*der detektiv* BLOGAlptraum Scheidung: Die wahre Geschichte eines Rosenkrieges mit all seinen Konsequenzen
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Donnerstag, 11. März 2010Wirtschaftsermittlungen, Wirtschaftsdetektei, Cornelia Haupt MSc
Geschrieben von Cornelia Haupt
in Datenschutz, Detektive, Kriminalität, Videoüberwachung
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17:26
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Wirtschaftsermittlungen, Wirtschaftsdetektei, Cornelia Haupt MSc
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Ein krisensicherer Job: WirtschaftsdetektiveDie Geschäftsgrundlage von Louis Wonderly ist so sicher wie die weniger anderer Branchen. Denn solange es Kriminalität gibt, bekommt seine internationale Detektei Aufträge – auch in wirtschaftlichen schlechten Zeiten. Nur in Ausnahmefällen kümmert sich die Wirtschaftsdetektei Paladin Associates von Louis Wonderly um die Sorgen von Privatleuten, in der Regel gehören zu seinem Kundenkreis Banken, Finanzinvestoren, Anwaltskanzeleien und große Konzerne, die zum Teil im Dax gelistet sind. Allein in Deutschland leiden rund zwei Drittel der Großunternehmen unter Wirtschaftskriminalität – das ergab eine Studie, die PricewaterhouseCoopers in Zusammenarbeit mit der Universität Halle-Wittenberg erstellt hat. Wobei die betroffenen Unternehmen im Durchschnitt im vergangenen Jahr einen Verlust von mehr als 5,5 Millionen Euro hinnehmen mussten. Verluste haben aber auch manche professionelle Investoren, beispielsweise wenn sie auf windige Gewinnversprechen reingefallen sind. So auch einige, die beim größten Betrüger der US-Geschichte, bei Bernard Madoff, ihr Geld angelegt hatten. 65 Milliarden Euro hatte Madoff am Ende verwaltet und veruntreut. Nun sitzt er im Gefängnis und das Geld ist erstmal futsch. Damit wollen sich die geprellten Investoren aber nicht abfinden und hoffen mit Hilfe der Wirtschaftsdetektei Paladin Associates doch noch zumindest etwas wiederzubekommen. Also haben sich die Leute von Wonderly auf die Suche nach den rund fünf Milliarden Euro der Auftraggeber gemacht. Im Visier haben sie unter anderem die Vertriebsleute und Fonds, die das ihnen anvertraute Geld zu Madoff gebracht haben. "Diese Leute, die das verkauft haben, die Honorare bekommen haben, die haften auch," sagt Wonderly. "In ein paar Fällen haben wir den Investoren geholfen, etwas zurückzubekommen. Wir sind aber immer noch dabei." Von Personenüberprüfung bis zur Prozesshilfe Wer den gebürtigen US-Amerikaner Louis Wonderly, den Gründer der Detektei, hinter einem schmudeligen Schreibtisch, mit abgetragenem, verbeulten Anzug und vollem Aschenbecher erwartet, der wird enttäuscht sein. Zwar liegt das Büro im fünften Stock eines eher unscheinbaren Gebäudes. Aber das liegt im Herzen von München, einen Katzensprung entfernt vom Wahrzeichen der Stadt, der Frauenkirche. Und Wonderly präsentiert sich in seriösem Anzug. Er und seine fünf Mitarbeiter recherchieren von hier aus beispielsweise, wenn Führungskräfte den Verdacht haben, es könnte korrumpiert werden. Sie werden aktiv bei Patentverletzungen, bei Betrug und häufig auch bevor Verträge abgeschlossen werden, denn oft wollen die Firmen überprüfen, mit wem sie es zu tun haben und ob die Angaben, die Geschäftspartner gemacht haben, überhaupt stimmen. Außerdem leisten die Detektive von Palladin Associates auch Prozesshilfe. Das heißt sie machen sich auf die Suche nach Beweismaterial, das sie dann auswerten. Oder sie spüren Zeugen auf. Warum aber werden Wirtschaftsdetektive eingeschaltet, wo gerade Großkonzerne über eigene große Sicherheitsabteilungen verfügen? "Die Sicherheitsabteilungen von Firmen machen häufig nur interne Geschichten. Wir bekommen Aufträge, wenn es sich um Sachen außerhalb der Firma handelt," erklärt Wonderly. An die Polizei könnten sich Unternehmen nicht wenden, wenn sie lediglich den Verdacht haben, etwas würde nicht stimmen, oder wenn sie vorsorgliche Kontrollrecherchen machen wollen. Das meiste ist Schreibtischarbeit Anders als in vielen Fernsehkrimis, findet die Arbeit der Detektive ganz unspektakulär zunächst am Computer statt. Sie recherchieren in öffentlichen Registern und in umfangreichen internationalen Datenbanken wie Lexusnexus oder Genios. Manchmal ist es jedoch auch notwendig das Büro zu verlassen und zum Teil im Ausland tätig zu werden, beispielsweise um Originaldokumente zu organisieren oder Zeugen im Ausland ausfindig zu machen. Für solche Fälle kann Wonderly auf ein internationales Netzwerk von rund 250 Personen zurück greifen – darunter Anwälte, Ex-Banker, Journalisten und Ex-Polizisten. Und die können sich auch in der Wirtschaftskrise nicht über mangelnde Aufträge von Wonderly beklagen. In der derzeitigen Rezession gäbe es wenig Firmenübernahmen, also wenig Untersuchungen im Vorfeld von Verträgen, "dafür aber viele Fälle, in denen das Unternehmen Prozessunterstützung leistet," sagt Wonderly. Die Unternehmen würden in der augenblicklichen schlechten Wirtschaftslage mehr klagen, beispielsweise wegen Plagiaten. "Weil das eine Sache ist, die man in schlechten Zeiten zu Geld machen kann." Quelle: DW-World.de, 9.3.2010, Autorin: Insa Wrede, Redaktion: Henrik Böhme URL zum Artikel: http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5332392,00.html
Geschrieben von Cornelia Haupt
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17:17
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Playboy-Reportage: Der WirtschaftskriegerIn Israel war er Elitesoldat und Spezialagent. Heute operiert er undercover an der deutschen und internationalen Wirtschaftsfront: Frank H. ist von Beruf Problemlöser. Reporter Jörg Heuer hat ihn getroffen. Ein lautloser Schatten huscht durch den Wald. Unweit des Zaunes zum Fabrikgelände hechtet die dunkle Gestalt hinter einen Hügel ins Buschwerk. „Zielobjekt voll im Visier“, raunt der in rabenschwarze Kampfmontur gekleidete Schattenmann zufrieden: Springerstiefel, Handschellen, Schlagstock am Gürtel, Revolver im Halfter, Sturmmaske, Minikamera, Kompass, Pfefferspray, Gasmaske, Notration in den Taschen, Walkie-Talkie am Hals, Nachtsichtbrille vorm guerillamäßig geschwärzten Gesicht. Hüne wie aus einem Ballerspiel Auf Stahlhelm und kugelsichere Weste hat er diesmal verzichtet. „Ich rechne nicht mit einem Schusswechsel.“ Wir sind nicht irgendwo in Afrika, Afghanistan oder Kolumbien. Wir sind in Deutschland. Und für den Mann in Schwarz ist es ein normaler Arbeitstag. H. heißt der Hüne, der aussieht, als sei er einem Computer-Ballerspiel entsprungen. Frank H.. Deutsch-Israeli, Einzelkämpferausbildung, gestählt in vielen Undercover-Missionen an vorderster Front. Er ist „Problemlöser“ von Beruf. Millionäre, Manager, Vorstände, Unternehmer, Chefs von Konzern-Sicherheitsabteilungen sind seine Auftraggeber. Führungskräfte der Industrie, die ein Problem haben und es gern aus der Welt hätten. Ohne Polizei, ohne Anzeige. Ein Problem mit der Konkurrenz, mit Mitarbeitern, Korruption, Datendiebstahl, Erpressung, Entführung, Sabotage, Industrie- und Wirtschaftsspionage, Imageschädigung, Produktpiraterie, Sektenunterwanderung, Psychoterror, Rufmord. „Ich beschaffe
vertrauliche Informationen, checke Umfelder, Mitarbeiter und Geschäftspartner,
enttarne eingeschleuste Spione und korrupte Manager, überführe Saboteure und
Verräter, lege Fallen aus, biege Dinge wieder gerade. In dieser Grauzone bewege
ich mich beruflich“, sagt der Mann für alle Fälle. Das Haar ist kurz, der Blick
scharf, der Händedruck fest. Er ist Kettenraucher und Kaffeesäufer. Mit Anfang
20 wurde er beim israelischen Militär zum Einzelkämpfer, dann zum
Spezialagenten ausgebildet. Quelle: Focus Online, 11.3.2010 URL zum Artikel: http://www.focus.de/panorama/playboy-reportage/tid-17516/playboy-reportage-der-wirtschaftskrieger_aid_488496.html
Geschrieben von Cornelia Haupt
in Datenschutz, Detektive, Kriminalität, Presse
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16:35
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UDO PROKSCH - OUT OF CONTROL
AB 12. MÄRZ IM KINO
Geschrieben von Cornelia Haupt
in Kriminalität, Presse, Serienmörder, Mörder etc., TV, Kino
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08:03
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Mittwoch, 10. März 2010Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke vergleicht DNA der Zähne Dr. Made soll Hitlers Kopf identifizierenEin Mann, ein Schädel und seine Mission: Deutschlands bekanntester Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke alias Dr. Made (39) will jetzt dem konservierten Adolf-Hitler-Kiefer einen Zahn ziehen – um diese DNA mit der des jüngst aufgespürten österreichischen Diktator-Nachfahrens zu vergleichen. DER HITLER-CODE. Der international anerkannte Kölner Wissenschaftlicher war der erste Ausländer, der die Schädelreste des deutschen Diktators im Moskauer Staatsarchiv 2002 untersuchen durfte. Das Problem dabei: „Die damals vorhandene DNA ist stark verunreinigt“, erklärt der Kriminalbiologe. Das Blut auf der Couch, auf der sich Hitler erschossen hatte, genauso wie die Schädelstücke des Diktators. Benecke: „Es wurden nie Handschuhe bei den Untersuchungen getragen. Deswegen konnte ein Kollege sogar weibliche DNA auf dem Schädel finden. Aber bei einem Zahn hat man keine Verunreinigung.“ War die DNA der Hitler-Zähne bislang Verschlusssache, seien die Russen offener geworden. „Sie wollen sich jetzt darum kümmern, dass ich einen Zahn bekomme“, sagt „Dr. Made“. „Ich bin überzeugt, dass es der richtige Schädel ist. Die Zähne müssen einmal vernünftig untersucht werden, dann ist die Sache für immer erledigt.“ Erst im Februar hatten Forscher in Niederösterreich – per DNA-Vergleich – einen der letzten Nachfahren Hitlers aus der väterlichen Linie, Bauer Norbert H. (46, Name geändert) entdeckt. Quelle: Bild.de, 10.3.2010, von S. KAYSER URL zum Artikel: http://www.bild.de/BILD/regional/koeln/aktuell/2010/03/10/kriminalbiologe-dr-made-mark-benecke/soll-adolf-hitlers-kopf-identifizieren-dna.html
Geschrieben von Cornelia Haupt
in Kriminalbiologie, Profiler, Wissenschaft
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18:58
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Lie to me: Die Lüge steht im Gesicht geschriebenHeute VOX, 21.15 Uhr, „Die Wahrheit
der Lüge“ Dr. Cal Lightman (Tim Roth) weiß,
wann er belogen wird. Sein Urteil schlägt jeden Lügendetektor. Der Wissenschaftler
beobachtet die Mimik und Gestik der Menschen – jedes Schulterzucken, jede
Handbewegung kann er deuten. Doch er erkennt hinter der Fassade auch die
Gefühle der Menschen, ganz gleich, ob sie positiv oder negativ sind. Mit diesem
Talent kann er selbst Attentate verhindern, bevor sie geschehen. Seine
Fähigkeiten nutzen er und seine Mitarbeiter der „Lightman Group“, um der
Regierung und der Polizei bei besonders schwierigen Fällen zu helfen. http://www.vox.de/serien_13853.php?media=galerie2&set_id=25377 http://www.vox.de/serien_13702.php Abmahnbetrug mit PaysafecardEin bisher unbekannter Täter nutzt die Bereitschaft von Internetnutzern, bei Porno-Vorwürfen auch schuldlos zu zahlen Pornografische Werke sind der Bereich, in denen die
Abmahnmaschinerie am geschmiertesten läuft. Das hat mehrere Gründe: Zum einen
können die Abmahner im Gegensatz zu anderen Film- oder Musikgenres mit
zusätzlichen Ermittlungen wegen Verstößen gegen den Nun nützte ein Betrüger den Ruf einer Rechtsanwaltskanzlei
und die Möglichkeit zum anonymen Zahlen. Er schrieb offenbar ausschließlich an
männliche Personen, deren Adressen er im Internet fand - darunter auch
Telepolis-Leser, die uns das Schreiben weiterleiteten. Der Brief wurde per
Email verbreitet, enthielt aber auch die zur Emailadresse gehörige Postadresse
des Empfängers. Neben dem Absender "anklage@kanzlei-knil.de" sind in
dem Schreiben auch andere Adressen mit dieser Endung aufgeführt. Die
dazugehörige Domain existiert und ist laut Das mit einer persönlichen Anrede und dem Betreff "Klage wegen Urheberrechtsverletzung pornografischen Materials" versehene Schreiben orientiert sich in seinen Formulierungen am Text echter Porno-Massenabmahnungen, enthält aber mehr Rechtschreib-, Grammatik- und Kommafehler. Im Text wird behauptet, der Empfänger habe sich "durch das Herunterladen urherberrechtlich [sic] geschützer [sic] Werke [...] laut § 106 Abs 1 UrhG i.V. mit §§ 15,17,19 Abs. 2 pp UrhG nachweislich strafbar gemacht". Für den Internetanschluss des Empfängers, so die Mail, seien nämlich mehrere nicht näher genannte "Downloads von pornografischen [sic] Videomaterial und musikalischen Werken dokumentiert worden". Diese in einem "sogenannten Peer-to-Peer-Netzwerk" durchgeführten Downloads seien Urheberrechtsverletzungen, weil an den nicht spezifizierten Werken die Firma Videorama ausschließliche "Nutzungs- und Verwertungsrechte im Sinne der §§ 15ff UrhG bzw. § 31 UrhG" habe. Die Essener Firma Videorama GmbH ist neben Magmafilm der bekannteste deutsche Pornografieanbieter, was für einen hohen Wiedererkennungswert bei den Angeschriebenen sorgen dürfte. Bei dem Unternehmen konnte bisher noch niemand für eine Stellungnahme erreicht werden. Die in dem Schreiben aufgestellte Behauptung, es würde sich bei dem Material um "geschützte Werke gemäß § 2 Abs 1 Nr. 1 UrhG" handeln, wäre selbst bei einer echten Pornoabmahnung mit Vorsicht zu genießen. Ob der häufig doch sehr vorhersagbaren Gestaltung der Geschlechtsakte die für einen Urheberrechtsschutz notwendige Schöpfungshöhe zukommt, oder ob bloße Leistungsschutzrechte beansprucht werden können, ist eine Frage, bei der Gerichte möglicherweise durchaus anders entscheiden würden, als von echten Anwälten ebenso wie von Betrügern behauptet. Dokumentiert worden sei die Urheberrechtsverletzung von einem Dienstleister, der "die einschlägigen Tauschbörsen im Internet technisch beobachtet und die IP-Adresse von Verletzern feststellt". Mit der IP-Adresse sei bei der Staatsanwaltschaft Essen Strafanzeige gegen den Empfänger der Mail gestellt worden, die über eine Anfrage beim - nicht näher spezifizierten - Provider des Empfängers der Mail dessen Namen und Adresse feststellte. Durch Einsicht in die Ermittlungsakte sei die Kanzlei dann an die persönlichen Daten gelangt. Weil die Staatsanwaltschaft Essen der Mail zufolge "gerade bei pornografischen [sic] Material und musikalischen Werken" ein "großes Interesse" daran habe, "jeden Nutzer genau zu überprüfen", mache man dem Empfänger das folgende "Angebot":
Dafür müsse man aber den "Schadensersatzanspruch von 100 Euro bis zum 01.03.2010 sicher und unkompliziert mit einer Paysafecard [...] bezahlen." "Eine Paysafecard", so das Schreiben weiter, sei die "sicherste Bezahlmethode im Internet und für jeden Bürger anonym an Tankstellen, Kiosken etc. zu erwerben." Den 16-stelligen Pin-Code der 100 Euro Paysafecard müsse der Empfänger der Mail nur an die Email-Adresse "zahlung@kanzlei-knil.de" schicken, wo man sie anhand der Absenderadresse zuordnen könne. Würde die Zahlung nicht innerhalb der gesetzten Frist eingehen, so die Mail, dann würde das Schreiben "nochmals auf dem normalen Postweg" zugestellt und "das Ermittlungsverfahren mit allen Konsequenzen" eingeleitet. Über die in dem Betrugsversuch zusätzlich aufgeführte Kontonummer 8 40 10 11 55 wollte man bei der als Bankverbindung aufgeführten Sparkasse Regensburg keine Auskunft geben. Quelle: Telepolis, 1.3.2010, Peter Mühlbauer URL zum Artikel: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32167/1.html
Geschrieben von Cornelia Haupt
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11:50
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Dienstag, 9. März 2010Arbeitsgericht hält Schnüffeleien für rechtmäßigEine ehemalige Managerin des bahninternen Bereichs Compliance hat sich erfolgreich gegen ihre Entlassung gewehrt. Der Ex-Mitarbeiterin war wegen angeblicher Verstöße gegen den Datenschutz gegenüber Mitarbeitern und Bahn-Auftragnehmern gekündigt worden. DÜSSELDORF. Ein Berliner Arbeitsgericht gab der Ex-Mitarbeiterin in erster Instanz recht, die gegen ihren Rausschmiss wegen angeblicher Verstöße gegen den Datenschutz gegenüber Mitarbeitern und Bahn-Auftragnehmern geklagt hatte. Die Arbeitsrichterin stellte prinzipiell infrage, ob der Managerin überhaupt ein die Kündigung rechtfertigender Vorwurf gemacht werden könne. Zudem hielt sie das sogenannte Screening, den flächendeckenden elektronischen Abgleich von Mitarbeiter- und Geschäftspartner-Adressdaten, für gerechtfertigt. Ob es zu einer im Urteil angeordneten Wiedereinstellung der Führungskraft kommt, ist offen. Wie ein Bahnsprecher auf Anfrage erklärte, wird der Konzern in die Berufung gehen und das Landesarbeitsgericht als zweite Instanz anrufen. Die Datenschutzaffäre hatte im vergangenen März zum Rücktritt von Konzernchef Hartmut Mehdorn geführt. Die Managerin, die ab dem Jahr 2000 als Expertin für Rechnungswesen und Controlling zunächst in der Konzernrevision der Deutschen Bahn AG tätig war, geriet mit ihrem 2007 angetretenen neuen Job in den Strudel der Datenschutzaffäre. Unter dem damals obersten Korruptionsbekämpfer der Bahn, den zum "Chief Compliance Officer" ernannten Ex-Oberstaatsanwalt Wolfgang Schaupensteiner, wurde die jetzige Klägerin Leiterin der Abteilung mit der spröden Bezeichnung "Ermittlungen, Regressierung, Hinweisgebersystem". In dieser Funktion soll sie unter anderem die flächendeckende Überprüfung von E-Mail-Kontakten von Bahnmitarbeitern und Geschäftspartnern des Konzerns und die Ausspähung von Kontodaten durch eine Detektei veranlasst haben. Diese Tatbestände reichten Bahnchef Rüdiger Grube seinerzeit zur Kündigung, der Arbeitsrichterin jedoch nicht. Einerseits urteilte sie, dass der Managerin ihr Handeln nicht subjektiv - also schuldhaft - vorwerfbar sei, "da sie als Nichtjuristin eine mögliche Unrechtmäßigkeit nicht eindeutig erkennen konnte", zitieren Bahnkreise aus der Urteilsbegründung. Kauen dürften die Bahn-Juristen an der weiteren Einschätzung der Arbeitsrichterin: Es sei nicht eindeutig, "ob die bei der Bahn festgestellten Vorfälle tatsächlich als Verstöße gegen Datenschutzrecht zu werten sind". Quelle: Handelsblatt, 9.3.2010, von Eberhard Krummheuer URL zum Artikel: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/bahn-urteil-arbeitsgericht-haelt-schnueffeleien-fuer-rechtmaessig;2542573
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in Datenschutz, Entscheidungen, Gesetze ..., Gericht online, Kriminalität, Presse
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09:08
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Anklage warf Ladendetektiv Körperverletzung vorBochum. Einem Kaufhausdetektiv warf die Staatsanwaltschaft am Montag (8. März) Körperverletzung vor. Er soll einem jungen Passanten, den er eines Pulli-Diebstahls verdächtigt hatte, rabiat attackiert und verletzt haben. Das Verfahren wurde aber - ohne Zeugen zu hören - ohne Sanktionen eingestellt. Ein 30-jähriger Kaufhausdetektiv musste am Montag auf der Anklagebank Platz nehmen. Vorwurf: Körperverletzung. Laut Anklage war es so, dass er am 6. Januar 2009 im Citypoint einem jungen Passanten den Arm umgedreht, ihn in den Schwitzkasten genommen und in eine Warenauslage geschubst haben soll. Das Opfer soll eine Lendenwirbelsäulenprellung erlitten haben. "Ich habe ihn gar nicht angefasst" Der Angeklagte, in Vollzeit für ein Security-Unternehmen tätig, hatte den Mann in Verdacht gehabt, kurz vor der Aktion in einem Modeladen im Citypoint einen Pulli im Wert von 19,90 Euro gestohlen zu haben. Er wollte ihn zur Rede stellen und festhalten, doch der Verdächtigte bestritt alles. Er weigerte sich auch, mitzugehen in ein Büro. Da soll der Detektiv gewalttätig geworden sein. Dafür kassierte er eine Anzeige von dem Passanten. Der Angeklagte beteuerte aber mit großem Gestus seine Unschuld: „Ich habe ihn gar nicht angefasst. Weil ich weiß: Es gibt Menschen, die warten nur darauf. Ich habe nur gesagt: Komm mit, wir klären das oben.” Außerdem: "Wenn ich jemanden erwische, kriege ich keine Prämie. Ich habe nur meine Arbeit gehabt." Beweise für einen Diebstahl gibt es allerdings bis heute nicht. Auch keine Anklage. Fahrt- und Prozesskosten zahlt der Steuerzahler Trotzdem stellte die Richterin das Strafverfahren ein, sogar ohne Auflage. Damit berücksichtigte sie, dass Detektive einem „Stressfaktor” ausgesetzt seien. Der mutmaßliche Verletzte und ein weiterer Zeuge, die extra vor der Saaltür auf ihre Aussage warteten, wurden gar nicht mehr gehört. Einer kam extra aus Bayern angereist. Für die Fahrt- und die Prozesskosten kommt die Landeskasse auf. Der Angeklagte beim Rausgehen: „Alles klar. Schönen Tag noch." Quelle: Der Westen, 8.3.2010, Bernd Kiesewetter
Geschrieben von Cornelia Haupt
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08:43
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McDonald's und Subway fordern intimste Daten von Franchise-NehmernMit einem eigenwilligen Geschäftsgebaren machen die amerikanischen Schnellrestaurantketten McDonald's und Subway von sich reden. Von ihren potentiellen Partnern verlangen sie eine rückhaltlose Selbstauskunft - dazu gehören politische Präferenzen und intimste Auskünfte über das Privatleben. Hamburg - In den Zeiten allgemeiner Verunsicherung geht man bei McDonald's und Subway lieber auf Nummer sicher. Allerdings lassen die Methoden, die zu dieser Sicherheit führen sollen, eher beunruhigende Rückschlüsse auf die Haltungen in den beiden Konzernzentralen zu. Denn von ihren Franchise-Nehmern in Deutschland verlangen sie tiefe Einblicke in die Intimsphäre und die politische Gesinnung. Wer zum Beispiel Partner von Subway werden möchte, muss der Erstellung eines Prüfberichts "in Einklang mit den Anti-Terror-Gesetzen" wie dem "USA Patriot Act" zustimmen. Dieser Report soll Informationen über "Charakter", "Lebensweise" und "Beziehungen" enthalten. Die Bewerber haben sogar Auskunft zu erteilen, ob sie "jemals direkt oder indirekt an terroristischen Aktivitäten beteiligt" gewesen seien. McDonald's , mit 1333 Filialen Branchenführer in Deutschland, fordert von potentiellen Franchise-Nehmern Angaben über nichteheliche Beziehungen, "körperliche Leiden" sowie über "Datum und Anlass der letzten ärztlichen Untersuchung". Moritz Karg vom Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein hält die Praxis der amerikanischen Konzerne "aus datenschutzrechtlicher Sicht für unzulässig". McDonald's teilte auf Anfrage mit, die Erfassung diene "der grundlegenden Beurteilung und Dokumentation, ob ein Bewerber für so eine weitreichende Geschäftsbeziehung wie einen Franchise-Vertrag in Betracht kommt". Subway will zu der Datenerhebung nicht Stellung nehmen. mik Quelle: Spiegel online, 6.3.2010 URL zum Artikel: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,682132,00.html Freitag, 5. März 2010Jerry Cotton 2010 mit Christian TramitzDer tadellose Ruf des New Yorker FBI-Agenten Jerry Cotton ist in Gefahr: Die
Leiterin der Dienstaufsichtsbehörde, Daryl D. Zanuck, wirft ihm einen
Doppelmord vor. Hat Jerry aus Rache Sammy Serrano erschossen, weil er dem
Gangsterboss den States Union Goldraub nicht nachweisen konnte? Und hat er
wirklich seinen FBI-Partner Ted Conroy ermordet, um den einzigen Zeugen zu
beseitigen? Für Jerry beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit: Er muss seinen
eigenen Leuten beim FBI entkommen, sich an die Fersen des Gangsters Klaus
Schmidt und seiner Bande heften und schnellstmöglich den wahren Mörder finden.
Jerrys einzige Verbündete sind sein roter Jaguar E-Type, seine Smith &
Wesson, Kaliber 38, und ausgerechnet sein neuer Partner Phil Decker. Website: http://www.jerry-cotton.com/ KinoTipp: Männer, die auf Ziegen starrenOffizielle HP: http://www.ziegen-derfilm.at/ z.B. ins Megaplex St. Pölten http://www.hollywood-megaplex.at/stpoelten/index.html Der Kleinstadt-Reporter Bob Wilton stößt durch Lyn Cassady (George Clooney)
auf eine schier unfassbare Story: In der US-Armee existiert eine geheime
Hippie-Spezialeinheit. Statt an Waffen trainieren die selbsternannten
"Jedi-Krieger" übersinnliche Fähigkeiten. Auf ihrem Stundenplan
stehen unter anderem Hellsehen, durch Wände gehen und Ziegen durch Anstarren
töten. MÄNNER DIE AUF ZIEGEN STARREN basiert auf dem gleichnamigen Sachbuch des
britischen Journalisten Jon Ronson. Der Bestseller bringt geheime Anstrengungen
der US-Armee ans Licht, Soldaten mit paranormalen Fähigkeiten auszubilden. Hochzeitsdetektive im Einsatz: Spionage von Ehepartnern boomtIn Indien greift ein zweifelhafter Trend um sich: Immer mehr Frischverlobte lassen ihren zukünftigen Ehepartner professionell ausspionieren. Neu-Delhi – Ajit Singh kennt so gut wie jede Lüge. Er hat Menschen im Labyrinth der Gassen von Neu-Delhi verfolgt. Er fotografiert sie, wenn sie die Wohnung eines Liebhabers verlassen, hört sie von angeblich hohen Gehältern prahlen und weiß, wenn sie Krankheiten verschweigen. Der dürre Mann in einem schlecht sitzenden Anzug arbeitet aber nicht als zwielichtiger Privatermittler: Er ist Hochzeitsdetektiv. Seit in Indien arrangierte Ehen zunehmend von Liebesheiraten abgelöst werden, erfährt dieser Beruf eine starke Aufwertung. „Heutzutage muss man prüfen, ob die Menschen die Wahrheit sagen. Und genau da kommen wir ins Spiel“, sagt Singh. „Ist dieser Junge wirklich gebildet? Verdient er wirklich das hohe Gehalt? Oder treibt er oder sie sich herum?“ Ein zukünftiger Bräutigam kann wie ein netter junger Mann wirken und so, als ob er aus guter Familie kommt. Doch nach fast zwei Jahrzehnten als Betreiber seiner Agentur „Hatfield Detectives“ weiß Singh, wie wenig das bedeuten kann: „Du hast keine Ahnung, was der Junge wirklich mit seiner Zeit anfängt.“ Die Detektive jedoch sind bereit, genau dies heraus zu finden. Aus einem Service für Wohlhabende ist inzwischen ein genereller Trend geworden. „Früher waren wir ein Luxus für jemanden mit Unmengen an Geld. Heute will jede Familie so viel wie möglich wissen“, sagt Baldev Puri. Der 45-Jährige ist Gründer von AMX, eines großen Detektiv-Büros mit Sitz in Neu-Delhi. Ein Drittel seiner Einkünfte erzielt die Agentur mit Ermittlungen zu Leben künftiger Ehepartner. Den Verlobten der Tochter überwachen lassen? Sein Gehalt erfahren? Wissen, ob er trinkt und sich in Bars herumtreibt? Vielleicht auch seine Blutgruppe? Alles kein Problem. Eine Basis-Ermittlung kostet umgerechnet rund 225 Euro. Das ist nicht wenig bei einem Pro-Kopf-Einkommen von knapp 670 Euro im gesamten Jahr. Dennoch stellen Detektiv-Büros immer öfter Rechnungen aus, die in die Tausende gehen. Liebesheiraten bringen Unsicherheit Lange Zeit war die arrangierte Ehe eiserne Norm in Indien: Zwei Elternpaare wählten unterstützt von älteren Verwandten und einem Vermittler die Ehepartner für ihre Kinder aus. Enge Freunde wurden zurate gezogen, um mögliche Anzeichen für Schwierigkeiten zu erkennen. Lediglich das potenzielle Paar wurde bei den Diskussionen außen vor gelassen. Mit der veränderten Sichtweise von Beziehungen und einer wachsenden Mittelschicht, die die Ehen ihrer Kinder nicht im Desaster enden sehen will, ist inzwischen im ganzen Land eine beachtliche Anzahl Detektiv-Agenturen aus dem Boden geschossen. „Heutzutage hat sich einfach alles in Indien verändert“, sagt Puri. Liebesheiraten sind immer häufiger die Regel, besonders in größeren Städten. Selbst konservativere Familien gehen immer öfter zu einer „arrangierten Liebeshochzeit“ über, bei der die Eltern mehrere potenzielle Partner aussuchen und die endgültige Entscheidung dem Paar selbst überlassen. Auch vorehelicher Geschlechtsverkehr und veränderte Geschlechterrollen finden in der indischen Gesellschaft zunehmend Akzeptanz. An der umfassenden Bedeutung der Ehe ändert dies allerdings nichts: Ein unverheiratetes Kind gilt in den meisten Familien nach wie vor als Unglück. Die Inanspruchnahme eines Hochzeitsdetektivs wird nur selten offen diskutiert. Wer will schon zugeben, dass er seinen zukünftigen Schwiegersohn oder seine potenzielle Schwiegertochter überwachen lässt? Rechtsanwälten, Hochzeitsplanern und Ermittlern zufolge boomt das Geschäft aber. Und sollte einmal ein Paar über die Überwachung erzürnt sein, wird würde es das niemals laut sagen - die Ermittlungen werden als normaler Teil des „Verheiratungsspiels“ akzeptiert. Zwtl: Verwanzte Telefone und Briefkastenfirmen Da mag es kaum überraschen, dass die Detektive ziemlich abgebrühte Kollegen sind. Viele geben unter der Hand zu, alles zu tun um an Informationen zu gelangen: vom Verwanzen von Telefonen bis hin zur Errichtung von Briefkastenfirmen. Eine von ihnen Anoushka aus Neu-Delhi. Ihren Nachnamen will sie als professionelle Ermittlerin nicht sagen. Wie oft sie beauftragt wurde, kann die 24-Jährige schon nicht mehr zählen. Wenn sich eines der Objekte ihrer Beobachtung als Schürzenjäger entpuppt, scheint sie das nicht zu kümmern. „So etwas finden wir tagtäglich heraus. Wenn du das 20 Mal gesehen hast, was macht es dann schon, wenn du es zum 21sten Mal siehst?“, sagt sie schulterzuckend. Viele Detektive sehen sich aber auch als eine Mischung aus hilfreichem Onkel und Talkmaster. Gern sprechen sie von den Beziehungen, die sie gerade gerückt habe auch wenn dies bedeutet, Hochzeiten abzusagen. (apn) Quelle: TT.com, 5.3.2010 URL zum Artikel: http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Chronik/ChronikContainer/386208-8/hochzeitsdetektive-im-einsatz-spionage-von-ehepartnern-boomt.csp
Geschrieben von Cornelia Haupt
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19:28
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Donnerstag, 4. März 2010Mannheim: Bespitzelter Betriebsrat wehrt sich gegen KündigungEin von seinem Arbeitgeber bespitzelter Betriebsrat wehrt sich vor dem Arbeitsgericht Mannheim gegen seine Kündigung. Ein Detektiv hatte den Mann unter anderem mit einem GPS-Sender unter dessen Auto überwacht und dabei festgestellt, dass dieser während einer angeblichen Krankheit für einen Verwandten gearbeitet haben soll. Die Firma wolle mit dem Verfahren den gesamten Betriebsrat loswerden, sagte der Anwalt des Gremiums, gegen das noch weitere Kündigungsverfahren laufen. Das Unternehmen verwahrte sich gegen die Vorwürfe. Die geplante Kündigung des einen Betriebsrats liege allein in dessen Verhalten begründet, sagten der Anwalt und der Geschäftsführer des Nahrungsgroßhändlers. Das Verfahren wurde zunächst vertagt. Betriebsrat und Unternehmen wollen auf Vorschlag der Richterin in den kommenden Tagen darüber entscheiden, ob sie sich nicht doch außergerichtlich einigen können. (dpa) Hintergrund: Betriebsrat per GPS überwacht Quelle: Morgen Web, 04.03.10, 14:10 URL zum Artikel: http://www.morgenweb.de/region/rhein_neckar_ticker/Mannheimer_Morgen/5742_Mannheim:_Bespitzeltem_Betriebsrat_soll_gek%C3%BCndigt_werden_.html
Geschrieben von Cornelia Haupt
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Dienstag, 2. März 2010Breites Betätigungsfeld: Krise zieht Delikte und Detektive anDetektiv spielen wollen viele. Der Verdienst ist aber oft gering, die Konkurrenz hart. Betrügerische Pleiten nehmen zu. Schuldner tauchen unter, und Unternehmer nehmen ihre Manager genauer unter die Lupe Wien - Ein Kfz-Betrieb beschäftigt einen Meister, der in der privaten Garage mit Reparaturen florierende Konkurrenzgeschäfte aufzieht. In einem Hotel entwenden Angestellte Inventar vom Geschirr bis zu den Servietten, um damit andere Herbergen auszustatten. Und ein Unternehmer verliert tausende Euro an einen Kunden, dessen GesmbH schlicht nicht existiert. Lukas Helmberger blättert kurz in seinem Notizbuch. Der Berufsdetektiv kennt unzählige solcher Fälle. Wie der Großteil seiner Kollegen gibt er sich nicht mit untreuen Ehepartnern und Langfingern in den Kaufhäusern ab. Das große Geschäft für die Detekteien ist die Wirtschaftskriminalität - und die Krise treibt es kräftig an. Auch Österreich habe erkannt, dass es keine Insel der Seligen sei, sagt Helmberger, der auch das Präsidentenamt im Detektiv-Verband ausübt. Nun da sich der Euro nicht mehr einfach verdienen ließe, inspizierten Unternehmer vermehrt die Geldflüsse und zögerten nicht, bei Ungereimtheiten Ermittler zu engagieren. Aber auch die steigende Zahl an Pleiten eröffnet für seine Branche ein weites Feld. Betrügerische Insolvenzen nehmen zu, erzählt Bernhard Maier, der sich mit acht Mitarbeitern häufig säumigen Schuldnern auf die Fersen heftet. Gescheiterte Unternehmer versuchten so ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen. Dazu kämen jene, die nach dem Bankrott überhaupt ganz untertauchten. Gereizter reagieren Betriebe zudem auf unlauteren Wettbewerb. Je härter das Umfeld sei, desto genauer observiere man die Rivalen und suche nach Fehlern, sagt Armin Häfele, der seit 40 Jahren als Detektiv arbeitet, als alter Hase gilt und die Branche in der steirischen Wirtschaftskammer vertritt. Auch künftige Manager geraten im Zuge von Bewerbungen unter ihre Lupen. Mitarbeiter werden von Detektiven ebenso überwacht - aber nur bei Verdacht auf Missbrauch, versichert Maier. Von Schnüffelaufträgen und dubiosem Datensammeln distanziert man sich. Zu wenige Frauen Österreich zählt 300 Detekteien und damit doppelt so viel wie vor 15 Jahren. Sie führen oft mehrere Niederlassungen, zählen aber selten mehr als zehn Mitarbeiter. Eine staatliche Ausbildung wie etwa in Frankreich gibt es nicht, daher hat neben den Betrieben der Verband die Nachwuchspflege übernommen. Markus Schwaiger leitet sie: An die 20 Anwärter schafften die einjährige Ausbildung, sagt er. Gesucht werden mehr Frauen, für die sich vor allem im wachsenden Markt des verdeckten Personenschutzes Jobs auftun. Von früheren Polizisten, die glauben, von der Verkehrsampel in sein Gewerbe wechseln zu können, hält er nichts. Dazu brauche es mehrjährige Praxis, Befähigungsnachweise und entsprechende Prüfungen. Viele spielten gern Detektiv, mit jenen aus dem Fernsehen habe der Job aber nichts gemein, sagt Helmberger. Auch das Einstiegsgehalt von 1000 Euro netto sei nicht gerade die Welt, ergänzt Schwaiger. "Das ganze ist was für Adrenalinjunkies, im positiven Sinne - aber reich wird man davon nicht." Vor allem nicht als Kaufhausdetektiv. Der Handel spart, die Preise sind im Keller, Insolvenzen unter den Ermittlern gang und gäbe. 50 bis 100 Euro kostet die Ermittlerstunde, für die Arbeit im Supermarkt gibt es netto 15 bis 20 Euro. Eifersüchtige Ehepartner sorgen nur noch für ein Fünftel des Geschäfts, seit es für Scheidungen keinen Schuldbeweis braucht. In der Krise recherchieren betrogen Geglaubte zudem lieber selber. Quelle: Verena Kainrath, DER STANDARD, Printausgabe, 3.3.2010 URL zum Artikel: http://derstandard.at/1267132154465/Breites-Betaetigungsfeld-Krise-zieht-Delikte-und-Detektive-an
Geschrieben von Cornelia Haupt
in ÖDV Österreichischer Detektiv-Verband, Datenschutz, Detektivausbildung Österreich, Detektive, Kriminalität, Presse, Verbände
um
18:24
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Stellungnahme von Patricia Riekel (Bunte-Chefin)
Geschrieben von Cornelia Haupt
in Datenschutz, Detektive, Entscheidungen, Gesetze ..., Gericht online, Kriminalität, Presse, Rechtsanwälte, Weblogs
um
17:14
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IT-Recht - kostenloses Skript von Thomas Hoeren
Internetrecht überarbeitet, IT-Recht neu veröffentlicht
Thomas Hoeren hat zum Sommersemester 2010 nicht nur sein kostenloses Skript zum Internetrecht überarbeitet, sondern zugleich ein neues umfassendes Skript zum Thema IT-Recht veröffentlicht. Auf 460 Seiten beschäftigt sich der Leiter der Zivilrechtlichen
Abteilung des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht
an der Universität Münster mit verschiedenen Aspekten des IT-Rechts. Dabei geht
es um den Rechtsschutz für EDV-Produkte ebenso wie um EDV-Vertragsrecht,
Softwareüberlassungsverträge, Softwareerstellungsverträge, Softwarevermietung,
Softwareleasing sowie Softwarewartungs- und Pflegeverträge. Auch entsprechende
Musterverträge sind Bestandteil des Skripts IT-Recht, das auf den Seiten der Universität
Münster kostenlos zum Download bereitsteht. Quelle: golem.de, 1.3.2010 URL zum Artikel: http://www.golem.de/1003/73497.html
Geschrieben von Cornelia Haupt
in Detektive, Internet, Kriminalität, Presse, Technik, Weblogs, Wissenschaft
um
15:36
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Montag, 1. März 2010BeSt 2010: Betrug, Diebstahl und Erpressung als boomender Geschäftszweig EURODET klärt aufWien (OTS) - Im Rahmen Österreichs größter Berufs- und Weiterbildungsmesse
"BeSt Wien" gewährt der Europäische Detektiv-Verband EURODET am So.,
7.3., 12.15 Uhr, Workshop-Raum 1 kostenlos exklusive Einblicke in die
spannende, herausfordernde und aufsteigende Welt der Sicherheitsberufe - einer
Branche, die unter top ausgebildeten Fachkräften vor allem eines sucht: mehr
Frauen.
Geschrieben von Cornelia Haupt
in Detektivausbildung Österreich, Detektive, Kriminalität, Presse
um
18:49
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Selbstmörder berichtete live - Ging Datenschutz vor Menschenleben? |
















