Überfallen – Jetzt lebe ich in Angst
titelte am 3.3.2006 die „Barbara Karlich Show“
Zu Gast u.a. Karl Painer, geb. 1963, gelernter Bäcker überfiel 1984 eine Bank und wurde zu 9,5 Jahren verurteilt. Seit 1995, also nicht lange nach seiner Enthaftung fungiert er als Ausbilder, Mitarbeiter und Mitbegründer verschiedener Sicherheitsfirmen, Kurstrainer von Banken für das Verhalten bei einem Überfall bzw. einer Geiselnahme.
Publikationen in einigen Sicherheitsmagazinen.
(Hinterfragenswürdig wäre allenfalls eine Beschäftigung bzw. Selbständigkeit im Sicherheitsgewerbe, erfordert dies doch eine besondere Zuverlässigkeit und die kann doch bei aller Resozialisierungspolitik nicht gegeben sein).
Painer hat ein Buch geschrieben „Überfall, Geld her!“, erschienen im Novum Verlag.
Beschreibung
Von der Steiermark in die ganze Welt, könnte der Untertitel meines Buches lauten. Alle Banküberfälle der Steiermark seit 1980 werden statistisch erfaßt und beschrieben (Wo und wann war der Überfall, wie viele Täter gab es, wie
war deren Bewaffnung und Maskierung, wie lief der Überfall ab, wieviel Beute wurde gemacht, wurden die Täter später gefaßt und wieviel Strafe gab es vom Gericht) und das sind bis zu Beginn des Jahres 2002 202 vollendete oder versuchte Überfälle. Es folgen die aufsehenerregenden Banküberfälle aus Österreich und schließlich ein Panoptikum der Überfälle weltweit, sodaß der Leser schlußendlich weiß „Wie überfällt man eine Bank“. Was übrigens der wahre Untertitel des Buches ist. Es sollte diesbezüglich aber kein Lehrbuch sein. Vielmehr werden in eigenen Kapitel die Täter charakterisiert, es werden die Kriterien zur Auswahl des Überfallobjektes und die Planung, aber auch die Beweggründe der Räuber erläutert.
Es wird erklärt was sind atypische Überfälle, was ist das Stockholm Syndrom bei einer Geiselnahme, wie arbeiten die Fahnder der Polizei und wie schützen sich die Banken vor Überfällen. Es wird in einem Kapitel eine Prognose in die Zukunft des Banküberfalles gewagt, sowie in einem anderen der Überfall auf Geldtransporter (hier gibt es statistisch alle seit 1980 in Österreich begangene nachzulesen) behandelt.
Nach Lektüre des Buches sollte es dem Leser klar sein, warum als zweiter Untertitel „Warum man es besser bleiben läßt“ von mir gewählt wurde.
Überfall. Geld her!
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UDF – Die Homepage von Karl Painer: http://www.udf-system.at/ Ultimate Defensive Fight - Berufsbegleitende Sicherheitsausbildungen. Geschäftsführung: Alex Hermann
Novum Verlag: http://www.novumverlag.at/backlist/6/?product_id=113&detail=1
01.08.2002 Überfall, Geld her! (Gendarmerie)
„Jetzt überfall’ ich eine Bank!“, oder: „Da kann mir jetzt nur noch ein Banküberfall helfen.“ Unzählige Menschen denken Derartiges Tag für Tag, da sie in einem Banküberfall die Lösung ihrer Probleme meist finanzieller Natur sehen. Aber nur wenige setzen schlussendlich den Gedanken in die Tat um, ziehen sich eine Maske über das Gesicht und bedrohen fremde Menschen mit einer Waffe, um die Herausgabe von Geld zu erzwingen. Welche Personen sind das, die für Schlagzeilen in der Tagespresse sorgen? Sind jene „Mutigen“ asoziale Gesetzesbrecher, zu allem entschlossene Verzweifelte oder Menschen wie du und ich? Was treibt diese Leute dazu, andere Menschen mit den Worten „Überfall, Geld her!“ zu bedrohen oder unter Umständen sogar zu verletzen, um an Geld zu kommen? Wie gehen sie vor, und auf welche Weise kann man sich vor ihnen schützen? Das sind Fragen, auf die dieses Buch versucht, Antworten zu geben. Es sollte ein informativer Ratgeber für Bankpersonal, Exekutive und Sicherheitspersonal sein, nebenbei aber auch ein unterhaltsames Lesebuch für alle, die an Kriminalistik interessiert sind.
13.07.2002 Buchtipps - Überfall, Geld her! (Die Steirische)
Wie man eine Bank überfällt – oder warum man es besser bleiben lässt. Ein unterhaltsames Lesebuch für alle, die an Kriminalistik interessiert sind.
01.06.2002 Lesestoff (Klipp)
Was treibt jemanden dazu, andere Menschen mit den Worten: „Überfall, Geld her!“ zu bedrohen? Wie gehen sie vor und auf welche Weise kann man sich vor ihnen schützen? Dieses Buch ist ein informativer Ratgeber für Bankpersonal, Exekutive und Sicherheitspersonal, nebenbei aber auch ein unterhaltsames Lesebuch für alle, die an Kriminalistik interessiert sind.
27.01.2002 Ex-Bankräuber trainiert Raub-Opfer (Grazer Woche)
Getarnt mit einer Strumpfmaske stürmte der Grazer Karl Painer 1985 eine Bank in Andritz. „Überfall – Geld her!“, waren damals seine Worte. Genau diese haben jetzt in seinem Leben eine wesentlich positivere Bedeutung bekommen. So lautet nämlich der Titel seines Buches, welches diesen April im Novum-Verlag erscheinen wird. Und dass die Zeit des Überfalls für Painer schon lange zurückliegt, beweist der Untertitel: „Warum man es besser bleiben lassen sollte“ – lautet dieser. Denn als Leitfaden für angehende Kriminelle versteht Painer seine aufwändige Recherchen-Arbeit nicht. Schon eher als Lehrbuch für die Opfer von Überfällen will er sein Buch verwendet wissen. Denn mit dieser Intention ist das rund 200 Seiten starke Werk auch entstanden. So hat sich der einstige Räuber gleich nach seiner Enthaftung auf die gegenüberliegende Seite, die des Gesetzes, geschlagen. Gemeinsam mit dem Sicherheits-Ausbildungsunternehmen UDF-System von Alex Hermann zog er damals ein Ausbildungsprogramm für Risikogruppen wie Post- und Bankangestellte auf. Er wollte die möglichen Betroffenen darin unterrichten, wie sie sich im Falle eines Überfalls oder gar einer Geiselnahme am besten verhalten sollten. Und wer könnte das schließlich besser als ein ehemaliger Bankräuber selbst. Um seine Lehrgänge zu fundamentieren, suchte Painer damals nach Literatur zum Thema. Resultat der „Bibliotheken-Überfälle“: Er fand kein einziges passendes Werk. Aus diesem Grund begab sich der einstige Bankräuber auf die Spuren seiner Vorgänger und Nachfolger. Ausgehend von Graz und der Steiermark führten ihn seine Recherchen in puncto Überfälle vor zwei Jahren sogar nach Rio de Janeiro. Zum wohl berühmtesten Räuber des Jahrhunderts: Zu Ronald Biggs und dessen Sohn Mike. Damals stand sein Entschluss, das gesammelte Material in Form eines Buches zu verwerten, schon fest. Jetzt umfasst das einzigartige Werk die Hintergründe der 202 spektakulärsten und auch kuriosesten Überfälle zwischen 1980 und 2001. Und wenn man diese Delikte miteinander vergleicht, stößt man auf ganz interessante Zusammenhänge: So ist scheinbar der Donnerstag der beliebteste Überfalls-Tag und das häufigste Fluchtmittel ist ein simples Fahrrad. Aber auch mit Inline-Skates hat so mancher Räuber schon „Reißaus“ genommen. Zum Schmunzeln sind aber nicht nur diverse Fluchtmittel, sondern auch einige Überfälle an sich: So gab sich ein Burgenländer bei seinem Überfall besonders schlau. Er hatte sich als Frau verkleidet, allerdings vergessen, seinen Vollbart abzurasieren. Wer aber glaubt, dass sich die Grazer Räuber geschickter anstellen, der irrt: In der Landeshauptstadt benutzte ein Räuber einst sein eigenes Fahrzeug als Fluchtauto. Sein „unauffälliges“ Wunschkennzeichen ließ seinen Wunsch vom großen Geld platzen …
Anl
Aufgenommen: Mär 13, 11:18