Brisante Ermittlungen des "Lucona"-Detektivs Dietmar Guggenbichler sollen den Ausbau des Uno-Shopping-Centers in Leonding beschleunigt haben. Der Aufdecker fühlt sich aber um sein Honorar - 170.000 Euro - geprellt.
Jahrelang hatte die Uno-Familie Handlbauer um eine Änderung des Raumordnungsprogrammes gekämpft, um ihr Kaufhaus um 68.000 Quadratmeter erweitern zu können.
Während der Paschinger Konkurrent Plus City ungebremst expandierte, bekamen Josef Handlbauer und sein Sohn Christof, der seit 2002 die Geschäfte führt, vom Land Oberösterreich stets zu hören, dass ein Ausbau der Uno nicht möglich sei. Die Familie Handlbauer hatte stets "Gleichberechtigung" gefordert.
Grund für das "Nein" der Landesregierung: die Umwidmung der Grundflächen könne erst rechtskräftig erfolgen, wenn die B139 neu - das Baulos Doppl - fertiggestellt sei. Die B 139 alt könne das Verkehrsaufkommen durch die Geschäftsflächenerweiterung nicht verkraften, hieß es.
"Ich muss Sie bitten, nehmen Sie diese Tatsachen zur Kenntnis", richtete Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl (VP) im August 2004 in einem Brief Vater und Sohn Handlbauer aus.
Am 11. August 2005 änderte die Landesregierung überraschend ihre Meinung und segnete die neue Raumordnung im Sinne des Ausbaus ab. Dieser Beschluss gibt grünes Licht für die Änderung des Leondinger Flächenwidmungsplans. "Das Baulos Doppl ist auf Schiene", lautete die offizielle Begründung.
Bis in höchste Kreise
"In Wahrheit habe ich diesen Beschluss auf Schiene gebracht", sagt Privatdetektiv Dietmar Guggenbichler. "Handlbauer Senior beauftragte mich mit Ermittlungen gegen einflussreiche Persönlichkeiten aus Oberösterreichs Wirtschaft und Politik". Handlbauer habe um "Munition" ersucht.
"Die habe ich ihm nach vier Monaten Arbeit auch liefern können. Ich habe meinen Teil der Abmachung erfüllt, Handlbauer nicht", behauptet Guggenbichler, der in anderer Sache auch für Plus-City-Chef Ernst Kirchmayr tätig war. Er hat nun das seiner Ansicht nach ausständige Honorar, 170.000 Euro, eingeklagt. Die Verhandlung beginnt Mitte Mai. "Ich habe bislang über die Ermittlungsergebnisse geschwiegen", sagt der Privatdetektiv. "Wenn mich der Richter fragt, werde ich ihm die Beweise aber vorlegen".
"Ungeheuerlichkeit"
"Ich bin der alleinige Uno-Geschäftsführer und von mir hat Guggenbichler bis auf die Installation einer Videoüberwachung keinerlei Aufträge erhalten", sagt Christof Handlbauer. Er rechnet damit, dass das "Gericht die Causa einstellen wird". Vater Josef sagt, Guggenbichlers Forderung sei "eine Ungeheuerlichkeit, die von unserem Konkurrenten ausgeht". "Wir sind niemandem etwas schuldig".
Grundfesten der Republik wankten
Als der Aufdecker der "Lucona"-Affäre wurde Dietmar Guggenbichler im Jahr 1983 international bekannt. Der Wiener Unternehmer Udo Proksch ließ 1977 den gecharterten Frachter "Lucona" sprengen, um die Versicherungssumme zu kassieren.
Die Polizei hatte sechs Jahre erfolglos ermittelt. Guggenbichlers Spürnase brachte nach sechs Monaten den Erfolg. Politiker, Richter und Beamte mussten daraufhin zurücktreten.
Im Fall "Noricum" deckte Guggenbichler 1984 Waffenlieferungen nach Lybien auf. Innenminister Karl Blecha wurde daraufhin wegen Fälschung von Beweismitteln zu einer bedingten Freiheitsstrafe verurteilt.
Oberösterreichische Nachrichten vom 29.04.2006http://www.nachrichten.at/lokal/441804?PHPSESSID=b8f830aa2b8824d4e89ab87874eb28cf


Backlinks zu Dietmar Guggenbichler:
(Google: http://www.google.at/search?hl=de&q=%22dietmar+guggenbichler%22&btnG=Google-Suche&meta=)
European Kingsclub: Urteile in Salzburg
2000-01-17: Heute wurde in Salzburg ein früherer Mitarbeiter des European Kingsclubs (EKC) zu 18 Monaten Haft (davon 14 bedingt) verurteilt (noch nicht rechtskräftig). Der Mann soll 1993 und 1994 rund 50 Millionen Schilling für das Pyramidenspiel EKC in Indonesien investiert haben, für ein Monatsgehalt von rund 230.000 Schilling.
Der Berufungssenat des Salzburger Landesgerichts hat letzte Woche das Urteil über den 56jährigen Detektiv Dietmar Guggenbichler bestätigt. Die ursprünglich 18 Monate Haft wurden aber in eine teilbedingte Strafe umgewandelt, von denen er zweieinhalb Monate in Untersuchungshaft verbracht hat. Er hatte für den EKC 130 Millionen Schilling in die Schweiz und nach Deutschland gebracht. Er selbst wollte nur der Sicherheitsbeauftrage des EKC gewesen sein.
Gegen den Salzburger Anwalt Günther Stanonik will die Staatsanwaltschaft - ebenfalls in der Causa EKC - Strafantrag stellen. Vorgeworfen wird ihm Geldwäscherei.
Noch bevor Verbindungen zwischen dem EKC und Stanonik bekannt waren, erschien in der Kronenzeitung unter seinem Namen ein Inserat, daß ein anderes Pyramidenspiel als seriös anpries.
Mehr über den EKC
Mehr über Pyramidenspiele
Quelle: http://www.awadalla.at/aktuelles/aktuelles-2000-1.html
Die Wege des Geldes sind sonderbar
Auszug: In Österreich ist Detektiv Dietmar Guggenbichler, gegen den bei Redaktionsschluß noch immer voruntersucht wurde der einzige Verdächtige. Damara Bertges und Hans-Günther Spachtholz hatten den EKC gegründet und die Geschäfte über die Bertges-GmbH, den Vereinssitz in Stansstad in der Schweiz und eine irische Briefkastenfirma abgewickelt. Die Anklage lautet auf schweren Betrug. Viele glauben jedoch daran, daß der EKC - sofern er hätte weitermachen können - die vorübergehenden Zahlungsschwierigkeiten ab Ende 1994 längst überwunden hätte.
http://www.awadalla.at/content/heimlicheswissen/kap21.html
Wer sind die Masterminds?
(9.12.) Auszug: Und wer beteiligt sich an der Kopfgeld-Jagd nach Bin Laden? "Format", das andere österreichische Medien an stromlinienformatiger Berichterstattung noch übertrifft, meldet, dass es auch einen gewissen Herrn Dietmar Guggenbichler reizt. Der Privatdetektiv soll vor drei Monaten in die USA gefahren sein und ist jetzt in Afghanistan unterwegs. In Österreich war er den einstigen (?) Förderern Bin Ladens früher äusserst nützlich, nämlich bei der Verschleierung der Bush senior/CIA-Hintergründe von Lucona und Noricum. Das heisst, bei Lucona legte er sich zuerst zu sehr ins Zeug, was kontraproduktiv zu werden drohte. Später liess er sich vom "Format"-Vorgänger "Basta" als angeblicher "Zeuge" des Noricum-Deals (illegale Waffenlieferungen im Irak-Iran-Krieg in den 80er Jahren, Teil von Irangate) feiern. Die beiden Skandale, bei denen nur das ironischerweise einst von der CIA im Rahmen der Akivitäten des Congress for Cultural Freedom gegründete "Forvm" gegen den Strich schrieb, sind das beste Beispiel für Medien-Desinformation als wichtiger Bestandteil der verdeckten US-Aussenpolitik in Österreich....
http://www.ceiberweiber.at/wahl1/9dezember.htm
Was ist dran an der Spitzelaffäre?
Auszug: Als ich höre, dass Kleindienst selbst nach seinen aller-allerneuesten Enthüllungen anno '93 Abfragen über Heller getätigt habe, drängt sich mir das Bild von Detektiv Dietmar Guggenbichler auf: dieser fungierte einstmals in "basta" (= Vorgänger von "Format" und "News") als derjenige, der schon 1984 den Noricum-Deal einfädeln sollte und sich geweigert hatte (Desinformationsgehalt? 100%? zu Noricum-Hintergründen siehe *). Manche meinen - und das sind beileibe nicht nur Freiheitliche, die überall böse linke Intrigen sehen -, dass sie die Kleindienst-Sache schon sehr wundert. Sprich, wer lanciert dies warum? Abfragen, die mehr als drei Jahre zurückliegen, sind schliesslich nicht beweisbar - also weder im be- noch im entlastetenden Sinn.
Quelle: http://www.ceiberweiber.at/wahl/19okt.htm
Guggenbichler ermittelt wieder
Der als Lucona-Aufdecker bekannte Privatdetektiv Dietmar Guggenbichler ermittelt anscheinend wieder. Zumindest ist er mit dem umstrittenen US-Anwalt Ed Fagan in…
...Kontakt gewesen. Ob es sich um den Fall „Kaprun“ oder die Hypo Kärnten handelt, war vorerst nicht bekannt. Jedenfalls soll es sich „um eine große Sache“ handeln, wie aus dem Umfeld des Detektiven zu erfahren war. Bis vor wenigen Tagen hat sich Guggenbichler in Linz aufgehalten, wo er angeblich „wegen äußerst brisanter Ermittlungen“ unterwegs war.
Guggenbichler hatte sich seinen Namen unter anderem in den Fällen Lucona, Noricum, AKH Wien und Dollarfalschgeldblüten in Linz gemacht. Auch beim European Kings Club (EKC) war er in Erscheinung getreten, wo er allerdings weniger rühmlich auffiel - da wanderte er sogar in Untersuchungshaft.
Im September des Vorjahres hatte er aber wieder auf sich aufmerksam gemacht, als er in einer spektakulären Aktion zwei minderjährige Kinder aus Kroatien zurückholte und sich heuer im Auftrag eines Mandanten mit der Maschinenfabrik MAN anlegte.
31.5.04, APA
http://www.rundschau.co.at/artikel/00/01/90/art19079.html
Trackback: http://weblog.derdetektiv.at/archives/276-Klage-von-Detektiv-verwundert-Uno-Chef.html
Trackback: http://weblog.derdetektiv.at/archives/277-Lucona-Detektiv-will-geheimen-Auftrag-mit-Tonbaendern-beweisen.html
Unverständlich ist für Christof Handlbauer, Geschäftsführer des Einkaufszentrums Uno Shopping in Leonding, die Klage des Privatdetektivs Dietmar Guggenbichler auf Bezahlung einer offenen Rechnung in Höhe von 170.000 Euro für eine sicherheitstechnisc
Aufgenommen: Mai 12, 09:58
Vordergründig geht es beim Zivilprozess, den Star-Detektiv Dietmar Guggenbichler gegen das Leondinger Uno Shopping angestrengt hat, um ein offenes HonorarIm Hintergrund geht es um brisante Ermittlungen im Dunstkreis einflussreicher Politiker.170.000 Euro
Aufgenommen: Mai 13, 12:54