(kein)
nationales Problem
Britische
Detektive im Brennpunkt der Öffentlichkeit
„der
detektiv“ berichtete im Herbst 2011 zu den Hintergründen im britischen
Handy-Abhörskandal, in den u. a. Privatdetektive verstrickt sein sollen. Nick
Davis, Journalist beim „The Guardian“, belegte bereits ab Juli 2009 in
Artikeln, dass bei einigen britischen Medien „eine Abhörkultur bestehe, die
weit über den Einzelfall von Mulcaire und Goodman hinaus ginge.“
von Andreas Heim
Silikon, ein
unterschätztes Abformmittel
Eine viel zu
selten in der Kriminaltechnik, Kriminalbiologie und Rechtsmedizin eingesetzte
Methode der Spurenabformung ist die anhand von Poly(organo/vinyl)siloxanen
(Silikon). Dabei kann buchstäblich jede Art von Oberfläche bis hin zu
Hautleistenabdru?cken und sogar gedruckte Schrift abgeformt werden. Die
Zweikomponentenanwendung des Silikons (bspw. mit Mikrosil) erfordert
normalweise etwas Übung, da das Silikon sehr schnell abbindet und daher aus
zwei Tuben stets neu angemischt werden muss. Wir testeten ein neues Produkt
(vermarktet bspw. als Reprocast und Accutrans), bei dem das Mischen entfällt,
da die Komponenten automatisch, im richtigen Verhältnis und zielgerichtet
anhand von Einweg-Spitzen auf die Spur gelangen. Zudem ist das Produkt in mehreren
Farben erhältlich, so dass beispielsweise verschiedene Farben von
Latentspurenpulver (weiss, silber, gelb usw.) kontraststark abgebildet werden
können.
von Mark Benecke
und Kristina Baumjohann (http://www.benecke.com/)
10 Jahre
„der detektiv“
Fachthemenübersicht.
Hier finden Sie eine redaktionelle Auswahl an wichtigen Fachartikeln und
Fachaufsätzen der bisher erschienenen 40 Ausgaben von 2002-2011
Das
Newton-Experiment
Das
ORF-Wissenschaftsmagazin Newton ging in seiner Sendung am 28.4.2012 der Frage
nach, wie viel und welche Information über eine Zielperson in öffentlich
zugänglichen Quellen ermittelt werden kann.
von Mag. Bernhard Maier
Recht
Österreich
- OGH Entscheidung
zur „Lebensgemeinschaft“: Wann wird aus einer Beziehung eine Lebensgemeinschaft?
Diese Frage musste der Oberste Gerichtshof klären, und er drehte dabei das
Urteil der Vorinstanz um. Das hatte zur Folge, dass eine Frau weiterhin €
3.000,- monatlich von ihrem früheren Ehemann bekommt. Diesen Anspruch hätte sie
verloren, hätte sie in einer neuen Lebensgemeinschaft gelebt.
- Die EU
zwingt Österreich zu zentralem Waffenregister
- „Detektiv“
wegen schweren Betrug angeklagt
- Gemeinde
engagierte Detektiv
- Das neue
Dienstleistungsgesetz
Recht
Deutschland
- Ermittlungen
in Deutsche-Bank-Spitzelaffäre eingestellt
- Freispruch für
Detektiv
- Zulässigkeit
von Ehrverletzungen im Rahmen von Gerichts- und Strafverfahren
- Betriebsrätin
mit Burnout durfte segeln gehen
Recht
Schweiz
- Beitritt zum
Konkordat über private Sicherheitsdienstleistungen
spytalk
Tod eines
Spions: Die Leiche - nackt, 1,72 Meter, 60 Kilogramm und ohne erkennbare
Verletzungen - steckte mit angezogenen Knien und auf der Brust überkreuzten
Armen in einer Sporttasche. Zwei Reißverschlüsse waren von außen mit einem
Sicherheitsschloss verriegelt. Zwei passende Schlüssel lagen unter dem Toten.
Die rote Tasche stand in der Badewanne einer Londoner Maisonette-Wohnung, die
der britische Auslandsnachrichtendienst MI6 für Mitarbeiter angemietet hat.
Tasche, Wanne, Fliesen und Kacheln wiesen weder Fingerabdrücke noch Scheuerspuren
auf. Die einzigen Abdrücke in den übrigen Räumen stammten vom toten Bewohner,
Gareth Williams, 31.
Geheimdienst
und Detektive jagen Windtec-Spion. 2004 kam der gut ausgebildete
Elektroingenieur „Dan“ nach Österreich und heuerte bei Windtec an, einer
Tochter des US-Konzerns AMSC. Er entwickelte Software für den Betrieb von
Windanlagen in China. Nachdem er degradiert worden war, verkaufte er die Daten
dem Hauptkunden Sinovel - für € 15.000,-, einen guten Job, Freundschaft und
Anerkennung
- Spione
gesucht
- Verbrechensbekämpfung
2.0
Buchtipps
Veranstaltungen
Die
Geschichte des Grauen Hauses und der österreichischen Strafgerichtsbarkeit
14.6. bis 10.11.2012
Folder mit Begleitprogramm
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