8mm – Acht Millimeter ist ein US-amerikanischer Thriller aus dem Jahr 1999 mit
Nicolas
Cage in der Hauptrolle. Der Film erreichte relative Berühmtheit dadurch,
dass er sich mit der Existenzbestätigung von Snuff-Filmen
beschäftigt. Privatdetektiv Tom Welles (Nicolas
Cage) übernimmt eines Tages von einer reichen Witwe – Mrs. Christian –
einen ungewöhnlichen Fall. Bei der alten Frau und ihrem Anwalt Daniel Longdale
(Anthony
Heald) bekommt er einen Super8-Film (8 mm) zu sehen, der ihn aus seinem bisher so
normalen Leben herausreißt. Es handelt sich mutmaßlich um einen Snuff-Film,
in dem ein maskierter Mann ein Mädchen zu Tode foltert. Welles' Auftrag besteht
nun darin, die Echtheit dieses Films zu überprüfen; so beginnt er die Suche
nach den Herstellern. In Los Angeles lernt Welles dann Max (Joaquin
Phoenix), einen Angestellten eines Sex-Shops, kennen. Nach langen
Nachforschungen findet Welles den Namen des ermordeten Mädchens heraus und
trifft auf den glücklosen Porno-Produzenten Eddie Poole (James
Gandolfini). Nach einem Gespräch beginnt er Poole zu beschatten. Dabei
stößt er auf den Produzenten Dino Velvet, den er mit der Herstellung eines
"ganz speziellen BDSM-Filmes"
beauftragt. Durch ein Video, das er vorher gesehen hat, kommt der Detektiv
einen Schritt weiter: Der Mann, der eine Frau mit einem Messer attackiert hat,
hatte dieselbe Tätowierung auf der Hand wie der Mörder in dem Film, der zu dem
Auftrag geführt hat. Nun besteht Welles darauf, dass der Mann mit dem Pseudonym
„Machine“ auch in seinem Snuff-Film mitspielen soll. Er schickt Max nach Hause
und verspricht, ihn zu besuchen. Max ist sichtlich enttäuscht und tritt, wie es
scheint, die Heimreise an. Das Treffen in einem abgelegenen Lagerhaus
scheitert, da Daniel Longdale zugegen ist und Welles somit verrät. Machine
überwältigt Welles und kettet ihn an ein Bett. Man erfährt, dass Longdale mit
Eddi und Velvet gemeinsame Sachen macht. Longdale wurde vom Mann der Witwe, die
Welles beauftragte, eine Million Dollar gezahlt, damit der ihm einen Snuff-Film
besorgt. Da Longdale aber keinen solchen Film finden konnte, ließ er einen
produzieren - das Mädchen wurde also tatsächlich grausam ermordet. Welles wird
gezwungen - Max wurde als Geisel genommen - den Film zu holen, und er muss
zusehen, wie dieser vernichtet wird. Max wird ermordet, nach Velvet wird er
„von seinem Leid erlöst“ - Machine schneidet ihm die Kehle durch. Welles bringt
nun Änderung in das Konzept der Verbrecher, indem er ihnen mitteilt, dass
Longdale eine Million Dollar von Mr. Christian erhalten hat. Da Longdale davon
nichts gesagt hatte, wird er von Eddie, Velvet und Machine zur Rede gestellt.
Er zieht eine Pistole und versucht zu fliehen. Dino Velvet schafft es aber, ihm
mit seiner Armbrust in die Brust zu schießen. Longdale schießt noch einmal auf
Velvet und trifft ihn am Hals, wodurch er ihn tödlich verletzt. Beide sterben,
Welles kann sich befreien, verletzt Machine schwer am Bauch und muss vor Eddie
flüchten. Als Welles Mrs. Christian von seinen Erkenntnissen berichtet, begeht
diese Selbstmord. Von einem Butler erhält er zwei Kuverts voller Geld, eines
ist für ihn bestimmt, das andere für die Mutter des Mädchens. Welles beschließt
nun, diese Geschichte zu beenden. Er findet und überwältigt Eddie, als dieser
fliehen will. Der Detektiv zwingt Eddie, ihm den Ort, an dem das Mädchen
ermordet wurde, zu zeigen - es ist eine verfallene Hütte auf einem Hügel. Eddie
schildert Welles, was sich in jener Nacht zugetragen hat. Er wird von Welles
daraufhin niedergeschlagen. Welles fesselt Eddie und droht ihn zu töten. Welles
bringt aber nicht den Mut auf, abzudrücken und lässt Eddie allein in der Hütte
zurück. Er ruft die Mutter des ermordeten Mädchens an und teilt ihr die schreckliche
Wahrheit mit. Dann bittet er sie förmlich um Erlaubnis, sich an den Mördern
rächen zu dürfen. Er stürmt zurück in die Hütte und schlägt wiederholt mit
seiner Pistole auf Eddie ein. Während dieser stirbt, wirft er die Porno-Videos
auf Eddie und lässt diesen mitsamt den Kassetten in Flammen aufgehen. Nun
wendet er sich „Machine“ zu. Welles findet heraus, wo „Machine“ wohnt und wie
sein wirklicher Name lautet. Er fährt zum Haus und stellt fest, dass „Machine“
immer noch bei seiner Mutter wohnt. Als die Mutter wegfährt, bereitet er sich
auf eine letzte Aktion vor. Bewaffnet schleicht er durch das Haus - und wird
von „Machine“ entdeckt und überrascht. Im darauffolgenden Handgemenge stürzen
beide aus dem Fenster in den Garten, wo „Machine“ zunächst Welles überwältigen
kann, dann aber selbst überrascht wird. Mit vorgehaltener Waffe zwingt Welles
„Machine“, seine Maske abzunehmen. Er erkennt, dass dieser ein „vollkommen
normaler“ Mensch ist und dass es „kein Geheimnis hinter diesen Dingen“ gibt.
„Machine“ wirft ein Messer auf den überraschten Welles, doch dieser ersticht
„Machine“ im Zweikampf. Damit hat Welles seinen Auftrag ausgeführt. Er ist nun
wieder für seine Familie da, bleibt allerdings weiterhin Detektiv. Am Ende des
Films öffnet Welles einen Brief von der Mutter des ermordeten Mädchens, die ihm
für seine Arbeit dankt. Via Wikipedia