetig wachsende Fan-Gemeinde
geschaffen. In Der Brenner und der liebe Gott lässt er seinen Protagonisten in
eigener Sache im Sumpf der Bau-, Abtreibungs- und Abtreibungsgegnerbranche
recherchieren. Dabei stochert der dank seiner Tabletten teils benebelte, teils
aber auch zu detektivischer Hochform auflaufende Brenner in einer wahren Kloake
aus bürgerlicher Doppelmoral, politischer Heuchelei und krimineller Energie
herum. Und das tut er wieder einmal auf äußerst vergnügliche Art und Weise.
Dass Brenner beim Stochern im Morast ausgerechnet in der
Senkgrube einer Almhütte zum ersten Mal dem lieben Gott begegnet – und dass
sich dieses Treffen, bei Licht betrachtet, dann doch wieder ganz anders
darstellt – ist nur konsequent. Solche Szenen machen Der Brenner und der liebe
Gott zu großer Kriminalliteratur. -- Thomas Köster via amazon
Nichts ist, wie es scheint! Die Hintergründe sind oft
schockierend...
Einflussreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft oder
den Geheimdiensten kommen oft auf ungewöhnlichste Weise zu Tode. Die
offiziellen Untersuchungsergebnisse weichen geradezu haarsträubend von den
Fakten ab. Noch haarsträubender: Die Massenmedien hinterfragen die offiziellen
Versionen nicht, sondern sie kolportieren die staatlich autorisierte
Berichterstattung!
Fakten werden zurückgehalten und verdreht, dass sich die
Särge biegen. Nur langsam setzt sich die Wahrheit durch. Oft sind es
hartnäckige investigative Rechercheure und unabhängige Journalisten, denen es
gelingt, erstaunlichen Widersprüchen und Vertuschungen auf die Spur zu kommen.
Diese privaten Fahnder gelten dann schnell als Verschwörungstheoretiker, doch
was sie aufdecken, ist harte Realität.
Dieses Buch geht den brisantesten und spektakulärsten Todesfällen nach. Hier
wurden unliebsame Persönlichkeiten aus verschiedensten Beweggründen heraus für
alle Zeit zum Schweigen gebracht! So entledigt sich die Machtelite ihrer Gegner
und ihrer überflüssig gewordenen Handlanger …
Eine Spurensuche voller Fragen, Rätsel und Paradoxien.
Herzinfarkt und doch selbst erhängt: Am 8. Juli 1996 wird
Amschel Rothschild, Sproß einer der mächtigsten Bankiersdynastien, tot in einem
Pariser Hotel aufgefunden. Doch die Medien schweigen weltweit über den Fall.
Erlitt Rothschild einen Herzinfarkt als er sich an einem losen Handtuchhalter
erhängte?
CIA, Drogen und Mord: Kann man sich fünfmal selbst
erschießen? Laut Aussage des Pathologen Dr. Malak, der unter dem weitreichenden
Schutz von US-Präsident Clinton »operierte«, geht das durchaus.
Kronjuwelen verschenkt man nicht: Starb der geheimnisvolle
CIA-Direktor William Colby wirklich zweimal?
Kettenreaktion: Steckten CIA, Mafia und Hochfinanz gemeinsam
hinter dem Mord an John F. Kennedy? Wer waren die mysteriösen Zivilisten, die bei
der Autopsie detaillierte Befehle erteilten, und wer manipulierte den Leichnam
Kennedys, um die offizielle Version des Attentats überhaupt erst plausibel
erscheinen zu lassen?
Der Tote von Marcy Park: Gibt es einen Kopfschuss ohne Blut
am Körper? Ohne Fingerabdrücke an der Waffe? Einen Linkshänder, der sich mit
einem mangelhaften, antiken Colt in der rechten Hand und dem Daumen am Abzug
erschießt?
Den Vatikan erpresst man nicht: Wie erhängt man sich in der
Themse, ohne dabei schmutzig zu werden oder sich das Genick zu brechen? Was
geschah wirklich im Fall des dubiosen »Bankiers Gottes«, des Vatikanbankers
Roberto Calvi?
Schüsse in der Nacht: Als der schwedische Ministerpräsident
Olof Palme vor dem Grand Kino in Stockholm erschossen wird, entkommt der Täter
unerkannt. Später wird ein Kleinkrimineller verhaftet und bald darauf mit einer
Millionen-Entschädigung wieder entlassen. Als er mit dem Sohn des ermordeten
Präsidenten Kontakt aufnehmen will, erleidet er einen tödlichen Unfall. Wurde
auch er zum Schweigen gebracht? Was wusste er?
Tod im Tunnel: Welches Geheimnis verbirgt sich wirklich
hinter dem Tod von Lady Di? In einem später entdeckten privaten Brief schildert
sie ihre Ängste, bei einem Autounfall umgebracht zu werden – und sie sagt, wer
hinter dem Komplott steckt. Der Brief – Fälschung oder Beweis? Der Unfall –
Mord?
Sturz in die Tiefe: Im Jahr 2003 springt der ungeliebte
FDP-Politiker Jürgen Möllemann mit dem Fallschirm in den Tod, angeblich
Selbstmord. Doch warum öffnete Möllemann den Schirm zunächst, wenn er ihn
anschließend abwarf? Warum öffnete sich der Notfallschirm nicht? Damit beginnen
die Rätsel um die »Akte Möllemann« …
„Wir verdrängen das
Verbrechen gern an den Rand der Gesellschaft. Aber die spektakulärsten Täter
der jüngeren österreichischen Kriminalgeschichte waren keine Randerscheinungen,
sie waren nur selten Außenseiter und sie waren vor allem eines: mitten unter
uns.“ Doris Piringer berichtet über die aufsehenerregendsten Prozesse der
letzten Jahrzehnte in Österreich. Und gibt damit Einblicke in den Abgrund
menschlichen Handelns. Von den Morden im Pflegeheim Lainz, über den „Fall Luca“
und die „Schwarze Witwe“ Elfriede Blauensteiner bis zum Briefbomber Franz Fuchs
und den Mordanschlag mit einer vergifteten Schokopraline. Die Autorin war bei
den Urteilen zu all diesen Fällen im Gerichtssaal. Sie erlebte hautnah mit, wie
sich zwei schillernde Figuren der Wiener Gesellschaft – Udo Proksch und Jack
Unterweger – als Mörder entpuppten und wie das Bergwerksunglück in Lassing oder
die Katastrophe von Kaprun strafrechtlich aufgearbeitet wurden. Und sie
schildert die unglaublichen Hintergründe der „Causa Josef F.“, die die Republik
in ihren Grundfesten erschütterte. Wir erfahren außerdem, was aus den Tätern
wurde und wie Prozessbeteiligte den Fall oft viele Jahre später beurteilen. Elf
spannende Kapitel österreichischer Justizgeschichte, deren Urteile nicht nur
über die individuelle Schuld der Angeklagten entschieden, sondern auch ein
Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen waren und sind.
Im Prinzip geht es darum, dass ein junges Mädel den
Harlander Diskont-Detektiv Marek Miert, den erfolglosesten Kriminalisten der
Kriminalgeschichte, damit beauftragt, ihren verschwundenen Freund zu suchen und
zu finden. Ehe Miert überhaupt noch mit der Suche beginnen kann, passiert ein
ebenso unvermuteter wie skurriler Mord und schon führt die Spur in die
Harlander Rotlichtszene, wobei Harland übrigens eine fiktive ostösterreichische
Mittelstadt ist, die aber unverkennbare Züge von St. Pölten aufweist. Wie
üblich scheitert Miert letzten Endes auf der ganzen Linie, wird heftig
verprügelt, landet im Polizeikotter und findet natürlich den Mörder nicht.
Trotzdem ist er am Schluss doch so etwas wie der moralische Sieger, wenn man so
will, der „Sieger der Herzen“.
Dr. Mark
Benecke, Kriminalbiologe und einer von 20 Spezialisten weltweit, hält in Wien
einen ganztägigen Vortrag zum Thema „Kriminalbiologie - Forensic Science in der
gerichtlichen Beweisführung“. Von Cornelia Haupt, MSc., http://www.detektiv.at
Feuerteufel am Arbeitsplatz
Das Ziel
dieses Beitrages ist es an ausgesuchten Fallbeispielen, die der Autor allein im
letzten Jahr zu ermitteln hatte, auf das bekannte jedoch oft nicht erkannte
Problem „Brandstiftung von Mitarbeitern in Unternehmen“ hinzuweisen und
schlaglichtartig die unterschiedlichen Täter, Motive, Tatmittel sowie
Vorgehensweisen zu beleuchten. Von Frank D. Stolt
nachgefragt …
Der lebende Beweis
Prof.
Kathrin Yen hat die erste klinisch-forensische Ambulanz in Österreich ins Leben
gerufen.
Die Ambulanz
ist eine Untersuchungsstelle für Menschen jeden Alters, die von körperlicher
und sexueller Gewalt, Kindesmissbrauch oder Kindesmisshandlung betroffen sind. Von Georg Krasser
Risikofaktor Mensch
Mitarbeiter
als potenzielle Gefahrenquelle
Die Ursachen
für Gefährdungen, die im Unternehmen selbst wurzeln, werden in der Regel
unterschätzt. Gerade aber im Dienstleistungsbereich, wo es primär auf die
Arbeitskraft „Mensch“ ankommt, kann vom Mitarbeiter Gefahr ausgehen. Von
Cornelia Haupt, MSc., http://www.detektiv.at
Short Cuts
Alibi durch
Facebook
McCanns von
Detektiv betrogen
Festnahmen
in der Causa Flick
Oskar und
die Detektive
Natascha
Kampusch Dokumentation
Verhandlung
im Fall Kampusch
Recht Österreich
Krankenstand:
Kino ja, Fensterputzen nein
Büroservice
der WKW
Recht Deutschland
Beweisverwertungsverbot
bei mitgehörten Telefongesprächen
Diözese
kündigt Behinderte wegen unehelicher Beziehung
Fristlose
Kündigung rechtens
Edeka
Spitzelskandal
Unternehmer
muss Wettbewerber Detektivkosten ersetzen
Hehler
haftet für Detektivkosten
Online-Sammlung
von Datenschutz-Verstößen
Recht Schweiz
Dürfen
Mitarbeiter mit einer Videokamera überwacht werden?
Detektiv
entlarvte IV-Rentnerin
Digipix News
Canon-USB
Stick
Canon EOS 1D
Mark IV Anschauungsmaterial
Aiptek
Pencam Trio HD
Canon EOS 1D
Mark IV
Spytalk
Prozess
gegen Ex-Geheimdienst-Mitarbeiter
Luxemburgischer
Geheimdienstler wird Sicherheitschef bei Siemens
USA
bezahlten angeblich Lockerbie-Zeugen
Buchtipps
Todesermittlung: Befundaufnahme &
Spurensicherung
Ein
praktischer Leitfaden für Polizei, Juristen und Ärzte
Martin
Grassberger , Harald Schmid
Gläserne Belegschaften?
Das Handbuch
zum Arbeitnehmerdatenschutz
Wolfgang
Däubler
Betrug in der Kraftfahrzeugversicherung
Norbert
Meschkat / Ralf Nauert
Observation
Praxisleitfaden
für private und behördliche Ermittlungen
Klaus-Henning
Glitza
Die Grenzen der Gestaltungsmöglichkeiten im
Internationalen Steuerrecht (für Österreich)
Michael
Lang, Josef Schuch, Claus Staringer
36. Ottensteiner Fortbildungsseminar aus
Strafrecht und Kriminologie
Schriftenreihe
des Bundesministeriums für Justiz – Band 138
Bundesministerium
für Justiz (Hg.)
Schwarzgeld richtig legalisieren
Wege zurück
in die Steuerehrlichkeit
Anton-Rudolf
Götzenberger
Tatort Kinderseele
Sexueller
Mißbrauch und die Folgen
Max H.
Friedrich
Giftmord
Gerichtschemiker in ihrem Element
Helga
Schimmer
Warum man Spaghetti nicht durch zwei teilen
kann und andere neue Erkenntnisse vom Spaß-Nobelpreis
Mark Benecke
Die Macht des Bösen
Wahre
Kriminalfälle aus Österreich
Helga
Schimmer
Das Schweigen des Lemming
Stefan
Slupetzky
Geisterjäger
Auf den
Spuren des Übersinnlichen
Gabriele
Hasmann
Veranstaltungen
ZWISCHEN CSI UND BACKDRAFT: Tagesseminar
Brandermittlung
Der
Brandsachverständige Frank D. Stolt wird im März 2010 für die „Vereinigung
Kriminaldienst Österreich“ ein Tagesseminar abhalten. Das genaue Datum und der
Veranstaltungsort sind noch nicht bekannt. Unverbindliche Voranmeldungen bitte
an: 050 133 133 oder an sekretariat@kripo.at.
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Mitgliedschaft in der „VKÖ“ ist nicht
Bedingung.
In Zeiten
immer härter werdender Konkurrenzkämpfe versucht jedes Unternehmen, sich einen
Wettbewerbsvorteil zu beschaffen, dabei sollte es oberste Prämisse sein, dass
man sich, in punkto Informationsbeschaffung über Mitbewerber, im rechtlichen
Rahmen bewegt. Competitive Intelligence (CI) ist eine Methode zur Erarbeitung
von Wettbewerbsvorteilen. Firmen können sich weder vor einem CI-Angriff noch
vor einem Konkurrenz- und Wirtschaftsspionage Angriff schützen. Das primäre
Wissen eines Unternehmens befindet sich in den Köpfen der Mitarbeiter. Im
vorliegenden Buch werden die rechtlichen Rahmenbedingungen in Österreich und
Deutschland, Definitionen, CI und Ethik, Statistiken und Studien,
Anzeigenbereitschaft, Schutz vor CI, Stellenwert für Angriffe und Umgang mit
firmeninternem Know-how, Bedrohungspunkte durch CI und Konkurrenzspionage und
Schutz davor, untersucht. Mit einigen Fällen wird die von Wirtschaftsspionage
ausgehende Bedrohung verdeutlicht. Das Buch richtet sich an
Sicherheitsverantwortliche, Manager und alle Unternehmen. Alles ist erlaubt,
was nicht verboten ist.
(…) Gastgeber Jürgen von der Lippe präsentiert ein Buch des
Diplom-Biologen Mark Benecke.
Der Forensiker, der trotz oder wegen seiner
Arbeit mit Maden und anderen auf Verwesung spezialisiertem Getier ein überdurchschnittliches
Humorverständnis hat, erhielt eines Tages vom Komitee des Spaß-Nobel-Preises
einen bemerkenswerten Auftrag:
Er möge sich doch bitte auf die Suche nach
Erklärungen für allerlei höchst merkwürdige Phänomene begeben.
Die zum Teil
wirklich erstaunlichen Ergebnisse legte er in dem Buch "Lachende
Wissenschaft" vor, das ein für allemal klärt, warum Schafe keinen Hundekot
riechen können und Studentinnen, die schnarchen, schlechtere Klausuren
schreiben als Studentinnen, die nicht schnarchen.
Offizielles Historiker-Buch zum 100. Geburtstag des
Inlandsgeheimdienstes MI5 stößt bei Wissenschaftern auf Skepsis
Auf der Website des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5 ist
nachzulesen, was die Agenten nicht machen: "Wir töten keine Menschen und
bereiten keine Attentate vor." Auch beim Auslands-Geheimdienst MI6, der
Heimat der weltberühmten Kunstfigur James Bond, weiß man nichts von
Tötungsdelikten. Was aber machen Tausende von Spionen dann den ganzen Tag?
Licht ins Geheimdienst-Dunkel soll nun ein Buch bringen, das
in London vorgestellt wurde: "Die erste offizielle Biografie eines
wichtigen Geheimdienstes weltweit" , sagt Autor Christopher Andrew stolz.
Der emeritierte Professor an der Uni Cambridge durfte sieben Jahre lang in den
Archiven stöbern, rechtzeitig zum 100. Geburtstag des MI5 ist sein Buch fertig
geworden. Er sei "nicht zensiert" worden, beteuert Andrew.
Ausführlich diskutiert das mehr als 1000-seitige Buch die
Anfänge der Behörde. Gespeist aus der Hysterie über deutsche Spione entschloss
sich die liberale Regierung 1909 zum Handeln. Am 1. Oktober nahm das Secret
Intelligence Bureau seine Arbeit auf, geteilt in die Inlands- (MI5) und
Auslandsabteilung (MI6). MI6-Boss Mansfield Cumming begründete eine hübsche
Tradition, an die sich alle Nachfolger gehalten haben: Er unterzeichnete seine
Aktenvermerke in grüner Tinte mit einem großen C - Vorbild für James-Bond-Autor
Ian Fleming, bei dem der Vorgesetzte des eleganten Agenten M heißt.
Die Wirklichkeit sieht nüchterner aus, wie Andrews Buch
bestätigt. Immerhin verzeichnete MI5 schon wenige Jahre nach seiner Gründung
erste Erfolge. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges waren zwei Dutzend
deutsche Spione enttarnt, auch im Zweiten Weltkrieg machten die Briten den deutschen
Agenten das Leben schwer. Im Kalten Krieg gab es dagegen einige Schlappen für
die Schlapphüte: Unbemerkt gebliebene sowjetische Doppelagenten schädigten das
Image.
Das Buch selbst enthält keine Sensationen. Es hinterlasse
aber doch "ein gewisses Unwohlsein" , befindet Professor Anthony
Glees von der Universität Buckingham. "Anderswo gibt es die Praxis, ein
Team von Historikern mit einem solchen Projekt zu beauftragen. Als Gruppe wäre
es fast unmöglich, sie zu manipulieren." Diesen Vorschlag des Sicherheitsexperten
verwarf der Dienst jedoch.
Eliza Manningham-Buller, eine frühere Behördenleiterin,
erhofft sich von dem Wälzer "ein besseres Verständnis für unsere
Schwierigkeiten" . Sie war als MI5-Chefin für eine der schlimmsten Pannen
der vergangenen Jahre verantwortlich: Zwei der vier britischen Terroristen, die
am 7. Juli 2005 52 Londoner U-Bahn- und Buspassagiere mit Bomben in den Tod
rissen und Hunderte schwer verletzten, waren im Visier des MI5 gewesen, dem
Netz der Fahnder aber entschlüpft.
100 Jahre nach der Jagd auf deutsche Spione konzentrieren
sich mehr als 3000 Mitarbeiter heute vor allem auf islamistische Fanatiker.
Stephen Dorril, Professor an der Universität Huddersfield, bezweifelt, dass der
Personalstand die tatsächliche Bedrohung spiegelt. Er hält das Buch für eine
geschickte PR-Maßnahme. (Sebastian Borger aus London/DER STANDARD,
Printausgabe, 6.10.2009)
Schnüf?er, Bullen und Detektive
Seit über 170 Jahren gibt es Detektiv-Geschichten um rätselhafte Verbrechen. Meist
geht es um einen Mord der nur vom Meister-Detektiv und seinem Assistenten
gelöst werden kann.
Wie in vielen anderen Ländern erleben Detektiv-Geschichten zur Zeit auch in
Österreich eine neue Blüte. Zahlreiche Neuau?agen von Edgar Allen Poe bis Donna
Leon belegen das steigende Interesse an den Geschichten über die ge?nkelten
Kriminal-Fälle. Auch Kino und Fernsehen zeigen mit Ver?lmungen wie dem
„Knochenmann“ von Wolf Haas, mit Josef Hader in der Hauptrolle, spannende
Erlebnisse der ausgefuchsten „Schnüf?er“.
Die Ausstellung mit dem Arbeitstitel „Detektive in Literatur, Kunst und Kino“
eröffnet am 17. September 2009 im Kunsthaus Kö?ach ihre Pforten und beschäftigt
sich genau mit diesem Thema. In dem begehbaren Krimi (über 140 Laufmeter
Bühnen-Bild!) werden die Autoren, deren Haupt-Protagonisten und Ihre Fälle
unter die Lupe genommen. Besonders der Vergleich zwischen Literatur und
Ver?lmung sowie die auffallenden Ähnlichkeiten und Parallelen werden dabei
untersucht.
Von Auguste Dupin Mitte des 19. Jahrhunderts in Paris bis zu Adrian Monk im
modernen San Francisco gibt es zahlreiche Gemeinsamkeiten der Meister im
Kombinieren und Schlüsse Ziehen. Eine gewisse Schrulligkeit, wie auch bei
Agatha Christies Hercule Poirot oder ein oft ungeschickter Assistent, wie wir
ihn als Mr. Watson seit Sherlock Holmes kennen, ziehen sich durch viele
bekannte Romane.
Die Schau wird als Gesamt-Kunstwerk vom bekannten Künstler Nicolaus
Trnka-Strasnitzky und Georg Reschen umgesetzt und durch zahlreiche technische
Effekte noch interessanter und moderner. Bis 17. November können Sie im
Kunsthaus Kö?ach neben der Ausstellung auch ein gewohnt unterhaltsames
Rahmenprogramm erleben und vielleicht auch selbst einen Fall lösen.
Arsen, Eisenhut und Rattengift: Auf den Spuren der
Giftmörder. Ein Buch für schaurig-schöne Lesestunden
„Giftmord“, das neue Buch von Erfolgsautorin Helga Schimmer.
Es bietet faszinierende Einblicke in die Welt der Pülverchen
und Säfte, die den Tod bedeuten können. Arsen und Quecksilber, Eisenhut und
Rattengift, das Arsenal der Giftmörder ist beachtlich. Helga Schimmer lässt
spektakuläre Kriminalfälle aus Österreich, Deutschland und der Schweiz Revue
passieren, erzählt die makabren Begleitumstände – und schildert die akribische
Detektivarbeit, die die Gerichtschemiker in ihren Labors leisten. Mit welchen Methoden
heften sie sich auf die Spuren der Verbrecher?
Die Wurzeln der Toxikologie, der Giftkunde, reichen bis in
die Antike zurück. Die alten Griechen vollstreckten Hinrichtungen häufig mit
dem Schierlingsbecher, prominentestes Opfer: Sokrates. Weshalb jedoch dieser
Pflanzensaft tödlich wirkt, davon hatte man vor mehr als 2000 Jahren keine
Ahnung. Gleichfalls war die Medizin weit davon entfernt, eine Vergiftung
nachweisen zu können. So blieben Jahrhunderte lang viele Giftmorde ungesühnt –
bis der britische Chemiker James Marsh 1836 ein Verfahren zum Nachweis von
Arsenverbindungen im Blut entwickelte. Diese Errungenschaft gilt als die
Geburtsstunde der forensischen Chemie. Heute arbeiten die Cherichtschemiker mit
komplexen High-Tech-Geräten, die den Nachweis der „Tatwaffe Gift“ fast immer
erlauben.
Arsen, Blei und Quecksilber erfreuen sich seit der Antike
großer Beliebtheit bei Erbschleichern und eifersüchtigen Ehegatten.
Radioaktives Polonium ist da exotischer: Es spielte im spektakulären Mordfall
um einen russischen Geheimagenten eine Rolle. In München sorgte ein
Nervengift-Fall für beträchtlichen Medienrummel: Der Journalist einer großen
Tageszeitung starb wenige Minuten nach dem Genuss eines Fläschchens
Magenbitter, welches das Pflanzenschutzmittel E 605 enthielt. Und dass man mit
Medikamenten morden kann, wissen wir spätestens seit der „Schwarzen Witwe“
Elfriede Blauensteiner, die gleich mehrere Ehemänner „um die Ecke“ brachte, und
den Krankenschwestern von Lainz, die ihre betagten Patienten mit Rohypnol
„ruhigstellten“.
Die von Unternehmen im Streben nach
Marktbeherrschung eingesetzten Methoden sind brutal, oft illegal, und ihre
Folgen für die wirtschaftliche Konkurrenz sind mitunter verheerend und
existenzbedrohend. Stellt man die geschätzten finanziellen Schäden, die durch
Wirtschaftsspionage verursacht werden, jenen Fällen, die überhaupt an das Licht
der Öffentlichkeit dringen, den tatsächlich gefassten Tätern und erfolgreich
geführten Ermittlungsverfahren, gegenüber, erkennt man „Business ist wie Krieg führen“.
Gleich vorab: die “Wanze“ ist tot – es
lebe das „Lauschmittel“.Allen Ernstes
hat die konventionelle Wanze im Blumentopf ausgedient, weil es ungleich
leichter und risikoloser ist, Betriebsspionage z.B. mit Hilfe des Telefons zu
begehen, das ohnehin im Chefbüro vorhanden ist und das von außen sehr leicht
manipuliert werden kann.
Detektive aus den verschiedensten
Ländern kämpfen seit Jahren um eine einheitliche, EU-konforme, Ausbildung und
Qualitätsrichtlinien. Es gibt wenige Länder, in denen das Gewerbe reglementiert
ist, einer Ausbildung samt Prüfung und der notwendigen Zuverlässigkeit und
Zulassung bedarf. (www.detektivka.si)
Undercover:
Insider Wissen
In der Kolumne „Undercover“ berichtet
Bernhard Maier über Ermittlungen unter Legende und über Techniken der
Legendenbildung.Von Mag. Bernhard Maier
Recht Österreich
Der
Detektiv und sein Bericht im Zivilprozess – gerichtsverwertbar?
Betrachtet man die einzelnen Serien im
Fernsehen (Ein Fall für Zwei, Miss Marple, Sherlock Holmes, usw.) und
vergleicht diese mit der Wirklichkeit, so wird man hier kaum Gemeinsamkeiten
entdecken, außer dass sich die Charaktere allesamt Detektiv nennen. Doch ganz
so ist es auch wieder nicht. Bei genauer Betrachtung wird man feststellen, dass
jede dieser Figuren und auch ein Realitätsdetektiv ein, und dasselbe Ziel
verfolgen: Das Sammeln von Beweisen, um dem Recht Genüge zu tun. Somit stellen
sich die Fragen: „Wie kann der Detektiv dem Recht Genüge tun? Er sammelt
Beweise und legt sie vor. Wem legt er sie vor? Was sind Beweise? Unter welchen
Beweisen ist der Detektiv und sein Bericht zu subsumieren? Gilt der
Detektivbericht als gerichtsverwertbarer Beweis?“
Der nachfolgende Beitrag soll
erläutern, wie der Detektiv und sein Bericht im Zivilprozess einzuordnen sind
und welche Probleme daraus resultieren können.
Erhebliche
Rechtsrisiken beim Einsatz von GPS-Trackingmodulen
Der Einsatz preiswerter, gegenüber der
konventionellen Observation kostengünstigerer GPS-Ortungsmodule hat im privaten
Ermittlungswesen zugenommen. Die Rechtsprechung geht dahin, dass in der
Installation von Trackingmodulen ein datenschutzrechtlicher Verstoß zu sehen
ist, da Trackingdaten personenbezogene Daten sind. Der Einsatz stellt
ggf. eine erhebliche Rechtsverfehlung dar. Von Klaus-Henning Glitza
London. Sie schreibt Thriller und kann Geheimnisse für sich
behalten. Sie leitete als erste Frau den britischen Geheimdienst MI5 und
kritisiert zugleich die Zahl der Überwachungskameras in ihrem Land: Stella
Rimington. Einige Mythen über Männer, Missionen und Martinis verriet sie Jasmin
Fischer.
Verheimlicht - vertuscht - vergessen beginnt dort, wo
herkömmliche Jahresrückblicke enden: Er hakt nach, schaut hinter die Kulissen
und deckt auf, was uns an Nachrichten innerhalb eines Jahres vorenthalten
wurde. Erfolgsautor und Enthüllungsjournalist Gerhard Wisnewski zeigt die
wahren Zusammenhänge, die sich unter der Oberfläche dessen verbergen, was uns
die Medien als »objektive« Nachricht präsentieren - Zusammenhänge, die wir
nicht aus der Zeitung erfahren. Seine Recherchen sind eine willkommene Lektüre
für Menschen, die wissen wollen, was hinter den Schlagzeilen aus Presse, Funk
und Fernsehen steckt: Wer setzt die Nachrichten, für die wir uns interessieren
sollen, in die Welt? Welche Interessen werden mit dem Lancieren bestimmter
Themen verfolgt? Warum verschwinden manche Ereignisse so schnell aus der
Berichterstattung? Der kritische Jahresrückblick für kritische Leser.
Über den Autor
Gerhard Wisnewski, geboren 1959, studierte Politikwissenschaften. Seit 1986
arbeitet er als freier Autor, Schriftsteller und Dokumentarfilmer. 1992 erregte
er als Co-Autor des Bestsellers "Das RAF-Phantom" Aufsehen. Der auf
diesem Buch basierende Fernsehfilm "Das Phantom" gewann im Jahr 2000
den 3sat-Zuschauerpreis und den Grimme-Preis.
Droemer/Knaur Verlag, 1. Februar 2009, ISBN 978-3426781852,
Preis € 6,-
Wissen Sie, warum rohe Spaghetti meist in drei, vier oder
fünf Teile brechen, aber fast nie in zwei? Oder ob man in Schleim genauso
schnell schwimmen kann wie in Wasser? Wie viele Fotos nötig sind, damit bei
einem Gruppenbild keiner der Abgelichteten blinzelt? Oder wieso Tätowierte mehr
Sex haben als Menschen ohne Tattoos? Im Auftrag des Komitees des
Spaß-Nobelpreises hat sich Mark Benecke auf die Suche nach wissenschaftlichen
Erklärungen für diese und viele weitere Rätsel gemacht. Denn wissenschaftliches
Arbeiten ist nicht immer nur mit Zählen, Messen und Dokumentieren verbunden.
Man muss sich nur den richtigen Fragen stellen und darf selbst vor bizarren
Experimenten nicht zurückschrecken ...
In diesem Buch begegnen Ihnen tätowierte Christen, brechende
Spaghetti, musikalische Karpfen, schleimige Schwimmer, Kokosnüsse und
Knoblauchküsse, junge Radrennfahrer mit Schulranzen, Männer mit
Milchschokolade, jede Menge Alkohol, Jungfrauen mit und ohne Altersangabe,
gepiercte Soziologen, gefährliche Meteoriten, Spendierhosen, ein ganzes Rudel
Hunde, Fotoblinzler, hungernde Models, schöne Professoren, Pinguinkot,
Gynäkologen und deren Krawatten, unsichtbare Gorillas, Zitronenbier,
Trinkgeldgeber, mathematische Einparkhilfen und springende Füchsen im Krankenhaus
... um nur einige zu nennen. Mit Illustrationen von Juliane Pieper und vielen
Fotos und Grafiken.
Das Warten hat sich gelohnt: Der bekannteste Kriminalbiologe
der Welt präsentiert eine neue Sammlung mit Mordfällen, die die Öffentlichkeit
in Atem hielten. Sein Spezialgebiet ist die Kriminalistik unter besonderer
Berücksichtigung von Maden, Würmern und Insekten, die Entscheidendes über
Todeszeitpunkt, Tatort oder Täteridentität verraten können. Wenn man die
entsprechenden Hinweise deuten kann!
Dies ist aber kein wissenschaftliches Buch. Mark Benecke rollt
Kapitalverbrechen neu auf, trägt Fakten, Indizien, Aussagen, frühere
Bewertungen zusammen und öffnet dem Leser die Augen für die oft vertrackten
Fälle. Dabei liefert er dank seiner genauen Recherchen viele neue
Informationen. Fesselnd und minutiös werden wahre Begebenheiten nacherzählt und
ausgebreitet. Oft genug gibt es überraschende, manchmal tragikomische Wendungen
- spannender als jede Fiktion!
Gerhard Wisnewskis Recherchen über den Tod Jörg Haiders
ziehen immer weitere Kreise. Der Kärntner Landeshauptmann soll am 11. Oktober
2008 bei einem Alkohol-Unfall ums Leben gekommen sein. Jetzt widmete sogar die
Londoner »Times« dem Thema eine halbe Seite. Ihr Fazit: Die Fragen zu dem
angeblichen Unfall des Politikers seien »peinlich für die österreichischen
Behörden«.
»Investigativer Journalist präsentiert Mord-Theorie über den Tod
von Jörg Haider«, lautete die Headline auf der Website der Londoner »Times«
am 4. Juli 2009. Die Druckausgabe vom selben Datum widmete dem Thema eine halbe
Seite. Damit reihte sich das britische Leitblatt in den internationalen
Reigen der Berichterstattung ein, der von Italien über Kroation und Osterreich,
die Tschechische Republik und die Türkei nun eben auch bis nach Großbritannien
reicht. Nur die deutschen Medien schweigen bis auf ganz wenige Ausnahmen
eisern.
»Der Druck, die Untersuchung seines Todes wiederaufzunehmen,
steigt«, schreibt die »Times« über das ebenso plötzliche wie politisch
opportune Ableben von Jörg Haider:
»Und mindestens ein investigativer Reporter fragt, ob der 58 Jahre alte
Politiker ermordet wurde. 'Es gibt zu viele offene Fragen', sagt Gerhard
Wisnewski, Autor des Buches Jörg Haider - Unfall, Mord oder Attentat?, das sich in
Österreich nach seinem Start am letzten Dienstag schnell verkaufte. 'Nach acht
Monaten Recherche bin ich davon überzeugt, dass Haider höchstwahrscheinlich
Opfer eines politisch motivierten Attentates wurde.'«
Weder die Haider-Familie noch Haiders politische Freunde würden so weit gehen,
schreibt die »Times«. Aber auch sie hätten diese Woche einen genaueren Blick
auf den Todesfall Haider gefordert: »Dieser Fall muß mit einem unabhängigen
Staatsanwalt neu untersucht werden«, zitiert das Blatt Haiders ehemaligen
Pressesprecher Stefan Petzner, der für den Fall, dass das Justizministerium dem
nicht nachkomme, ein Referendum angedroht habe. Auch Haiders Witwe Claudia habe
in den kritischen Chor eingestimmt.
Haider soll in der Nacht zum 11. Oktober 2008 alkoholisiert mit seinem VW
Phaeton einen tödlichen Unfall gebaut haben.
Nur wenige Tage vor seinem Tod habe Haider eine Versöhnung zwischen den beiden
nationalistischen Parteien FPÖ und BZÖ ausgehandelt, was für ein Comeback der
extremen Rechten in Österreich hätte stehen können, so die »Times«. »Insofern
stand er unter genauer öffentlicher Beobachtung«, aber niemand habe ihn am
Abend seines Unfalls »mehr als einige Schluck Gespritzten« trinken sehen. Auch
nicht in dem »Szenelokal« Stadtkrämer: »Bei der Autopsie stellte sich heraus«,
referiert die »Times« eines von Wisnewskis Ermittlungsergebnissen, »dass sich trotz
der hohen Alkoholkonzentration im Blut in Haiders Magen fast überhaupt kein
Alkohol befand.« Nach dem Besuch im Stadtkrämer habe Haider seinen Phaeton
gestartet, um über enge Bergstraßen nach Hause ins Bärental zu fahren, doch
»irgendwie« sei das Oberklasse-Vehikel plötzlich ein kompletter Totalschaden
gewesen.
»Es freut mich sehr, daß nun auch so prominente Blätter wie die Times den Fall
aufgreifen«, sagte Gerhard Wisnewski selbst zu dem Artikel: »Die jetzige
Aufmerksamkeit für das Thema ist die letzte Chance, diesen dubiosen Todesfall
aufzuklären. Dabei geht es nicht allein um die Person des Herrn Haider, es geht
um's Prinzip - es geht um viele Andere, die möglicherweise schon auf ähnliche
Weise umgebracht wurden und Andere, die noch folgen könnten.«
»Die Fragen werden langsam peinlich für die österreichischen Behörden«,
konstatiert die »Times« am Schluß ihres Berichts: »Sie schlossen deshalb
gestern schon mal die Reihen: 'Jeder, der glaubt, im Besitz neuer Fakten zu
sein, ist herzlich eingeladen, uns diese zu präsentieren', sagte ein Sprecher
der Klagenfurter Staatsanwaltschaft.«
Tipp von der Kopp-Redaktion: Versuchen Sie's mal mit einem Gang in die nächste
Buchhandlung.
»Mit 142 km/h und 1,8 Promille in den Tod gerast« ?
Gehören auch Sie zu den Menschen, die an der offiziellen
Version des »Unfalltods« von Jörg Haider zweifeln?
Am 11. Oktober 2008 verlässt nachts um viertel nach eins
eine schwarze Limousine die Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt. Am Steuer:
Jörg Haider - »Rechtspopulist«, Aufrührer, Siegertyp und Enfant terrible der
europäischen Politik. Soeben hatte seine Partei BZÖ ihre Stimmen bei den
Nationalratswahlen verdreifacht. In den nächsten Tagen wollte er bei der
Regierungsbildung mitreden. Doch kurz hinter Klagenfurt war er plötzlich tot -
gestorben bei einem »Autounfall«. Der schwere Dienstwagen des Kärntner Landeshauptmannes
wird bei dem »Unfall« total zerstört; Haider stirbt an multiplen Verletzungen.
»Betrunken in den Tod gerast«, titelt die Presse.
Doch sehr schnell tauchen Ungereimtheiten auf: Ein völlig zerstörtes Autowrack
an einer viel zu harmlosen Unfallstelle, extreme Verletzungen in einer extrem
sicheren Luxuslimousine, ein sonst immer nüchterner Profipolitiker im
Vollrausch am Steuer … Zweifel an der offiziellen Unfall-Version werden laut,
die bis heute Fragen aufwerfen:
Warum tauchte die »einzige Zeugin« des Unfalls unter und
versteckt sich bis heute vor der Öffentlichkeit?
Warum hatte Haider zwar Alkohol im Blut, aber nicht im
Magen?
Wer balsamierte unmittelbar nach der Obduktion die Leiche
ein und warum?
Warum hatte der Politiker in einem der sichersten Automobile
auf dem Markt »keine Überlebenschance« (ORF)?
Wie konnte Haider innerhalb kürzester Zeit einen
Alkoholpegel von 1,8 Promille aufbauen, obwohl er Alkohol zurückhaltend
gegenüberstand?
Monatelang recherchiert der preisgekrönte Enthüllungsjournalist
Gerhard Wisnewski vor Ort. Er redet mit Haiders Angehörigen genauso wie mit
Staatsanwalt, Polizei, Anwohnern, Unfallexperten und letzten Weggefährten
Haiders. Er stößt auf manipulierte Fotos, plötzlich verstummte Zeugen und eine
Fülle widersprüchlicher Aussagen. Als einzigem Journalisten gelingt es ihm
Wochen nach dem Unfall, das Autowrack Haiders aufzuspüren und im Detail zu
fotografieren. Brisante Fragen drängen sich auf:
War es wirklich ein Unfall?
Welche Zweifel gibt es an dieser Version?
Was steckt hinter dem mysteriösen Todesfall?
Wer hätte ein Motiv gehabt, Haider zu ermorden?
Ein packendes Stück Journalismus auf den Spuren eines der
mysteriösesten Politiker-Todesfälle der Gegenwart.
Binz/Zürich (pts/07.07.2009/07:15) - Das Thema lautet: Was
bleibt einem Ehemann und Vater, wenn das Rechtssystem von der Ehefrau schamlos
ausgenützt wird. Ein gelungenes, biografisches Erstlingswerk vom Autor Flavio Sardo. Diese wahre
Geschichte, erzählt den Alptraum einer Scheidung, wie sie in der heutigen Zeit
niemals passieren dürfte. Das Buch trifft einem Mitten ins Herz und geht durch
Mark und Bein.
Die Geschichte bringt eine schockierende Erkenntnis zu Tage: "RECHT" hat
nichts mit "GERECHT" zu tun!
Ein Buch für:
- Eheberatungsstellen
- angehende Scheidungsanwälte
- heiratswillige Pärchen
- scheidungswillige Masochisten
Zusammenfassung
Ich war einmal verheiratet. Ich hatte eine eigene Firma, welche uns ein sorgenfreies
Einkommen bescherte. Wir hatten eine schöne 4 ½ Zimmer Maisonettewohnung, zwei
Autos, ein Motorboot am See und vor allem unseren Sohn, den kleinen Engel, den
ich über alles liebte. Ich galt als vorbildlicher und liebevoller Vater, der
sich immer viel Zeit für seine Familie nahm.
Dann kam die Krise! Die erste ausserehelichen Beziehung mit einem ihrer
Kollegen; die vielen Lügen; ihre zweite Beziehung mit einem verheirateten Mann;
mein verzweifelter Versuch aus Liebe zu meinem Sohn, die Ehe noch aufrecht zu
erhalten; ihre dritte Beziehung mit einer "Streetparade"
Bekanntschaft; meine Resignation; ihre vierte Beziehung mit einem Banker und
dann mein definitiver Entschluss zur Trennung von meiner Ehefrau.
Ich hatte nur einen Wunsch. Ein gemeinsames Sorgerecht für unseren Sohn. Dies
sollte jedoch zum erpresserischen Spielball meiner Ehefrau werden. Das war der
Beginn eines Rosenkrieges, der ein Ausmass annahm, welches ausserhalb jeglicher
Vorstellungskraft war und zufolge der Untergang meiner Hoffnung auf eine
lebenswerte Zukunft.
Ich wurde unter Druck gesetzt, erpresst und gedemütigt. Sie versuchte mich mit
Lügengeschichten zu diskreditieren, mich als gewalttätig, als Betrüger und als
Rabenvater hinzustellen. Sie versuchte alles, damit ich meinen Sohn so wenig
wie möglich zu sehen bekam. Sie zog mir mit den überhöhten
Alimenten-Forderungen das letzte Hemd aus.
Es liefen diverse Eheschutzverfahren, Abänderungsklagen und die Scheidungsklage
beim Bezirksgericht, Alimente- und Sorgerecht-Klagen beim Obergericht, drei
Klagen beim Arbeitsgericht, zwei Zivilprozessverfahren bei der
Staatsanwaltschaft. Ich wurde betrieben, ich wurde gepfändet. Ich verlor meine
Firma, meinen Job und verschuldete mich hoffnungslos. Ich wurde krank, war
nervlich am Ende und hatte nichts mehr zu verlieren... Das Buch kann kostenlos herunter geladen werden unter http://www.alptraum-scheidung.ch
(Ende)
A photograph of a daguerreotype of Edgar Allan Poe 1848, first published 1880
THE BIOGRAPHY CHANNEL widmet sich in dieser Sendung dem
Leben und dem Werk des Schriftstellers Edgar Allan Poe, dem Autor solcher
Klassiker wie dem Gedicht "Der Rabe" oder der berühmten
Kurzgeschichte "Das verräterische Herz". Poe, einer der bekanntesten
amerikanischen Autoren, gilt als Begründer moderner Detektiv- und
Kurzgeschichten und wurde vor allem wegen seiner bizarren und am Rande des Wahnsinns
stehenden Charaktere berühmt. Den unkonventionellen und nur schwer zu deutenden
Geschichten entspricht auch Poes bewegte und oft tragische Lebensgeschichte. So
hatte der geniale Dichter zahlreiche Schicksalsschläge wie das Zerwürfnis mit
seinem Pflegevater sowie den frühen Tod mehrerer von ihm verehrter Frauen zu
verkraften.
Der amerikanische Drehbuchautor Aaron Sorkin (The West Wing) hatte es ja schon vor einem Jahr
angekündigt. Und nun ist es soweit: Das Drehbuch
für einen Film über die Erfolgsstory von Facebook und den jüngsten Milliardär der USA
– Facebook-Gründer Mark Zuckerberg – steht. Auch ein Regisseur ist schon
gefunden: David Fincher, bekannt von Filmen wie “Sieben“,
“Fight Club? und “Der seltsame Fall des Benjamin
Button“, will die Facebook-Geschichte in Szene setzen.
Dreharbeiten sollen Ende des Jahres beginnen
Laut dem Branchenblatt “Variety? sollen die Dreharbeiten zu dem Film,
der den Arbeitstitel “The Social Network? trägt, noch Ende diesen Jahres
beginnen. Auf seinen Lieblingschauspieler Brad Pitt wird Fincher aus
offensichtlichen Gründen verzichten müssen. Der 46-Jährige kann wohl schlecht
den 24-jährigen Zuckerberg spielen. Dafür sind aber für diese Rolle schon
andere im Gespräch: Shia LaBeouf und Michael Cera. LaBeouf ist derzeit in “Transformers: Revenge of the Fallen?
zu sehen, Cera dürfte einigen aus dem oscarprämierten Film “Juno?
bekannt sein.
“The Accidental Billionaires?
Um das Drehbuch zu schreiben, hat Sorkin längere Zeit bei
Facebook recherchiert. Zu diesem Zweck gründete er dort sogar eine eigene
Gruppe: “Aaron Sorkin & the Facebook Movie?. Allerdings basiert das
Drehbuch zum großen Teil auf dem noch unveröffentlichten Buch von Ben Mezrich
“The Accidental Billionaires – The Founding of Facebook: A Tale of Sex, Money,
Genius and Betrayal.? Und genau aus diesem Grund muss sich Sorkin auch einige
Kritik gefallen lassen, denn Mezrich ist nicht gerade für gut recherchierte und
belegbare Fakten bekannt. Vielmehr zeigen seine halb-fiktionalen Romane das
ausschweifende Leben an US-Elite-Unis.
So wird sich wohl auch Sorkins Drehbuch wahrscheinlich eher
um wilde Verwörungen unter Zuckerberg und seinen Harvard-Kommilitonen drehen,
als realistisch die Enstehung von Facebook zu zeigen. Zuckerberg selbst
distanziert sich von dem Buch, wie ein Sprecher mitteilte: “Manches, was über
Mark Zuckerberg und die Gründung von Facebook geschrieben wurde, ist treffender
als anderes. Dieses Buch fällt wohl eher unter die Kategorie ‘anderes’.?
Vermutlich ist die Story “19-Jähriger sitzt alleine in
seinem Zimmer an der Harvard-Universtät und erfindet Facebook? einfach
auch zu langweilig für Hollywood.
Ebenfalls im Oktober erscheint im Ueberreuter Verlag "Täter-Väter: Väter als Täter am eigenen Kind" von Heidi Kastner
Der Fall Fritzl, das Inzest-Drama von Amstetten, ist eine Ausnahmeerscheinung. Trotzdem zeigt die Tragödie im trauten Eigenheim, was in vielen Familien passieren kann. Dr. Heidi Kastner, die Gerichtspsychiaterin im Fall Fritzl, nimmt diesen außergewöhnlichen Kriminalfall zum Anlass, um über die Normalität des Bösen nachzudenken, den Alltag des Wahnsinns zu ergründen und sich anhand vieler Interviews mit Gewalttätern die Frage zu stellen, was im Kopf von solchen Männern vorgeht. Die Gespräche mit ihnen haben sie gelehrt, dem Normalen zu misstrauen …
Heidi Kastner, geboren 1962 in Linz. Studium der Medizin in Wien, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie. Seit 1997 Gerichtspsychiaterin; Aufbau und Leitung dreier forensischer Nachbetreuungsambulanzen; seit 2005 Chefärztin der forensischen Abteilung der Landesnervenklinik Linz; Gerichtsgutachterin für Strafrecht.
Im Oktober erscheint im Ecowin Verlag das neue Buch "Das ganz normale Böse" von Reinhard Haller
Das Böse ängstigt und bedrückt uns, es nimmt uns Freiheit, Gesundheit und Lebensfreude, es stürzt uns in Konflikte und Leid. Obwohl wir das Böse nicht beschreiben können, wird es gefürchtet, gehasst, bekämpft, gemieden und tabuisiert – und gleichzeitig voll Faszination betrachtet.
Das Böse, das zum menschlichen Dasein gehört wie das Gute, zeigt sich in Hass und Gier, in Mord und Vergewaltigung, in Krankheit und Katastrophe, in Krieg und Genozid – und in jedem Verbrechen. Es begegnet uns in der Wut des Streitenden und in der Rache des Gekränkten, im hochgeschaukelten Affekt des Eifersüchtigen und im eiskalten Vernichtungsplan des Narzissten.
Wir erkennen es in autoritären Regimen und fanatischen Ideologien, in zwischenmenschlichen Konflikten oder Familiendramen, in Völkerschlachten und Kriegsgräuel, in Seuche und Krankheit, in Deportation und Sexualmord – und in unseren geheimen Gedanken. Es lauert im destruktiven Agieren von Unmenschen und im sadistischen Planen von Nichtpersonen genauso wie hinter der biederen Fassade von Jedermännern – und es steckt in jedem von uns. Reinhard Haller schöpft aus der Erfahrung des Gerichtspsychiaters, der schon über 300 Mörder untersucht, in stundenlangen Gesprächen nach ihren Motiven gefragt und nach Erklärungen ihrer Taten geforscht hat.
Nach dem Lesen dieses Buches können wir das Wesen des Bösen wohl besser begreifen, werden aber allen Grund haben, beunruhigt zu sein: Das Böse ist Teil des Menschlichen und wird uns niemals loslassen.
Über den Autor Univ.-Prof. Dr. med. Reinhard Haller ist Psychiater und Psychotherapeut. Seit 1983 ist er als psychiatrischer Sachverständiger an verschiedenen in- und ausländischen Gerichtshöfen tätig und verfasste u.a. Gutachten in den Fällen des Sexualmörders Jack Unterweger und des „Bombenhirns“ Franz Fuchs. Er richtet seinen Blick auf den Sitz des Bösen im Gehirn, auf krankhafte Entwicklungen und Störungen, auf die Urkraft von Emotionen und Affekten, auf die Bedeutung der Erziehung und den Einfluss von Gruppen. Er analysiert die zum Bösen disponierende Persönlichkeit, beschreibt soziale Konflikte, in denen sich die destruktive Potenz des Bösen entzündet, und versucht, durch Beschreibung jener Faktoren, die zu jeder Zeit und in jeder Kultur als verwerflich gelten, den Code des Bösen zu knacken. Reinhard Haller war 2007 Präsident der Griminologischen Gesellschaft, der wissenschaftlichen Vereinigung deutscher, österreichischer und schweizerischer Kriminologen.
Ecowin Verlag, Oktober 2009, ISBN 978-3902404800,€ 19,95
Wer sich
auf dem Markt behaupten will, braucht brandaktuelle Informationen über seine
Konkurrenten. Zur langfristigen Sicherung des Markterfolges ist die permanente
Überwachung unerlässlich. Dabei sollte es oberste Prämisse sein, dass man sich
– in puncto Informationsbeschaffung über Mitbewerber - im rechtlichen Rahmen
bewegt. Competitive Intelligence ist eine Methode zur Erarbeitung von
Wettbewerbsvorteilen.
In der
Kolumne „Undercover“ berichtet Bernhard Maier über Ermittlungen unter Legende und
über Techniken der Legendenbildung.
von Mag. Bernhard Maier
Mitarbeiterüberwachung: Ja
Lidl: Nein
Stasi- und
Spionagemethoden muss der Diskonter Lidl sich nun wieder nachsagen
lassen.
Selbst nachdem erstmals vor etwa einem Jahr systematische
Mitarbeiterüberwachung aufgedeckt wurde, wurden weiterhin Aufzeichnungen mit
Krankheitsdaten von Mitarbeitern geführt.
Höchste
Gefährdung durch Angriffe auf die IT. Mit der IT verknüpfte Gefahren sind für
die Wirtschaft der stärkste Risikofaktor im Bereich Sicherheit. Diese Aussage
gilt nach wie vor, auch wenn deren Gefährdungsgrad erstmals seit 2000
zurückging. Auch in Zukunft wird die IT-Gefährdung - und hier insbesondere die
Internetbasierte
Kriminalität
- im Fokus der Sicherheitsexperten bleiben. Dies ist eine der zentralen
Aussagen der 9. WIK Sicherheits-Enquête, einer umfangreichen Befragung, an der
zwischen Oktober 2008 und Januar 2009 über 240 Führungskräfte aus der
Unternehmenssicherheit und der Sicherheitsdienstleistung teilgenommen haben.
Eine ausführliche Analyse der Ergebnisse der WIK-Sicherheits-Enquête
2008/2009 finden Sie in der April-Ausgabe der WIK (2/2009). www.wik.info
Fall Kampusch: Es gab Mitwisser
Gleich zwei
Kommissionen arbeiten an der Aufarbeitung des Falles Natascha Kampusch. Seit
Oktober wird mit der Einsetzung einer Sonderkommission der Exekutive der zuvor
abgeschlossene Fall neu aufgerollt. Klarer Auftrag: Die Ermittler sollen
klären, ob es einen oder mehrere Mittäter des Entführers Wolfgang P. gegeben
habe. Die Ermittlungen dauern zwar noch an, aber laut bisher gewonnenen
Erkenntnissen steht fest: Es gab in der achteinhalb Jahre andauernden
Entführung auf jeden Fall „Mitwisser“. Ob es sich auch um Mittäter
handle, müsste nach Abschluss der neuerlichen Polizeiarbeit das Gericht klären,
heißt es im Mai 2009. Die sechsköpfigeEvaluierungskommission geht der Frage nach, ob und warum Pannen bei
Ermittlungen passiert sind und wie sich solche künftig verhindern lassen.
Phantom-Panne und „CSI“-Effekt
Die DNA
einer Verpackerin führte hunderte Ermittler jahrelang in die Irre (siehe „Die
Unsichtbare“, „der detektiv“ 1/09 S 12ff). Viele Gerichte ziehen den
Rückschluss zu schnell, dass der Spurenverursacher auch der Täter ist. Die DNA
sei zunächst nichts weiter als eine Spur - wie sie an den Tatort komme, sei
eine ganz andere Frage. Auch wenn die Ermittler der Sonderkommission „Parkplatz“
betonen, im Fall der in Heidelberg ermordeten Polizistin Michele K. auch andere
Spuren verfolgt zu haben, auch sie litten wohl unter dem „CSI“-Effekt.
Nachdem der Eichborn Verlag am 31. März 2009 wegen des aktuellen Buches von Jürgen Roth „Mafialand Deutschland“ eine Einstweilige Verfügung erhalten hat, die auf Antrag der Anwälte eines Leipziger Gastronomen nach einer mündlichen Verhandlung vom Landgericht Leipzig erlassen wurde, gab es in den letzten Tagen in Richtung Buchhandel bundesweit Abmahnungen in derselben Sache.
02./03. und 06. April 2009
Die Anwälte des Leipziger Gastronomen haben dem Buchhandel flächendeckend über die gesamte Bundesrepublik– inklusive den großen Filialisten wie u.a. DBH, Thalia, Karstadt, Kaufhof, Dussmann, die Mayersche und Osiander - Abmahnungen nebst Aufforderungen zur Abgabe einer Unterlassungserklärung und zur Kostenerstattung zugestellt.
Worum geht es? Jürgen Roth gibt im Buch zahlreiche Beispiele für die Macht und die Strukturen der italienischen Mafia in Deutschland – hier insbesondere die der kalabresischen „Ndrangheta“ – die in Italien jedenfalls bis in die Zentren politischer Macht reichen. In vielen Fällen muss er sich dabei auf vertrauliche Informationen stützen. Überwiegend aus Ermittlerkreisen, des Bundeskriminalamtes wie italienischer Staatsanwälte.
Grund für die einstweilige Verfügung waren jetzt aber interessanterweise Ausführungen Roths zu Strukturen der italienischen Mafia in Deutschland, die auf Ermittlungsergebnissen des Bundeskriminalamtes und des Landesamts für Verfassungsschutz Sachsen beruhen. Journalistische Quellen von höchster Seriosität sollte man meinen. Erkenntnisse der Ermittlungsbehörden jedoch – so das Landgericht Leipzig – rechtfertigen nicht ohne Weiteres eine Veröffentlichung. Daher musste auch in diesem Fall das Informationsinteresse der Öffentlichkeit an den Ermittlungsergebnissen und Erkenntnissen über die italienische Mafia hinter dem überwiegenden Interesse des Klägers an einem Verbot der Berichterstattung zurücktreten. Jürgen Roth dazu: „Es geht nicht an, dass Erkenntnisse des Bundeskriminalamtes über die Ndrangheta als substanzlos bezeichnet werden. Das schützt doch die Vertreter der Ndrangheta hier in Deutschland mit Hilfe der Instrumente des Rechtsstaats. Das ist absurd.“
Jürgen Roths "Mafialand Deutschland" ist ab sofort in geschwärzter Fassung lieferbar.
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